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Mythologie der Hopis und Aborigines

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Eva S.
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New PostErstellt: 19.10.03, 03:37  Betreff: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Die Sieben Welten der Hopi

Bei den Hopi spielt sich die Menschheitsgeschichte in den "sieben Welten" ab. Nach dem Ende der siebten Welt "spaltet" sich die Erde in eine achte und in eine neunte Welt auf. In der achten Welt landen "die Bösen", während die neunte Welt als eine Art "vergeistigte Erde" (ähnlich dem "neuen Jerusalem" in der Johannesoffenbarung) zu verstehen ist.

In der Sagenwelt der Hopi spielen unter anderem die sogenannten "Kachinas" eine wichtige Rolle, vor allem als Lehrmeister. Sie waren es, die den Hopi die Lehre von den "sieben" bzw. "neun Welten" vermittelten.

Die Hopi glauben, dass die Menschen in ihrer Entwicklung jeweils 7 Welten in 7 Universen (!) durchlaufen müssen. Unsere Welt ist die Vierte (im wievielten Universum ist mir leider unbekannt).


Tokpela (Endloser Raum) - Die erste Welt
Ihre Richtung war der Westen; ihre Farbe war sikyanpu, gelb, ihr Mineral sikyásvu, Gold.


Die ersten Menschen auf ihr waren rein und glücklich. Auch sie besaßen bereits verschiedene Hautfarben und verschiedene Sprachen, aber sie fühlten sich als ein Volk und verstanden sich, ohne miteinander zu sprechen (!!!); Menschen und Tiere fühlten sich als Einheit.
Vor dem Untergang benutzten sie immer häufiger die Schwingungszentren ihrer Körper allein für irdische Zwecke, und vergaßen, dass es ihr eigentlicher Sinn war, den Schöpfungsplan auszuführen. Die Einheit zerbrach zuerst zwischen Mensch und Tier und dann schließlich zwischen den einzelnen Rassen. Schuld daran war u. a. Lavaíhoya, der Schwätzer in Gestalt eines Vogels. Er redete den Menschen die Unterschiede ein. (Babylonische Sprachverwirrung?)
Auch bei den Hopis sorgt eine Schlange für das endgültige Aus - abgesehen von ein paar Auserwählten; ihr Name war Katoya. Sie brachte den Krieg in die Welt.
Schließlich erschien Sotuknang, der Neffe des Schöpfers Taiowa, den Auserwählten, die noch nach den alten Gesetzen lebten, teilte ihnen mit, dass die Welt zerstört werden würde. Er ordnete an, dass diese Menschen sich an einem bestimmten Ort begeben sollten. Bei Tag würde sie eine Wolke, bei Nacht ein Stern führen. (Bei Moses: Wolken- und Feuersäule)
Als sie schließlich ankamen, erschien ihnen wieder Sotuknang. Er führte sie zu einem großen Hügel, wo das Ameisenvolk lebte. Die Auserwählten stiegen hinab. Dort würden sie vor der Zerstörung in Sicherheit sein. Die unterirdischen Räume (!) glichen den Heimstätten der Menschen. Kleine Kristallstückchen hatten das Licht der Sonne aufgenommen und indem sie ihren inneren Gesichtssinn benutzten, das Zentrum hinter ihren Augen, konnten die Menschen im wieder ausgestrahlten Licht sehr gut sehen.

Dann zerstörte Sotuknang die erste Welt durch Feuer. Das Feuer kam von überall, von oben, von unten, bis schließlich alles nur noch ein Element war. Nichts blieb übrig, bis auf diejenigen, die sicher im Schoß der Erde waren.
Dies war das Ende von Tokpela, der ersten Welt.


Tokpa (Dunkle Mitternacht)-Die zweite Welt
Ihre Richtung war Süden, ihre Farbe blau (!), ihr Mineral qöchásiva, Silber


Es dauerte ziemlich lange bis die erste Welt abgekühlt war. Sortuknang reinigte sie und änderte sie vollständig. Wo vorher Land gewesen war, schuf er Wasser und umgekehrt. (!) Nichts sollte die Menschen an die alte, schlechte Welt erinnern.

