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Rund ums Hauspersonal

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Autor Beitrag
Walter_

Administrator

Beiträge: 763



New PostErstellt: 29.11.04, 21:52  Betreff: Rund ums Hauspersonal  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Hallo,

Hauspersonal (Hausmädchen, Gärtner, Nachtwächter, Chauffeur usw.) kann man in Paraguay zu günstigen Gehältern einstellen. Dabei sollte man aber nicht nur die Pflichten des Personals im Auge gehalten, sondern auch seine Rechte.

Wo in etwa liegt das Gehaltsniveau? Kindergeld, Weihnachtsgeld, Versicherung – was erwartet einen beim Kündigen von Personal? Ehrlich oder eine diebische Elster?

Hier können Sie Ihre Fragen rund ums Personal stellen. Aber bitte: absolut beim Thema bleiben und nicht innerhalb des Threads auf andere Fragen und Themen abdriften! Was nicht zum Thema passt, wird gnadenlos gelöscht.

Andere Themen kommen später dran...

Viel Spaß und gute brauchbare Infos, wünscht allen,

H.W. Kopczinski


[editiert: 08.10.06, 19:51 von Walter_]
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biberpatrouille
Neuzugang


Beiträge: 2


New PostErstellt: 01.12.04, 23:12  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

wäre es sinnvoll sein Personal, zumindest anfangs, ohne Arbeitsvertrag einzustellen ?
Also Bezahlung cash auf die Hand zum Monatsende.
Also nach dem Motto: Ich weiss noch nicht wielange und wie oft ich Sie brauche, ich zahle 100 $ im Monat. Jetzt fangen Sie halt mal an zur Probe / XX Stunden am Tag...und dann manchen wir einen Vertrag.....

Gruß
Biber

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Walter_

Administrator

Beiträge: 763



New PostErstellt: 03.12.04, 20:18  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

gute Frage: zunächst mal macht man in der Praxis kaum schriftliche Arbeitsverträge mit dem Hauspersonal. Auch nicht später. Da diese Dinge hier fast immer mündlich geregelt werden, gilt dies auch für eine Probezeit, die man auf jeden Fall ausmachen sollte.

Ich würde empfehlen, die Probezeit sogar zu splitten: Um überhaupt eine neue Hausangestellte (oder Angestellten) mal grob abschätzen zu können, würde ich 1 Woche "Kennenlernzeit" ausmachen. Freudig wird das Mädchen es aufnehmen, wenn man ihm mitteilt, so habe es Gelegenheit, festzustellen, ob es überhaupt für einen arbeiten möchte. Es könnte ja schließlich sein, dass ihr dieses oder jenes gar nicht gefalle... (sie wird so gleich beteuern, alles wäre toll, aber trotzdem...) Hat man also nun jemanden, von dem man glaubt, das könne auch menschlich mit dem/der Angestellten funktionieren, weitet man das z.B. auf volle vier Wochen aus.

Dabei ist es empfehlenswert, verschiedene Preisstufen anzubieten. Die erste Probewoche zum kennenlernen gibt's nur einen Hunderter. Wenn alles okay ist, gibt es für die kommenden 3 Wochen je 130.000 Guaranies. Dann folgen zwei weitere Probemonate (insgesamt also drei) mit 150.000 Gs - und danach sähe man weiter.... (Beispiel)

In dieser Zeit lernt man nicht nur die Arbeitskraft und den geistigen Horizont der Angestellten kennen, sondern man kann sich auch ein gutes Bild über deren menschliche Qualitäten machen (besonders wichtig bei verantwortungsvolleren Jobs bzw. bei einem Kindermädchen).

Derartige Probezeiten sind unverbindlich. Man muss da also auch keine Krankenkasse usw. bezahlen. Das Geld gibt's am Wochende cash auf die Kralle, wobei man am besten ein Gehaltsbuch führt, in dem die Angestellten immer ihren Lohn quittieren müssen. Beim 13. Monatsgehalt (zahlt man in der Regel rechtzeitig vor Weihnachten, damit sie davon noch Geschenke kaufen können) steht dabei, dass es sich uim das 13. Monatsgehalt handelt und, dass der/die Angestellte mit dem Empfang keinerlei weitere Ansprüche für das vergangene Jahr an den Arbeitgeber hat. Dannach: Unterschrift, Cedula-Nr. und Daumenabdruck. Dann das Buch deponieren, wo es sicher ist (man hat bekanntlich schon Pferde kotzen sehen...)

Herzlichst,

Walter


[editiert: 10.12.04, 21:19 von Walter_]
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Brizzi
Ehemaliges Mitglied

Ort: Australia


New PostErstellt: 15.12.04, 02:38  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Wow, das ist billig! - um die AU$30-40 fuer ne ganze Woche!
Dafuer kann man hier 1x Rasenmaehen lassen..

