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Allgemeines zum Neubaugebiet Phönixhütte

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fis
Gast
New PostErstellt: 23.08.07, 13:28  Betreff: Allgemeines zum Neubaugebiet Phönixhütte  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Ich dachte, dass ich hierfür mal ein separates Thema eröffne, da in nächster Zeit wahrscheinlich einiges hinzukommen wird.

Gab es vorgestern irgendwelche Aussagen, bzgl. des mgl. Fertigungsstellungstermins?

Wo liegt zur Zeit das Problem, dass im Moment die Planung etwas stockt?

Ein Haus am See.... das wärs!


[editiert: 12.03.12, 18:58 von BFD]
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M.Reuter
Administrator

Beiträge: 682

New PostErstellt: 23.08.07, 19:58  Betreff: Planung Phönixhütte  drucken  weiterempfehlen

Ja, das Haus am See..... Das wird einiges kosten, falls es überhaupt gebaut wird. Dass die Sache nicht weiterkommt, liegt hauptsächlich an der Hespertalbahn und an dem zugesagten Lokschuppen. Dort sollen die Wagen repariert und gewartet werden, vorwiegend am Wochenende und mit viel Lärm verbunden. Klar, dass sich das nicht mit dem teuren Wohngebiet verträgt. Deshalb soll der Schuppen in die Gegend von Haus Scheppen hinter die alte Halde verlegt werden, wogegen sich die Mitglieder der Hespertalbahn sperren. Auch die Werdener sind nicht begeistert, es gibt aber ein Signal, dass die Bezirksvertretung Werden/Kettwig nun doch zustimmen wird. Hilft aber alles nicht, wenn nicht auch die Hespertalbahn zustimmt, die hat aber ein verbrieftes Recht auf den Schuppen in Kupferdreh.
Die Nachfolgefirma von Readymix (den Namen habe ich im Moment nicht parat) will die gehobene Bebauung, ebenso wie alle Kupferdreher Parteien, die Kupferdreher Bürgerschaft und die Stadtverwaltung. Wir haben hier eine seltene Übereinstimmung über alle Ideologien hinweg. Nur die Leute von der Hespertalbahn spielen nicht mit. Jetzt liegt die Drohung auf dem Tisch, dass der Investor es leid ist und alles aufgeben wird, wenn es nicht in Kürze zu einem Entscheid kommt. Das ist verständlich, denn der Investor hat schon mehrere Jahre lang hier investiert und auch die Hespertalbahn erheblich unterstützt, wird aber ewig hingehalten und weiß nicht, ob es überhaupt etwas wird. Die Stadtverwaltung hat sich alle erdenkliche Mühe mit der Planung gegeben, alles fertig gestellt und versucht, die Verhandlungen zum Erfolg zu führen.
Es kann sein, dass in der Tat alles am Lokschuppen scheitert. Dann wird die 1a Lage am See zum Gewerbegebiet. Verlierer wären wir alle, mit Ausnahme der Hespertalbahn. Für die ist es egal, ob sie an Fabrikhallen oder an teuren Häusern vorbei fährt - oder eher doch nicht, denn aus den Fabrikhallen wird sich niemand über den Rauch der Lok beschweren.
Auch wir von BFD stehen hinter der Planung, wenn auch mit dem Unbehagen darüber, dass der ganze Verkehr durch Dilldorf geht.

Die anderen Probleme, wie Aufständerung der Bahn, direkte fußläufige Anbindung an Kupferdreh-Zentrum und die Renaturisierung des Deilbachs werden von allen Beteiligten als nachrangig, weil lösbar, gesehen.






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Magdalena Reuter
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[editiert: 23.08.07, 20:18 von M.Reuter]
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fis
Gast
New PostErstellt: 24.08.07, 10:59  Betreff: Re: Wird die direkte Verbindung nach Kupferdreh bald gekappt?  drucken  weiterempfehlen

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein relativ kleiner Verein, mit permanenten Geldsorgen dieses Projekt wirklich zum kippen bringen könnte.