Es war ein großes Land und die Menschen vermehrten sich schnell; sie verbreiteten sich nach allen Richtungen, sogar bis zur anderen Seite (!!) der Welt. Das machte nichts, denn sie standen sich im Geiste nahe und konnten durch das Zentrum am Scheitel ihres Kopfes jeden sehen und zu jedem sprechen.(!)

Schließlich stellten sie Dinge mit ihren Händen her wie das Ameisenvolk (!), bauten Häuser und begannen miteinander zu handeln und zu tauschen.
Damit begannen die Schwierigkeiten. Mehr und mehr handelten sie mit Dingen, die sie nicht brauchten, und je mehr Güter sie erhielten, desto mehr wollten sie haben. Schließlich gerieten die Menschen miteinander in Streit und der Krieg begann.

Schließlich beschlossen die Götter, auch die zweite Welt zu zerstören. Wie bei der ersten, schickten sie die Auserwählten zum Ameisenvolk in die unterirdische Welt. Als die Auserwählten sicher waren, befahl Sotuknang den beiden Zwillingen, Pöqanghoya und Palöngawhoya, ihre Posten an dem Nord- und Südende der Weltachse zu verlassen, wo sie aufgestellt worden waren, um die Erde im richtigen Umlauf zu halten.

Die Zwillinge hatten kaum ihre Posten verlassen, als die Welt, die niemand mehr überwachte, aus dem Gleichgewicht kam, wie trunken umher taumelte und sich zweimal überschlug. Berge stürzten mit großem Klatschen in die Meere, Meere und Seen überfluteten das Land, und als die Welt durch den kalten, leblosen Raum wirbelte, gefror sie zu festem Eis.

Das war das Ende von Topka, der zweiten Welt.


Kuskurza (Kásskara) – Die dritte Welt
Ihre Richtung war Osten, ihre Farbe rot, ihr Mineral Pálasiva, Kupfer


In der Dritten Welt vermehrten sich die Menschen so stark und machten so schnell Fortschritte, dass sie grosse Städte, Staaten und eine ganze Kultur schufen. Dies erschwerte es ihnen in Übereinstimmung mit dem Plan des Schöpfers zu bleiben und Loblieder auf Taiowa und Sotuknang zu singen. Immer mehr von ihnen wurden ganz von ihren eigenen irdischen Plänen in Anspruch genommen.

Unter der Führerschaft des Bogenklans wurden Fähigkeiten entwickelt, die wir heutzutage als „PSI-Fähigkeiten“ bezeichnen würden. Sie wurden auch zum Kriegführen verwendet. Beispiel: Es wurde ein Schild aus Fell (?) angefertigt, welches mit Hilfe der „PSI-Fähigkeiten“ durch die Luft flog. Schließlich herrschte fast überall auf der Welt Krieg.

So beschloß Sotuknang die Welt abermals zu zerstören, auch wenn der Lebensfaden der Menschen noch nicht ausgelaufen war. Diesmal sollte die Welt durch Wasser (Sintflut?) zerstört werden. Auch gab es wieder auserwählte Menschen, die diese Katastrophe überleben sollten. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass das Ameisenvolk zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der „alten Form“ existiert, sondern sich praktisch zu unseren heutigen Ameisen zurück entwickelt hat. Ein Hinweis auf eine ausgestorbene oder (genetisch zum Homo Sapiens) veränderte Menschenart? Die Auserwählten wurden in Schilfhalme (U-Boote?) eingeschlossen, dann ließ Sotuknang die Wasser der Erde frei.

Die Menschen, die in den Schilfhalmen eingeschlossen waren, hörten das gewaltige Rauschen der Gewässer. Sie fühlten, wie sie hoch in die Luft geschleudert wurden und dann wieder hinunter ins Wasser fielen.