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gmcvang20
Ehemaliges Mitglied

Ort: Chemnitz / Asuncion


New PostErstellt: 19.12.04, 14:22  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

ich habe vor in den nächsten Monaten nach Paraguay/Asuncion überzusiedeln. Da ich alleinerziehender Vater bin (1 Sohn, 4 Jahre), würde ich anfangs etwas Unterstützung durch ein Kindermädchen brauchen. Wo findet man gutes und zuverlässiges Personal ? Gibt es Vermittler oder Agenturen ? Es sollte möglichst über Deutschkenntnisse verfügen, da mein Zwerg dem Spanisch noch nicht mächtig ist.

Für Antwort und Infos bin ich sehr dankbar.

MfG K. U.

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Walter_

Administrator

Beiträge: 763



New PostErstellt: 22.12.04, 17:56  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

da sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels. Es gibt einige wenige Arbeitsvermittlungen ins Asunción (paraguayisches Personal und nicht sehr preiswert, da hier meist befristet Personal gemietet wird). Deutschsprachiges Personal: Versuchs mal mit einem Inserat in der Menno-Zeitung "Neues für alle" (unter google.de suchen).

Sonst fällt mir da nicht doll viel ein...

Walter

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gmcvang20
Ehemaliges Mitglied

Ort: Chemnitz / Asuncion


New PostErstellt: 24.12.04, 12:43  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,

erstmal danke für die schnelle Antwort. So wie ich das verstanden habe, hat fast jeder Einwanderer Hauspersonal. Ich frage mich nur wie das im allgemeinen abläuft ? Findet man die Leute durch hören sagen oder gibt es eine Anzeigenrubrik in einer Tageszeitung wo die Leute sich anbieten ? Oder ist man gezwungen selbst eine Anzeige zu schalten und zu hoffen das sich jemand meldet ?

MfG Karsten

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Walter_

Administrator

Beiträge: 763



New PostErstellt: 26.12.04, 10:30  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo Karsten

es gibt in den Tageszeituingen Hunderte von Jobsuchanzeigen. Wie man damit fährt, weiß ich nicht. Meist ist es so, dass man sich in der ersten Zeit in der Gegend, in welcher man wohnt, umhorcht oder Personal von Bekannten empfohlen bekommt. Später läuft das dann irgendwie von selbst. Wenn man z.B. einen guten Eindruck von einer Notarangestellten oder z.B. der Notarin selbst hat, kann man die Lady ruhig fragen, ob sie nicht jemanden kennt, der ehrlich, sauber usw. ist. Von Fall zu Fall ist das absolut unterschiedlich.

Andere übernehmen Personal vom Hausverkäufer. Ich hatte anfangs meinen Gärtner gefragt (würde ich nie mehr wieder tun) und der versuchte nun, die halbe Familie bei mir unterzubringen. Es gibt auch Fälle, wo ich selbst mit gutem Gewissen ein langjährig angestelltes Hausmädchen weiterempfehlen kann, weil diese z.B. nach meiner Scheidung nicht mehr bei einem Mann arbeiten durfte, der 'solo' lebt (der Mann wollte das nicht), oder eine einst schwangere Frau, die dann nach zwei Jahren doch wieder arbeiten wollte usw. So was erfährt man vielfach durch Bekannte.

Meine Devise: ein Hausmädchen sollte schon adrett und sauber aussehen. Wer schlampig zur Arbeit kommt oder schon beim Vorstellungsgespräch 'ne halbe Stunde zu spät kommt, wer schleicht, statt zu Gehen usw. - von dem wird man in der Regel nicht erwarten können, dass er sich für den Chef abrackert.

Vieles wird man einem Hausmädchen auch erst beibringen müssen. Die meisten spülen z.B. mit kaltem Wasser (Abwasch) oder unter laufendem Wasser wird jeder Teller kräftig mit Spüli beehrt, was den Verbrauch von Spülmitteln enorm nach oben treibt. Bei mir müssen die Mädels zwar nicht knausern, aber unnötig rumaasen sollten sie eigentlich auch nicht. Aber da hat ja wohl jeder Arbeitgeber seine eigenen Macken...

Herzlichst, Walter


[editiert: 26.12.04, 10:32 von Walter_]
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Nicole01
*


Beiträge: 7


New PostErstellt: 15.03.05, 20:44  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Hallo,


ist das eigentlich üblich das jeder Deutsche dort eine Hausangestellte hat?Natürlich sind die Personalkosten in PY im Vergleich zu Deutschland sehr gering,aber auch wenn es vielleicht auch einfacher wäre jemanden fürs Haus zu haben,frage ich mich,wie das die Deutschen vormals noch in Deutschland gehandhabt haben?
Falls wir wirklich nach PY auswandern würden,müßte ich es mir 3 x überlegen mit einer Hausangestellten...


