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wksamoa
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Ort: Apia Samoa


New PostErstellt: 02.01.07, 10:51  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: arpa2
    @ wksamoa
    Gruß nach Samoa.
    Ich würde jetzt auch gern in der warmen Sonne liegen....*seufz*
Ich würde es Dir auch gönnen. Leider haben wir im Moment Regenzeit, da macht sich die Sonne eher rar. Warm ist es natürlich trotzdem. Immerhin.

Hier gibt es übrigens eine (steuerfinanzierte) Volksrente von 120 Tala (ca. 35 Euro) pro Rentner im Monat. Als einzige Option von Transfereinkommen überhaupt. Aber dafür zahlt man auch erkennbar weniger Steuern. Hat alles seine Vor-und Nachteile.



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arpa2
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New PostErstellt: 02.01.07, 14:51  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

Danke Dir, wksamoa

Naja...Regenzeit hat ja auch ihren Reiz...solange die Hauslatschen nicht von plätschernden Wellen unter dem Bett hervorgespült werden und einem die Moskitos nicht gar so arg zusetzen


    Zitat: wksamoa
    Hat alles seine Vor-und Nachteile.

Da hast Du Recht. Der Spruch "Kein Mensch ist vollkommen" trifft eben nicht nur auf den Menschen zu, gelle?

Viel Glück im neuen Jahr und eine gute Zeit auf Samoa

arpa2



Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
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36510
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New PostErstellt: 03.01.07, 21:32  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: arpa2
    @ technikus

    Ja, da hast Du leider Recht – diese ganze sogenannte staatliche soziale Grundlage ist ein einziger Betrug am Volk.


    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
Gibt es denn eine Alternative dazu? Und wie sollte die aussehen?

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arpa2
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New PostErstellt: 03.01.07, 23:31  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: 36510
      Zitat: arpa2
      @ technikus

      Ja, da hast Du leider Recht – diese ganze sogenannte staatliche soziale Grundlage ist ein einziger Betrug am Volk.


      Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
    Gibt es denn eine Alternative dazu? Und wie sollte die aussehen?
Meinst Du die soziale Grundlage oder die Musik?

Was die soziale Grundlage betrifft, so kann ich nur sagen:
Lieber Freund, mit diesem Anliegen bist Du bei mir an der falschen Adresse.
Unsere Herrschaften Politiker (....und Politikerinnen - um mal die, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit so fleissig zitierte, Konkretisierung des "kleinen Unterschiedes" nicht zu vergessen ) werden nicht nur excellent dafür bezahlt, dass Sie für das Volk, dessen Vertreter sie ja zu sein vorgeben und als welche sie von ebendiesem in guter Hoffnung auch gewählt wurden, eine akzeptable Lösung finden - es ist auch Ihre Aufgabe.
Warum sollen wir ihnen außer unserem sauer verdienten Geld auch noch unsere guten Ideen für "nichts und wieder nichts" in den Rachen werfen?

Gruß
arpa2



Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
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wksamoa
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Ort: Apia Samoa


New PostErstellt: 04.01.07, 00:28  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

Na ja. Warum sich um Fakten kümmern, wenn man gute gepflegte Vorurteile hat? Lies mal.

Ich kenne selbst drei ehemalige Bundestagsabgeordnete. Schlecht geht's denen nicht, aber keiner von ihnen ist besser dran als seine Nachbarn.

Ganz interessant ist auch, was Michael Roth (MdB) dazu meint.

Das alles ändert allerdings nichts an den Mängeln der Politik. Auch hierzu fand ich eine Meldung.

Das Konzept ist ja sehr einsichtig: vom nachsorgenden zum vorsorgenden Sozialstaat (also beispielsweise durch bessere Bildung für Jeden bessere Arbeitschancen schaffen und damit die Notwendigkeit von Transfereinkommen vermindern). Nur ist das ja noch lange nicht Realität, nur weil man entsprechende Gesetze diskutiert oder gar schon verabschiedet hat. Mal ganz abgesehen von der Frage, ob das überhaupt dann auch so funktionieren wird.

