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Scheinfabrik Rottberg

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M.Reuter
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New PostErstellt: 26.09.13, 17:48  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Ganz herzlichen Dank, Herr Lohbeck, für diese umfassende Information! Wenn auch möglicherweise kein Bestandteil der Anlage auf Dilldorfer Gebiet stand, so handelte es sich doch um unsere direkte Nachbarschaft.
Manches verdanken wir dem Zufall – ich lese die „Werdener Nachrichtern“ nicht mehr regelmäßig, und es war wirklich ein Glücksfall, dass ich die Ausgabe kaufte, in der die Scheinanlage nur sehr beiläufig erwähnt wurde. So kam sie hier ins Forum, erst mit der Fragestellung, und jetzt mit Ihrem ausführlichen Bericht.
Danke, dass Sie und Ihre ehrenamtlichen Kollegen diesen Teil unserer Geschichte sichtbar gemacht haben!

M. Reuter

Wenn es einen Termin für die Wiederholung des Vortrags gibt, bitte hier einstellen! Ich komme auf jeden Fall, und bestimmt auch noch andere Dilldorfer und Kupferdreher, deren Interesse jetzt geweckt ist.


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Magdalena Reuter
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New PostErstellt: 11.10.13, 09:59  Betreff: Zeitzeuge gesucht  drucken  weiterempfehlen

Zu den Besuchern der Scheinanlage gehörte ein älterer Herr um die 80, Name Ru....., vermutlich aus Dilldorf / Grenze Velbert. Er war als Kind im Inneren des Bunkers. Seine Telefonnummer ging leider verloren. Man möchte gerne Kontakt mit ihm aufnehmen.
Wir gehen nicht davon aus, dass Herr Ru..... hier ins Forum schaut, aber sicherlich hat er in seinem Umfeld von der Scheinanlage berichtet. Wer also weiß, um wen es sich handelt und wie er kontaktiert werden kann, bitte bei uns oder Herrn Lohbeck melden.


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New PostErstellt: 27.02.14, 21:13  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Das Buch über die Scheinanlage wurde neu aufgelegt und ist wieder zu erhalten:
"Das vergessene Scheindorf am Rottberg in Velbert"
www.scala-regional.de/index.cfm?bereich=details&id=2295

Ebenso wie "Der Krieg vor unserer Haustür"
http://www.scala-regional.de/index.cfm?bereich=details&id=2448

und ganz neu, ebenfalls von Jürgen Lohbeck:
"Seide - Sender - Segelflug" - Der Segelflugplatz auf den Wallmichrath in Langenberg / Rheinland 1928 . 1952"http://www.scala-regional.de/index.cfm?bereich=details&id=2472

Ein kurzer Auszug (Wikipedia) hierzu zeigt, was es mit Kupferdreh zu tun hat:

"Auf den Wallmichrather Höhen befand sich von 1928 bis 1952 ein Segelfluggelände, welches in den 1930er Jahren sowohl für die Stadt Langenberg als auch für den Segelflugsport von überregionaler Bedeutung war. 1928 begannen Segelflieger des „Luftfahrtverein Ruhrtal“ aus Kupferdreh mit der Fliegerei auf dem Wallmichrath. Es folgte der „Luftfahrtverein Essen-Oberhausen e. V.“ und weitere Fliegergruppen aus Langenberg, Velbert, Wuppertal und der Umgebung. Man flog durchweg mit so genannten Schulgleitern im Gummiseilstart. Auf dem Wallmichrath wurden zwei Fliegerheime mit Segelflugzeughallen errichtet und das Fluggelände infrastrukturell erschlossen. Fortan entwickelte sich der Wallmichrath zum beliebten Familienausflugsziel. Die Stadt Langenberg warb in den 1930er Jahren mit dem Slogan „Seide – Sender – Segelflug“ für Ihre Berühmtheiten und Vorzüge.

1933 wurden die Luftsportvereine im Zuge der Gleichschaltung durch den Nationalsozialismus zusammengeführt, und ab 1937 hatte dann das Nationalsozialistische Fliegerkorps (NSFK) die organisatorische Hoheit. Damit bekam die Segelflugausbildung einen vormilitärischen Charakter, und der Weg vieler junger Segelflieger führte über das NSFK in die Wehrmacht-Luftwaffe. Auf dem Wallmichrath wurde bis ca. 1943 aktiv geflogen, dann wurde der Flugbetrieb aufgrund der zunehmenden Kriegseinflüsse eingestellt.

Nach Aufhebung des Flugverbotes im Jahr 1951 erfuhr die Sportfliegerei in Deutschland – damit auch das Segelfliegen - einen neuen Aufschwung. Auch auf dem Wallmichrath begann man erneut mit der Segelfliegerei. Da die Infrastruktur aber durch die Kriegseinwirkungen kaum noch vorhanden war, und man von den Geländegegebenheiten her auf den nicht mehr zeitgemäßen Gummiseilstart angewiesen war, wurde der Flugbetrieb 1952 endgültig eingestellt."



