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Claudia

Beiträge: 4532

New PostErstellt: 20.03.10, 23:44     Betreff: Kleinwindanlagen auf der new energy. 20.03.2010

Kleinwindanlagen


Windkraft für jedermann


20. März
2010
| Von dpa


Noch sind sie
Exoten, aber der Markt beginnt zu boomen: Kleinwindanlagen können in
Zukunft die Stromrechnung für jedermann drücken.


Kleinwindanlagen gelten in Deutschland bisher eher als Exoten bei
den erneuerbaren Energien. Doch der Markt mit den kleinen Windrädern
boomt, sagte Thomas Endelmann vom Bundesverband Kleinwindanlagen in
einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.


Rückenwind sei
Anfang Februar vom Land Schleswig-Holstein gekommen - mit dem
sogenannten Kleinwindkraftanlagenerlass. Danach dürfen die kleinen
Hauswindanlagen bis zu einer Höhe von 30 Metern auch außerhalb von
"Windvorranggebieten" gebaut werden. "Der Erlass soll jetzt auch in den
übrigen Bundesländern zur Übernahme vorgeschlagen werden", sagte
Endelmann.

Kleinwindanlagen sind typische
Eigenverbrauchs-Anlagen, sie werden von Privatanwendern gekauft und
nicht von Investoren. Die Besitzer der Anlagen würden von den Behörden
genauso behandelt wie die Betreiber riesiger Windparks, betonte
Endelmann. Dazu gehörten im Vorfeld etwa teure Vogelflug- und
Lärmgutachten, aber auch eine Baugenehmigung für das Windrad - "die
letztendlich vom Goodwill der lokalen Baubehörden abhängt".


Kleinwindanlagen sind immer nur eine Ergänzung


Kleinwindanlagen seien in Zeiten steigender Energiepreise ein erster
Schritt zu einer selbstverantwortlichen und ökologischen Stromerzeugung,
ist Endelmann überzeugt. "Sie sind jedoch immer eine Ergänzung - und
nicht geeignet, um den Energieversorger abzuschalten." Da der Wind nicht
immer gleichmäßig weht, könne man nur knapp über die Hälfte des
produzierten Stroms selbst verbrauchen.




"Das technisch bessere System ist nicht immer auch das praktisch
besser System", warnte Endelmann. So hätten horizontale Propeller einen
größeren Wirkungsgrad als senkrechte, doch die vertikalen Rotoren werfen
weniger Schlagschatten - wichtig zum Beispiel in Wohngebieten. Dort
werden zudem besonders in der Nacht "flüsterleise" Anlagen gefordert.
"Das funktioniert zum Beispiel über eine Drehzahlregelung, die nachts
den Propeller langsamer laufen lässt."

Welche Anlage für
welchen Standort am besten geeignet ist, müssten Experten klären. Und
die werden künftig viel zu tun haben, wie Endelmann vorhersagt. Zwar
gebe es zum Bedarf in Deutschland bislang keine genauen Markt-Studien:
"Ich rechne aber mit 700.000 Kleinwindanlagen für Selbstverbraucher."
Diese könnten auch mit Solarmodulen oder einem Biomasseofen kombiniert
werden.






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