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NDR Fernsehen Montag, 08. Dezember 2008 23:00 Uhr

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Beiträge: 120
Ort: Brunsbüttel

BI Teilnehmernummer: 108

New PostErstellt: 08.12.08, 08:37  Betreff: NDR Fernsehen Montag, 08. Dezember 2008 23:00 Uhr  drucken  weiterempfehlen

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NDR: Unter Strom - Auf der Suche nach Energie von morgen
NDR Fernsehen Montag, 08. Dezember 2008 23:00 Uhr - Noch steht das Ja der Politik zum Atomausstieg, aber wie lange noch? Und was bedeutete dieser Ausstieg für die Energieversorgung in Deutschland, wenn Kohlekraftwerke immer schwerer durchzusetzen sind?
Mit welchem Energiemix ist das Land zukunftsfähig? Ist Windenergie eine Alternative oder gehen in Deutschland bald die Lichter aus? Umweltverbände und Bundesregierung setzen auf den zügigen Ausbau von Windenergieanlagen. Schon heute stehen in Deutschland mehr Windräder als in allen anderen Ländern zusammen. Der Film führt den Zuschauer von den Windparks zur größten Netzleitwarte Deutschlands, in der Ingenieure den europäischen Stromtransport organisieren. Dort steht der Leiter Joachim Vanzetta vor einem riesigen Monitor: ´20.000 Megawatt Strom könnten die gesamten deutschen Windkraftanlagen liefern´, sagt er, ´aber heute haben wir wieder Flaute. Es gibt keinen Windstrom. Also müssen wir Strom dazukaufen, für mehrere Millionen Euro am Tag.´

Die Stromkonzerne setzen weiter auf Kohle zur Stromerzeugung, trotz zunehmender Kritik und Widerstand aus der Bevölkerung. ´Es ist unverantwortlich, an einer veralteten Technologie festzuhalten und das Weltklima immer weiter zu schädigen´, so Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe. Allein die Kohlekraftwerke der RWE produzieren 178 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, so viel wie kein anderer europäischer Konzern.

Befürworter und Kritiker der wichtigsten Energieformen kommen in der Dokumentation zu Wort und sie gewährt seltene Einblicke, zum Beispiel in die Leitwarte des Kernkraftwerks Brokdorf. Weitere Drehorte waren der deutsche Braunkohletagebau mit den größten Baggern der Welt, das umstrittene, geplante Atommüll-Endlager in Gorleben und die Strombörse in Leipzig, an der Banken auf steigende oder fallende Strompreise wetten. Unabhängig von der Art der künftigen Stromerzeugung erzwingen die Vielzahl der Windräder in Norddeutschland, der zunehmende europäische Stromhandel und Neubauten von Kraftwerken auch dringend den Ausbau des deutschen Stromnetzes. Doch der kommt nur schleppend voran. Bürgerinitiativen leisten allerorts Widerstand - nicht nur gegen Atomenergie, Windräder und Kohlekraftwerke, sondern auch gegen die neuen Stromleitungen.

Thema: Energiewende - Rubrik: Ökostrom
Quelle: http://www3.ndr.de/programm/ep ...


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