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Mehr Raum für Windkraftanlagen gefordert. WZ vom 07.03.2009

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 07.03.09, 17:11  Betreff: Mehr Raum für Windkraftanlagen gefordert. WZ vom 07.03.2009  drucken  weiterempfehlen



Mehr Raum für Windkraftanlagen gefordert

Bürgerwindparks möchte Landrat Dr. Jörn Klimant verstärkt errichten lassen.

Dithmarschen


– Mehr Windenergie in Dithmarschen: Mit dem Regionalplan IV erhält
der Westküstenkreis vom Land mehr Flächen zur Ausweisung von
Windkraftanlagen. Noch sind in Kiel zwar keine Details festgelegt
worden. Landrat Dr. Jörn Klimant möchte jedoch schon vorplanen. „Wie
viel der 3800 zusätzlichen Hektar, die nach dieser Rechnung demnächst
landesweit verteilt werden, auf den Kreis Dithmarschen entfallen,
wissen wir nicht“, so Klimant. Geplant ist eine „moderate Erweiterung“
der Eignungsgebiete von 0,85 auf ein Prozent der Landesfläche (wir
berichteten).


Klimant empfiehlt, das geringe Kontingent optimal auszuschöpfen und
zwar durch Bürgerwindparks. „So profitieren möglichst viele Gemeinden
sowie Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises wirtschaftlich von
der Neuausweisung.“ Ein Bürgerwindpark hätte aber einen weiteren
entscheidenden Vorteil. Damit würde der Gewinn nicht in Hände von
Betreibergesellschaften fließen, sondern die Menschen vor Ort könnten
auch mit geringen Einlagen von der regenerativen Energie profitieren.
Gewinne und Steuern würden in der Region bleiben. „Alle würden davon
profitieren“, so Klimant.


Er verspricht sich damit auch eine Erhöhung der Akzeptanz der
Windanlagen. Bisher sind 742 Windenergieanlagen mit einer
Gesamtleistung von 478 Megawatt in Betrieb. Zwei Drittel der Anlagen
befinden sich innerhalb der 38 derzeit ausgewiesenen Eignungsgebiete,
ein Drittel außerhalb.


„Eine maßvolle Erweiterung ist erwünscht und wird gefordert“, betont
der Landrat. Nach ersten Schätzungen gibt es noch Platz für etwa 70
weitere Anlagen. Klimant würde sich wünschen, dass es zu einer
gemeinde- oder auch ämterübergreifenden Planung kommt. Denn längst
nicht überall dürfen die Anlagen aufgestellt werden. Eine Fläche von
etwa 50 Prozent des Kreises ist meist aus Naturschutzgründen von
vornherein ausgeschlossen.


Eine Karte mit möglichen Eignungsgebieten, detaillierten
Informationen und Landesvorgaben hat Erk Ulich vom Fachdienst Bau- und
Regionalentwicklung des Kreises erstellt und allen Städten, Gemeinden
und Ämtern zukommen lassen. Jetzt liegt es an ihnen, wo und vor allem
wie viele Flächen angemeldet werden. Für Ulich stellt dies auch eine
Chance dar, über Repowering „die Landschaft zu ordnen“. Bis Mai müssen
die Kommunen ihren Bedarf beim Kreis melden. Im Sommer entscheidet der
Kreistag darüber, bevor die Unterlagen nach Kiel geschickt werden. Und
im Herbst läuft das offizielle Verfahren, die Umsetzung erfolgt
voraussichtlich Ende 2010.


Angela Schmid









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