Da scheint manchen Politikern doch etwas die Perspektive verloren zu gehen. Aber nach Ausscheiden aus dem Parlament regelt sich das dann ja wieder Leider möglicherweise zu spät.


[editiert: 05.01.07, 12:21 von schoolar]
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technikus
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New PostErstellt: 04.01.07, 04:55  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

@36510 @alle

Nun, ich bin kein Experte, aber so wie das System jetzt ist, führt das vermutlich zum Exitus.

Eine Alternative wäre zumindest ein parallel zum alten System einzuführendes kapitalgedecktes Rentensystem. Also, von den eingezahlten Rentenbeiträgen sollte ein größerer Teil als sichere, gewinnbringende Kapitalanlage, investiert werden, der Rest als „arbeitendes“ Barvermögen. Nur eine Diversifikation kann hier Sicherheit bieten. Ob man es in staatliche od. private Hände legt ? Ich plädiere für staatliche, da ein bestimmter Teil der Bevölkerung damit sicherlich überfordert sein dürfte. Die viel besagte Eigenverantwortlichkeit ist nämlich so eine Sache !? Vielleicht ginge es so, eine staatlich organisierte Mindest-Überlebensrente der Rest in gesetzlich kontrollierte Privat-Rentenanlagen.

Zwei Systeme nebeneinander zu betreiben ist Anfangs sehr teuer, geht aber m.E. nicht anders.

Die Steuererklärung muß radikal vereinfacht werden. Einige, sehr wenige Länder können das, nur unsere Deutschen Politiker kriegen nichts auf die Reihe. So lange wir überwiegend nur akademische Theoretiker mit summa cum laude in der Politik umherlaufen haben (ich glaube H.Kohl war auch so einer), und das sind meistens nur solche Typen, weil sie ja angeblich für höhere Aufgaben wie z.B. Politik prädestiniert sein sollen. Was für ein Trugschluß. Praktiker, Pragmatiker, Fachkundige sind erforderlich und nicht, heute bin ich Gesundheitsminister u. morgen bin ich Wirtschaftsminister u. beim nächsten Mal laß ich mich überraschen. Dieser Schwachsinn muß aufhören. Die den Politikern zuarbeitenden Fachleute müssen ein Mitbestimmungsrecht erhalten u. ferner sollten die Politiker an die Vorschläge der Fachgremien gebunden werden. Da werden für viele Steuergelder dicke Bücher an unsere Politiker übergeben und nichts davon wird in die Tat umgesetzt, weil unsere Herrn doch das machen können, was sie für richtig halten.

Gesundheitssystem, auch so ein Wahnsinn. Ich bin für eine Krankenkasse in die alle einzahlen. Vom einfachen Arbeiter bis zum höchsten Abgestellten. Das nenne ich Solidarität. So ein Laden kann dann auch effizienter arbeiten. Wer dann höhere Ansprüche stellt kann sich zusätzlich privat versichern.

Ich fordere staatliche Kontrolle der Wirtschaft. Es geht nicht an, daß die Wirtschaft die Politik beherrscht sprich korrumpiert.

Seitens der Wirtschaft nebst Politik befinden wir uns auf dem besten Wege zurück in ein modernes, ausbeuterisches Mittelalter. Arbeitszeitfirmen, 1 Euro Jobs, akad. Praktikantenstellen zum Hungerlohn, Sozialkürzungen oh. Ende, u.s.w. In diesem Land wird m.E. eine menschenunwürdige Politik betrieben, auf beiden Seiten, Politik u. Wirtschaft. Der EU-Wahnsinn forciert das auch noch alles.

