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Meine ist auch "schwarz"...

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Autor Beitrag
Nairobianer
Neuzugang


Beiträge: 3


New PostErstellt: 22.07.05, 07:17  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Es tut mir leid ich kann deine Ansicht nicht teilen ich bin schon 10 Jahre mit einer Ethiopischen Frau verheiratet habe zwei Kinder und ich fuehre ein schoeneres Leben als je zuvor.

Gruss Karl


[editiert: 06.10.06, 22:58 von Peter Thul]
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Dani
Gast
New PostErstellt: 19.01.06, 00:42  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Mein Mann ist Afrikaner und dementsprechend auch schwarz. Wir haben einen 3-jährigen Sohn und in unserer Ehe gibt es Hoch und Tiefs wie in jeder anderen Beziehung auch.
Klar, es stimmt, dass es vielleicht das ein oder andere Pronlem gibt, was man nicht hätte, wenn man mit jemandem aus seinem eigenen Kulturkreis zusammen wäre.
Sicher, mein Mann hat gerne hin und wieder das Gefühl, er müsse den Chef markieren, aber wir sind seit 5 Jahren verheiratet, ich kann damit umgehen und lass mir nichts gefallen.
Er beschäftigt sich für meinen Geschmack zuviel mit seiner Familie in Afrika und zuwenig mit mir. Aber das war von Anfang an klar, ich muss es ertragen, ich hab mich mit diesem Wissen für ihn entschieden.
Dafür hat er aber im Gegensatz zu den Männern in Europa ein viel feineres Gespür und eine viel grössere Geduld gegenüber gewissen Wehwehchen, die man als Frau eben ab und zu mal hat, genauso gegenüber den Launen, die alle Frauen haben, gegenüber der Zeit meiner Schwangerschaft.......das nimmt er als naturgegeben hin.
Er respektiert mich und das, was ich tue (z.B.arbeiten) und bin, aber er kuscht nicht vor mir. Mit europäischen Männern habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie vor selbstbewussten Frauen Angst haben oder sie versuchen sie abzukanzeln um selbst besser und als grosser Oberboss dazustehen.
Das tut mein Mann nicht. Er steht seinem Mann und ich meiner Frau und es läuft ganz ordentlich.
Nicht besser oder schlechter als anderswo, oder als bei weiss und weiss oder bei schwarz und schwarz.

Mfg
Dani
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Antonia
Gast
New PostErstellt: 30.01.06, 23:48  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Ausländer oder keiner - Ausländer welcher Art - von welcher Warte aus betrachtet man das, ist die Frage. Für einen Afrikaner aus Kenia ist die AFrikanerin aus Togo keine Ausländerin, wie für einen Schweizer etc. Ist allen klar. Kein Thema.
Der Reiz des "Anderssein" macht es für viele Männer aus (sagten sie mir zumindest). Betraf mich selbst als Russin auch schon.
In vielen Staaten, die die westliche Kultur als "minder zivilisiert" entwertet ist tatsächlich finanzieller Vorteil und Hoffnung auf gesellschftlichen Aufstieg EIN Motiv zur Heirat zw. verschiedenen Nationalitäten.
DAvon ab gibt es imme rund überall die "aufrichtige, wahre Liebe" - ganz gleich, welchen Repressionen soie unterliegt. Ob sie so, wie man wünscht, ausgelebt werden kann/darf, ist von dem Staatssystem und u.a. auch von der Epoche abhängig.

Naja, zu mir noch etwas:
ich bin 26J alt, lebe seit ich 13J. bin in BRD und mein Freund ist 51J. alt , deutscher Nationälität. Wir haben wegen des ALtersunterschieds oft Probleme mit unserer Umwelt..