Schließlich beruhigte sich alles und die Menschen wollten die Schilfhalme verlassen. Ein Blick zeigte ihnen eine noch immer fast ganz von Wasser bedeckte Welt. Schließlich erblickten sie ein kleines Stück Land und stellten fest, dass dies der Gipfel eines ihrer höchsten Berge gewesen war.
Wie in der biblischen Sintflutgeschichte mit Noah. Auch die Vorfahren der Hopis sandten Vögel aus, die Land suchen sollten. Die Vögel kehrten jedoch müde zurück, kein größeres Landstück war gefunden worden. Schließlich wies Spinnenweib die Menschen an weiterzureisen. Sie verließen die Schilfhalme und bauten runde, flache Boote. Dann setzten sie ihre Reise fort, immer nach Osten. Sie kamen an einer Felseninsel vorbei, dann an einem großen Land mit Bäumen, Gras und Blumen. Dort hielten sie sich einige Zeit auf, dann befahl Spinnenweib ihnen, weiterzureisen. Zuerst ging es zu Fuß ostwärts über die Insel zu einer der Landestelle gegenüber liegenden Küste. Dann bauten sie Flöße und Paddel und stachen wieder in See, weiter ging es Richtung Osten und „ein bißchen“ nach Norden.

Nach einer langen, anstrengenden Fahrt fanden sie wieder Land und siedelten dort viele Jahre. Schließlich befahl ihnen Spinnenweib weiter zu ziehen. Widerwillig zogen die Menschen zu Fuß weiter nach Osten zur fernen Küste. Wieder bauten sie Boote und Paddel und stachen erneut in See. Wieder nach Osten und ein wenig nach Norden. Die Reise war beschwerlich. Es kam ihnen vor, als würden sie bergauf rudern (gegen eine Meeresströmung?). Endlich sahen sie Land. Es erhob sich hoch über das Wasser und erstreckte sich von Nord nach Süd, soweit sie schauen konnten (Amerika?). Sie wußten, dies war die versprochene Vierte Welt.

Zuerst hatten sie Schwierigkeiten einen passenden Landeplatz zu finden. Eine Strömung trieb sie schließlich an eine sandbedeckte Küste. Als sie die neue Welt betraten erschien Sotuknang vor ihnen. Er wies sie an, auf den Weg zurückzublicken, den sie gekommen waren. Die Menschen konnten alle die Inseln aus dem Wasser herausragen sehen, auf denen sie sich ausgeruht hatten. Sotuknang erklärte ihnen: „Das sind die Fußspuren euerer Reise. Die Gipfel der hohen Berge aus der Dritten Welt, die ich zerstört habe. Seht nun!“ Als die Menschen schauten, tauchte die am nächsten gelegene Insel unter, dann die folgende usw. Sotuknang sagte: “Seht, ich habe sogar die Fußspuren eueres Aufstiegs weggewaschen, die Trittsteine, die ich für euch gelassen habe. Auf dem Grund der Meere (!) liegen all die stolzen Städte, die fliegenden Schilde und die weltlichen Schätze, die durch das Böse verdorben wurden und jene Menschen, die keine Zeit fanden, von den Gipfeln der Berge die Preislieder für ihren Schöpfer zu singen. Aber der Tag wird kommen, an dem diese Trittsteine wieder auftauchen werden, um zu beweisen, dass ihr die Wahrheit sprecht.“ Dies war das Ende der Dritten Welt, Kuskurza – ein alter Name, dessen Bedeutung man heute nicht mehr kennt.


Túwaqachi – Die Vierte Welt
Ihre Richtung ist Norden, ihre Farbe sikyangpu (gelbweiß)


Bevor Sotuknang die Menschen nach Ankunft in der Vierten Welt verließ, erklärte er ihnen:
„Der Name dieser Vierten Welt ist Túwaqachi – Vollständige Welt. Ihr werdet herausfinden warum. Sie ist nicht so schön und bequem wie die vorangegangenen Welten. Sie hat Höhe und Tiefe, Hitze und Kälte, Schönheit und Unfruchtbarkeit; es gibt alles, und ihr könnt wählen. Was ihr wählt wird entscheidend dafür sein, ob ihr diesmal auf ihr den Schöpfungsplan ausführen könnt oder ob die Welt wieder zerstört werden muß. Nun werdet ihr euch trennen und verschiedene Wege gehen, um die ganze Erde für den Schöpfer in Anspruch zu nehmen. Jede Gruppe wird ihrem eigenen Stern (?) folgen, bis er anhält. Dort werdet ihr euch niederlassen. Nun muss ich gehen, aber ihr werdet von den entsprechenden Gottheiten, von euren guten Geistern, Hilfe bekommen. Behaltet nur eure Türen offen und erinnert euch immer an das, was ich euch gesagt habe. Das ist alles.“ Dann verschwand er.