Alles in allem ist hier so viel Geld im Spiel, dass man noch ne kleine Schippe drauflegen wird um die Bahnler ruhig zu stellen.

Alles andere wäre für den gesamten Stadtteil sehr bedauerlich.
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rwe07
Gast
New PostErstellt: 05.10.07, 10:08  Betreff: Re: Wird die direkte Verbindung nach Kupferdreh bald gekappt?  drucken  weiterempfehlen

Gibt es hier was Neues? Ich hatte mich Anfang September mit Herrn Kallweit unterhalten und er sagte, dass sich voraussichtlich bis Ende September eine kleine Vorentscheidung ergeben würde.
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M.Reuter
Administrator

Beiträge: 682

New PostErstellt: 26.01.08, 23:00  Betreff: Weiterhin das Problem: Hespertalbahn  drucken  weiterempfehlen

In den "Werdener Nachrichten" vom 25. Januar 2008 heißt es:

Ja zur Hespertalbahn, aber Nein zu dem Ersatzstandort Haus Scheppen sagt der Beirat der Unteren Landschaftsbehörde. Deutlich beklagt die Stellungnahme die geringe Zahl der Alternativen, scharf verurteilt sie die einseitige Bewertung, die zu dem Standort Haus Scheppen führen sollte.
Der neue Standort sei sehr problematisch, weil er mitten im Landschaftsschutzgebiet liege. Es gehe Wald verloren, ein Wanderweg müsse verlegt werden, ein Zaun entstehe im bisher zugänglichen Raum. Noch nicht geklärt sei, wie viele Parkplätze benötigt würden.... Die Gleise mit den abgestellten Waggons gehörten nicht in ein Landschaftsschutzgebiet.
Damit liegt der Beirat auf einer ähnlichen Linie wie die Behörde; und auch in der Bezirksvertretung blieb man skeptisch ob des großen Lokschuppens und der zusätzlichen Abstell- und Arbeitsgleise nahe dem Endbahnhof Scheppen; neben dem Landschaftsschutz auch wegen der Finanzierung durch die Wohnungsbaugesellschaft.
Der Beirat kommt zu dem Schluss, dass die Verwaltung ihre Hausaufgaben noch einmal machen solle...
Bekanntlich läuft gleichzeitig die Zeit gegen die Hobbyeisenbahner, denen der Bestand unter der Hand wegrostet und wegfault.



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Magdalena Reuter
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M.Reuter
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New PostErstellt: 28.04.08, 21:42  Betreff: Werden sagt Nein zum Lokschuppen  drucken  weiterempfehlen

Ende Januar 08 hat die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig) die Verlegung des Lokschuppens in den Bereich von Haus Scheppen abgelehnt. Es heißt in der Stellungnahme, dass die vorgesehene gehobene Bebauung und der Lokschuppen in Kupferdreh nebeneinandner machbar seien. Die Kupferdreher müssen es nur wollen.


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Magdalena Reuter
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[editiert: 28.04.08, 21:52 von M.Reuter]
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M.Reuter
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New PostErstellt: 30.04.08, 08:49  Betreff: Bebauungsplan Phönixhütte  drucken  weiterempfehlen

Den Bebauungsplanentwurf Nr. 1/07
„Prinz-Friedrich-Straße/Phönixhütte“ von 2007 finden Sie hier im Forum unter "Dateien".



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Magdalena Reuter
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[editiert: 09.05.12, 20:41 von BFD]
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BFD
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Beiträge: 1494
Ort: Dilldorf

New PostErstellt: 16.05.08, 08:57  Betreff: Wohnbebauung am See wird immer unwahrscheinlicher  drucken  weiterempfehlen

Alle Versuche der letzten Zeit, eine Einigung mit der Hespertal herbeizuführen, sind gescheitert. Auch die Zusage der Kleingärtner, Platz für den Lokschuppen zu schaffen, brachte nichts ein. Wie man hört, wurden der Hespertalbahn hohe Entschädigungssummen in Aussicht gestellt, wenn sie sich mit einem anderen Standort für den Schuppen einverstanden erklärt - vergebens. Die Hespertalbahn will auf jeden Fall die Wohnbebauung verhindern, weil sie durch die neuen Bewohner Probleme befürchtet. Da die Baugenehmigung für den Lokschuppen schon lange vorliegt, soll demnächst mit den Vorarbeiten begonnen werden. Wenn der Schuppen erst einmal steht, ist das Kupferdreher Konzept am Ende.