Liebe Grüße, Antonia
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Richard
Gast
New PostErstellt: 01.02.06, 23:40  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Kenia und Togo liegen sehr weit auseinander und sind kulturell sehr unterschiedlich - gerade am schwarzen Kontinent musste ich untereinander sehr viel Rassismus erleben - es genügt oft schon im selben Land anderer Abstammung zu sein (vgl Bürgerkriege zB Völkermord in Ruanda etc...) In Senegal sind die Mädchen zu mir immer nett gewesen zumal ich das doch das Gefühl hatte, Platzhalter für Projektionen ihrer Wünsche zu sein. Da tue ich mir mit russischen Mädels nicht so schwer, denn die waren niemals anders gestrickt als ich (zeitweilig objektiv jedoch etwas arrogant...)

lg R.
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schoolar

Administrator

Beiträge: 1254
Ort: Durban (South Africa)



New PostErstellt: 06.02.06, 13:28  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Antonia
    ...Betraf mich selbst als Russin auch schon...Wir haben wegen des ALtersunterschieds oft Probleme mit unserer Umwelt...
Hallo Antonia,

ohne Dir oder Deinen Landsmänninnen da zu nahe treten zu wollen, aber gerade aus den vielen Staaten der zersplitterten Ex-UdSSR ist ja bekannt, daß die Mädels dort zusehen, so schnell wie möglich gen Westen zu gelangen. Daß dort das eine oder andere mal auch so etwas wie Liebe im Spiel ist, sei unbestritten, aber viele Frauen nehmen halt die fehlende Liebe in Kauf, wenn sie dafür der Not und dem Elend der Heimat entfliehen können.

Kein Vorwurf - wer weiß, ob ich's nicht genauso machen würde...!

Beste Grüße,

Thomas

_________
Carpe diem


[editiert: 06.10.06, 23:04 von Peter Thul]
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lenz
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: 04.10.06, 20:57  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

also zuerst einmal möchte ich sagen, dass mir der beitrag von ihnen herr Thul sehr gut gefallen hat.

ich bin auch mit einer philippina verheiratet. und ich bin ein vertreter jener, welche sagen können. dass sie die einzige gute philippina habe und alle anderen eine schlechte.
also spass beiseite. aber viele sehen es so. wenn man dieses thema oft ehrlich und sachlich angeht in philippinisch, deutsch(österreichischen) partnerschaften.
meine frau und ich kennen so an die hundert partnerschaften, wo die jenigen welche wirklich funktionieren in der minderheit sind. wenn es die finger auf einer hand sind, sind es viele.

bei den meisten ist der altersunterschied gravierend und es geht nur ums geld. auch sind die damen zumeist aus dem milieu!

meine meinung, ist das die partner egal, wo sie sich treffen bei der auswahl selber schuld sind. sie nehmen oft die erstbeste und suchen qualitäten, welcher unterhalb der gürtellinie sind.
wenn die männer kein niveau haben, wie sollen sie die richtige frau finden?

zu ihrer person, sie sind gebildet und sehen auch sehr gut aus. auch hat ihre frau eine profession, das ist auch sehr entscheidend in diesen ländern.
bei uns mitteleuropäern ist aufgrund des misstrauens gegen die kirche eine solche toleranz entstanden, welche alles was negativ ist gut findet und anständigkeit und ehrlichkeit wird belächelt.

also um so blöder oder schweinischer umso schöner. so hat sich die gesellschaft verändert.

da suchen fettleibige, alte männer frauen aus, welche aufgrund ihrer vorgeschichte schon die neigung dazu haben, diesen später in deutschland zu betrügen.
da nehmen die meisten die erstbeste, welche sie kriegen können und wundern sich warum es dann nicht klappt.

da glauben die dickbäuchigen langnasen, die frauen sind in sie verliebt. obwohl sie nur als sprungbrett und financier gesehen werden.

da gibt es ein köstliches büchlein "treffpunkt pattaya" lässt sich fast 100 % auf die philippinen ummünzen und zeigt, wie blöd manche langnase oder "falang" ist.



