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Claudia

Beiträge: 4532

New PostErstellt: 06.07.15, 23:46     Betreff: Brokdorf akut erinnert an 2011 . WZ vom 04.07.2015

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Brokdorf akut erinnert an 2011

Brokdorf /vm

Während der Revision im Kernkraftwerk Brokdorf seien im Jahre 2011
radioaktive Edelgase freigesetzt worden, die von der Menge her zum Teil
den zehnfachen Wert des regulären Betriebes erreicht hätten. Mit dieser
Feststellung reagieren Eilhard Stelzner und Karsten Hinrichsen von der
Initiative Brokdorf akut auf jüngste Äußerungen von Kraftwerksleiter Uwe
Jorden. Dieser hatte im Zusammenhang mit der kürzlich stattgefundenen
Revision im Kraftwerk betont, dass etwaige Freisetzungen von Stoffen im
Verhältnis zum normalen Betrieb praktisch nicht messbar gewesen seien.


Hinrichsen: „Die Initiative zeigt Verständnis dafür, dass Herr Jorden
zwar die Anzahl der während der Revision verkauften Brötchen mit 22000
Stück benennen kann. Aber er erinnert sich im Interview nicht daran,
dass es bei den Revisionen im AKW Brokdorf bereits mehrfach zu erheblich
erhöhten Emissionen an radioaktiven Stoffen gekommen ist.“


Die damaligen Messungen seien am Kamin mit zwei parallel laufenden
Messgeräten ermittelt worden. Während der gleichen Revision seien die
Emissionen von radioaktiven Edelgasen am 24. und 25. Juni 2011 zeitweise
um das Einhundertfache höher als im Leistungsbetrieb gewesen.



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