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Weltweit im Aufwind. WZ vom 15.09.2012

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Claudia

Beiträge: 4532

BI Teilnehmernummer: 106

New PostErstellt: 17.09.12, 00:08  Betreff: Weltweit im Aufwind. WZ vom 15.09.2012  drucken  weiterempfehlen

Weltweit im Aufwind

Studien rechnen mit guter Zukunft für die Windenergie / Experte: Onshore-Anlagen oft schon wettbewerbsfähig

Kiel /kim/sh:z

Unmittelbar vor dem Start der diesjährigen Husum WindEnergy sorgt
eine Plakataktion für Aufregung. Mit dem Slogan „See you in Hamburg“
wirbt die Messegesellschaft Hamburg in unmittelbarer Nähe zur Husumer
Windmesse, die von Dienstag an mit rund 1200 Ausstellern stattfindet.
Die Hamburger wollen die Veranstaltung ab 2014 in die Hansestadt holen.
Flammt der Windkrieg wieder auf? Am Abend hieß es aus Hamburg, es handle
sich um ein Versehen. Die Plakate würden schnellstmöglich überklebt.


Klar ist, der Windmarkt ist sowohl in Deutschland als auch weltweit
ein umkämpfter Wachstumsmarkt, wie aktuelle Studien zeigen. „Der Strom
aus Windkraft dürfte wegen des weiteren Preisverfalls und der stetig
steigenden Effizienz der Anlagen noch billiger werden“, ist sich Lars
Quandel, Leiter Renewable Energy der HSH Nordbank, sicher. Schon heute
sei Strom aus Onshore-Anlagen unter günstigen
Standortbedingungen im Vergleich zu Öl oder Gas wettbewerbsfähig. So ist
ein Rückgang der Gestehungskosten bei Offshore-Windenergieanlagen
unter günstigen Bedingungen auf etwa 11 Cent/kWh in 2020 möglich. Die
Kosten für Strom aus den bereits wettbewerbsfähigen Onshore-Anlagen
liegen derzeit zwischen 6 und 8 Cent/kWh und sind damit vergleichbar
mit denen der konventionellen Kraftwerke aus den Bereichen Steinkohle,
Braunkohle und Kernkraft.


Eine ebenfalls gestern veröffentlichte Studie der Commerzbank zeigt
dabei, dass die die Erwartungen angesichts veränderter Rahmenbedingungen
nicht mehr so stark in den Himmel wachsen wie früher angenommen, sagte
Jan-Philipp Gillmann, der den Bereich
erneuerbare Energien bei der Bank leitet. Er zeigte sich allerdings
überzeugt, dass Windenergie ein integraler Bestandteil der zukünftigen
Energieversorgung sein wird. „Die globale Nachfrage nach Windenergie ist
zwar kurzfristig stagnierend, langfristig wird aber mit guten
Wachstumsaussichten von etwa sieben Prozent gerechnet “, sagte er. In
Deutschland sei angesichts des stetig steigenden Interesses von
institutionellen Investoren mit einem weiteren Marktwachstum zu rechnen.
Auch der Ersatz von Windrädern älterer Bauart durch neue
leistungsfähigere Räder (Repowering) sowie der technologische
Fortschritt für Anlagen berge noch großes Potenzial. Allerdings sind
laut Gillmann die heutigen Prognosen auch abhängig von stabilen
Rahmenbedingungen in den Märkten, um Investitionssicherheit zu schaffen.


Sowohl auf Seiten der Eigenkapitalgeber als auch bei Projektfinanzierern
wird sich laut Commerzbank der Kreis der Investoren mittelfristig
verändern. Die Projektfinanzierung, bei der knapp zwei Drittel der
Investitionssumme von Banken bereit gestellt wurde, nehme ab – das
Engagement von Finanzinvestoren mit Eigenmitteln hingegen zu. „Der
Appetit von Banken auf die Finanzierung von Projekten“ sei nach wie vor
groß, allerdings gebe es Faktoren, die das mögliche Wachstum von Banken
in diesem Bereich limitierten – wie etwa die Basel III-Auflagen.



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