Die Menschen begannen von der Küste weg ins Landesinnere zu wandern, als sie plötzlich ein leises, rumpelndes Geräusch hörten. Schließlich entdeckten sie einen Mann. Zuerst erkannten sie ihn nicht, doch dann stellte sich heraus, dass sie Másaw, den Verwalter (!) der Dritten Welt vor sich hatten. Er würde auch der Verwalter der Vierten Welt sein.

Zur Vierten Welt erklärte Másaw den Menschen folgendes:

„Als die früheren Teile der Welt unter das Wasser gestoßen wurden, wurde das neue Land in der Mitte heraufgedrückt (Anm: Gewaltige Kontinentalplattenverschiebungen?), um das Rückgrat der Erde zu werden. Ihr steht nun auf seiner atvila (= Westabhang – Amerika?). Aber ihr habt noch nicht euere Wanderungen gemacht. Ihr seid noch nicht eurem Stern zu dem Ort gefolgt, an dem ihr wieder zusammentreffen und euch niederlassen werdet. Dies müßt ihr tun, bevor ich euer Führer werden kann. Kommt ihr aber wieder auf Abwege, dann werde ich euch die Erde wegnehmen, denn ich bin ihr Verwalter, Wächter und Beschützer (Anm. Terra unter außerirdischer Fremdherrschaft?). Im Norden werdet ihr Kälte und Eis finden. Das ist die Hintertür des Landes, und die, die möglicherweise durch diese Hintertür kommen (Anm. Einwanderer über die Beringstraße?), würden es ohne meine Erlaubnis betreten. Also geht und nehmt das Land mit meiner Erlaubnis in Besitz.“

Kommentar:

Es gibt viele Parallelen zwischen dem Hopimythos und der Bibel bzw. den Apokryphen und auch der "Chronik von Akakor". Dennoch ist der Hopimythos kaum von christlichem Gedankengut beeinflußt wie z. B. das Popol Vuh der Mayas.

Wer mehr über die Mythologie der Hopis wissen möchte, dem empfehle ich "Das Buch der Hopi" von Frank Waters. Es ist wirklich lesenswert.

Parallelen zwischen den Kulturen von Hopi und Sumerern

  1. Bei beiden Kulturen ist der Schöpfer der Menschen (nicht der Erde) eine Frau.

  2. Der oberste Schöpfergeist heißt bei beiden KA

  3. Bei den Hopis ist der Schöpfer der Erde Taiowa, er ist zugleich auch der Sonnengott. Die Sumerer nennen ihn Taea.

  4. Sowohl bei Hopis als auch Sumerern sorgen zwei Brüder für das Gleichgewicht der Erdachse.

  5. Der spirituelle Führer nennt sich bei den Hopis Alo, bei den Sumerern Alu.

  6. Die Hopis glauben, dass die Kachinas Naturgeister, Boten und Lehrmeister sind, die vom großen Geist gesandt wurden. Bei den Sumerern heißen sie Katsina.

  7. Der Vater der Kachinas heißt bei den Hopis Eototo, bei den Sumerern Eata.

  8. Einer der wichtigsten Kachinas nennt sich bei den Hopi Nan-ga-Sohu, bei den Sumerern Nin-gir-Su.

  9. Der für den Sonnenlauf zuständige Kachina heißt bei den Hopis Akush, bei den Sumerern Aku.

10. Der Wächter der Himmelskrieger heißt bei den Hopis Danik, bei den Sumerern Dakan.

11. Die Plejaden werden von den Hopis ChooChookam genannt, von den Sumerern ShuShukhem.

12. Die Erde heißt bei den Hopis Tapuat, bei den Sumerern Tiamat.

13. Die Schlange wird bei den Hopis Chu'a genannt, bei den Sumerern Shu.

14. "In den Himmel sehen" heißt bei den Hopis Omiq, bei den Sumerern Amik.

