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Claudia

Beiträge: 4532

New PostErstellt: 08.05.09, 00:09     Betreff: Windenergie auf 25 Hektar möglich. WZ vom 07.05.2009

Das große Los: Wie ich bei Günther J...


Windenergie auf 25 Hektar möglich

Auf dem Hackeboer Feld soll die Nutzung von Windenergie ermöglicht werden.

Landrecht


– Die Gemeinde zeigt sich offen für den Bau von Windkraftanlagen.
Einstimmig hat sich die Gemeindevertretung Landrecht in ihrer jüngsten
Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Paul Harder im Feuerwehrhaus
Kasenort für die Ausweisung einer Windenergie-Eignungsfläche ausgesprochen.


Wenn Kreis und Land zustimmen, könnten auf dem „Hackeboer Feld“
zwischen der Hackeboer und der Moorhusener Wettern zwei bis drei
Windkraftanlagen entstehen. Wenn Bekdorf ebenso entscheidet, könnten
auf deren Gemeindegebiet weitere Anlagen gebaut werden, so dass hier
ein kompletter Windpark entstehen würde, dessen Zufahrtwege über den
bestehenden Windpark Moorhusen angelegt werden könnten.


Anlass für die Beschlussfassung im Landrechter Ortsparlament war die vom Land Schleswig-Holstein
für das Jahr 2010 geplante Teilfortschreibung des Regionalplanes IV.
Nach dem Willen der Landesplanung soll insgesamt ein Prozent der
Landesfläche als Eignungsgebiet für Windenergie ausgewiesen werden. Je
nach Höhe der Anlage sind unterschiedliche Mindestabstände zu
Wohnsiedlungen und Einzelhäusern einzuhalten. Auf dem Hackeboer Feld
wären danach auf rund 25 Hektar Windkraftanlagen bis zu einer
Gesamthöhe von 100 Metern möglich, in einem Teilbereich von gut zehn
Hektar sogar bis 150 Meter Höhe. Bürgermeister Paul Harder geht nur von
maximal 100-Meter-Anlagen aus. „Alles andere wäre im Gemeindegebiet kaum realisierbar.“


Sein Stellvertreter Kurt Ahmling sieht in der Ausweisung von
Windflächen auch ein Zeichen für alternative Energien und gegen die
Kohlekraftwerke in Brunsbüttel. Die Gemeinde Landrecht, die sich gegen
diese Kraftwerke ausgesprochen habe, sei schon immer „pro Wind“
gewesen, sagte Ahmling. Er gehört ebenso wie die Gemeinderatsmitglieder
Norbert Carstens und Sönke Harder sowie Landwirt Heinrich Auhage zu den
Landeigentümern, die an der Windenergienutzung interessiert sind.


Wie Kurt Ahmling betonte, sei auf Landrechter Gebiet und mit
Ausdehnung auf Bekdorfer Flächen ein Bürgerwindpark denkbar. Bei
Gründung einer entsprechenden Gesellschaft mit Sitz in Landrecht würden
dann auch Steuern in die Gemeindekasse fließen. „Das sind keine
Riesensummen, aber immerhin kleine Bontjes“, sagte Ahmling.


Nach einstimmigem Beschluss der siebenköpfigen Gemeindevertretung
soll die Aufnahme der vorgeschlagenen Flächen in das Kreiskonzept sowie
in den Regionalplan IV beantragt werden. Die Gemeinde vertritt die
Auffassung, dass die Abstandsflächen zu städtischen und ländlichen
Siedlungsbereichen von 1000 Metern nicht auf die Stadt- oder
Gemeindegrenze zu beziehen sind, sondern auf das letzte bewohnte
Gebäude. Harder: „Am Steindamm wären das die Grundstücke Lojek und
Looft.“


Jochen Schwarck









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