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New PostErstellt: 18.09.14, 13:35  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Nach dem Tag des offenen Denkmals, an dem auch die Reste der ehemaligen Scheinanlage zu besichtigen waren, widmeten sich WAZ und NRZ dem Thema, in den Printausgaben ebenso wie auf der Internetseite:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-eine-krupp-fabrik-attrappe-die-bomberpiloten-im-zweiten-weltkrieg-narrte-id9832698.html


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New PostErstellt: 11.09.16, 15:36  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Schade - die Anlage war heute zum Tag des offenen Denkmals wieder zu besichtigen, es ist nur nicht zu uns gedrungen. Die Essener Medien nennen nur die Liste der Essener Denkmäler; von denen, die unmittelbar hinter der Grenze liegen, erfahren wir nichts. Und leider haben wir auch nicht daran gedacht.


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M.Reuter
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New PostErstellt: 18.02.18, 16:06  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Da der Andrang bei Führungen am und im alten Leitbunker der Scheinfabrik in den letzten Jahren zu groß war, gibt es jetzt nur noch Führungen mit Anmeldung. Näheres dazu findet man auf einem etwas versteckt liegendem Hinweisschild: Nachdem man auf der Rottberger Straße in südöstliche Richtung (also Richtung Langenberg) die A 44 überquert hat, geht es nach ca. 450m nach links in einen Wanderweg. Es ist der Weg rund um Langenberg, Markierung L in weißem Kreis. Ebenso findet sich dort die rote Markierung für den Neanderlandsteig. Folgt man diesem Weg, der hinunter ins Asbachtal führt, erreicht man nach 300 - 400 Metern die Informationstafel.
Die Fotos zeigen die Tafel am 18. Februar 2018. Im Hintergrund sieht man den Leitbunker. Da er auf Privatgelände liegt, kann man ihn außerhalb von Führungen nur aus der Ferne sehen.


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[editiert: 19.02.18, 17:08 von M.Reuter]



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New PostErstellt: 21.10.18, 14:58  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Der nächste Termin zur Besichtigung des Leitbunkers ist der 31. März 2019.
Achtung: Anmeldung erforderlich!


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M.Reuter
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New PostErstellt: 28.02.19, 17:23  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Das Schild am Wanderweg (dazu Beitrag oben) weist auf die weiteren Termine im Jahr 2019 hin, darunter auch die Aktion zum "Tag des offenen Denkmals".

Zur besseren Lesbarkeit des Schildes Großansicht anklicken.


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[editiert: 28.02.19, 17:25 von M.Reuter]



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New PostErstellt: 14.08.19, 14:42  Betreff: Re: Scheinfabrik Rottberg  drucken  weiterempfehlen

Nach 2 Jahren ist die Nachtscheinanlage jetzt wieder am Tag des Offenen Denkmals zu besichtigen:
Sonntag, 8. September 2019, 10 - 17 Uhr.

Der alte Leitbunker ist zugänglich. Die Ehrenamtler geben Vorträge zum Objekt und zur Geschichte der Krupp’schen Nachtscheinanlage im historischen Kontext zum Luftkrieg des Zweiten Weltkrieges. Als neue Exponate präsentiert werden im Bunker die originalgetreue Rekonstruktion der elektrischen Schalttafel sowie eine weiter komplettierte technische Ausstattung, im Freigelände die Rekonstruktion eines so genannten „Täuschungsgerätes“, genauer des Elementes einer Sheddach-Attrappe, wie sie am Rottberg vielfach eingesetzt wurde, darüber hinaus eine Scheinsignalrakete, mit der über den Nachtscheinanlagen die Zielmarkierungen der Bomberverbände („Christbäume“) an falscher Stelle simuliert wurden. Ein Bücher-/ Informationsstand sowie angebotene Kaltgetränke runden das Programm ab.

Programm am 8. September 2019:
10 – 17:00 Uhr durchgängig:
 Besichtigung des ehemaligen Leitbunkers der Krupp’schen Nachtscheinanlage
 Vorträge im und am Leitbunker zur Geschichte der Krupp’schen Nachtscheinanlage und der Scheinanlagen im Kontext zum Luftkrieg allgemein
 Ausstellung themenbezogener Exponate und Schautafeln
Adresse:
Asbachtal 2 - 6, Velbert, Zufahrt über Rottberger Straße, Einfahrt in Feldweg gegenüber Rottberger Straße 64, 42551 Velbert, im Gelände
Parksituation: Auf einer an den Bunker angrenzenden Wiese ist ein Parkplatz ausgeschildert. Besucher werden unbedingt gebeten, diesen zu nutzen, und nicht an der Rottberger Straße zu parken!
Kontakt:
Herr Lohbeck, Telefon 02052 – 928440 ab 18 Uhr, E-Mail:

Webseite mit Infos: www.nachtscheinanlage.de


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