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Freie Wähler für Beteiligung an Bürgerwindpark. WZ vom 28.09.2011

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 02.10.11, 00:02  Betreff: Freie Wähler für Beteiligung an Bürgerwindpark. WZ vom 28.09.2011  drucken  weiterempfehlen

Freie Wähler für Beteiligung an Bürgerwindpark

St. Michaelisdonn /spi

„Mehr Bürgerbeteiligung“ – das ist das Ziel der „Freien Wähler St.
Michaelisdonn“. Auf ihrem jüngsten Stammtisch in „Uns Hus“ stand dieser
Gedanke im Vordergrund.


Rückblickend ging Reinhard Rohde auf die Demonstration in Heide gegen
Schülerbeförderungskosten ein und bezeichnete die Aktion als sehr
erfolgreich. „Mehr als 100 Teilnehmer, das war ein toller Einstieg, da
können wir weiter machen.“ Er zieht eine weitere Demo in Erwägung.
Joachim Rohde von der Donner SPD sagte dagegen: „Wir warten die
Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes ab und werden dann
entscheiden, ob wir tätig werden.“


Die momentane Situation um die Bürgerbeteiligung bei der Windenergie
bezeichnet Reinhard Rohde als „merkwürdig.“ Andreas de Vries,
Geschäftsführer des Energiebüros, habe ein Rundschreiben zum Windpark
erarbeitet. Für Rohde sei damit klar, dass der Geschäftsführer sich
keineswegs für eine Bürgerbeteiligung einsetze. Das Konzept einer
Betreiber-Genossenschaft hält Rohde daher für
ideal, „von den fünf oder sechs Windkraftanlagen sollten zwei zu 49
Prozent für die Bürgerbeteiligung frei gegeben werden.“ Ralf Neelsen,
Vorsitzender der Freien Wähler, will mit seinem Vorstand weiter tätig
werden, damit die Bürgerbeteiligung nicht verhindert wird.


Überhaupt gilt den FreienWählern die Situation um den Windpark als undurchsichtig. Das konnte SPD-Mann
Joachim Rohde nur unterstreichen: „Da werden ohne Ausschreibung Mühlen
bestellt, die Gemeinde und die Gemeindewerke haften für 14 Millionen
Euro. Nicht auszudenken, wenn da was schief geht.“ Er fordert mehr
Kontrolle und eine Offenlegung der Zahlen. „Wir müssen die Gemeindewerke
mehr kontrollieren und hinterfragen.“


Bis zum nächsten Stammtisch wollen sich die „Freien Wähler“ schlau machen, wie es mit dem Windpark weiter geht.



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