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Braucht Aserbaidschan alternative Energiewirtschaft wirklich so sehr?

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Coolman
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Beiträge: 1


New PostErstellt: 15.09.11, 14:41  Betreff: Braucht Aserbaidschan alternative Energiewirtschaft wirklich so sehr?  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Vor kurzem sagte Minister für Ökologie und Naturressourcen, Goussein Bagirow, Aserbaidschan werde zu alternativen Energien (Solar- und Windenergie) stufenweise übergehen.
Vielleicht verstehe ich nicht, aber sagen Sie mir bitte, warum müssen wir auf traditionelle Energieträger verzichten? Unser Land ist an Öl und Gas sehr reich, das ist eigentlich unser Brot! Außerdem ist es jedem (auch in Europa) bekannt, dass die alternative Energiewirtschaft die Probleme der Umweltschutz nicht lösen kann. Die "grüne" Energie ist nicht so grün, wie man denkt. Auch in Deutschland werden Stimmen gegen Windkraftwerke und Solarpanels laut. Denn nicht nur die Benutzung solcher Energie, sondern auch ihre Erzeugung ist umweltfeindlich und gesundheitsschädlich. (Apropos: ist es nicht der Grund, weil die BRD uns Windgeneratoren und Solarpanels zu Spottpreisen verkauft?)
Dazu noch die Frage der Effizienz. Die Selbstkosten der "grünen" Energie sind drei-/vierfach höher. Die meisten Bürger interessieren sich für Umweltfragen wenig. Für sie ist es wichtiger, wieviel sie für Strom zahlen müssen.
Also, ich meine, diese Jagd nach der "grünen" Mode wird dazu führen, dass wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen.

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Austrian
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Beiträge: 1


New PostErstellt: 25.05.12, 12:51  Betreff: Re: Braucht Aserbaidschan alternative Energiewirtschaft wirklich so sehr?  drucken  weiterempfehlen

Klar Aserbaidschan hat Öl u. Gas in großer Menge!
Und das wird für ein paar Jährchen noch ein bequemes Ruhekissen und dann? Das nur wenige davon partizipieren ist wieder eine andere Sache.

Das Gas u. insbesondere Öl, verwendet als Energieträger ökologischer Wahnsinn sind, sollte ja nun wirklich kein Diskussionspunkt mehr sein bei ernsthafter Auseinandersetzung mit der Materie.
Öl u. Gas sollten max. noch als Rohstoff für nicht/noch nicht umstellbare Produktionen verwendet werden.
Alternative Energieträger sind bereits auf einem ziemlich hohen Entwicklungslevel und ökologisch klar unbedenklicher. Ökologisch am Wertvollsten ist zweifellos die Einsparung von Energie. Da kann sich jeder selbst an der Nase nehmen, der sich zb. in ein Flugzeug setzt.

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DarkAngel
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Beiträge: 1


New PostErstellt: 14.08.12, 15:29  Betreff: Re: Braucht Aserbaidschan alternative Energiewirtschaft wirklich so sehr?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat:
    Klar Aserbaidschan hat Öl u. Gas in großer Menge!
In großer Menge?? Laber doch nicht so 'nen Müll daher! Baku setzt seine Hoffnungen auf Shah-Deniz. Wem doch das Vorkommen – Aserbaidshan oder Turkmenistan – gehört, ist doch fraglich.
Außerdem hat Aliew viele Veträge geschlossen, die er schon heute nicht erfüllen kann. Die Ölförderung ist auf 10% zurückgegangen, die Gasgewinnung auf 13,4%. Wo Gas zu Trans-Adriatic-Pipeline (TAP) herkommen soll, weiß der Teufel... Und es verspricht 10 Milliarden Kubikmeter Gas... Ziemlich zweifelhaft also...

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Volker
Registrierter Benutzer

Beiträge: 1


New PostErstellt: 28.08.12, 16:23  Betreff: Re: Braucht Aserbaidschan alternative Energiewirtschaft wirklich so sehr?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat:
    Die Ölförderung ist auf 10% zurückgegangen, die Gasgewinnung auf 13,4%
Und das sind unterbewertete Daten! Und außerdem - die Gasvolumen, die SOCAR heute fördert, gehen in die Untergrundgasspeicher und sind nur zur Deckung des inneren Bedarfs. Es stellt sich also heraus, dass es in Aserbaidschan nicht so viel Gas gibt, wie Baku früher sagte. Europa wird also Milliarden Kubikmeter Gas bekommen. (Apropos - es ist immer noch unbekannt, wem eigentlich kaspische Vorkommen gehören!) Was Aliew Brüssel versprach, ist nichts anderes als Lüge und Erpressung - möchte Europa Gas erhalten, dann müsse es mit Baku gegen Turkmenistan auftreten.

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