Was geht das uns in Dilldorf an? Abgesehen von der Verkehrsführung eigentlich nichts. Aber wir sind ja auch alle Kupferdreher und Essener Bürger. Für unseren Stadtteil wäre eine gehobene Wohnbebauung am See sicherlich eine enorme Aufwertung, die die der Dilldorfer Höhe vermutlich noch übertreffen würde. Für die Stadt Essen ist es die letzte Chance, in der unmittelbaren Nähe des Baldeneysees potentiellen Käufern, die man in Essen halten oder für Essen gewinnen will, Grundstücke anzubieten. Stattdessen zeichnet sich aber ab, dass das Gewerbegebiet bis zum See hin ausgebaut wird (wie es früher schon war), da sich gewerbliche Unternehmen nicht von der Bahn und dem Schuppen gestört fühlen dürften, zumal sich alles um die Bahn fast nur am Wochenende abspielt.
Essen und Kupferdreh haben noch ein Filetstück am See, aber mitten im Filet sitzt ein Wurm, der es unbrauchbar macht. Schade.






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fis
Gast
New PostErstellt: 05.12.08, 20:05  Betreff: Re: Lageplan Phönixhütte  drucken  weiterempfehlen

Heute auf Radio Essen:

Die Hespertalbahn wird wohl mit Lokschuppen und Werkstatt umziehen müssen.

Die Stadtplanungspolitiker haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass aus dem Gelände der ehemaligen Phönixhütte in Zukunft ein hochwertiges Wohngebiet werden soll. Der Vorschlag der Stadt, dort ein gemeinsames Wohn- und Gewerbegebiet auszuweisen, um die Schuppen der Hespertalbahn zu erhalten, wurde abgelehnt.

Die Planungspolitiker wollen in Kupferdreh ein sogenanntes hochwertiges Wohngebiet direkt am Baldeneysee möglich machen, deshalb müssen die Betriebseinrichtungen der Hespertalbahn weichen - im Gegenzug waren sich die Politiker aber einig, dass der Verein bei der Suche nach Ersatz unterstützt werden soll. Einzig Hanslothar Kranz von der CDU befürchtet: Dieser Beschluss bedeute den Tod der Hespertalbahn. Er rechnet damit, dass sich die Anwohner in einem teuren Wohnviertel früher oder später gegen die Geräusche durch den Bahnbetrieb wehren werden.

Was heisst das jetzt?
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Marc
Gast
New PostErstellt: 06.12.08, 23:15  Betreff: Re: Lageplan Phönixhütte  drucken  weiterempfehlen

Es wäre sehr schade, wenn die Hespertalbahn als eine der wenigen noch erhaltenen ehemaligen Zechenstrecken und beliebte Museumsbahn komplett weichen müsste.

Bei allen Konflikten zwischen Wohnen und Verkehr sollte man immer danach gehen, was zuerst da war. Hier in dem Fall die Hespertalbahn. Sie sollte eine Art "Bestandsschutz" erhalten und jeder Neueigentümer weiß von vornherein, dass er an eine Museumsbahnstrecke zieht. Eventuelle Klagen dagegen müssten erfolglos sein.

Ich persönlich hätte nichts gegen eine so selten frequentierte Museumsbahnstrecke vor meiner direkten Haustür. Und ich bin mir sicher, dass es genügend potentielle Eigentümer gibt, die das genauso sehen. Wen das stört, muss sich ja nicht dort niederlassen.

Allerdings sollte der Betriebshof der HTB nach Haus Scheppen umziehen. Das müsste auch für die Eisenbahnfreunde ein guter Kompromiss sein.
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