Das deutsche Volk muß ein erhebliches Mitspracherecht in der Politik bekommen um unsere Volksvertreter in ihre Schranken zu weisen. Ich bin überzeugt, daß dann auch vieles wieder in vernünftigen Bahnen laufen würde. Bei uns wird nicht mehr regiert, sondern nur noch wild agiert. Bestes Negativbeispiel war ja wohl die Euroeinführung. Sind wir gefragt worden ? Nein, das mag man natürlich nicht, sonst könnten ja deren Größenwahnsinnspläne durchkreuzt werden. Wir haben ja noch nicht mal annähernd so viel Mitspracherecht wie die Schweizer. Deren Demokratie ist viel näher am Volk. Hat zwar auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen m.E.

Das Problem ist, es gibt viele gute Vorschläge von engagierten Menschen, um das System Deutschland zu reformieren, aber die Machtzentren der derzeitigen Nutznießer tun alles, um dies zu verhindern, damit man auf Kosten von Anderen so schön weiterhin mauscheln kann.

Ein Volk, welches man „unten hält“, begehrt nicht auf u. ist leichter regierbar. Scheint mir für D sehr symptomatisch zu sein. Je mehr jeder Einzelne geschwächt wird, desto geringer der Widerstand der gesamten Masse. Wenn D Frankreich wäre, hätten wir hier schon längst die Hölle auf den Straßen. Tja, die Deutsche Demut sitzt tief.

M.E. ist es an der Zeit, Deutschland zu verlassen, so man es denn kann !

Ach ja, mir kamen direkt die Tränen. Die armen, arbeitslos gewordenen Politiker. Für fast alle ist die Höhe der Rente, bei relativ wenigen Jahren, immer noch ganz ansehlich u. sicher. Da kann mann den Rest der Jahre auch einen weniger gut bezahlten Job machen. Mitleid ? nein, sollen ruhig die volle Härte spüren. Ist mir ein innerer Vorbeigang !!!
War lesenswert und stimme weitestgehend zu.

Das lese ich ein anderes Mal. War mir im Moment zu viel.

    Zitat: wksamoa
    Da scheint manchen Politikern doch etwas die Perspektive verloren zu gehen. Aber nach Ausscheiden aus dem Parlament regelt sich das dann ja wieder Leider möglicherweise zu spät.
Tja, so ist das immer, wenn man plötzlich mit anderen in einem sinkenden Boot sitzt dann wird man solidarisch.


Gruß technikus


____________________
DIE MENSCHHEIT IST EIN IRRTUM


[editiert: 05.01.07, 12:22 von schoolar]
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New PostErstellt: 04.01.07, 07:47  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: arpa2
    Was die soziale Grundlage betrifft, so kann ich nur sagen:
    Lieber Freund, mit diesem Anliegen bist Du bei mir an der falschen Adresse.
    Unsere Herrschaften Politiker (....und Politikerinnen - um mal die, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit so fleissig zitierte, Konkretisierung des "kleinen Unterschiedes" nicht zu vergessen ) werden nicht nur excellent dafür bezahlt, dass Sie für das Volk, dessen Vertreter sie ja zu sein vorgeben und als welche sie von ebendiesem in guter Hoffnung auch gewählt wurden, eine akzeptable Lösung finden - es ist auch Ihre Aufgabe.
    Warum sollen wir ihnen außer unserem sauer verdienten Geld auch noch unsere guten Ideen für "nichts und wieder nichts" in den Rachen werfen?

    Gruß
    arpa2
Ich verstehe nicht ganz.

Erstens kannst Du doch von niemandem, auch nicht von Politikern, die Quadratur des Kreises verlangen - egal wie hoch oder niedrig sie bezahlt werden.

