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Nachfrage aus Übersee: Solarbranche schöpft Hoffnung. WZ vom 28.03.2014

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 31.03.14, 00:12  Betreff: Nachfrage aus Übersee: Solarbranche schöpft Hoffnung. WZ vom 28.03.2014  drucken  weiterempfehlen

Nachfrage aus Übersee: Solarbranche schöpft Hoffnung

Bonn/Frankfurt /dpa

Firmenpleiten und massive Jobverluste, heftige Konkurrenz aus Asien
und abfallende Vergütungen auf dem Heimatmarkt – die deutsche
Solarbranche hat bittere Jahre hinter sich. Seit 2011 ist die
Mitarbeiterzahl der Branche von rund 110 000 nach Schätzungen auf etwa
die Hälfte abgestürzt. Manche Fachleute sahen sogar schon das Ende des
Industriezweigs in Deutschland. Nun gibt die steigende Nachfrage auf dem
Weltmarkt und die Stabilisierung der Preise den wenigen verbliebenen
Großen der Branche neuen Grund zur Hoffnung. „Die Trendwende ist
geschafft“, sagte der Finanzchef des Solarworld-Konzerns, Philipp Koecke gestern in Bonn nach der harten Restrukturierung seines Unternehmens.


Das Geschäft in Europa lahmt zwar weiter: 2013 schrumpfte der Markt
in Europa auf die Hälfte. Der nordhessische Wechselrichterhersteller und
Weltmarktführer SMA schrieb deshalb sogar rote Zahlen, wie er ebenfalls
gestern bekanntgab. Aber Asien und die USA ziehen den Weltmarkt.
Solarworld profitiert außerdem von einer Geschäftspartnerschaft mit
Katar. Das Emirat am Persischen Golf ist in der Krise von Solarworld als
Investor eingestiegen. Gemeinsam bauen sie in Katar eine große
Siliziumfabrik und ein Solarmodulwerk.


2013 seien weltweit 37 Gigawatt Solarkapazität installiert worden,
2014 würden es 45 Gigawatt, 2016 sogar mehr als 55 Gigawatt, sagte
Firmenchef Frank Asbeck. Zur entscheidenden Frage wird, wie stark die
deutschen Unternehmen von diesem Wachstum profitieren können.


Dass Solar-Pionier Asbeck weiter an die Technik glaubt, zeigt sich auch an seinem Verhalten in eigener Sache: Bei der Solarworld-Restrukturierung
hat er knapp zehn Millionen Euro aus seinem privaten Vermögen für den
Kauf neuer Aktien in die Hand genommen. Inzwischen sei auch bei vielen
Kunden das Vertrauen zurück, die sich in der Krise 2013 noch mit Orders
zurückgehalten hätten, sagte Asbeck. Die Bonner haben sich bis 2016 eine
Verdopplung des Umsatzes auf über eine Milliarde Euro vorgenommen.


Zugleich hofft die Branche, schon bald wieder mit mehr Gewinn
produzieren zu können. Technischer Fortschritt und große Stückzahlen
haben die Produktionskosten deutlich fallen lassen. Laut Energieagentur
NRW verbilligten sich die Anlagen von 2006 bis heute um 68 Prozent.



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