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Stromberater: Hausbesuch für zehn Euro. WZ vom 19.12.2012

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 19.12.12, 22:34  Betreff: Stromberater: Hausbesuch für zehn Euro. WZ vom 19.12.2012  drucken  weiterempfehlen

Stromberater: Hausbesuch für zehn Euro

Ministerium subventioniert Energieberatung

Kiel /kim

Die Preisspirale beim Strom dreht sich so schnell wie noch nie. Das
Kieler Energiewendeministerium empfiehlt daher allen Bürgern, sich nach
einem kostengünstigen Stromlieferanten umzusehen und die Vorteile des
liberalisierten Marktes zu nutzen. „Leider sind noch immer 40 Prozent
der Bürger in der teuren Grundversorgung ihres örtlichen Anbieters“,
bedauerte gestern Staatssekretärin Ingrid Nestle. Immerhin 43 Prozent
sind zwar ihrem örtlichen Versorger treu geblieben, jedoch in dessen
günstigeren Spezialtarif gewechselt und 17 Prozent der Bürger haben gar
den Sprung zu einem anderen Anbieter gewagt. Im Schnitt – so Nestle –
können dadurch rund 100 Euro gespart werden. „Hochgerechnet auf alle
bundesdeutschen Haushalte macht das ein Einsparvolumen von fast 1,5
Milliarden Euro aus“, so die Staatssekretärin. Allerdings seien viele
Verbraucher immer noch unsicher und fürchteten, dass sie bei einem
Umstieg zwischenzeitlich im Dunkeln sitzen werden. Auch fehlt das
Vertrauen in kleinere Anbieter.


Um die steigenden Energiekosten durch die Senkung des Verbrauchs zu
kompensieren, unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium jetzt mit
sechs Millionen Euro die Energieberatung durch die Verbraucherzentralen.
„Auf Nachfrage kommt ein Energieberater zu den Verbrauchern ins Haus
und nimmt die gesamte Energiesituation unter die Lupe“, erklärt
Schleswig-Holsteins Verbraucherschützerin Margit
Hinz. Kostenpunkt für die etwa halbstündige Beratung: zehn Euro. Den
Rest zahlt das Ministerium von Philipp Rösler. Die Verbraucherzentrale
Schleswig-Holstein hat dafür eigens 20
zusätzliche, freiberufliche Energieberater – Techniker und Architekten –
angeworben, die flächendeckend vor Ort beraten. Auch in den fünf
Niederlassungen der Verbraucherzentrale im Norden wird geholfen: Hier
können sich zum Beispiel Bürger, die keinen Computer besitzen, den
günstigsten Strom- oder Gasanbieter aus den Vergleichsportalen
ausdrucken lassen. Wie sehr die stark steigenden Energiekosten die
Nordlichter bewegen, machte Hinz an folgenden Zahlen deutlich: Allein in
diesem Jahr ließen sich schon 3500 Kunden intensiv beraten, insgesamt
gab es sogar mehr als 5000 Anfragen.



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