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24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette

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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 07.03.10, 18:48  Betreff: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Aktions- und Menschenkette zwischen den AKW Brunsbüttel und Krümmel

Siehe Anhang

Weitere Infos auch unter: http://www.gruene-steinburg.de/aktuelles/



[editiert: 25.04.10, 19:16 von Claudia]



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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 29.03.10, 22:37  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

Aufruf der Klima-Allianz zur Menschenkette:

Energiewende
jetzt! Ohne Kohle und Atom!



 



Aufruf der
Klima-Allianz zur KettenreAktion



 



Aktions-
und Menschenkette am 24. April 2010 zwischen



den
Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel



 



Jetzt
entscheidet sich, ob die Energiewende in Deutschland gelingt. Noch vor dem
Sommer will die Bundesregierung ihre Pläne zur Energieversorgung präsentieren.
Es droht eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken und der Ausbau
der Kohleverstromung. Deshalb müssen wir mit aller Kraft zeigen, was wir
wollen:  Eine Energiezukunft ohne Kohle und Atom!



 



Klimaschutz jetzt!



Um
die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen, ist der Umstieg auf
100 Prozent erneuerbare Energien erforderlich. Kohle- und Atomkraftwerke stehen
der Energiewende im Weg: Sie bremsen Investitionen in erneuerbare Energien und
verstopfen die Netze. Klimaschutz wird nur gelingen, wenn wir Kohle- und
Atomstrom zum Auslaufmodell machen.



 



Die
Energieerzeugung aus Kohle, Gas und Erdöl ist einer der Hauptverursacher des
Klimawandels. Die Atomkraft birgt unkalkulierbare Risiken. Aber die großen
Energie­konzerne wollen auf ihr lukratives Geschäft mit Kohle- und Atomstrom
nicht verzichten. Sie wollen 24 neue Kohlekraftwerke bauen, die den Klimawandel
kräftig anheizen werden. Atomstrom ist ihre vermeint­lich saubere Alternative.
Wir stellen klar: Atomkraftwerke sind kein Beitrag zum Klimaschutz! AKW sind
ineffizient und produzieren mehr CO2 als Erneuerbare Energien. Wird
der Atomausstieg rückgängig gemacht, werden alte Schrottreaktoren trotz
erheblicher Sicherheitsrisiken noch mehr radioaktiven Abfall produzieren, für
den es keine Lösung gibt.



 



Gerade
in  Norddeutschland und besonders an den Standorten Brunsbüttel und
Krümmel wird die falsche energiepolitische Weichenstellung sichtbar: Hier
stehen zwei störanfällige Atomreaktoren und allein in Brunsbüttel sind vier
neue Kohlekraftwerksblöcke in Planung. Insgesamt sind allein im Norden acht
neue Kohlekraftwerke geplant oder schon im Bau. Die AKW Krümmel und Brunsbüttel
stehen für Pleiten, Pech und Pannen der Atomindustrie und sollen nach dem
Willen der Regierung trotzdem länger am Netz bleiben.



 



Die
Alternativen sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden – im
Dreiklang von erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.



 



Die
Klima-Allianz 20.März 2010



 



Infos zu
Anreise, Streckenverlauf der Menschenkette usw. unter:  www.anti-atom-kette.de



Informationen
zur Umzingelung des AKW Biblis unter: http://www.anti-atom-umzingelung.de/



 



 



Die Klima-Allianz



Marienstr. 19-20, 10117
Berlin



fon: 030 / 6781775-72



fax: 030 / 6781775-80



www.klima-allianz.de



 



 






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Reimer

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New PostErstellt: 30.03.10, 14:50  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette o.T.  drucken  weiterempfehlen





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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 14.04.10, 23:37  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 14.04.2010:

„Menschenkette“ mit Jo Bohnsack

Glückstadt /cr

Jo Bohnsack kommt zur Demonstration „Menschenkette“ am Sonnabend, 24.
April, ab 14 Uhr, um Musik zu machen. Der Künstler spielt auf der
Abschlusskundgebung , die wie andernorts auch in Glückstadt stattfindet.