meine meinung ist die. die männer sollen sich die partnerin suchen, die wirklich zu ihnen passt.
sie sollen ehrlich sein und ein wenig der sprache mächtig sein, also englisch.
sie sollen sich selbst in den spiegel schauen, und sich selbst einmal beurteilen.

ich kenne fälle wo die beziehung nur durch das geld zusammengehalten wird. geredet wird da schon lange nichts mehr, wenn überhaupt jemals richtig geredet wurde.

ich könnte da ewig schreiben.
aber nun zu mir. ich bin 164cm gross und 80-84kilo schwer( ich fresse gern). und 41 jahre alt.
ich wollte immer schon eine asiatin. warum? ich sah in der asiatin nicht das weiche, sanfte frauchen im vordergrund. nein, ich sah die asiatin, wie sie im grunde wirklich ist und sein soll, wenn sie ein wenig hirn hat. ich brauche eine partnerin, welche ihren mann steht, also gleichwertig ist. so etwas könnte mir meine heimat nicht geben.
ich hoffe, dass ich die einheimischen, westeuropäischen frauen nicht beleidige. nur leider habe ich recht.
1.)mich interressieren unsere frauen alleine von der optik nicht, denn ab 20 jahren lassen sie sich gehen. auch in hygienischen dingen. sie werden fett und schwitzen sehr leicht. da graust mir schon in jungen jahren davon. das ist nun einmal eine tatsache, dass sie dicker werden. die mütter meiner schulkollegen/kolleginnen beweisen es. so manche tochter strebt figurlich ab 30 der mutter nach. dadurch ich in einem krankenhaus arbeite, weiss ich was die zukunft der frauen hierzulande ist, fettsucht und diabetes. sollte einmal eine schlanke dabei sein, dass ist sie gereizt und raucht sehr viel. die steigenden zahlen beweisen es, und es ist nicht auf meinem mist gewachsen.
2.)die meisten frauen wollen sich damenhaft benehmen, sind es aber nicht und wirken lächerlich dabei, auch wenn es ihnen einige männer hierzulande nicht zugestehen wollen. da ja diese in der hoffnung sind doch einmal zum schuss zu kommen.

so nebenbei.
möchte nicht gegen alle dicke sprechen, da ich auch einige lustige dicke getroffen habe. aber bitte, pflegefall brauche ich keinen zuhause.
3.)ich möchte eine frau haben, was alles für mich ist
freundin, frau, kumpel, mutter und tochter(zum verhätscheln)
und das möglichst lange.
zum pferdestehlen
4.)eine frau mit humor, mit welcher ich stundenlang quatschen kann.
5.)einer frau von welcher ich lernen kann und welcher ich auch etwas beibringen kann.


dadurch wie gesagt, unsere frauen schnell an atraktivität verlieren, sei es im wesen sowie im aussehen, war für mich meine heimat nie interressant.
mich hat einfach keine interressiert.

mit 25 jahren hatte, ich wie ich mit der ausbildung fertig war, das ziel endlich asien zu "erobern"!

ich ging zuerst in ein kontaktbüro, da ich ein sehr positiver mensch bin, das war 1991.
und ich viel über thailand gehört hatte. und philippinen von den frauen so ähnlich klang und für mich immer ein stich beim lesen öder dieses namens war, wollte ich auf die philippinen. es war für mich immer ein gefühl der verbundenheit.

und wie sollte ich jemanden kennen lernen von den philippinen. so wie ein paar leute bei uns im nachtclub in wien, oder eine krankenschwester, welche aufgrund ihrer verwestlichung hier auch schon von warmen eislutschern träumt?

also bezahlte ich die gebühr, und ich schrieb 5 damen aus dem katalog an. keine hat geantwortet, weil diese damen katalogleichen waren. ich bekam dann 60 photos mit namen und interessen zugesandt.
3 gefielen mir etwas. aber eine stach besonders heraus. sie war 2 jahre älter 142 cm gross, wollte einen nichtraucher/trinker und ehrlichen mann. sie war von beruf angehende lehrerin und hatte ein sehr süsses lächeln---zack die war es. ich schrieb ihr sofort. sie schrieb zurück, ich solle sie ja nicht besuchen! warum? auf der nächsten seite des briefes stand der grund, sie hatte noch einige prüfungen abzulegen.