15. Einer der Schamanen aus der "anderen Welt" heißt bei den Hopis Tuawta, bei den Sumerern Tuatu.

16. Die Hopis glauben, dass der verlorene (weiße) Bruder, der eines Tages zurückkehren wird, Pahana heißt; die Sumerer, dass ihr Stammvater, der aus dem Himmel zurückkehren wird Pahana heißt.

Ich denke, diese Ähnlichkeiten in der Sprache lassen sich auf eine gemeinsame Sprachwurzel zurückführen. Dies ist aber nach herkömmlicher Geschichtsschreibung völlig unmöglich. Darum denke ich, dass wir es hier mit einer großen Lücke in Wissenschaft und bekannter Geschichtsschreibung zu tun haben.

Ich persönlich glaube, dass Hopi und Sumerer gemeinsame Vorfahren hatten. Dies läßt auch die Sintflutlegende in einem etwas anderen Licht erscheinen. Vielleicht haben wir es hier nicht mit einer weltweiten, sondern einer verheerenden, aber lokal begrenzten Flut zu tun, die sich im Zweistromland und der näheren Umgebung abgespielt hat. Die Wurzeln von Hopi, Sumerern, Hebräern und Ägyptern sind vielleicht wirklich in Atlantis zu suchen.

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Schöpfungsmythos der Aborigines

Der australische Schöpfungsmythos kann im zweiten Teil dahin gehend interpretiert werden, dass der Homo Sapiens von "außerhalb" kam und nicht auf der Erde entstanden ist.

Im ersten Teil ist es Mutter Sonne, die, nach dem sie aus einem langen Schlaf in einer tiefen Höhle von dem All-Vater geweckt wurde, zuerst die Pflanzen schuf. In dunklen Erdlöchern und Erdhöhlen stieß sie auf Lebewesen, die wie sie selbst seit urdenklichen Zeiten in tiefem Schlaf gelegen haben.

Mutter Sonne weckte zuerst die Schlangen, dann die Eidechsen, dann die Reptilien (Erinnerungen an das Saurierzeitalter?)". In den Spuren der Schlangen sammelte sich das Wasser und die Fische und andere Wasserlebewesen erschienen auf der "Bildfläche". Dann rief Mutter Sonne die restlichen Tiere ins Leben und schuf danach die Jahreszeiten.

Im zweiten Teil beginnen die Tiere, die immer mehr an Ur-Menschen erinnern, (sie können sprechen, benutzen Höhlen als Wohn- und Zufluchtsstätten, jeder hat besondere Fähigkeiten usw.) sich gegenseitig zu bekämpfen. Dies bereitete der Sonnenmutter großen Kummer. Sie beriet sich mit All-Vater und die beiden kamen zu dem Schluß, dass eine "ordnende Kraft" etabliert werden muss - der vernunftbegabte Mensch!

Die Ankunft des schon sehr hoch entwickelten Menschen beginnt recht spektakulär: Gewaltige Stürme fegen über die Erde, Sturmfluten und Steinlawinen lassen bei den "Tieren" eine ziemliche Panik aufkommen und ihre Kriege vergessen. Sie suchen Schutz in einer Höhle.

Als die Katastrophe vorbei ist, herrscht absolute Stille. Die "Tiere" bleiben in der Höhle, haben Angst, nach draußen zu gehen. Da nähert sich der Höhle ein Lichtschein. Ein alter Waran überwindet seine Furcht und kriecht zum Höhleneingang, er schaut sich vorsichtig um. "Was siehst Du?" fragen die anderen Tiere. Der Waran antwortet: "Ich sehe etwas Wundersames, ein leuchtendes Ungeheuer mit einem riesigen Auge. Es ist so gross wie der Mond."
Dann sollte der Adler einen Blick auf das Ungeheuer werfen, welches er folgendermaßen beschreibt: Ich sehe eine Gestalt, die etwas größer ist als ein Känguruh. Ihre Augen sind kleiner als die des Warans, aber sie leuchten so hell, dass ich unter ihrem Blick zittere!"

