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Suche nach Atommüll-Lager steht auf der Kippe. WZ vom 12.06.2013

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 12.06.13, 23:00  Betreff: Suche nach Atommüll-Lager steht auf der Kippe. WZ vom 12.06.2013  drucken  weiterempfehlen

Suche nach Atommüll-Lager steht auf der Kippe

Kiel/Berlin /bg

Bundesumweltminister Peter Altmaier droht mit seinem Gesetz zur Suche nach einem Atommüll-Endlager zu scheitern. Grund ist, dass der CDU-Politiker
auch nach einem Spitzengespräch mit den Chefs der vier
Kernkraftwerksbetreiber E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall noch keine Lösung
für die Zwischenlagerung von 26 Castoren gefunden hat. Die Behälter
kommen zwischen 2015 und 2017 von der Wiederaufarbeitung im britischen
Sellafield und dem französischen La Hague zurück nach Deutschland.


Nach Informationen unserer Zeitung wächst bei den Energiekonzernen
sogar die Skepsis gegenüber Altmaiers Plänen. Es sei „ambitioniert“, bis
2015 auf die nötigen Genehmigungen für eine Zwischenlagerung an anderen
Standorten als Gorleben zu hoffen, haben sie dem CDU-Politiker
gestern nach dem Treffen am Montagabend geschrieben. Das aktuelle
Zwischenlager und bisher auch als Endlager vorgesehene Gorleben scheidet
für die Deponierung aus. Denn Altmaier hat dem Land Niedersachsen einen
Stopp der Castor-Transporte dorthin zugesagt.


Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten
Albig (SPD) wies gestern ebenfalls auf die komplizierten
Genehmigungsverfahren hin und mahnte Altmaier, keine Zeit zu verlieren.
„Die ersten Castoren kommen schon 2015“, sagte er. Altmaier müsse nun
bis zur Abstimmung im Bundesrat im Juli „Ort und Unterschrift eines
dritten Landes organisieren“. Bisher haben sich nur Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg
bereit erklärt, Castoren aufzunehmen – in Brunsbüttel beziehungsweise
in Philippsburg. Albig verlangt jedoch, dass sich noch ein drittes Land
beteiligt. Immerhin bestand er gestern nicht mehr darauf, dass Altmaier
schon bis zum morgigen Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin
Angela Merkel eine Lösung präsentieren müsse.


Zwar hat Altmaier im Gespräch mit den Betreibern jetzt bereits das
niedersächsische Atomkraftwerk Unterweser als dritten Standort ins Spiel
gebracht. Für die auf dem Seeweg kommenden Castoren aus Sellafield wäre
der Standort genau wie Brunsbüttel gut geeignet, weil ein Hafen in der
Nähe ist. Allerdings lehnt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil
(SPD) auch eine Deponierung in Unterweser ab. Als er von Altmaiers
Vorstoß im Kreis der Energieversorger erfuhr, soll er ziemlich wütend
geworden sein.   



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