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gaz
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Beiträge: 10

New PostErstellt: 24.11.10, 15:59     Betreff: Re: Aussteigen auf einsame Selbstversorger-Insel

    Zitat: technikus
    @gaz,

    Deine Philosophie hat einen Haken. Es ist ein Unterschied, ob ich mit viel Geld bzw. Sicherheit ein Aussteiger bin od. mir mein Aussteigerleben selbst erarbeiten muß, wenn es unabdingbar ist.

    Mit so viel Geld würde ich eher karikativ tätig sein. Das gäbe m.E. Dir mehr Erfüllung in Deinem Leben. Dein vermeintlich existentieller Nebenverdienst ist wohl eher die Suche nach Selbstbestätigung bzw. Zeitvertreib und Kommunikationsbedürfnis.

    Wo ist Dein unentgeltlicher, positiver Beitrag zur Gesellschaft, zu den Menschen, denen es nicht so gut geht ? Ich glaube eher Du bist auf der Flucht. Vor Dir selber ?

    Sorry, für mich bist Du kein richtiger Aussteiger ;-)

    Gruß technikus
Ich habe gerade das starke Gefühl, dass Du von Dir selbst auf andere schließt.

Dass da ein Unterschied besteht ist mir schon klar, aber worauf beziehst Du Dich da (bezüglich meiner Aussagen)? Und den "Haken" sehe ich da auch nirgendwo. Erklär mir doch nochmal, was Du mir damit sagen willst.

Ich bin mir zu 101% sicher, dass mir das keine Erfüllung gibt. Die Menschen sind nunmal verschieden, das habe ich auch in meinem Studium gelernt. Und Wohltätigkeit erfüllt mich kein Stück: Nenn mich kaltherzig oder glaub's mir nicht, aber so ist es

Ich habe doch gerade erst geschriben, dass dieser Nebenverdienst nicht existenziell ist, bzw. er könnte es werden, wenn ich im Alter denn in Saus und Braus leben möchte. Jeder Mensch hat ein Kommunitaionsbedürfnis, aber meins stille ich mit meinen Freunden und nicht mit irgendwelchen Urlaubern zu denen ich ein rein geschäftliches Verhältnis habe. Zeitvertreib kann sein, kommt aber auch nicht so ganz hin: Ich hätte in der Zeit auch etwas Anderes tun können
Und bei dem Wort "Selbstbestätigung" läuten bei mir schon die Psychoanalyse-Warnglocken ;D

Ich glaube nicht, dass ich irgendeinen Beitrag zur Gesellschaft leisten muss. Natürlich gibt es Menschen, denen es nicht so gut geht, aber das ist nunmal der Lauf der Dinge: Afrika, wo zur Zeit am meisten Entwicklungshilfe geleistet wird, war auch mal eine Hochkultur und die werden mit ziemlicher Sicherheit auch wieder auf die Beine kommen, denn was diese ganzen "Blindspender" kaum ahnen ist, dass sie durch ihre "unetgeltlichen Beiträge zur Gesellschaft" einen großen Schaden anrichten: Wenn Du dafür sorgst, dass Trinkwasser nach Afrika kommt, sind die Afrikaner vielleicht nicht mehr durstig, aber die Wasserverkäufer sind arbeitslos. So ist das bei allen Spenden (auch bei Medizin), außer bei Bildung, da würde ich eine Ausnahme machen (das heißt aber auch nicht, dass ich mich verpflichtet fühle, irgendetwas zu spenden). Letztenendes kann ein Land nur durch Eigeninitiative wieder auf die Beine kommen, ohne dass Du es von Dir abhängig machst. Das sieht man auch an den "Kleinen Tigern", wie die ja genannt werden (z.B. Vietnam). Die haben es auch alleine gut geschafft und sind gerade im wirtschaftlichen Aufschwung, während sich die westlichen Länder verschulden. Natürlich geht das auf Kosten der Arbeitskräfte, aber das scheint ja die neue Form der Wirtschaft zu sein. Wenn Du ein weniger drastisches Beispiel für eine gut funktionierende Wirtschaft sehen möchtest, dann schau Dir Japan an: Die stehen wirtschaftlich unglaublich gut da und das ist der Arbeitsmoral der Japaner zu verdanken und das ganz ohne, dass die da wie Sklaven behandelt werden. Deutschland ist einfach "faul" und wird deshalb auch den kürzeren ziehen. Das aber nur am Rande zu sich entwickelnden politischen Welt.

Das Leben, das ich jetzt habe, ist das Leben, das ich immer wollte und wenn ich mein Geld für unnötige Spenden benutzt hätte, anstatt für meinen Lebenstraum, erreiche ich karikativ NICHTS, bis auf mein evtl. warmes Herz, habe aber keine Chance, jemals meine Träume zu verwirklichen.

Und vor was sollte ich auf der Flucht sein (vor mir selbst, wie Du behauptet hast, ja wohl kaum)? Ich gehe zu Klassentreffen, besuche gerne meine alten Freunde und meine Familie - die alle vermisse ich auch sehr, wenn ich wieder zu Hause bin, aber das ist es mir wert.

Ein Aussteiger ist für meine Begriffe jemand, der sich in seiner Gesellschaft nicht 100%ig wohl gefühlt hat und deshalb eine andere Lebensform gewählt hat. Das heißt doch nciht, dass er mit der Zivilisation nichts mehr zu tun haben möchte. Natürlich habe ich hier weniger Verpflichtungen, aber vor allem bin ich unabhängig. Aber das wollen doch die meisten. Was ist denn daran auszusetzen und kann man das Flucht nennen? Ich möchte mir hier auch eine Familie aufbauen.
Nach meiner Definition (die ja auch die geläufigste ist) bin ich definitiv ein Aussteiger.

Okay und was genau wolltest Du mir mit Deinem Posting jetzt sagen? Ich verstehe nicht, worauf Du hinauswillst?!!

Viel Grüße,
gaz

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