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Kongress: Offshore-Branche diskutiert über Risiken und neue Geschäfte. WZ vom 30.10.2012

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 30.10.12, 19:42  Betreff: Kongress: Offshore-Branche diskutiert über Risiken und neue Geschäfte. WZ vom 30.10.2012  drucken  weiterempfehlen

Kongress: Offshore-Branche diskutiert über Risiken und neue Geschäfte

Husum/Kiel /tnn

Sichere Netzanschlüsse auf See, ungeklärte Haftungs- und
Finanzierungsfragen, Installationsprobleme – die Diskussionen um die
Probleme der Offshore-Windbranche nehmen kein Ende. Sie sind auch am 5. und 6. November Thema in Husum. Dort veranstaltet die Windcomm Schleswig-Holstein
einen großen, internationalen Kongress (OBMC) mit dem Titel „Die nackte
Wahrheit Offshore“. Neben den Herausforderungen, vor denen die Branche
steht, geht es um den Aus- und Aufbau von Geschäftsbeziehungen.


„Die Stimmung in den in der Offshore-Branche tätigen Unternehmen in Schleswig-Holstein ist durch diese ganzen Debatten teilweise sehr angespannt“, sagt Windcomm-Manager
Martin Schmidt. „Mir fehlt eine differenzierte Darstellung. Es gibt
hohe Risiken – aber eben auch Chancen. Und wer, wenn nicht wir hier im
hohen Norden, soll es schaffen, die zu bewältigen.“


Eine ganze Reihe von Firmen im nördlichsten Bundesland setzt inzwischen auf das Offshore-Geschäft.
Besonders ausgeprägt ist unter anderem der Service- und
Wartungsbereich. Die Betriebe haben jahrelange Erfahrungen mit
Windkraftanlagen an Land – und steigen jetzt auch bei den geplanten
Windparks auf See ein. Auch im Bereich maritime Logistik ist viel in
Bewegung.


Bei der Schramm-Group werden bereits seit einiger Zeit Komponenten für On- wie Offshore-Windräder
umgeschlagen, zwischengelagert und zum Teil auch vormontiert. Aktuell
baut das Unternehmen zudem für RWE Innogy auf Helgoland zwei Appartment-Häuser für Offshore-Service-Mitarbeiter.


Die FRS Windcat Offshore Logistics GmbH (FOWL) hat diesen Monat mit dem Betrieb eines Crew-Transfer-Schiffs
auf der Ostsee seine Aktivitäten auf dem deutschen Markt gestartet.
FOWL ist ein Zusammenschluss der Flensburger Reederei FRS Group und der
Firma Windcat Worboats.


Nicht zuletzt haben Vattenfall und die Stadtwerke München, die gemeinsam den geplanten Offshore-Windpark Dan Tysk vor Sylt betreiben, die Werft Nobiskrug mit Sitz in Rendsburg gerade erst mit dem Bau einer Offshore-Wohnplattform
beauftragt. Nobiskrug gehört zur Firmengruppe Abu Dhabi Mar. Es ist
nicht der erste Auftrag, den die Firmengruppe im Offshore-Bereich übernimmt.


Der Kongress kommende Woche in Husum könnte den schleswig-holsteinischen Firmen weitere Aufträge bescheren, so die Hoffnung der Wind-Wirtschaftsförderer.
Unter anderem reisen Vertreter dreier großer koreanischer Konzerne an:
Hyundai, Samsung und Daewoo. „Die wollen in den On- wie in den Offshore-Markt einsteigen“, sagt Schmidt. „Und Schleswig-Holstein
ist ihre erste und bisher auch einzige Anlaufstelle in Deutschland.“
Nach seiner Aussage sind für die Koreaner unter anderem Erfahrung und
Fachwissen bezüglich Planung, Zertifizierung, Testmöglichkeiten, aber
auch Service- und Wartung interessant.




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