„Der bekannte Sylter Pianist Jo Bohnsack wird mit seiner Musik
einheizen“, verspricht Michael Kühl, der für Glückstadt die Organisation
hat. „Die Veranstaltung steht im Rahmen der Aktion Menschenkette unter
dem Motto Atomkraft abschalten. Jo Bohnsack gilt als leidenschaftlicher
Musiker, der es versteht, mit Bluses und Boogie – Woogie zu begeistern.
Seine Konzerttourneen führten ihn bis nach Mexiko und Indonesien. Eine
Einladung zum Jazz & Heritage Festival in New Orleans und seine
Aufnahme in den Olymp der Steinway Künstler bilden den Höhepunkt seiner
Karriere.“


Michael Kühl freut sich, dass solch ein Künstler für die
Veranstaltung gewonnen wurde. Bohnsack wird zirka gegen 16 Uhr
auftreten, eine halbe Stunde vorher gibt es bereits Musik vom Band.
Zudem hat der Kieler Gottfried Müller zugesagt, dass er die Samba-Truppe „Feijoada“ mitbringt, die dann auf der
Kundgebung ebenfalls spielen möchte.


Von den Organisatoren ist geplant: Die „Menschenkette“ wird vom
Atomkraftwerksstandort Brunsbüttel über Hamburg zum AKW Krümmel
verlaufen. Kundgebungen werden an verschiedenen Standorten stattfinden.
Unter anderem in der näheren Umgebung in Elmshorn, Glückstadt, Itzehoe,
Brunsbüttel und vor den AKWs. Geplant ist unter anderem eine große
Abschlussveranstaltung in Brunsbüttel mit dem bekannten Künstler Jan
Delay.



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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 16.04.10, 22:26  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

KETTENreAKTION – Atomkraft abschalten!
Aktions- und Menschenkette Brunsbüttel-Krümmel am 24.04.2010

Pressemitteilung
Freitag 16. April 2010


Zahlreiche Prominente rufen zu Anti-Atom-Protesten am 24. April auf
„Weiter auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns!“


Zahlreiche bekannte Künstlerinnen und Künstler rufen zu den von der
Anti-Atom-Bewegung für den 24. April geplanten Massenprotesten auf. Die
Schriftsteller, Schauspieler, Musiker, Regisseure und TV-Moderatoren
fordern das Ende der Atomenergienutzung und den schnellen Ausbau der
Erneuerbaren Energien.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufes gehören neben vielen anderen
Prominenten die Schriftsteller Günther Grass, Sten Nadolny und Tilman
Spengler, die Schauspielerinnen Andrea Sawatzki, Cosma-Shiva Hagen,
Eleonore Weisgerber und Kristin Meyer, die Musiker Jan Delay, Udo
Lindenberg, Max Mutzke und Konstantin Wecker, die Schauspieler Hannes
Jaenicke, Günter Lamprecht und Wolfgang Völz, die Filmemacher Rolf
Schübel und Pepe Danquart, die TV-Moderatorin und Autorin Sarah Kuttner,
der Hamburger Theaterintendant und Präsident des FC St. Pauli Corny
Littmann, der Präsident der Akademie der Künste in Berlin Klaus Staeck
und der TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf.

Die Künstlerinnen und Künstler schreiben: „Der Konflikt um den
Atomausstieg spitzt sich zu: Demnächst gehen die Verhandlungen über
längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase. Wir stehen am
energiepolitischen Scheideweg: Weiter auf Atomkraft setzen? Nicht mit
uns! Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes
Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und
Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die
Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des
Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst. Dabei sind die
Alternativen zur Atomkraft – Erneuerbare Energien, Energiesparen und
Energieeffizienz – längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Wir
werden jetzt laut gegen Atomkraft! Wir unterstützen die Aktionen und
Kundgebungen für den Atomausstieg am 24.4. in Biblis, in Ahaus und die
Aktions- und Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel am
gleichen Tag! Beteiligt Euch an den Aktionen der Anti-Atom-Bewegung!“


_______________________________________________
Dies ist der Presseverteiler zur Aktions- und Menschenkette "Kettenreaktion" am 24. April 2010, der Anti-Atom-Kette zwischen den AKW Brunsbüttel und Krümmel.