gut, dann besucht ich sie ein halbes jahr später. in manila angekommen traf ich gleich eine tollen hasen, vom sexuellen meine kragenweite, vom hirn her nichts. sie hatte mich belogen und ich nützte sie wenigstens dazu aus, dass sie mich an den domestic airport brachte. hätte ich ein einfältiges hirn gehabt, wäre ich gleich bei dieser maus geblieben. aber ich war doch nicht blöd. ich bin nur wegen einer hier, dachte ich mir. und das hatte ich der maus auch gleich erzählt. ich flog dann nach davao, und fuhr weiter nach tagum. dort traf ich zuerst den bruder und dann das mädchen, meine spätere frau. ich bin zuerst erschrocken, da dieses girl inmitten von kindern, wie ein kleinkind aussah. ich dachte man hat mich betrogen, aber anhand der augen erkannte ich sie wieder, die haare waren nämlich auch kurz.
ich wollte nach zwei tagen gleich wieder heimfahren, da sie wirklich anders aussah und laut ihrem brief grösser wäre.

am nächsten tag erklärt mir meine frau ihre einstellung, was sie mir auch schon in ihren briefen erklärte. wir hatten drei strenge wochen miteinander. einmal hatten wir uns heimlich geküsst. da die tante sehr streng war und auch meine freundin sehr katholisch ist.
sie wollte sogar in ein kloster gehen, hatte aber dann abgesagt, weil sie mich ja liebte. sie hatte mir sogar den brief von der nonne gezeigt.wir hatten auch ohne öffentliches küssen und getrennt schlafen unseren spass. meine frau sagte, keine sex vor der ehe. ich akzeptierte das, warum nicht, wenn man sich liebt! sie hatte schon 8 boyfriends vorher, aber mehr als küssen war nicht drin. denn sie wollte nicht ihr gesicht verlieren. und ausserdem ist sie wirklich streng katholisch. erziehung noch mit der guten alten gürtelschnalle, wenn sie nicht die bibel gelesen hatte. aber das war gut so, wie sie sagt. das hat aus ihr einen guten menschen gemacht. nach 3 wochen flog ich schweren herzens heim.ein jahr später kam sie nach österreich und wir hatten geheiratet. sie kam an, und es war so als, wie wenn sie immer schon hier gewesen wäre. jetzt sind wir 13 jahre glücklich verheiratet. wir bereuen keinen tag. leider vergeht die zeit zu schnell. das geheimniss unserer beziehung ist ehrlichkeit und treue. wir sprechen immer alles aus und haben keine geheimnisse.
auch bin ich nach GOTT zweitrangig und dann kommt erst die familie.

was bin ich für ein typ, also klein, dick, frech und kein frauentyp und nicht reich. aber sehr humorvoll. meine frau sagt, dass es für mich nicht schwer ist wieder eine gute frau auf den philippinen zu finden. aber das brauche ich nicht.
ich gebe meiner frau die liebe und zuwendung. sie weiss, dass ich immer für sie da bin. ich habe auch einen finanziellen polster welche ich anspare und mit 55, also in 14 jahren ausreichen ist, dass wir nicht mehr arbeiten müssen.wir leben bescheiden und ein urlaub pro jahr geht sich spielend aus. dafür arbeiten wir auch nicht soviel!hahahah
mein frau wiederum wollte sich bei mir bedanken, und ist jetzt auf eigene faust arbeiten gegangen. ihr geld zahlt sie auf unser gemeinsames konto. seitdem sie arbeitet, gibt sie weniger geld aus, als vorher wie sie nur taschengeld bekam.

also unsere partnerschaft ist super und ich wünsche ihnen herr thul und ihrer frau auch alles gut. vielleicht komme ich einmal in manila in ihrem geschäft vorbei!