Anm.: Die Beschreibung des "Adlers" von dem Wesen erinnert mich sehr an die Beschreibung von Engeln in der Bibel.

Der Adler bat den Raben, der der beste Krieger war, hinauszublicken, aber der Rabe fürchtete sich zu sehr. Das verwunderte die anderen Tiere. Ab und zu warfen einige von ihnen einen scheuen Blick auf das fremdartige Wesen. Drei Tage blieben sie in der Höhle, dann überwogen Hunger und Durst und die Starken fielen über die Schwachen her, töteten sie, aßen ihr Fleisch und tranken ihr Blut.

Nach diesem schrecklichen Ereignis trat das Lichtwesen (hier ist nicht der Mensch gemeint) in den Eingang der Höhle und befahl den Überlebenden, sich auf einem Berg zu versammeln. Dort sahen die "Tiere", dass sich im Westen, Osten, Norden und Süden vier Säulen erhoben, die wie hohe Rauchfahnen aussahen (erinnern wir uns - sowohl in der Bibel als auch im Hopimythos fungieren "Säulen" als Wegweiser.)

Dann begannen sich die Säulen zu drehen und im Kreis über die Ebene auf die "Tiere" zuzuwirbeln. Neue Furcht und Schrecken verbreiteten sich, aber die Bachstelzen, die als Boten des "Lichtwesens" fungierten, beruhigten sie mit den Worten:"Fürchtet euch nicht. Es ist der Urvater des Menschen, der sich nähert." ("Fürchtet euch nicht..." wird in der Bibel immer von den Engeln als Einleitung benutzt, wenn sie sich Menschen zeigen - interessante Parallele finde ich).

Die vier umherwirbelnden Säulen näherten sich einander und vereinigten sich schließlich zu einer mächtigen Säule, die eine Zeitlang still stand. Sie sah nun wie eine Wassersäule aus, die langsam niedriger und niedriger wurde.

Dann näherte sie sich dem Berggipfel. Auf dem Gipfel angelangt, nahm sie die Form eines riesigen Pilzes an. Ein Blitzschlag spaltete diese Form und offenbarte den Tieren die Gestalt des ersten Menschen (eine Art Beaming?), die vom All-Vater mit seinen eigenen Gaben der Einsicht, des Verstandes, der Vernunft und der Weisheit ausgestattet hatte.

So betrat der erste Mensch die Erde. Er stieg den Berg hinab und begab sich unter die Tiere, um mit ihnen zu reden.

Als die Sonnenmutter sah, dass ihr Werk vollbracht war, stieg sie zurück in den Himmel. Danach kehrte sie nie wieder zur Erde zurück.

Die Kultur der australischen Aborigines beruht ganz und gar auf der Erinnerung an den Ursprung des Lebens. Nach neuesten Erkenntnissen ist ihr Schöpfungsmythos und das daraus abgeleitete Weltbild rund 150.000 Jahre alt(!). Das bedeutet, da die bis heute nachgewiesene Besiedlung Australiens erst 90.000 Jahre später begann, die Vorfahren der Aborigines woanders gelebt haben müssen. Parallelen zum Hopimythos und zur Bibel lassen mich vermuten, dass sie aus derselben "Gegend" stammen, wie die Vorfahren der Ägypter und Sumerer und untermauern die These einiger Paläo-Seti-Forscher, dass die Vorfahren der Ägypter bzw. die Ur-Ägypter (oder Atlanter?) Australien als erste besiedelt haben.

Liebe Grüsse,
Eva


[editiert: 23.07.08, 02:11 von Eva S.]
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ratu
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Beiträge: 26
Ort: Goslar / Harz


New PostErstellt: 27.12.07, 03:02  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Eva S.
    Ich persönlich glaube, dass Hopi und Sumerer gemeinsame Vorfahren hatten. Dies läßt auch die Sintflutlegende in einem etwas anderen Licht erscheinen. Vielleicht haben wir es hier nicht mit einer weltweiten, sondern einer verheerenden, aber lokal begrenzten Flut zu tun, die sich im Zweistromland und der näheren Umgebung abgespielt hat. Die Wurzeln von Hopi, Sumerern, Hebräern und Ägyptern sind vielleicht wirklich in Atlantis zu suchen.