Ausserdem sind die heutigen Politiker sie ja nicht dafür verantwortlich, daß z. B. das deutsche Rentenversicherungssystem nicht kapitalgedeckt ist. Schließlich haben sie das ja so vorgefunden - eingeführt hat das schon Bismarck. Das eigentliche Problem ist doch die demographische Entwicklung und die Entwicklung der Konjunktur bzw. des Arbeitsmarktes (mal abgesehen von den Vermögensverlusten durch zwei Kriege, die indirekt auch das Rentensystem betroffen haben - insofern ist ein Teil der heutigen Probleme sozusagen noch eine Kriegsfolge). Und auf diese Faktoren ist der Einfluß der Politik, und somit ihre Verantwortung, eher begrenzt. Da sind Faktoren wie die Entdeckung der "Pille" oder die Globalisierung und die dadurch bedingte Konkurrenzsituation (sowohl hinsichtlich des Preisdrucks bei Gütern, als auch hinsichtlich der Konkurrenz um Rohstoffe mit ihren Konsequenzen um deren Preise) viel bedeutsamer.

Zweitens sind die Gehälter von Politikern doch noch vergleichsweise bescheiden, wenn man sie mit denen von Vorständen großer Firmen vergleicht (und insbesondere mit deren Abfindungen). So hat z. B. letzten Monat der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Pfizer eine Abfindung von 200 Miliionen Dollar bekommen. Nicht dafür, daß er arbeitet, sondern dafür, daß er damit aufhört.

Verglichen mit den Verdienstmöglichkeiten in der Wirtschaft sind die in der Politik gezahlten Gehälter also nicht wirklich skandalös. Ich würde wetten, daß jedes Vorstandsmitglied eines DAX-Konzerns mehr verdient als der/die Bundeskanzler/in und jeder Hauptabteilungsleiter mehr als ein Minister.

Doch das nur am Rande. Der Hauptpunkt ist doch daß die derzeitigen Probleme strukturbedingt sind und in einer Demokratie, in der Reformen eben schwieriger sind (als z. B. in Singapur) weil Strukturen meist erst dann verändert werden können, wenn der Leidensdruck groß genug ist, nicht leicht zu lösen sind. Diese Reformen, wie z. B. die Umstellung des Rentensystems auf Kapitaldeckung, kosten nämlich enorm viel Geld. Entweder müsste der Rentenversicherungsbeitrag drastisch ansteigen oder die Steuern müssten erhöht werden - und zwar in einem Ausmaß, das die 3 % Mehrwertsteuererhöhung weit übersteigt. Kann sich wirklich jemand vorstellen, daß der Wähler das derzeit hinnimmt? Und daß Konjunktur und Arbeitsmarkt das verkraften?

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36510
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New PostErstellt: 04.01.07, 08:00  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: technikus
    @36510 @alle


    Das Problem ist, es gibt viele gute Vorschläge von engagierten Menschen, um das System Deutschland zu reformieren, aber die Machtzentren der derzeitigen Nutznießer tun alles, um dies zu verhindern, damit man auf Kosten von Anderen so schön weiterhin mauscheln kann.
Welches Motiv sollten denn die "Machtzentren" haben, Deutschland nicht zu reformieren? Warum sollten sie besser "mauscheln" können, nur weil z. B. die Rentenfinanzierung auf wackligen Füßen steht?

Dein Vorschlag zur Einführung einer kapitalgedeckten rentenversicherung ist zwar einer Überlegung wert. Aber glaubst Du wirklich, daß die hiermit verbundenen Belastungen vom Wähler hingenommen würden? Wäre dann nicht Lafontaine der nächste Kanzler? Und wenn er es würde, könnte er die Probleme wirklich lösen (z. B. die Rohstoffpreise senken, die Zahl der Rentner, die pro Arbeitnehmer zu versorgen sind, senken, die Kinderzahlen ansteigen lassen, die Konkurrenz ausländischer Billigprodukte im Inland und auf dem Weltmarkt verschwinden lassen...)?


    Zitat: technikus
    Wenn D Frankreich wäre, hätten wir hier schon längst die Hölle auf den Straßen.
Wäre das denn wünschenswert? Wäre die Lage der Rentversicherung stabiler, nur weil Rowdies nachts Dein Auto abfackeln und Schaufensterscheiben oder Toilettenhäuschen zerstören?