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lenz
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: 04.10.06, 20:59  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

man möge mir meine rechtschreibfehler entschuldigen!

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schoolar

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Beiträge: 1254
Ort: Durban (South Africa)



New PostErstellt: 05.10.06, 16:24  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: lenz
    ...aber nun zu mir. ich bin 164cm gross und 80-84kilo schwer...
Bringen wir es mal auf den Punkt: Ein Übergewichtiger schimpft auf die (vermeintlich deutsche) Tendenz zum Übergewicht...! Mir fehlen die Worte - und leider auch die Berechtigung, diesen geistigen Dünnschiß zu entfernen!

Thomas

_________
Carpe diem


[editiert: 06.10.06, 23:05 von Peter Thul]
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siggi_siggi_siggi
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Beiträge: 645
Ort: Autonome Republik Krim/Ukraine


New PostErstellt: 05.10.06, 19:11  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

    Zitat:
    Ein Übergewichtiger schimpft auf die (vermeintlich deutsche) Tendenz zum Übergewicht...!
Wo ist da das Problem? Fehlende Konsistenz? Da gibt es doch zur Legitimation den alten Spruch: "Männer müssen nicht schön sein"

Mir hat einmal ein Mann, der gerade seine 35 Jahre jüngere Freundin geheiratet hat, gesagt: "Eine Alte, Dicke brauche ich nicht. Das bin ich selbst!" (Die Ehe hat 2 Jahre gehalten, sie ist zurück nach Russland und hat keinen Pfennig von ihm genommen. Stolz gibt es nämlich auch anderswo.)

Es ist schon verrückt, was einige Menschen für Beziehungen haben...

Gruß
Siggi

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antje_fi
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Beiträge: 255
Ort: Finnland



New PostErstellt: 05.10.06, 23:11  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: siggi_siggi_siggi
      Zitat:
      Ein Übergewichtiger schimpft auf die (vermeintlich deutsche) Tendenz zum Übergewicht...!
    Es ist schon verrückt, was einige Menschen für Beziehungen haben...
So ist es. War aber mal wieder lustig, so einen Beitrag zu lesen
. Die inneren Widersprueche und die Ausdrucksschwierigkeiten des Schreibers, der aber eine "perfekte" Partnerin suchte, haben der Geschichte ihre Wuerze gegeben.

Gruss, Antje


[editiert: 05.10.06, 23:12 von antje_fi]
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Peter Thul

Moderator

Beiträge: 32
Ort: Asunción



New PostErstellt: 06.10.06, 22:05  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Hello,

ich halte mich ja weitgehenst zurück, im Forum, um ungetrübt Beiträge wie die von Lenz zustandekommen zu lassen. Erst zahlreiche solcher Beiträge zeichnen ein Bild von der allgemeinen Situation, die das Thema vorgibt. Egal ob sie nun eine positive oder negative Tendenz zum Thema haben (darum sind diese ja auch hier vorgegeben).

Einmal davon ausgehend, dass hier nur Leute schreiben und antworten, die meine entsprechenden Seiten auf der Homepage dazu gelesen haben ( ), denke ich, dass sich eine Diskussion über bestimmte Erfahrungsberichte erübrigt. Ob geäußerte Ansichten richtig oder falsch sind, spielt dabei nur eine unwesentliche Rolle, da jeder Mensch darüber anders empfindet und vielleicht auch anders urteilen mag.

Ich finde es aus dieser Sicht heraus toll, wenn z.B. Lenz aus seiner Sicht schildert, was er in Sachen Partnerschaft mit einer Ausländerin (oder mit mehreren) erlebt hat. Genau dies ist auch der Sinn dieses Themas. Schreibt daher auch weiterhin eure ähnlichen oder völlig anderen Erfahrungen bitte hier nieder!