Mehr Informationen: www.anti-atom-kette.de





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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 16.04.10, 22:52  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen


WZ vom 16.04.2010:



Nachrichten
Bis jetzt:
drei Sonderzüge und 182 Reisebusse

Unterelbe

Für die am Sonnabend, 24. April, geplante 120 Kilometer lange
Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und
Krümmel werden Atomkraftgegner aus vielen Teilen der Republik erwartet.
Bisher wurden bei den Organisatoren drei Sonderzüge und 182 Busse
angemeldet. „Der Andrang ist riesig. Mit einem ausgefeilten
Verkehrskonzept wollen wir erreichen, dass sich die Menschen möglichst
gleichmäßig entlang der Strecke verteilen und so eine eindrucksvolle
Demonstration gegen die Atomenergie entsteht“, erläutert Thorben Becker,
Sprecher des Trägerkreises der „KettenreAktion“.


Die Gesamtstrecke der Kette ist in 124 einzelne Abschnitte
aufgeteilt, in denen es jeweils einen Anlaufpunkt gibt. Freiwillige
Helferinnen und Helfer aus Umweltverbänden, Jugendorganisationen,
Gewerkschaften, Parteien, Kirchengemeinden und politischen Initiativen
sind dort Ansprechpartner für die Demonstranten und organisieren den
Aufbau der Aktions- und Menschenkette. 42 dieser Streckenposten sind
alleine auf dem 35 Kilometer langen Teilstück durch Hamburg zu finden.









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Claudia

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BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 18.04.10, 22:19  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 17.04.2010:

Nachrichten
Grass und
Lindenberg unterstützen Protest

Unterelbe

Auch zahlreiche bekannte Künstlerinnen und Künstler rufen zu den von der
Anti-Atom-Bewegung für
den 24. April geplanten Massenprotesten auf. Die Schriftsteller,
Schauspieler, Musiker, Regisseure und TV-Moderatoren
fordern das Ende der Atomenergienutzung und den schnellen Ausbau der
Erneuerbaren Energien. Zu den Unterzeichnern des Aufrufes gehören nach
Darstellung der Organisatoren neben vielen anderen Prominenten die
Schriftsteller Günther Grass, Sten Nadolny und Tilman Spengler, die
Schauspielerinnen Andrea Sawatzki, Cosma-Shiva
Hagen, Eleonore Weisgerber und Kristin Meyer, die Musiker Jan Delay, Udo
Lindenberg, Max Mutzke und Konstantin Wecker, die Schauspieler Hannes
Jaenicke, Günter Lamprecht und Wolfgang Völz, die Filmemacher Rolf
Schübel und Pepe Danquart, die TV-Moderatorin
und Autorin Sarah Kuttner, der Hamburger Theaterintendant und Präsident
des FC St. Pauli Corny Littmann, der Präsident der Akademie der Künste
in Berlin Klaus Staeck und der TV-Moderator
Klaas Heufer-Umlauf. Tenor der Unterzeichner:
„Erneuerbare Energien, Energiesparen und Energieeffizienz sind längst
da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Wir werden jetzt laut gegen
Atomkraft! Wir unterstützen die Aktionen und Kundgebungen für den
Atomausstieg.



Protest vor vier Atomkraftwerken

Brokdorf/Brunsbüttel /kno

Für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrierten gestern
zehn Aktivisten von Robin Wood und Contratom vor dem Atomkraftwerk
Brokdorf. „Jetzt ist die Zeit, auf die Straße zu gehen“, sagte Robin
Wood-Aktivistin Christina Albrecht am Eingang
zum KKW Brokdorf. Zeitgleich fanden weitere Protestaktionen an den
Kernkraftwerken Brunsbüttel, Krümmel und Nekarwestheim mit insgesamt 35
Demonstranten statt. Anlässlich des Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe und der geplanten Menschenkette am
24.April wollten die Demonstranten zugleich zu einer massenhaften
Beteiligung an den geplanten Aktionen aufrufen. „Viele kleine Schritte
führen zum Erfolg“, sagte Contratom-Sprecher
Bernd Eberling in Brokdorf. Vor dem KKW-Eingang
hingen die Demonstranten in vier Metern Höhe ein Transparent mit dem
Schriftzug „Aus! Kein Gramm Müll mehr“. Die Aktion in Brokdorf dauerte
zwei Stunden und verlief friedlich. Die Protestler hielten sich an die
Regeln, hieß es von Seiten der örtlichen Polizei.