    Die Kultur der australischen Aborigines beruht ganz und gar auf der Erinnerung an den Ursprung des Lebens. Nach neuesten Erkenntnissen ist ihr Schöpfungsmythos und das daraus abgeleitete Weltbild rund 150.000 Jahre alt(!). Das bedeutet, da die bis heute nachgewiesene Besiedlung Australiens erst 90.000 Jahre später begann, die Vorfahren der Aborigines woanders gelebt haben müssen. Parallelen zum Hopimythos und zur Bibel lassen mich vermuten, dass sie aus derselben "Gegend" stammen, wie die Vorfahren der Ägypter und Sumerer und untermauern die These einiger Paläo-Seti-Forscher, dass die Vorfahren der Ägypter bzw. die Ur-Ägypter (oder Atlanter?) Australien als erste besiedelt haben.

    Liebe Grüsse,
    Eva
Wenn ich von denn teilweisen ,nicht geographisch zu erklärenden (ausser mit Atlantis), Gemeinsamkeiten in den Mythen und Religionen alter Völker und Kulturen lese, fällt mir dazu immer die Theorie von C.G.Jung ein. Dass alle Menschen zugriff auf ein Urgedächnis haben. Vorher auch die Archetypen stammen. Es gibt ja auch eine eher esoterische Erklärung dazu, von Rupert Sheldrake (Morphogenetische Felder). Und gerade die Naturvölker haben durch ihre Medizinmänner oder "Zauberer" in Form von Schamanen einen guten Zugriff darauf.
Vielleicht ist Atlantis nur eine räumliche Beschreibung für dieses Menschheitsgedächnis ?! Sozusagen ein materiell gewordener Traum der Kosmogonien.



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Drivethesee
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New PostErstellt: 01.03.12, 21:36  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

Zitat Eva S.:
"Ich denke, diese Ähnlichkeiten in der Sprache lassen sich auf eine gemeinsame Sprachwurzel zurückführen. Dies ist aber nach herkömmlicher Geschichtsschreibung völlig unmöglich. Darum denke ich, dass wir es hier mit einer großen Lücke in Wissenschaft und bekannter Geschichtsschreibung zu tun haben.

Ich persönlich glaube, dass Hopi und Sumerer gemeinsame Vorfahren hatten"

White Bear Fredericks verrät dazu in dem Book of the Hopi, daß sich die Hopi-Sprache im Laufe der sehr langen Zeiträume (10000 Jahren oder mehr) veränderte, weshalb die Ähnlichkeit in der Sprache mit den Sumeren nur "natürlich" ist, wenn nun beide Kulturen - Sumerer und Hopi - von Kasskara (dem Gegenstück zu Atlantis) stammen, oder ggfl. die Sumerer von Atlantis und die Hopi von Kasskara.

Die herkömmliche Geschichtsschreibung "versagt" bei solch`langen Zeiträumen völlig; die große Lücke in Wissenschaft und bekannter Geschichtsschreibung -wie Du formulierst- rührt daher m.E. aus den enormen Zeitspannen von mehreren 10000 Jahren, die Pergament und ähnliches "Trägermaterial" nicht bewältigen kann ( selbst in Stein gemeiselte Informationen sind nach 10 - 30000 Jahren oder mehr!! wahrscheinlich schon mehr oder weniger in sich selbst zerflossen).

Da hilft nur noch die mündliche Überlieferung, von Generation zu Generation, wie bei den Hopi; die nebenbei nach statement von White Bear Fredericks in oben besagtem Buch, frühe - uns unbekannte Hochkulturen - unbedingt bejahen, was so manches erklären würde ... siehe z.B. Oster-Inseln u.a., was für unsere Kulturform bislang als unerklärlich gilt.