Schoolar, der bedauert, diesen Beitrag nicht löschen zu können, verstehe ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht. Dies ist ein von mir vorgegebenes Thema und auch wenn es dem ein oder anderen nicht schmeckt, sind an sich nur die hier niedergeschriebenen Erfahrungen interessant, aber nicht die Kommentare von Menschen, die nicht mit einer ausländischen Partnerin/Partner zusammenleben. Warum also sollen Männer wie Lenz nicht ihre Gedanken dazu niederschreiben können? Nur solche Beiträge vermitteln am Ende doch ein relativ klares Bild von den Beweggründen, den Erfahrungen und den Ausgängen von solchen Beziehungen.

Danke für euer zukünftiges Verständnis sagt

Peter Thul

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holzhiasl
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Beiträge: 103
Ort: Chosica, Lima, Peru



New PostErstellt: 01.01.07, 12:13  Betreff: Re: Meine ist auch "schwarz"...  drucken  weiterempfehlen

Hallo an alle,
also ich bin der Matthias (46 Jahre alt) und habe im Forum Südamerika schon ein paar Worte über meine Frau Soledad geschrieben (wohlgemerkt: nicht verloren). Unsere Geschichte ist, nach allem was ich so höre und lese, so einzigartig, dass ich sie gerne hier erzähle und vielleicht auch ein paar Gedanken zu manchen Äußerungen in den Raum werfe, um die Diskussion wieder anzuheizen. Also, Peter T., ich habe Dein Buch zwar noch nicht gelesen, Deine Beiträge zu diesem Thema auf Deiner Homepage jedoch schon.
Wie ich im Forum „Heimatfrust – Warum eine Selbstständigkeit weltweit Sinn macht“ schon in meinem Beitrag sagte, es gibt keine „Gültig-für-Alles-und-Jeden“-Formel, weder in der Liebe, noch im Geschäft oder im Leben generell. Jeder ist anders, lebt anders, lebt woanders und trifft auch andere Leute.

Anfang der 90-er Jahre hatte ich eine Phase, in der ich mich fragte „Wenn Du einmal 70 Jahre alt bist und auf Dein Leben zurückschaust – was würdest Du da gerne sehen?“. Nun, 45 Jahre in derselben Fabrik dieselben Löcher in dieselben Platten zu stanzen war jedenfalls nicht das Ergebnis. Die deutsche Philosophie „Beständigkeit, Bodenständigkeit –steter Tropen höhlt den Stein- usw. war bei mir auch nicht so ausgeprägt. Nachdem ich dann lange hin- und herüberlegt habe, was ich denn eigentlich will, habe ich einfach mein Bündel geschnürt und bin auf die „Walz“ gegangen. Ich bin erst von Norwegen über Dänemark über die Schweiz nach Belgien gekommen und, als ich dann merkte, dass mein Englisch nicht reichte, habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal eine Weile in England zu leben. Habe ich dann auch rund 18 Monate gemacht. Ich war Farmarbeiter, Packer in der Fleischfabrik, „Mädchen für alles“ auf einer Hunderennbahn bis ich dann schließlich in einer Fabrik in King’s Lynn landete. Dort habe ich mir übrigens in fast 10 Monaten US$ 14.000 zusammengespart. Während meiner Reisen habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, was ich eigentlich erleben will. Nun, wie vorher schon gesagt, ich wollte auf keinen Fall in einer Fabrik enden – auch wenn’s gut bezahlt wird.

Ich kam zu der Erkenntnis, dass ich gerne mal Goldsucher wäre. Nachdem ich einige Research gemacht habe, wo es Gold gibt musste ich mich wieder mal entscheiden, in welche grobe Richtung ich gehe. Also Nordamerika, Kanada, Australien und Neuseeland war’s nicht, da es da meiner Meinung nach nicht verschieden genug zu Deutschland war. Afrika und Asien reizte mich auch nicht – so blieb dann (wohlgemerkt: für mich) nur noch Südamerika übrig. Dann ging es nur noch ums Reinkommen. Nach einigem Hin und Her entschied ich mich dann für Peru.

