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Elbehafen-Ausbau für 15 Millionen. WZ vom 29.03.2012

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 29.03.12, 23:27  Betreff: Elbehafen-Ausbau für 15 Millionen. WZ vom 29.03.2012  drucken  weiterempfehlen

Seite 8:

15 Millionen Euro für Elbehafen Brunsbüttel

Brunsbüttel /wob

Mit einem Aufwand von 15 Millionen Euro baut die Brunsbüttel Ports GmbH
die Liegekapazitäten in ihrem Universalhafen „Elbehafen“ aus. Gestern
wurde der Vertrag über die so genannte Vorrammung der Spundwand, mit
zehn Millionen Euro die größte Einzelmaßnahme, unterzeichnet. Im
Ausschreibungsverfahren hatte sich die Tiefbau GmbH Unterweser (Tagu),
eine Tochter der Ludwig Freytag Gruppe, durchgesetzt. Der 1968 in
Betrieb genommene Elbehafen, damals noch im Besitz des Landes Schleswig-Holstein,
soll in dieser Ausbaustufe als Tiefwasserhafen für die nächsten 40
Jahre fit und vor allem für den Umschlag von großen Stückgütern, wie
Windkraftanlagen, nutzbar gemacht werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten
wird im Herbst 2013 gerechnet.


Seite 23:


Elbehafen-Ausbau für 15 Millionen

Brunsbüttel Ports macht die Anlage
zukunftsfähig: Neue Spundwand, tieferes Fahrwasser und neue Pierplatte
auf dem Betriebsgelände

Brunsbüttel

Fit für die Zukunft will Hafenbetreiber Brunsbüttel Ports den
Elbehafen machen – und nimmt dafür kräftig Geld in die Hand. 15
Millionen Euro will das zur Brunsbütteler Schrammgroup gehörende
Unternehmen bis Ende nächsten Jahres investieren. Gestern unterschrieben
Hans Helmut Schramm und Ports-Chef Frank
Schnabel den Vertrag für die erste von drei Bauphasen mit Lutz Dröge,
technischer Leiter der Tiefbau GmbH Unterweser (Tagu).


Eine Entscheidung, über die bereits vor zehn Jahren nachgedacht
worden sei, so Schramm. Konkret wurde das Vorhaben aber erst seit drei
Jahren verfolgt. Im Frühsommer sollen die Arbeiten beginnen. Die
Herausforderung dabei: Der laufende Hafenbetrieb soll so wenig wie
möglich gestört werden. Und dass bei einer Kailänge von 180 Metern, die
eine neue Spundwand und einen neuen Betonabschluss erhält.


In der Ausschreibung habe die zur Ludwig Freytag-Gruppe gehörende Tagu außer mit dem Preis vor allem auch mit dem Konzept überzeugt, erklärte Frank Schnabel.


So werden die Elemente für den ersten Bauabschnitt, die neue
Spundwand, vom Wasser aus in den Boden getrieben. Ein 65 Meter langer
Spezialponton wird eingesetzt, der bei Bedarf einem Schiff Platz machen
kann, das zum Be- oder Entladen im mittleren Hafenbereich festmachen
muss. „Hier kommt es vor allem auf die Kommunikation an“, erklärt Hans
Helmut Schramm.


Zunächst werden 70 bis zu 60 Meter lange Pfähle schräg unter die Pier
getrieben. Sie sollen die Spundwand fixieren. Die wird vor die
vorhandene Wand gesetzt. Der Zwischenbereich wird mit Sand verfüllt und
erhält als Pierkante einen Abschluss aus Beton. Dieser Bauabschnitt
verschlingt allein rund zehn Millionen Euro.


Im Anschluss an diese Arbeiten werden die Pierplatte im mittleren
Hafen erneuert, das Kaigleis für die Bahn instand gesetzt und der
Liegeplatz teilweise weiter vertieft. Mit dem Abschluss der gesamten
Baumaßnahme wird für Herbst 2013 gerechnet.


Dann, so Schnabel, soll der Hafen für die Zukunft gerüstet sein.
„Damit können wir mehr Stückgüter noch besser umschlagen.“ Offshore-Gütern
gelte ein Augenmerk, gleichzeitig soll der Elbehafen seine breite
Ausrichtung aber beibehalten. Damit fährt Brunsbüttel Ports seit Jahren
gut. Schnabel bestätigt: „Der Hafen brummt.“


Ideen gebe es noch genug, sagt Hans Helmut Schramm. So sei eine
Vergrößerung des Hafens um das derzeit nicht schiffbare Westbecken
durchaus denkbar. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass das
Familienunternehmen Schrammgroup solche Investitionen aus eigener Kraft
stemmen muss. Nebenher entstehen auf Helgoland für drei Millionen Euro
Wohnungen für Offshore-Monteure, Brunsbüttel-Ports
erhält für fünf Millionen ein neues Verwaltungsgebäude und Mitte April
wird Schlepper „Torsten“ in Dienst gestellt. Kosten: 6,5 Millionen Euro.


Konkurrenz zur vom Land geplanten Vielzweck-Pier in unmittelbarer Nachbarschaft sei der Elbehafen-Ausbau nicht, betont Frank Schnabel. Brunsbüttel Ports hat sich bereits als Betreiber beworben.
Ralf Pöschus

Infos: www.schrammgroup.de




[editiert: 29.03.12, 23:32 von Claudia]
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