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11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau

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Claudia

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New PostErstellt: 12.11.13, 00:08  Betreff: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

WZ vom 11.11.2013:


Mahnende Worte vor der UN-Klimakonferenz

Warschau /sh:z

Vor der heute in Warschau beginnenden UN-Klimakonferenz in Warschau hat Achim Steiner, Direktor des UN-Umweltprogramms
(UNEP), eindringlich zu mehr Tempo in der Klimapolitik gemahnt. „Wir
haben den richtigen Weg eingeschlagen, aber die Geschwindigkeit, mit der
wir vorangehen, reicht vorn und hinten nicht“, sagte Steiner.
„Letztendlich geht es ums Überleben“, mahnte auch der ehemalige UN-Generalsekretär
Kofi Annan im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Ich weiß, dass
viele daran zweifeln, aber der Klimawandel ist da, und kein Land, reich
oder arm, kann den Folgen ausweichen“, betonte der
Friedensnobelpreisträger. Die Erderwärmung werde von vielen Menschen
unterschätzt. Vertreter von rund 190 Nationen wollen in Warschau ein
neues Klimaabkommen vorbereiten, das bis 2015 ausgehandelt sein soll.
Die Erwartungen an die Konferenz sind eher bescheiden.



[editiert: 13.11.13, 22:33 von Claudia]
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New PostErstellt: 13.11.13, 22:17  Betreff: Re: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 12.11.2013:


„Wir alle spüren den Klimawandel“

Warschau /dpa

Überschattet von der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen hat in der polnischen Hauptstadt Warschau die 19. UN-Klimakonferenz begonnen. Vor allem Vertreter der Entwicklungsländer drängten bei der Eröffnung gestern auf mehr Klima-Gerechtigkeit
und finanzielle Hilfen, um mit den Auswirkungen von Klimaveränderungen
fertig zu werden. „Stoppt diesen Wahnsinn“, forderte der philippinische
Delegierte Yeb Saño in einer emotionalen Rede. In den kommenden zwei
Wochen beraten Experten aus 194 Ländern über die Vorbereitungen auf den
Klimavertrag, der 2015 in Paris unterzeichnet werden soll. „Wir alle
spüren die Auswirkungen des Klimawandels“, sagte der polnische
Umweltminister und Konferenzpräsident Marcin Korolec mit Blick auf den
Taifun „Haiyan“.



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New PostErstellt: 13.11.13, 22:34  Betreff: Re: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 13.11.2013:




Klima-Risiko-Index
Warnsignal für den Planeten

Wetterextreme
unter dem Einfluss von Klimaveränderungen haben auch im vergangenen
Jahr Tausende Menschenleben gekostet und schier unvorstellbare Schäden
verursacht.
Wie die Organisation Germanwatch gestern bei der Vorstellung ihres weltweiten Klima-Risiko-Indexes mitteilte, starben seit 1993 mehr als 530 000 Menschen bei über 15 000 extremen Wetterereignissen.
Haiti,
die Philippinen und Pakistan waren 2012 die am stärksten betroffenen
Staaten, wie Sönke Kreft, einer der Autoren des Berichts, auf der UN-Klimakonferenz in Warschau berichtete.
Neben den südpazifischen Inselstaaten landeten 2012 auch europäische Staaten auf dem Klima-Risiko-Index.






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New PostErstellt: 23.11.13, 00:41  Betreff: Re: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 21.11.2013:

UN-Klimakonferenz droht zu scheitern

Warschau /dpa

Politiker und Klimaschützer habe auf der Klimakonferenz in Warschau vor Rückschritten gewarnt. EU-Klimakommissarin
Connie Heedegard mahnte, die Verhandlungen dürften nicht hinter das
Klimaabkommen von Durban von 2011 zurückfallen, nach dem alle Länder bis
2015 bestimmte Klimaschutzziele bekommen sollen. Der amtierende
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sagte gestern zwar 30
Millionen Euro noch in diesem Jahr für ärmere Länder zu. Sie seien
bestimmt für den Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die
Folgen des Klimawandels.