Als ich im Juni 94 in Lima ankam, konnte ich noch kein Wort Spanisch. Ich hatte jedoch von England aus schon für Unterkunft und Sprachschule gesorgt, so dass ich übergangslos in meine erste Lernphase einstieg – Sprache, Sitten und Gebräuche. Ich lebte für einen Monat bei einer peruanischen Familie und erhiehlt täglich 4 Stunden Sprachunterricht von Lucha, einer Literaturprofessorin der Universidad Cathólica de Lima. Lucha und auch andere Mädchen fanden mich wohl unwiderstehlich – ob das an meinem Aussehen, meinem Witz, meinem Intellekt, meiner Nationalität oder meinem Ersparten lag – nun, das kann ich nicht sagen. Ich hatte jedoch das feste Ziel, im Madre de Dios nach Gold zu suchen, da hatte ich keine Zeit und Lust für feste Beziehungen, ein kurzes Abenteuer war jedoch drin.

Dann kam ich endlich im Land meiner Träume an: Puerto Maldonado, Madre de Dios. 27.000 Einwohner, immer noch Pfandflaschen und so weit ab vom Schuss, dass man sich von der Hektik der Welt erlöst fühlt. Ich nahm ein Hotel und machte mich an die Verwirklichung meines Projekts „Goldsuche“. Puh, ich kann Euch sagen, fremd, ohne Bekannte und Schutzengel hatte ich zuerst meine liebe Not mit den Behörden. Um an ein Arbeitsvisum zu kommen, nahm ich mir einen Anwalt. Nun, der meinte nach einigen Hundert Soles, (damals rund US$ 300,00) dass ich mit einem Ovulus von US$ 2000 das Visum praktisch schon in der Tasche habe – da klingelte bei mir der Geier-Alarm und da ich schon einige Leute in Kneipen und Restaurants kennen gelernt habe, fragte ich diese um Rat. Die sagten mir nun „Klar, da bleibt nur eines: Heiraten!“.

So, im Hotel Wilson, wo ich seinerzeit lebte, hat sich meine heutige Frau Soledad (kurz Soli) um meine Wäsche gekümmert. Nachdem ich ihr von meinen Träumen und Plänen erzählt habe, hat sie sich angeboten, als Köchin mit mir in den Dschungel zu gehen und mir bei meinen Angelegenheiten zu helfen. Mein Spanisch war noch recht dürftig, sie verstand aber, um was es geht und mir WIRKLICH sehr viel geholfen.

Da sie bereits 3 Kinder hatte, (8, 16 und 18 Jahre alt wovon eine schon wieder ein eigenes Kind hatte) suchte sie nach einem Job, bei dem man regelmäßig und vernünftig bezahlt wird. Nun, kurz und gut: wenn ich nicht arbeiten konnte, hatte sie auch keinen Job. Da haben wir halt geheiratet. Jawohl, so war’s. Ich kam am 15. Juli nach Puerto Maldonado und am 15. August haben wir geheiratet. Da war ich dann Großvater, ohne je ein eigenes Kind gehabt zu haben.

Soli ist mit mir in den Dschungel gegangen. Sie ist mir überall hin gefolgt, hat mir bei der Führung meiner Leute unschätzbare Dienste geleistet und war auch noch die Köchin, die aus allem etwas Essbares gemacht hat. So haben wir aus der Zweckehe dann nach und nach eine echte Ehe gemacht. Soli liebt und respektiert mich, weil ich ihr Umwelt von der Pike auf kennen gelernt habe und mich in ihrer Welt wie ein Einheimischer bewegt habe. Ich war nie der distanzierte Gringo, der mit den Indios nichts zu tun haben wollte sondern lebte wie einer von ihnen, mit und unter ihnen.

