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Atommüll-Zwischenlager: Lösung rückt näher. WZ vom 27.12.2013

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 29.12.13, 19:41  Betreff: Atommüll-Zwischenlager: Lösung rückt näher. WZ vom 27.12.2013  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Atommüll-Zwischenlager: Lösung rückt näher

Kiel /sh:z

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert
Habeck hat den Bund und die Länder aufgefordert, zügig die Lagerung von
Atommüll aus Wiederaufbereitungsanlagen in Großbritannien und Frankreich
zu klären. Sein Land sei weiter bereit, einen Teil der Last zu tragen
und Castor-Behälter aufzunehmen, aber nicht alle, sagte der Grünen-Politiker. Seit Sommer gebe es keine Bewegung bei diesem wichtigen Thema. Bisher erklärten sich nur Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zur Aufnahme bereit. Beide Länder verlangen, dass mindestens ein weiteres Land mitmacht. 26 Castor-Behälter werden von 2015 an aus Sellafield und La Hague erwartet.


Nach Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg deutet auch Hessens neue schwarz-grüne
Regierung die Bereitschaft zur Aufnahme von Castoren an. In einem
Auszug aus dem hessischen Koalitionsvertrag heißt es: „Sollte es nach
sorgfältiger Prüfung erforderlich sein, auch in Biblis zwischenzulagern,
weil es in Deutschland keine anderen Möglichkeiten gibt, so werden wir
eine Lagerung in Biblis dulden.“



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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 31.12.13, 19:34  Betreff: Re: Atommüll-Zwischenlager: Lösung rückt näher. WZ vom 27.12.2013  drucken  weiterempfehlen

Leserbrief vom 30.12.2013:


Nicht sicher

Zu: „Atommüll-Zwischenlager: Lösung rückt näher“ (Ausgabe vom 27. Dezember)

Minister Habeck
wird zitiert mit „sein Land sei weiter bereit, Castorbehälter
aufzunehmen“. Er hat wohl gemeint, dass die Landesregierung dazu bereit
sei. Viele Menschen im Lande lehnen das nämlich nach wie vor ab, und
dafür gibt es gute Gründe: Zu allererst muss der Minister dafür sorgen,
dass das Atommüllproblem nicht immer größer wird: Im AKW Brokdorf
entsteht in jeder Stunde Betrieb gut ein Kilogramm Atommüll, für den es
weltweit kein Endlager gibt. Das Zwischenlager in Brunsbüttel ist nicht
sicher genug. Das Zwischenlager soll erst demnächst – zehn Jahre nach
Inbetriebnahme – gegen Angriffe von externen Tätern „gehärtet“ werden.
Die Initiative „Brokdorf-akut“ verlangt vom
Minister, endlich ernsthafte Schritte für die Stilllegung des AKW
Brokdorf einzuleiten. Und er muss verhindern, dass Vattenfall
Brunsbüttel zur Drehscheibe für Atommülllagerung ausbaut.


Karsten Hinrichsen, Brokdorf



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