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siggi_siggi_siggi
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New PostErstellt: 04.01.07, 10:46  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

Das Problem der Rentenfinanzierung (oder besser das herannahende Problem) ist seit Jahren bekannt. Keiner tut etwas. Ist auch verständlich, denn man will ja wieder gewählt werden. Also geht es fast mit Volldampf (vielleicht hilft Riester ja ein wenig) weiter auf den Abgrund zu. Ist dieses ein Prinzip der Demokratie, da die Politiker ja nicht nur vernünftige sondern gleichzeitig auch "verkaufbare" Entscheidungen produzieren müssen? Was wird das Resultat sein: Man verliert wertvolle Zeit und irgendwann gibt es dann ganz harte Einschnitte. Darüber muss jeder Einzelne bewusst sein und wenn irgend möglich selbst vorsorgen. Nur die Menschen, die ohnehin kaum mehr als zum überleben haben, die sind dann wieder bei Stunde X die Verlierer.

Gruß
Siggi

P.S: Staatsverschuldung ist auch so ein "nettes" Problem, sogar auf internationaler Ebene. Langfristig sollte man sein Geld nicht auf der Bank anlegen, denn diese Schulden können nur durch einen Mechanismus abgebaut werden: Inflation! Wann das kommt, wage ich nicht vorherzusagen, klar ist aber, dass es irgendwann soweit ist.

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technikus
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New PostErstellt: 04.01.07, 19:54  Betreff: Re: Deutschland ist mein Untergang  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: 36510
    Welches Motiv sollten denn die "Machtzentren" haben, Deutschland nicht zu reformieren? Warum sollten sie besser "mauscheln" können, nur weil z. B. die Rentenfinanzierung auf wackligen Füßen steht?
Ach, da gäbe es jede Menge zum Aufzählen, aber „siggi „ hat es bereits auf den Punkt gebracht. Keiner tut was, obwohl alles schon seit mindestens 15 Jahren bekannt ist, daß es so kommt u. noch schlimmer kommen wird. Keiner will sich die Finger verbrennen u. seine bisherigen Vorteile, egal welcher Art, verlieren.

    Zitat: 36510
    Dein Vorschlag zur Einführung einer kapitalgedeckten rentenversicherung ist zwar einer Überlegung wert. Aber glaubst Du wirklich, daß die hiermit verbundenen Belastungen vom Wähler hingenommen würden? Wäre dann nicht Lafontaine der nächste Kanzler? Und wenn er es würde, könnte er die Probleme wirklich lösen (z. B. die Rohstoffpreise senken, die Zahl der Rentner, die pro Arbeitnehmer zu versorgen sind, senken, die Kinderzahlen ansteigen lassen, die Konkurrenz ausländischer Billigprodukte im Inland und auf dem Weltmarkt verschwinden lassen...)?
Sehr schwer zu beantworten, da eine zukünftige Entwicklung der Lage kalkulatorisch sehr gut vorhersehbar sein müßte. Dinge verändern sich in diesen Zeiten einfach zu schnell.

Aber ! , man könnte viele unsinnige Dinge abschaffen und sinnige einführen um den aufkommenden Unannehmlichkeiten entgegen zu wirken, ja vielleicht sogar zu 100% zu kompensieren. Da vesickern gigantische Steuergelder in Projekten, weil bestimmte Leute in der Politik an Größenwahnsinn leiden od. korrupt sind.

Ich würde die meisten Subventionen streichen. Da wird nur Schindluder mit getrieben, und wenn doch, dann unter knallharten Auflagen.

Firmen, die hier mit Subventionen hochgepeppelt wurden, Arbeitnehmer freisetzen und sich dann ins Ausland absetzen, sollten sich nur durch Zahlung in die Rentenkasse freikaufen dürfen.

Alle Firmen in D sollten per Gesetz gezwungen sein 50% ältere u. 50% jüngere einzustellen. Ist m.E. übrigens eine ideale Mischung. 50% sind bitte als Näherungswert zu sehen.