Dreizehn Monate nach unserer Heirat kam dann der Richard zur Welt. Knapp zwei Jahre später der Fritz und, zuletzt das Nesthäkchen, unsere Stefanie, die in unserem siebten Ehejahr das Licht der Welt erblickte. Ich war nach meinem Goldsucherabenteuer Dschungellodgemanager, Hotelmanager (4*), Manager of Ops in einem 5* Casino, OpsManager in einem großen Cateringunternehmen, Tourguide, GTZ-Berater, Regierungsconsultant für PROMPEX (Promotora Peruana de Exportaciones) und am Ende unserer Peru-Zeit, habe ich mich mit dem Export von Balsaholz beschäftigt. Soli hat mich bei allem tatkräftig unterstützt, war sich nie für eine Arbeit zu schade und hat mich aufgebaut, wenn mal nicht alles so lief, wie es sollte.
Heute, nach fast 13 Jahren Ehe, kann ich nur sagen – Klasse, Wundervoll – jederzeit gerne wieder.

Sie hat in Deutschland „ihre Frau“ gestanden, als ich arbeitsmäßig nach Kosovo, Bosnien und Afghanistan musste. Jetzt leben wir in Luxemburg, für Soli noch viel schwerer, da sie außer ihrem dürftigen Deutsch auch noch gar kein Französisch versteht. Und ich bin wieder in Afghanistan. Nun, wir wollen dieses Jahr nach Peru zurück, uns eine Farm aufbauen und wie eine ganz normale Familie zusammenleben. In Europa kann ich mir das nicht leisten. Nur mit Auslandstätigkeiten - und die Trennungen gehen uns kräftig auf die Nerven. Wir mögen uns nämlich.

Ich lese hier immer wieder so Aussagen wie: „Ich steh auf Ausländerinnen, weil die im Bett Kanone sind“. Hey, wenn sich einer nur hinlegt, fürstlich bedienen lässt und selber nichts dazu beiträgt, braucht er sich nicht darüber zu wundern, dass dies seiner Angebeteten mit der Zeit zu langweilig wird und sie sich dann jemanden sucht, der mitmacht. Außerdem, auf welchem Planeten lebt Ihr eigentlich? Wollt ihr wirklich jahrelang eine Haus- und Sexdienerin für lau? Ohne Gegenleistung? Glaubt Ihr wirklich, dass die bloße Zur-Verfügung-Stellung Euerer Prachtkörper, Kost und Logie Lohn genug ist? Ist es denn nicht normal, dass sich eine Frau, die wegen der Kinder ihre Arbeit aufgibt und zuhause bleiben muss, Gedanken macht, mit wem sie diese Zeit verbringt weil es ja auch von dessen Einkommen abhängt, welches Leben sie und ihre Kinder führen?
Im Fall von „Frank Hauser – Abgebrannt in Paraguay“ – ja was hat er sich denn dabei gedacht? Geht ins Puff und lässt sich von seiner Traumfrau für 9 Euro einen blasen – tolle Aussage. Und dann holt er sich dieses Mädchen zu sich nach Hause um so zu einem kostenlosen Dauerservice zu kommen? Klar, dass so einer auf die Schnauze fällt. Und, meine persönliche Meinung, richtig so. Kann er lange davon träumen, dass sie wieder zurückkommt.

Jeder Topf hat einen Deckel, das hat der Lenz (der im Liegen höher ist, als im Stehen) ja auch bewiesen. Und dass seine Frau nicht auf Abwege geht, hat nicht nur etwas mit Religion zu tun.

Respekt erzeugt Respekt. Liebe hat mit Geld und auch mit Zeit nichts zu tun.
Klar, es gibt Millionen von Frauen und Mädchen, die ihrer Armut durch Heirat entkommen wollen, aber das sind Menschen die genau so handeln, wie wir das in ihrer Situation bestimmt auch machen würden, wenn wir die Gelegenheit dazu bekämen.

Also, immer schön locker und geschmeidig bleiben. Ich warte schon gespannt auf die Kommentare von den Dauerabonnenten.

Viel Glück fürs Neue Jahr,
Matthias



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