Bürger Für Dilldorf
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AUS für Dilldorfer Kirche?

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M.Reuter
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Beiträge: 848

New PostErstellt: 23.09.20, 14:37  Betreff: Gute Sache - schlechte Aktion  drucken  weiterempfehlen

Auch ich gehöre zu den Gemeindemitgliedern, die sich auf der Liste des künftigen Fördervereins eingetragen haben. Nach einem längeren Urlaub, weswegen ich nicht an der Versammlung und am Kirchweihfest teilnehmen konnte, habe ich jetzt von dem Luftballonwettbewerb des Fördervereins am Kirchweihfest erfahren, und mich hat das Entsetzen gepackt! Ich bin fassungslos über die Gedankenlosigkeit und Ignoranz der Verantwortlichen unserer Umwelt gegenüber. Wer heute noch, wo jegliches Wegwerfen und jede Plastiktüte verpönt ist, die Natur mit (nahezu unverrottbaren) Luftballons vermüllt und dabei zusätzlich das Leben von Tieren gefährdet (durch den geplatzten Ballon, auch durch die Schnur durch Fressen oder Verheddern), der hat offenbar nichts gelernt.
Nichts, gar nichts, nicht die beste Sache der Welt kann einen solchen Naturfrevel rechtfertigen. Ich - nicht dabei - schäme mich für diese Aktion. Und eine Mitgliedschaft in solch einem Förderverein muss ich nun neu überdenken.


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Magdalena Reuter
Sprecherin der Initiative BFD
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dilldorfer
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Beiträge: 42

New PostErstellt: 28.09.20, 12:54  Betreff: Re: Gute Sache - schlechte Aktion  drucken  weiterempfehlen

Völlig unbegreiflich, dass sowas heute noch gemacht wird

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Kathi
Mitglied

Beiträge: 24

New PostErstellt: 23.01.21, 14:10  Betreff: Re: AUS für Dilldorfer Kirche  drucken  weiterempfehlen

In der Weihnachtszeit konnten die Besucher unserer Kirche ihre Wünsche auf Sternen notieren und aufhängen. Der abgebildete Stern fiel mir auf.
Es ist so wahr! Die Kirche hat allem widerstanden. Beim Bombenangriff am 2. Februar 1945 prallen die Bomben an ihr ab. Sie schien unverwüstlich, bis ein Pfarrer ihr größter Feind wurde. Was die Bomben nicht schafften, ist sein Ziel. Wir sollten und wehren!



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BFD
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Beiträge: 1958
Ort: Dilldorf

New PostErstellt: 10.02.21, 13:20  Betreff: Aktion in Hamburg  drucken  weiterempfehlen

Die gebürtige Dilldorferin Martina Stahl, die seit langem in Hamburg lebt, hat dort einen Protest gegen die Schließung unserer Kirche initiiert, und zwar sehr eindrucksvoll in bester Lage - mit der Elbphilharmonie im Hintergrund. Die Bilder und ihr Leserbrief hängen im Vorraum der Kirche aus.


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Dilldorf ist schön!
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Kathi
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Beiträge: 24

New PostErstellt: 18.02.21, 18:28  Betreff: Re:Kirchenschließung  drucken  weiterempfehlen

Das animiert hier bei uns, direkt vor Ort, aber wohl niemanden, endlich auch was zu machen. Selbst das Plakat vor der Kirche ist weg, nichts deutet auf die anstehende Schließung hin. Es ist total beschämend für die Gemeinde Dilldorf/Kupferdreh. Nur der Pfarrer wird seine Freude an der Untätigkeit haben!
Was soll das Getue um den sogenannten Förderverein? Der fördert offenbar doch nur den schnellen Verlust unserer Kirche


[editiert: 18.02.21, 18:29 von Kathi]
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M.Reuter
Administrator

Beiträge: 848

New PostErstellt: 17.03.21, 15:22  Betreff: Bischof bestätigt Kirchenschließung  drucken  weiterempfehlen

Es scheint wirklich vorbei zu sein mit unserer Kirche. Das geht jedenfalls aus dieser Meldung hervor:
https://www.lokalkompass.de/essen/c-kultur/bischoeflicher-rueckenwind-bei-festlichem-gottesdienst_a1541855


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Magdalena Reuter
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BFD
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Beiträge: 1958
Ort: Dilldorf

New PostErstellt: 20.03.21, 17:21  Betreff: Offener Brief gegen die Kirchenschließung  drucken  weiterempfehlen

Martina Stahl aus Dilldorf, jetzt Hamburg, ist ihrem Heimatort und besonders der Kirche St. Mariä Geburt sehr verbunden geblieben und gehört auch dem neu gegründeten Förderverein an.
Aus Sorge um die drohende Schließung der Kirche hat sie einen Offenen Brief an den Bischof von Essen geschickt, den wir mit ihrer Genehmigung hier veröffentlichen.


