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Claudia

Beiträge: 4532

New PostErstellt: 12.10.10, 23:23     Betreff: China setzt auf Windkraft aus Schleswig-Holstein. WZ vom 12.10.2010

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China setzt auf Windkraft aus Schleswig-Holstein

Peter Harry Carstensen in Hangzhou: Heute wird eine Vereinbarung über eine Offshore-Anlage unterzeichnet

Hangzhou/KIel

China gehört zu den Spitzenreitern beim CO2-Ausstoß.
Meldungen über die verdreckte Luft im Reich der Mitte gibt es zur
Genüge. Der Weltbank zufolge liegen 16 der 20 Städte mit der
schlechtesten Luft in China. Doch die Regierung in Peking verfolgt
ehrgeizige Ziele, damit derartige Meldungen schon möglichst bald der
Vergangenheit angehören. Und Schleswig-Holsteins
Wirtschaft hofft davon zu profitieren. Da wundert es nicht, dass das
Thema Erneuerbare Energien groß auf der Agenda beim Besuch von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) in der Volksrepublik steht.


Motorroller, die mit Strom betrieben werden, Lampen, auf denen
Solarzellen und Windkrafträder montiert sind, Parks und der malerische
Westsee. Romantisch und bisweilen auf Hochglanz poliert präsentiert sich
Hangzhou seinem Besucher zunächst. Im Detail lässt sich in der
Hauptstadt von Schleswig-Holsteins
Partnerprovinz Zhejiang erahnen, wie die ökologische Zukunft der
Volksrepublik aussehen könnte. Mittendrin: die Rendsburger Firma
Aerodyn.


Gerade im Bereich der Windenergie zeigt sich China ehrgeizig. Dem
„Global Wind Energy“ zufolge wurden allein 2009 in China
Windkraftanlagen mit einer Leistung von über 13 000 Megawatt
installiert. Insgesamt holt das Reich der Mitte rund 25 000 Megawatt aus
den Windmühlen, die vor allem entlang der Ostküste aufgestellt sind.
Bis 2020 sollen es nicht weniger als 150 Gigawatt sein. Bereits Ende
diesen Jahres wird die Volksrepublik damit wohl Deutschland, die
bisherige Nummer zwei in Sachen Strom aus Windenergie, überholt haben.
Hierzulande stellen die Windkrafträder laut Deutschem Windenergie-Institut 25 777 Megawatt bereit. 2717 Megawatt waren es dabei Ende 2009 in Schleswig-Holstein.


Bei diesen Zahlen wundert es kaum, dass die Rendsburger Windenergie-Tüftler
inzwischen rund 90 Prozent ihrer Umsätze im asiatischen Raum machen. Im
Beisein von Peter Harry Carstensen wird heute eine Vereinbarung für die
künftige Zusammenarbeit an einer 5-Megawatt-Offshore-Anlage
mit dem chinesischen Hersteller Zhejiang Windey Engineering
unterzeichnet. Zhejiang Windey Engineering unterhält derzeit drei
Produktionsstätten im Land. Sein Entwicklungslabor ist seit Anfang des
Jahres vom Wissenschaftsministerium zum Schlüsselinstitut für
Windenergie ernannt worden. Derartige Zusammenarbeiten sollten es den
Rendsburgern ermöglichen, auch künftig vom Erneuerbaren-Energie-Boom in Fernost profitieren zu können. Bis 2020 strebt China an, 15 Prozent seines Energie-Mixes auf Öko-Basis umzustellen. Die weitaus kleinere EU rechnet bis dahin mit rund 20 Prozent aus erneuerbaren Energien.
Till H. Lorenz










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