[editiert: 18.04.10, 22:22 von Claudia]
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Claudia

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New PostErstellt: 23.04.10, 23:46  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 22.04.2010:

Demo: Einige Straßen voll gesperrt

Menschenkette am 24. April – Polizei macht
auf Verkehrsbehinderungen aufmerksam

Glückstadt/Kollmar /sh:z

Polizei und Ordnungsamt sind in Glückstadt für Sonnabend, 24. April,
gewappnet. Allerdings ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Verschiedene Aktionsbündnisse und Organisationen rufen an dem Tag zu
einer geschlossenen 120 Kilometer langen Menschenkette zwischen Krümmel
und Brunsbüttel in Glückstadt auf. Demonstriert wird gegen die
Kernkraftwerke.


Polizeizentralstationsleiter Ralf Kist: „Aufgrund der bereits mit den
Veranstaltern geführten Gespräche ist von einer friedlichen
Veranstaltung auszugehen. Allerdings werden sich beim Aufbau der
Menschenkette und dem für 14.30 Uhr geplanten Kettenschluss
Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden lassen.“


Die Menschenkette erreicht den Kreis Steinburg aus Richtung Elmshorn
zunächst über die Bundesstraße 431. Weil sich Teilnehmer auf der Straße
bewegen werden, muss die B 431 etwa von 13.30 Uhr bis 15 Uhr zwischen
dem Verkehrskreisel Haarsmühle und Elmshorn in beide Richtungen voll
gesperrt werden.


Verkehrsteilnehmer werden über Gehlensiel, Sommerland und
Kiebitzreihe beziehungsweise umgekehrt umgeleitet. Die Anti-Atomkraft-Demo verläuft dann
weiter über Lühnhüserdeich und Kollmar, wobei Teilnehmer überwiegend die
Deiche bevölkern.


Weil sich Verkehrsaufkommen und somit die Parksituation vor allem im
Bereich Steindeich und Bielenberg nicht abschätzen lassen, wird die
Kreisstraße entlang des Deiches zwischen Kollmar und der Kreuzung
Obendeich (B431) zur Einbahnstraße in Richtung Glückstadt
umfunktioniert.


In Glückstadt angekommen, stehen Teilnehmer zunächst auf der Straße
„Herrenfeld“, bevor eine Kette über den linken Rad- und Gehweg entlang
der Stadtstraße bis zum Hafenkreisel geführt wird. Weil dann wieder
Straßen benutzt werden, erfolgt ab 12 Uhr eine Sperrung der Flethachse
in Richtung Marktplatz/Bohnstraße sowie eine komplette Sperrung der
Marktplatzumfahrt. Verkehrsteilnehmer werden über die Christian-IV-Straße, Steinburgstraße
und den Janssenweg umgeleitet. Zwischen dem Fortuna-Bad
und der Kreuzung am Fähranleger benutzen die Demonstranten dann wieder
den linken Rad- und Gehweg, bevor es dann auf der Straße durch die
Blomesche Wildnis bis zum Deichaufgang am alten Feuerwehrgerätehaus am
Neuendeich weitergeht. Dort wird wieder auf den Elbdeich gewechselt.


Ein durchgängiger Kettenschluss ist dann zwischen 14.30 Uhr und 15
Uhr vorgesehen. Demonstrationsteilnehmer, die nicht mit Bussen anreisen,
sollten ihre Autos im Glückstädter Gewerbegebiet parken. Sie werden von
dort durch den Veranstalter auf die jeweiligen Standorte verteilt. „Am
Neuendeich sowie in der Stadtstraße werden wir vorsorglich Halteverbote
einrichten“, sagte Ralf Kist. Weil am 24. April um 12 und um 14 Uhr in
der Stadtkirche Konfirmations-Gottesdienste
stattfinden, sollen für Gottesdienstbesucher Parkmöglichkeiten im
Bereich am Güterbahnhof reserviert werden. Über den Schulhof der
früheren Stadtschule gelangt man dann auf kurzem Wege zur Kirche.


Polizei und Ordnungsamt werden nach Angaben von Ralf Kist die
Demonstration vor Ort begleiten. Nach Auflösung der Menschenkette findet
auf dem Glückstädter Marktplatz eine Abschluss-Kundgebung
unter anderem mit dem bekannten Pianisten Jo Bohnsack statt.