Offener Brief an Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen


Sehr geehrter Herr Bischof,

dies ist ein Appell an den gesunden Menschenverstand, die Vorgänge auf der Ruhrhalbinsel unter die Lupe zu nehmen und zur Chefsache zu machen!

Im vergangenen Sommer wurde in einer spontanen Abstimmung von einigen Kirchenvorstandsmitgliedern der Pfarrei Ruhrhalbinsel beschlossen, die letzte (!) verbleibende Kirche St. Mariä Geburt in Kupferdreh zu schließen. Ein Schock für alle, die am Tag darauf „offiziell“ über diesen Handstreich informiert wurden! Ein Blick auf die Übersichtskarte macht deutlich: St. Mariä Geburt Dilldorf ist umgeben von zahlreichen katholischen Einrichtungen, die ausnahmslos binnen 2-15 Minuten fußläufig zu erreichen sind. (Beispiele: Katholische Josefschule, katholische Kindergärten) Direkt angegliederte Neubaugebiete wie die Dilldorfer Höhe oder der Seebogen mit insgesamt ca.2500 Menschen ermöglichen sogar eine Neueröffnung der Dilldorfschule, die gleich neben der Kirche liegt und gerade erst renoviert wurde. Zudem ist noch ein weiteres Neubau-Wohngebiet in der Nähe geplant. Ebenso gilt die Kirche allgemein als wichtige Landmarke in dem bedeutenden Stadtteil Kupferdreh mit dem einzigen großen Krankenhaus und vielen weiteren ortsübergreifenden Einrichtungen.

Die sogenannte „Projektgruppe“ befasst sich allerdings damit, die Schließung dieser wichtigen (und inzwischen einzigen!) Kupferdreher Kirche voranzutreiben, und das, obwohl 2015 bereits die Kirche St. Josef geschlossen und abgerissen wurde! Skurrilerweise besteht die Projektgruppe vor allem aus Mitgliedern der anderen Pfarrei-Stadtteile. Aus Angst vor der Schließung der jeweils eigenen Kirchen hat man sich untereinander verständigt, den Kupferdrehern keine Kirche mehr zu lassen, wobei aber alle anderen Stadtteile der Ruhrhalbinsel jeweils ihre Kirche behalten!

In Bezug auf Kupferdreh wurden absurde Vorschläge gemacht: Man müsse auch einmal andere Wege gehen, man könne ja in der Ruhr taufen (kein Witz!) und zu den Weihnachtsfeiertagen könne man ja ein Zelt auf der Dilldorfer Höhe für den Gottesdienst aufschlagen.

Diese schildbürgerhaften Vorschläge sind absolut ungeeignet, ein sinnvolles, christliches und friedliches Miteinander in der Pfarrei herzustellen. Auch der Verweis auf die Byfanger Kirche ist keine Lösung, weil diese mit ihrer Randlage für die Kupferdreher viel zu weit entfernt ist. Hier sind stattdessen vernünftige, lösungsorientierte Ansätze gefragt, die eine Zukunft für alle (auch die künftigen!) Gläubigen und ihre Kirchen in den Blick nehmen.

Verehrter Herr Bischof, bitte nehmen Sie sich die Zeit, sich anhand der beiliegenden Grafik ein eigenes Bild von den Gegebenheiten zu machen – die Fakten sprechen für sich!

Nicht zuletzt sollten auch die Karmelitenpatres des Klosterkonvents Respekt und Wertschätzung erfahren, die im ganzen Pfarrgebiet wertvolle Arbeit leisten. Es ist eine absurde Vorstellung, die einzige erreichbare Kirche des ganzen Stadtteils direkt vor der Haustür des Klosters zu schließen!

Die Forderungen des Kupferdreher Fördervereins St. Mariä Geburt Dilldorf sind berechtigt und auch finanziell machbar.
Die Kirche kann durch die finanzielle Unterstützung der Fördervereinsmitglieder erhalten werden. Es ist ungerecht, allen Stadtteilen der Ruhrhalbinsel jeweils eine Kirche zu lassen, und in Kupferdreh alle Kirchen zu schließen.

Die Projektgruppe braucht dringend eine planerische Neuausrichtung, die den Erhalt der Kirche St. Mariä Geburt einbezieht und erst so eine konstruktive Zusammenarbeit in der Pfarrei wieder möglich macht.

Mit der Kirche. Für die Kirche.

Hochachtungsvoll
Martina Stahl (Mitglied im Förderverein St. Mariä Geburt Dilldorf)



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[editiert: 20.03.21, 17:44 von BFD]



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