LG Nicole

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Constance
Ehemaliges Mitglied

Ort: Brasilien


New PostErstellt: 15.03.05, 21:02  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Liebe Nicole,

manchmal ist es auch eine Frage des Alters.
In PY kann ich mir jemanden leisten, der mir zur Hand geht, weil ich nicht mehr so kann, wie ich will.
Sieh das auch mal positiv.
Du schaffst einen Arbeitsplatz.

Gruss aus Madeira



Constance
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Nicole01
*


Beiträge: 7


New PostErstellt: 15.03.05, 22:31  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Liebe Constance,


da magst du wohl Recht haben.Ich bin noch relativ jung (29) und kann mich natürlich noch selbst um meinen Haushalt kümmern.
Ich denke,gerade zu Anfang sollte man alles noch selber machen,bis man sich über die Fixkosten die jeden Monat anfallen im Klaren ist.Ich bin z.B.der spanischen Sprache noch nicht mächtig genug um jemanden zu erklären was ich diesbezüglich alles erwarte!
Es hört sich auch am Anfang echt toll an wenn man liest,das man ca.500,-€ für den Lebensunterhalt +Haushaltshilfe braucht.Aber für mich/uns die in PY ganz von vorn anfangen wollen ist das auch viel Geld.Somit spare ich doch die Kosten für die Haushaltshilfe um unsere Ausgaben vorerst so gering wie möglich zu halten!So toll wie sich auch alles über PY auf einigen HP`s liest,mache ich mir keine Illusionen,das das Leben zu Anfang bis wir Fuß gefaßt haben auch nicht einfach wird!
Ups,ich glaube ich bin ein wenig vom Thema abgekommen!Sorry!
Liebe Grüße aus dem kaltem Emsland,

Nicole Burlager

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schoolar

Administrator

Beiträge: 1254
Ort: Durban (South Africa)



New PostErstellt: 15.03.05, 23:46  Betreff: Re: Thema des Monats: Rund ums Hauspersonal  drucken  weiterempfehlen

Paßt zwar jetzt vielleicht nicht wirklich in den Paraguay-Thread, aber trotzdem geb' ich gern (mal wieder) meinen Senf dazu:

In RSA (=Südafrika) läuft das in etwa so ab, daß man sich von einem guten Bekannten, der natürlich Hauspersonal (allgemein üblich sind die "Maid" und der "Gardener") hat, eine Empfehlung für das eigene Personal holt. Arbeitsverträge im deutschen Sinn gibt es dort nicht, alles läuft mündlich ab (was durchaus auch Vorteile für beide Seiten haben kann!).

Wenn ich davon ausgehe, daß ich mit meiner 5-köpfigen Familie ein Haus mit mindestens 4 Schlafzimmern (+Lounge, +Küche, +Arbeitszimmer, +++) benötige, möchte ich persönlich das meiner Frau nicht mehr zumuten, dies alles allein in Ordnung zu halten. Selbst hier in D hat sie aller 14 Tage eine Haushaltshilfe, um die gröbsten Arbeiten zu erledigen und ihr selbst den nötigen Freiraum zu schaffen, den sie für unsere Kinder braucht.

Da meine Frau "nebenbei" auch noch arbeiten möchte (und aus meiner Sicht auch soll!), wäre die Hausarbeit eine Belastung, die ich uns allen nicht zumuten will: SIE ist unzufrieden wegen des Freizeitmangels, den sie erdulden muß; dadurch werde ich unzufrieden, weil es im Hintergrund nur noch mosert und motzt, und schon ist der "Familienfrieden" im Ar...!

Dann doch lieber die sagen wir mal 1.200 ZAR (ca. 150 €) monatlich für die Hausangestellte, und für meine Entlastung und etwas mehr Ordnung im Garten nochmal dasselbe für den Gärtner (dafür muß der nicht täglich erscheinen); das halte ich für akzeptabel, wenn man sich einkommenstechnisch derartigen Luxus leisten kann. Davon gehe ich wiederum aus, sonst kann ich auch hier bleiben - ich will mich mit der Auswanderung ja nicht verschlechtern!

To cut a long story short: Ich bin DAFÜR, Hauspersonal zu beschäftigen, und sehe das weder als Unfähigkeitsbescheinigung für die Hausherrin/den Hausherrn noch als Ausbeutung.

In diesem Sinne grüßt

Thomas



Life is short - live every day as if it´s your last...!

_________
Carpe diem
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