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was tun?

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Autor Beitrag
confused
Junior-Mitglied


Beiträge: 18


New PostErstellt: 03.04.16, 20:09  Betreff: Re: was tun?  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo,
eigentlich erfolgt mein Zwischenbericht ja immer im Februar. Nun was hat sich geändert?
Töchterlein tanzt noch immer, aber nur noch eingleisig. Nicht das Kind musste eine Entscheidung treffen, sondern sie wurde getroffen. Nachdem sie ja mittlerweile viermal Nachmittagsunterricht hat und zu HipHop Trainingszeiten noch auf dem Heimweg von der Schule ist, hat man sie aus der Wettkampfmannschaft geschmissen. Die Erklärung war, dass wenn jemand nicht in einer regulären Gruppe trainiert, man auch nicht in die wettkampfmannschaft darf. Obwohl die Chefin selbst meiner Tochter diese Regelung angeboten hatte, wurde Töchterlein von der Frau abserviert. Mittlerweile wissen wir, dass es diese Gruppe überhaupt nicht mehr gibt. Töchterlein wurde entsorgt und andere gingen freiwillig. Natürlich hat diese Tanzschule gleich wieder neu gecastet. Jetzt tanzen halt die coaches in höheren Kategorien.
Klar, war das Mädel anfangs über den Rauswurf sehr entsetzt aber dann passierte etwas viel besseres. Der Traum einer jeden Tänzerin erfüllte sich. Sie wird die Hauptrolle in der diesjährigen Aufführung tanzen.  Sie verbringt nun noch mehr Zeit mit Ballett. In der Woche kommt sie auf über 10 Stunden im Tanzsaal. Durch diese Veränderung wurde natürlich der ursprüngliche Plan Advanced Foundation mitzutrainieren hinfällig. Sie trainiert ganz regulär in ihren normalen Gruppen und dann das Sondertraining zusätzlich. Alle vier Wochen sind neue Spitzenschuhe fällig. Dank unserer super spitzenschuhfitterin hatte das Mädel noch nie auch nur eine einzige Blase. Schläppchen und Spitzenschuhe gehen zwar ins Geld aber das ist o.K. immer wieder erwähnen muss man jedoch, dass das ganze Sondertraining absolut kostenlos ist. Bei HipHop wurde dafür abkassiert. Der Lerneffekt durch so intensives Sondertraining ist unbezahlbar. Es werden Dinge erarbeitet die im normalen Unterricht nie getanzt werden.

Nach wie vor verbringt sie viel Zeit bei den Pferden und reitet intensiv. Springreiten ist verboten aber Dressur und Gelände geht:-) 
Naja, dieses Schuljahr war bis jetzt nicht gerade ihr bestes Jahr aber das wird noch:-) 
Ich freue mich wahnsinnig für mein Kind und bin natürlich stolz auf sie. 
Ich werde berichten, wenn alles vorbei ist. Keine Ahnung, ob das überhaupt jemanden interessiert? Vielleicht mache ich aber auch nach diesem Höhepunkt Schluss mit den Berichten.
Bleibt gesund und kämpft für eure Träume.


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Kelly
Gast
New PostErstellt: 02.08.16, 18:44  Betreff: Re: was tun?  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Der Post ist zwar schon älter, aber im prinzip doch immer aktuell.

Für Ballettlehrer ist es immer etwas Besonderes auf ein Talent zu treffen. Kommt nicht so oft vor. Daher sind die natürlich immer sofort dabei, dieses Talent auf eine professionelle Schule schicken zu wollen.

Als Ex-Tänzerin bin ich sehr glücklich, dass ich das Tänzerleben erleben durfte. Es ist ein "Leben im Leben" . Aber sage gleich dazu, dass es knochenhart ist. Reich wird man damit auch nicht. Man ruiniert sich oft den Körper und mit 35 ist Schluss.
Daher würde ich als Mutter mein Kind nicht in diese Richtung lassen, außer es will das unbedingt und ist ein 95 - 100% Talent.