Vertreter des Klimanetzwerks CAN warfen den Industriestaaten eine
Blockadehaltung bei der Einrichtung des Fonds vor, der Verluste und
Schäden durch Unwetterkatastrophen finanzieren soll. Auch WWF, Oxfam,
Action Aid und der Internationale Gewerkschaftsbund warnten vor einem
Scheitern. „Warschau muss eine Antwort auf den Notstand des Planeten
finden“, forderten die Gruppen.



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New PostErstellt: 23.11.13, 00:56  Betreff: Re: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 23.11.2013:

UN-Klimagipfel mit zähem Ende

Warschau /dpa

Nach vielen Rückschlägen bei der UN-Klimakonferenz
in Warschau haben die Delegierten zum Abschluss um einen Minimalkonsens
gerungen. Das Gerüst für einen Weltklimavertrag, der 2015 in Paris
vereinbart werden soll, erschien gestern Abend aber weiter wackelig. Es
gebe noch „relativ offene Formulierungen“, sagte der deutsche
Chefverhandler Karsten Sach am offiziell letzten Verhandlungstag.
Zugleich verwies Sach aber auf Erfolge bei den beiden Themen Waldschutz
und Anpassung ärmerer Staaten an den Klimawandel. Eine Verlängerung bis
heute wurde nicht ausgeschlossen.




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New PostErstellt: 25.11.13, 00:17  Betreff: Re: 11.11.2013: UN-Klimakonferenz in Warschau  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 25.11.2013:

UN-Klimakonferenz endet mit Minimalkonsens

Warschau /dpa

Wenig Verbindlichkeit: Die UN-Klimakonferenz
in Warschau hat einen Minimalkonsens errungen, zentrale Punkte aber
vertagt. Es gibt einen Zeitplan für die Arbeit am Weltklimavertrag, der
2015 in Paris abgeschlossen werden soll. Die rechtliche Verbindlichkeit
der Klimaschutzziele einzelner Länder blieb jedoch auch nach einem fast
40-stündigen Verhandlungsmarathon zum Ende der Konferenz offen. Die
Delegierten beschlossen auch einen „Warschauer Mechanismus“ zum
Ausgleich der Schäden durch Wetterextreme in ärmeren Staaten und machten
kleine Finanzzusagen, größere blieben jedoch diffus.


„Die Konferenz hat uns auf den Weg zu einer Vereinbarung im Jahr 2015
gebracht, aber nicht zu einer Welt mit weniger als zwei Grad
(Erderwärmung)“, sagte die Chefin des UN-Klimasekretariats,
Christiana Figueres. Eine Erderwärmung von zwei Grad gilt als gerade
noch erträgliche Obergrenze für Mensch und Natur. „Es ist noch sehr viel
mehr Handeln nötig“, betonte sie.


EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard begrüßte
das Ergebnis. „Die letzten Stunden (der Konferenz) haben gezeigt, dass
wir in der Lage sind, uns nach vorne zu bewegen.“ Es gebe sicherlich
„schnellere Wege nach Paris“, meinte die Kommissarin. „Aber jetzt haben
wir die Reise begonnen, jetzt müssen wir schaffen.“


Bis kurz vor Schluss am Sonnabend hatten ärmere Staaten letztlich
erfolgreich darum gekämpft, dass dieser Punkt künftig nicht wie geplant
auf einer unteren Konferenzebene verhandelt wird, sondern in drei Jahren
noch hochgestuft werden kann. Doch der Kompromiss bleibt deutlich
hinter den Erwartungen der ärmsten und besonders stark von
Wetterextremen betroffenen Staaten zurück.


Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck
(Grüne) hat enttäuscht auf die Klimakonferenz in Warschau reagiert. Es
gehe letztlich darum, „nur noch mit dem Hintern über eine sehr niedrig
gehängte Latte zu kommen“, sagte Habeck dem Radiosender NDR Info. „Und
wenn man sich anschaut, wovor die Welt steht und wie dieser ganze Gipfel
verlaufen ist, dann ist die Enttäuschung Meilen größer als das, was an
Hoffnung noch da ist.“ Statt großer internationaler Gipfel schlug Habeck
bilaterale Verhandlungen zwischen Staaten vor.



[editiert: 27.11.13, 23:01 von Claudia]
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