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Botschaften in Goethes Faust

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SweetSamarita
Ehemaliges Mitglied


New PostErstellt: 13.04.14, 20:44  Betreff: Re: Botschaften in Goethes Faust  drucken  weiterempfehlen

Das mit dem Spiegel ist einfach geklärt...Faust kannte die Frau, die er im Spiegel sah.
wichtiger ist der kleine Kniff den Goethe hier verwendete.
denn im Grunde kann Faust ja nur sich selbst gesehn haben, wenn er vor dem Siegel stand und nicht die Frau.
man muss sich das nur mal bildlich vorstellen - Faust sieht in einen Siegel und sieht eine Frau...sich aber nicht. ...na, wer kommt drauf ? ich lass das mal n bisserl so im Raume stehn,vielleicht möchte sich ja jemand mal Gedanken machen

kleiner Tipp - es ist ein Z-auberspiegel...Aua!!!



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SweetSamarita
Ehemaliges Mitglied


New PostErstellt: 22.08.14, 03:14  Betreff: Re: Botschaften in Goethes Faust  drucken  weiterempfehlen

mhmmm....so einfach macht es einem Meister Goethe wohl nicht oder
wie dumm, aber man muss Faust schon gelesen haben oder dessen Inhalt sonst irgendwie kennen, will man denn hinter sein Geheimnis kommen.

also - sooo vergeheimnisst hat der gute Mann die Geschichte gar nicht. was fehlt ist der Anfang des Fadens und die Kunst ist, diesen nicht wieder zu verlieren.

die Sache mit dem Spiegel ist recht einfach, glaubt man mal nicht an Zauberei oder Magie irgendwelcher Art, na dann wird wohl noch jemand 'vor' Faust gestanden haben. das kleine Problem dabei, wie will Faust dann aber das Gesicht dieser, anscheinend wunderschönen Frau gesehn haben ???

Anmerkung dazu - man sollte beim lesen auf Gleichnisse achten, wegen dem Faden


so sagt ja Mephisto vor dieser Szene in der Hexenküche zur Hexe - zieh deinen Kreis , sprich deine Sprüche. was eigentlich nichts anderes heisst, als das Faust unter dem Einfluss oder auch Bann der Hexe steht und ihn erst auf Geheiss von Ihr, diesen wieder verlassen kann.

ohne das hier jetzt endlos weiter führen zu wollen, da möge dann doch der oder Die interessierte Leserschaft bitte selbst mal nachschlagen - taucht dieser Kreis zum Ersten, bereits viel weiter vorne in der Geschichte
auf.

Zitat

Walpurgisnacht -

Faust.
Siehst du den schwarzen Hund durch Saat und Stoppel streifen?

Wagner.
Ich sah ihn lange schon, nicht wichtig schien er mir.

Faust.
Betracht ihn recht! Für was hältst du das Tier?

Wagner.
Für einen Pudel, der auf seine Weise
Sich auf der Spur des Herren plagt.

Faust.
Bemerkst du, wie in weitem SCHNECKENKREISE
Er um uns her und immer näher jagt?
Und irr’ ich nicht, so zieht ein Feuerstrudel
Auf seinen Pfaden hinterdrein.

Zitat Ende.

wenn man sich das mal ganz entspannt anguckt, so kommt man nicht umhin zu erkennen, das Goethe eine Geschichte kreiert hat, sie anschliessend komplett zerrissen und dann wieder neu
zusammengefügt hat. das heisst - er hat den zeitlichen Ablauf verwirbelt.

so lässt sich eine völlig andere Story stricken, die zwar nach frei erfunden klingt und sich auch so liesst, aber im Grunde durchaus wahr sein könnte. lediglich die Verbindungen zwischen den einzelnen Lebensabschnitten oder eben auch Kapiteln, muesste man neu definieren.


in diesem Sinne....gut's Nächtle und träumt süss

achso, hätte ich ja fast vergessen. wenn niemand weiter im Raum war, ausser Mephisto, Faust und die Hexe...wer kann dann wohl vor ihm gestanden haben...mhmmm ??? kleiner Tip - Hexen müssen nicht immer ne Warze auf der Nase haben oder hässlich sein, manchmal ist genau das Gegenteil der Fall. mitunter täuschen sie ihrem Gegenüber sogar blendende Schönheit vor im Aussen...fast wie ein funkelnder Edelstein den man am Fuße trägt. .................Walpurgisnacht - Frau Baubo vor!

es ist die Hexe selber, die vor Faust stand.

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