Man kann so schön und unbeschwert tanzen, auch auf "nicht professioneller Ebene". Und wenn man talentiert ist, dann macht das auch den Lehrern Spaß.

Mein Sohn ist ein 70% Talent und mir hat es die Haare aufgestellt, als mein Mann fand, dass er doch in eine professionelle Ballett-Schule gehen könnte.

Ich finde er soll ruhig Ballett machen, dazu noch Steppunterricht. Aber niemals in einer Profischule. Hab auch schöne Steppschuhe gefunden für Jungs ( gar nicht so einfach).

Der Beruf des Tänzers ist mit Vorsicht zu genießen und meiner Ansicht nach eher zu vermeiden ;-)

Kelly
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Gast
New PostErstellt: 19.04.17, 20:08  Betreff: Re: was tun?  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo, wieder ein Jahr vergangen. Das letzte Jahr war wohl das tollste für Töchterlein. Sie hatte die Hauptrolle getanzt. Sie lebte nur noch in ihrer Ballettwelt und die DVD von der Aufführung ist unser aller liebster Film an miesen Regentagen. Sie lebte diese Rolle. Letzten Herbst nahm sie mit ihrer Ballettgruppe an einem Ballettwettkampf sehr erfolgreich Teil.
 Trainiert wird nach wie vor rund zehn Stunden die Woche in vier verschiedenen Gruppen. Advanced foundation ist  sehr anspruchsvoll aber sie kommt problemlos klar damit. An eine Prüfung ist natürlich noch nicht zu denken aber sie kennt die komplette Prüfungsaufgaben aber um das zu bestehen erfordert es ein wenig mehr als den Inhalt zu kennen. Mit viel Glück kann sie diese Prüfung in einem Jahr in Angriff nehmen. Ich hätte nie gedacht, dass das Tanzen meiner Tochter mich so viele Jahre meines Lebens begleitet. 
In zwei Jahren wird sie ihr Abitur machen und spätesten danach wird das Ballett wohl der Vergangenheit angehören. Schon nach den Aufführungen im letzten Jahr, war klar, dass es im Höchstfall noch eine Aufführung in zwei Jahren geben wird. Schon im letzten Jahr gehörte Töchterlein zu den grossen Mädels, obwohl sie gerade 14 und damit vier Jahre jünger war als die anderen. Bisher war intermediate die höchste Gruppe in der Ballettschule. Jetzt gibt es zwar advanced foundation aber nur zwei machen die Prüfung. Töchterlein kann also mit den Neuen  die jetzt intermediate Prüfung machen wieder als advanced foundation anfangen. Wird sich zeigen. Jetzt sind noch Ferien, dann sind die Prüfungen und mit riesen Schritten geht das Schuljahr vorbei.
Mal schauen wie es weiter geht. Ihr habt uns einige Jahre begleitet, so ganz langsam Schließer sich der Kreis. Bleibt euren Träumen treu.
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Gast
New PostErstellt: 28.07.17, 15:46  Betreff: Re: was tun?  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Hallo,
Wieder ein Schuljahr vorbei. Die Ballettprüfung lief super. Statt als Beste wie seit Jahren hat Töchterlein sich Mal mit der zweitbesten Prüfung begnügt. Über soviele Jahre solch kontinuierliche Leistung zu erbringen ist bewundernswert. Auch das Schuljahr im Gymnasium ist bestanden. Nicht besonders von den Noten her aber wenn man bedenkt, dass trotz G8 an fünf Wochentagen Training möglich ist, kann man den zufrieden sein. Sie lebt nicht für die Schule sondern ja zu was ihr am besten gefällt: tanzen und reiten. Es tolle Kindheit liegt hinter ihr und mitten drinr auf dem Weg zum erwachsen werden. Keines der Mädchen in unserem Umfeld hat das Tanzen als Beruf gewählt. Ich bin ganz froh, dass auch meine Tochter keine Pläne in der richtige hat. Mal schauen, was sie machen wird. Ich wünsche euch alles gute und viel Erfolg bei was auch immer ihr macht.
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