Da ziehen Politiker ständig von D nach Strassburg und zurück um, samt ihrer Büromaterialien. Da werden ganze Flotten von Umzugsunternehmen mit beauftragt.
Leider hat D sich dazu in der Vergangenheit vertraglich verpflichtet.

Idiotische Projekte jeglicher Art sind einzustellen, wie z.B. der Transrapid. Das war der Rohrkrepierer wie er im Buche steht. Da gibt es noch zu nennen: unbenutzte Stadien, Autobahnen die mitten in der Landschaft aufhören, Müllentsorgungsanlagen die nicht nötig sind, idiotisches Müllrecycling, unnotige Kläranlagen, Verkauf von Staatsbesitz an private ausländische Investoren, etc. die uns dann ausnehmen,
u.s.w.

Man könnte ganze Bücher vollschreiben. Der Bund der Steuerzahler prangert diese Dinge immer wieder an, aber das Treiben geht lustig weiter, bzw. diesen Machenschaften wird nicht Einhalt geboten.

    Zitat: 36510
    Wäre das denn wünschenswert? Wäre die Lage der Rentversicherung stabiler, nur weil Rowdies nachts Dein Auto abfackeln und Schaufensterscheiben oder Toilettenhäuschen zerstören?
Natürlich nicht, aber Gewalt scheint manchmal nur noch das einzigste Mittel zu sein um gehört zu werden. Das mag man jetzt positiv od. negativ sehen. So ist es seit Darwin. Jetzt wird es Philosophisch, alles in diesem Universum ist dem Untergang geweiht unter Einwirkung von Gewalt und diese hat bekanntlich viele Facetten.

@ siggi_siggi_siggi

    Zitat: siggi_siggi_siggi
    Das Problem der Rentenfinanzierung (oder besser das herannahende Problem) ist seit Jahren bekannt. Keiner tut etwas. Ist auch verständlich, denn man will ja wieder gewählt werden. Also geht es fast mit Volldampf (vielleicht hilft Riester ja ein wenig) weiter auf den Abgrund zu. Ist dieses ein Prinzip der Demokratie, da die Politiker ja nicht nur vernünftige sondern gleichzeitig auch "verkaufbare" Entscheidungen produzieren müssen? Was wird das Resultat sein: Man verliert wertvolle Zeit und irgendwann gibt es dann ganz harte Einschnitte. Darüber muss jeder Einzelne bewusst sein und wenn irgend möglich selbst vorsorgen.
Sehe ich auch so.

    Zitat: siggi_siggi_siggi
    Nur die Menschen, die ohnehin kaum mehr als zum überleben haben, die sind dann wieder bei Stunde X die Verlierer.
Verstehe ich nicht. Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.

    Zitat: siggi_siggi_siggi
    P.S: Staatsverschuldung ist auch so ein "nettes" Problem, sogar auf internationaler Ebene. Langfristig sollte man sein Geld nicht auf der Bank anlegen, denn diese Schulden können nur durch einen Mechanismus abgebaut werden: Inflation! Wann das kommt, wage ich nicht vorherzusagen, klar ist aber, dass es irgendwann soweit ist.
Sehe ich auch so. Der Dollar wird dabei die Hauprolle spielen. Dieses Papier ist sein Geld nicht wert aber die meisten Länder haben Sicherheiten auf Dollar lautend. Sie werden m.E. sogar dazu genötigt Sicherheiten in Dollar zu akzeptieren. Aber die USA verschuldet sich weltweit in gigantische sichere Sachwerte, zahlt aber in Dollar, der dann den Bach runtergeht. Und schon haben wir unsere weltweite Inflation. Wirtschaftsprofessoren sagen voraus, daß der Dollar um 50% entwertet werden könnte u. somit alles andere mitreißt.


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DIE MENSCHHEIT IST EIN IRRTUM
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