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Leistung verdoppelt: Branche sieht Durchbruch bei Hochseewindparks . WZ vom 22.01.2014

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 22.01.14, 23:50  Betreff: Leistung verdoppelt: Branche sieht Durchbruch bei Hochseewindparks . WZ vom 22.01.2014  drucken  weiterempfehlen



Leistung verdoppelt: Branche sieht Durchbruch bei Hochseewindparks

Berlin/Sylt

Die in der deutschen Nord- und Ostsee installierte Windkraftleistung
hat sich 2013 fast verdoppelt und wird sich 2014 voraussichtlich sogar
verdreifachen. Das geht aus gestern veröffentlichten Zahlen der
Deutschen Windguard hervor.


Demnach ist die ans Netz angeschlossene Gesamtleistung der
Meereswindparks im abgelaufenen Jahr durch die Fertigstellung der Farm
Bard Offshore 1 vor Borkum um 240 Megawatt auf 520 gestiegen. Die Zahl
der Windräder wuchs um 48 auf 116. Hinzu kommen noch gut 100 Rotoren mit
knapp 400 Megawatt Leistung, die zwar schon fix und fertig sind, aber
noch keine Anbindung ans Stromnetz haben – wie die Windfarm Riffgat, die
ebenfalls vor Borkum liegt.


„Der Durchbruch bei der ersten Ausbaustufe ist erreicht“, freute sich
Thorsten Herdan, Chef des Branchenverbands VDMA Power Systems. Für
dieses Jahr erwartet er gar eine Verdreifachung der Offshore-Leistung auf 1500 Megawatt. Unter anderem sollen die ersten drei Windparks vor Schleswig-Holsteins Westküste die Produktion aufnehmen: die Parks Meerwind Süd-Ost
und Nordsee Ost nordwestlich von Helgoland sowie Dan Tysk vor Sylt. Im
Bau befinden sich zudem Amrumbank West und ab März auch der Windpark
Butendiek, der nur 32 Kilometer vor Sylt geplant ist. Offen ist dagegen
die Zukunft des Parks Nördlicher Grund. „Das Projekt steht auf dem
Prüfstand“, erklärte eine Sprecherin des Projektentwicklers WindMW. Denn
die Bundesnetzagentur sage einen Netzanschluss jetzt erst für 2023
statt für 2016 zu.


Mit den derzeit geplanten Anlagen sei das neue, reduzierte Ausbauziel der großen Koalition für Offshore-Windkraft
von 6500 Megawatt bis 2020 „erreichbar“, sagte Herdan. Allerdings
warnte er Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) davor, die
Förderung der Meereswindparks für 2018 und 2019 entgegen den Zusagen im
Koalitionsvertrag doch kürzen zu wollen.


Gebremst werden könnte der Ausbau auch dadurch, dass das Bundesamt für
Seeschifffahrt und Hydrographie gestern ankündigte, nicht alle
beantragten, aber noch nicht genehmigten Windparks zuzulassen. Einigen
Parks stünden der Naturschutz, die Sicherheit des Seeverkehrs oder
militärische Aspekte entgegen, sagte Behördenchefin Monika Breuch-Moritz. Es gebe aber in jedem Fall genug genehmigte Parks, um auch die Ausbauziele der Regierung bis 2030 einzuhalten.
Henning Baethge






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