Auswandern-Uruguay ! Die Alternative zu Europa ?
Ein Forum über das Auswandern nach, bzw. Einwandern und Leben in Uruguay
Über Uruguay gibt es kaum Informationen in Bezug auf die Einwanderung und das Leben als Europäer dort. Falls man sich entschließt aus Deutschland wegzuziehen, ist unserer Meinung nach Uruguay eine echte Alternative zu den typischen europäischen Auswanderländern am Mittelmeer, wie z.B. Spanien, Italien, Frankreich etc. Die Bevölkerung besteht zu 100% aus europäischen Einwanderern und das Klima entspricht dem in Südspanien bzw. dem in Südafrika (Western Cape - Kapstadt).
 
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20.12.04 - Nicht jede Bank tauscht Dollar um

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elale
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Ort: Köln-Bonn



New PostErstellt: 25.12.04, 18:24  Betreff: 20.12.04 - Nicht jede Bank tauscht Dollar um  drucken  weiterempfehlen

Lokalnachrichten Nicht jede Bank tauscht Dollar um
(vom 20.12.2004)

Memmingen (vog). - "Mit 700 Dollar in der Tasche ist man auf dem Memminger Marktplatz ein armer Mann." Das sagt unsere Leserin Rose Müller: Denn deren Bekannter Hiram Barboza aus Uruguay versuchte vergeblich, bei der Deutschen Bank 700 US-Dollar in Euro umzutauschen. Die Bank begründete ihre Ablehnung gegenüber dem Gast aus Südamerika damit, dass sie kein Prüfgerät für Dollar habe. Im Gespäch mit der MZ führte das Kreditinstitut darüber hinaus "logistische Probleme" an. Diese hat die Dresdner Bank offenbar nicht. Denn sie tauschte Barbozas Bargeld anstandslos in Euro-Scheine um.

Barboza besuchte die 77-jährige Rose Müler bereits zum zweiten Mal. Als die Abreise nahte, wollte er Dollars wechseln, um sich eine Fahrkarte nach Prag zu kaufen. Bei der Deutschen Bank habe man ihm erklärt, dass man aus Sicherheitsgründen keine 100-Dollar-Scheine tausche. "Versuchen sie es bei einer anderen Bank oder bei ihrer Hausbank", bekam er laut Rose Müller zu hören. "Es ist in der Tat so", sagt ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt, "dass wir in der Regel nur für eigene Kunden Geld umtauschen." Denn der logistische Aufwand ist zu groß, um Umtauschgeschäfte für jedermann in allen Filialen anbieten zu können. Schließlich müssten die Außenstellen die ausländischen Scheine bei der Bank-Zentrale wieder umtauschen. Auch könnten nicht überall entsprechende Prüfgeräte bereitgestellt werden. Einen speziellen Apparat zur Überprüfung von US-Dollars hat auch die Dresdner Bank nicht. "Daher sind unsere Mitarbeiter angehalten, nur von unseren Kunden fremde Währungen anzunehmen", sagt Werner Hausmann, Leiter der Dresdner Bank in Memmingen. Gleichzeitig wolle seine Bank aber Gastfreundlichkeit zeigen. "Schließlich müssen Touristen ja irgendwo ihr Geld tauschen können", gibt er zu bedenken. Daher wechsle sein Haus bis zu einem "übersichtlichen Rahmen" Bargeld von Reisenden. 700 Dollar seien aber etwa die Obergrenze. "Natürlich müssen sich die Personen ausweisen können", betont Hausmann, "das ist Grundvoraussetzung bei diesem Service." Das betont auch Albert Mair, Bereichsleiter Privatkunden der Volksbank-Raiffeisenbank Memmingen-Unterallgäu: "Wenn ein Tourist ein gültiges Ausweispapier vorlegen kann, wechseln wir Dollar bis zu einem Gegenwert von 1000 Euro." Allerdings müssten älteren Dollarnoten - vor etwa zwei Jahren habe die US-Regierung neue Serien eingeführt - vor dem Umtausch von der Bankenzentrale geprüft werden: "Das kann zwei Tage dauern." Bei der HypoVereinsbank werden alle Dolarnoten von Nichtkunden zur Prüfung an die Zentrale nach München geschickt. "Es gibt immer wieder Warnhinweise, dass vermehrt gefälschte 100- und 50-Dollar-Scheine auftreten", begründet eine Vertreterin der Bank diese Vorgehensweise. Falls ein Tourist das Geld schneller benötigt, "suchen wir individuelle Lösungen". In Barbozas Fall hätte etwa Rose Müller als Einheimische für ihn bürgen können. Oder die Bank hätte den Kontroll-Vorgang beschleunigt: "Dann hätte Herr Barboza die Euros am nächsten Tag bekommen." Dagegen hätte ihm die Sparkasse Memmingen-Lindau Mindelheim den Betrag "ohne Probleme in Euro gewechselt", sagt Marketingleiter Johannes Lachenmaier. Der Uruguayaner hätte sich lediglich ausweisen müssen. Dieser Service für Touristen sei für die Bank auch Teil ihrer Bemühungen, für den Standort Memmingen etwas zu tun.


Das gibt es wohl nur in Deutschland,was wären wir arm drann wenn es uns auch in anderen Ländern so gehen würde.

elale



es ist nie zu spät zu leben


[editiert: 25.12.04, 19:08 von Conni*]
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