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New PostErstellt: 23.04.10, 23:52  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

Brunsbütteler Zeitung vom 22.04.2010:

Polizei erwartet erhebliche Verkehrsbehinderungen

Teil- und Vollsperrungen entlang der Elbe werden in folgenden Bereichen erwartet:
Brunsbüttel-Süd, rund um das KKW
St. Margarethen
Brokdorf
Glückstadt
Kollmar
Elmshorn
Uetersen
Pinneberg
Schenefeld
Hamburg
Geesthach, rund um das KKW Krümmel.


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Claudia

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New PostErstellt: 23.04.10, 23:58  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

Fokus online.de vom 23.04.2010 um 22:12 Uhr:

Menschenkette aus 50·000 Atomgegnern
geplant






In Schleswig-Holstein planen Atomkraftgegner
für Samstag eine der größten Protestaktionen gegen Atomkraft seit
Jahrzehnten. 50 000 Teilnehmer werden erwartet, die eine Menschenkette
über 120 Kilometer bilden wollen. Sonderzüge und Busse seien bereits
ausgebucht. Auch Politiker werden bei der Menschenkette erwartet.


Bei der seit Jahrzehnten größten Protestaktion gegen Atomkraft werden am
(morgigen) Samstag zu einer 120 Kilometer langen Menschenkette etwa
50 000 Teilnehmer erwartet. Das Landespolizeiamt in Schleswig-Holstein
rechnet auch aufgrund des vorausgesagten trockenen Wetters und der hohen
Temperaturen mit einer „massenhaften Beteiligung“, wie Sprecherin
Jessica Wessel sagte.

Die Atomkraftgegner wollen die Menschenkette zwischen 14 und 15 Uhr auf
der gesamten Strecke von dem Kernkraftwerk Brunsbüttel entlang der Elbe
über Hamburg bis zum Reaktor Krümmel bei Geestacht aufbauen. 50 000
Menschen müssten kommen, um die Kette zu schließen. „Wir glauben, das
wird klappen“, sagte Wessel. Von einer Beteiligung gewaltbereiter
Gruppen werde nicht ausgegangen.

Zum Stand der Mobilisierung
erklärte das Bündnis aus Atomkraftgegnern, Umweltverbänden, Parteien,
Gewerkschaften, Künstlern und anderen, bereits 200 Busse seien belegt.
Drei Sonderzüge aus München, Berlin und Kassel seien ebenfalls fast
ausgebucht.


Wie die SPD am Freitag mitteilte, wollen sich Parteichef Sigmar Gabriel
sowie die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Jürgen Trittin
auf der Hälfte der Strecke zwischen den Reaktoren Brunsbüttel und
Krümmel treffen. Grünen-Chef Cem Özdemir wird in Hamburg bei einer
Kundgebung sprechen. Er bezeichnete die geplante Menschenkette als ein
historisches Signal gegen die Atompolitik der Bundesregierung.
gxb/apn

 





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New PostErstellt: 25.04.10, 19:24  Betreff: Re: 24.04.2010: KettenreAktion - Aktions- und Menschenkette  drucken  weiterempfehlen

WZ vom 24.04.2010:

Atomgegner: „Goldener Brennstab“ für Merkel

München /dpa

Atomgegner haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Positionen zur
Energiepolitik den „Goldenen Brennstab“ des Monats April verliehen. Die
Europäische Umweltorganisation WECF vergab die satirische Auszeichnung
an die Kanzlerin, weil sie davon spreche, die Laufzeiten für
Atomkraftwerke zu verlängern, und den Neubau von Kohlekraftwerken
erwäge, hieß es. Die Organisation warf der Kanzlerin ein „Verharren im
alten System“ vor. WECF steht für „Women in Europe for a Common Future“
und ist ein europäisches Netzwerk aus 100 Frauen- und
Umweltorganisationen in 40 Ländern Europas, Zentralasiens und des
Kaukasus. Der „Goldene Brennstab“ wird seit rund einem Jahr verliehen.
„Preisträger“ sind unter anderem RWE-Chef Jürgen
Großmann und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU).



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