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Bürgerinitiative Gesundheit u. Klimaschutz Unterelbe/Brunsbüttel
 
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Arne

Beiträge: 539

New PostErstellt: 10.02.09, 08:40     Betreff: "Brunsbüttel geht auf die Barrikaden", Wir Klimaretter - 10.02.2009

EiFi 4321901 Feuerbällchen Anzünder,...

10. Februar 2009

Brunsbüttel geht auf die Barrikaden

brunsb-demoplakat.jpg Gleich drei Kohlekraftwerke werden derzeit im norddeutschen Brunsbüttel geplant. Im Vorfeld der im März anstehenden Entscheidung zu einem von GDF Suez Deutschland (ehemals Electrabel Deutschland) geplanten 800 Megawatt Kohlekraftwerks im Brunsbütteler Rat kritisiert das aus lokalen und bundesweiten Akteuren bestehende Bündnis die geplanten Bauvorhaben als "unverantwortliche und zukunftsfeindliche Energiepolitik". Zu den Mitgliedern des Bündnisses gehören neben der lokalen Bürgerinitiative auch Umweltverbände und Parteien wie die Brunsbütteler Wählerinitiative W.I.R., die Jusos aus dem Landkreis, die SPD Meldorf, die Grünen Niedersachsen, das Netzwerk attac sowie das bundesweite Bündnis die Klima-Allianz.  

Der stellvertretende Bürgermeister von Brunsbüttel und Fraktionschef der Wählerinitiative für reelle Politik (W.I.R.), Kai Schwonberg kritisiert die geringe Effizienz der geplanten Projekte, da eine ressourcenschonende Kraft-Wärme-Kopplung nicht stattfindet. Die Bürgerinitiative (BI) "Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe" fordert ebenfalls eine Abkehr von den Kohlekraftwerksplänen. "Durch Investitionen in Erneuerbare Energien könnten hunderttausende zukunftsfähige Dauerarbeitsplätze entstehen und die bäuerliche Landwirtschaft bliebe erhalten", sagt BI-Sprecher Karsten Hinrichsen.

Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erinnert, dass nach einer kürzlich veröffentlichten Prognose der Branche der Erneuerbaren Energien schon 2020 fast jede zweite Kilowattstunde Strom aus Wind, Sonne, Wasserkraft und Bioenergie stammen wird: "Die an der Nordseeküste geplanten Kohlekraftwerke haben wenig Chancen, jemals ihre Kosten einzuspielen, zumal die zu erwartenden großen Strommengen aus Offshore-Windanlagen vorrangig ins Netz eingespeist werden". "Die geplanten Kohlekraftwerke am Standort Brunsbüttel verschärfen in unverantwortlicher Weise den Klimawandel. Hier werden Milliarden in eine überholte Technik investiert", sagt Hans-Jörg Lüth, Landesgeschäftsführer des BUND Schleswig-Holstein.  

\"demo-me.jpg\"Erwartet werden am 14. Februar (11.00 Uhr am Elbeforum) in Brunsbüttel bis zu 1.000 Teilnehmer. Als Redner haben sich unter anderem die ehemalige Umweltministerin aus Nordrhein-Westfalen und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn angekündigt.

Quelle: http://www.wir-klimaretter.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2370&Itemid=148 





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