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40 Millionen Euro für nichtgebaute Netze. WZ vom 27.03.2014

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 27.03.14, 23:50  Betreff: 40 Millionen Euro für nichtgebaute Netze. WZ vom 27.03.2014  drucken  weiterempfehlen

40 Millionen Euro für nichtgebaute Netze

Kiel/Quickborn /til

Schleswig-Holstein gilt bundesweit als
Vorreiter bei der Energiewende – und wird dafür offenbar kräftig zur
Kasse gebeten. Das geht aus Zahlen der Schleswig-Holstein
Netz AG vor, die unserer Zeitung vorliegen. Demnach mussten Verbraucher
im Norden zuletzt rund 40 Millionen Euro im Jahr für sogenannte
vermiedene Netzentgelte zahlen – und dies offenbar für einen inzwischen
vollkommen überholten Paragrafen.


Die Zahlungen für „vermiedene Netzentgelte“ geht zurück auf die
Anfänge des Gesetzes zur Förderung der erneuerbaren Energien. Der
Gesetzgeber ging damals davon aus, dass die Energiewende den Bau vieler
dezentraler Kraftwerke und eine Entlastung des Netzes mit sich bringen
und damit den Bau von Leitungen ersparen würde. Um dies zu fördern,
wurde eine Belohnung für Kleinkraftwerke eingerichtet. Abgerechnet wird
sie von den jeweiligen regionalen Netzbetreibern, gezahlt von den
Verbrauchern der Region.


Aus Sicht der Schleswig-Holstein Netz AG ein
Problem: Schließlich hat die Energiewende die Netze in Wahrheit nicht
entlastet, sondern belastet. Der Erkenntnis zum Trotz sind die
Millionenzahlungen für dezentrale Kleinkraftwerke geblieben. Und das hat
Folgen: In der Praxis wird Schleswig-Holstein
damit durch die Energiewende weitaus stärker belastet als viele andere
Bundesländer – denn die „vermiedenen Netzentgelte“ können nicht
bundesweit umgelegt werden. „Im Moment ist es so, dass die, die bei dem
Thema vorangehen, besonders belastet werden“, kritisiert auch Ove
Struck, Pressesprecher der Schleswig-Holstein Netz AG. Die AG betreibt einen Großteil des Stromnetzes in Schleswig-Holstein
und plädiert für eine ersatzlose Streichung des entsprechenden
Paragrafen. Auf der Stromrechnung der Norddeutschen wird dies bereits
heute sichtbar. Vor einigen Jahren galt der Norden noch als relativ
günstig bei seinen Strompreisen. Inzwischen gehören sie in
Westdeutschland mit zu den höchsten.



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