Gruß,
Drivethesee



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Eva S.
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New PostErstellt: 03.03.12, 02:15  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Drivethesee
    Da hilft nur noch die mündliche Überlieferung, von Generation zu Generation, wie bei den Hopi; die nebenbei nach statement von White Bear Fredericks in oben besagtem Buch, frühe - uns unbekannte Hochkulturen - unbedingt bejahen, was so manches erklären würde ... siehe z.B. Oster-Inseln u.a., was für unsere Kulturform bislang als unerklärlich gilt.
Stimme dem weitgehend zu, andererseits wundert mich schon, dass so gar nichts mehr von diesen unbekannten, vorgeschichtlichen Kulturen (von deren Existenz ich überzeugt bin) übrig geblieben ist. Es werden schließlich aus der Zeit vor 10000 - 30000 Jahren immer noch Höhlenmalereien gefunden. Denke, dass manchmal ganz absichtlich entsprechende Indizien einfach ignoriert oder übergangen werden.

Liebe Grüße,
Eva

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Drivethesee
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New PostErstellt: 03.03.12, 21:22  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

Ja, ist unbedingt richtig. Es wundert schon sehr, wenn von diesen nicht mehr bekannten, vorgeschichtlichen Kulturen anscheinend nichts Beweisbares bis heute übrig geblieben ist. Warum werden aus dieser Zeit nur Höhlenmalerein gefunden?

Denke genau wie Du, daß teils sehr gezielt entsprechende Indizien und vielleicht sogar Beweise nicht publiziert werden, weil mit der bewiesenen Existenz solcher Hochkulturen so manch eine Religionsform (Christen, Muslime, Orthodoxe, u.a.) dadurch doch inhaltlich stark ins Wanken kommen könnte, philosophische Grundlagen unserer Gesellschaft ad hoc dadurch mehr oder weniger überholt wären, menschliches Weltbild des eigenen Selbst heute vielfach in sich selbst zusammenbrechen könnte, wie ein Kartenhaus .. .

Ich glaube, man will das einerseits überhaupt nicht, sondern sieht sich selbst in der westlichen Kulturform lieber als das non plus ultra aller Dinge; und zweitens denke ich, daß vieles dahingehend auch noch nicht abschließend erforscht ist, wie so viele Themen dazu z.B. in diesem Forum bei dir hier beweisen, also mal noch grenzwissenschaftl. Themen sind und keine schulwissenschaftlichen Beweise.

Gruß,
Drivethesee





[editiert: 03.03.12, 21:24 von Drivethesee]
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Eva S.
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New PostErstellt: 07.03.12, 02:08  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

Hallo Drivethesee,

stimme Dir hier voll und ganz zu.

Meiner Ansicht nach wird gerade in der Archäologie gerne nach dem Grundsatz "Was nicht sein kann was nicht sein darf" gehandelt (und leider nicht nur hier). Damit gehen sicher auch öfters wertvolle Erkenntnisse verloren.

Liebe Grüße,
Eva

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Drivethesee
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New PostErstellt: 07.03.12, 22:03  Betreff: Re: Mythologie der Hopis und Aborigines  drucken  weiterempfehlen

Genau !

.. Weil man das vorgefertige Weltbild im eigenen Kopf nur sehr ungern wieder durch solche Entdeckungen teils oder gar komplett über den Haufen werfen müßte ! Sehr unbequem, sowas ... .

Und zweitens eine "bestehende Ordnung" durch die bewiesene Existenz solcher Tatsachen eigentlich -in ihren Fundamenten- mehr oder weniger komplett über den Haufen geworfen würde. S o l c h e s darf natürlich nicht sein, da das künstliche aufgebaute "Gefüge" der westlichen Non+Ultra-Gesellschaft (wie ich sie gerne nenne) dadurch in ihren Fundamenten erschüttert würde.

Gut - denken wir es grenzwissenschaftlich als "Vorstadium" zum späteren Schulwissen, also noch nicht erreichtem "plausiblem Wissen" für die Allgemeinheit, da ich überzeugter Demokrat bin und auch gerne selbst bleiben möchte.

Gruß,
Drivethesee



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