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Gentechnik Segen oder Fluch?

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Autor Beitrag
Al Vern
Mitglied

Beiträge: 125

New PostErstellt: 17.06.07, 23:11  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

hallo Eva, hallo@all,

guck mal den Film "Die Insel" mit Scarlett Johanson.
ein sehr, sehr netter Streifen, der die meisten Fragen zu den Gefahren der "Clone-Technik" anreisst.

lohnt sich wirklich anzugucken; ein spannender Film!

Grüsse,
Al Vern

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Eva S.
Administrator

Beiträge: 6547
Ort: bei München


New PostErstellt: 18.06.07, 01:46  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Hallo Al Vern,

danke für den Filmtipp - wo kann man sich diesen Film ansehen?

Liebe Grüße,
Eva

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut (Laotse)
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Apathie ist die größte Gefahr für unsere Zukunft (Jane Goodall)
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lilu
Ehemaliges Mitglied


New PostErstellt: 18.06.07, 02:40  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Hallo Eva,


kann ich nur bestätigen, dass der Film sehr gut ist. ich habe ihn mittlerweile schon 4 mal gesehen.

LG
Lilu

PS: In der Videothek bekommst du ihn.

<hr>Mögen wir das Leben erkennen<br>und wieviel wunderbare Dinge es darin zu entdecken gibt.


[editiert: 18.06.07, 02:41 von lilu]
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ratu
Mitglied

Beiträge: 26
Ort: Goslar / Harz


New PostErstellt: 22.01.08, 11:19  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Eva S.
    Hallo @ll,

    in Spanien wurde jetzt fast schon bewiesen, dass eine "friedliche" Koexistenz von genmanipulierten und natürlichen Pflanzen nicht möglich ist.

    So hat z. B. dort der großflächige Anbau von gentechnisch verändertem Mais viele "normale" Maisfelder verunreinigt. Es wurden Proben von insgesamt 40 Maisfeldern gezogen, darunter konventioneller und biologischer Maisanbau neben Gen-Maisfeldern.

    Diese Proben ergaben, dass viele konventionelle und biologische Mais-Bauern ihre Ware nicht mehr als "gentechnikfrei" oder "biologisch" verkaufen konnten, weil benachbarte Gen-Mais-Felder ihre Ernten "verunreinigt" haben.
Ein weiterer Filmtip:
www.nuoviso.de/filmeDetail_monsanto.htm

In dem Film ist von Terminator-Raps, die Rede. Dieses Saatgut kann nur einjährig angebaut werden. Wenn man nun bedenkt, dass es durch die Verunreinigung des andern Saatgutes nur noch diesen einjährige Terminator-Saatgut gibt, hat das katastrophale Folgen. Das Monopol und die Macht für die Konzeren, die sich daraus ergibt, wäre noch das kleinste Übel. Stellen wir uns einmal vor, die Lieferkette wird unterbrochen. Z.B. durch Naturkatastrophen. Das würde bedeuten, das die Überlebenden der Naturkatastropfe verhungern müssten. Ausserdem gibt es auch kein Zurück mehr, wenn irgendwann auch die Öffentlichkeit die Gefahr zur Kenntnis nimmt. Falls bis dahin, noch irgendwo in der 3.Welt "saubere" Anbaugebiete bestehen, was zwar eher unwahrscheinlich ist, können darum die zukünftigen Kriege geführt werden.
Alles in allem, schlechte Aussichten.

Ich bin absolut gegen die Todesstrafe, aber wenn ich solche Konzerne und ihre Führer sehe, denke ich das sollte in Ausnahmen doch angewandt werden.



Stand up for the right to sit down.
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Eva S.
Administrator

Beiträge: 6547
Ort: bei München


New PostErstellt: 22.01.08, 15:19  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Hallo ratu,

recht erschütternd das Ganze. Dass es in Zukunft mehr Hungerkatastrophen geben wird liegt nicht "nur" an der Grünen Gentechnik sondern auch am Energiehunger. Erdöl geht überall langsam aber sicher zur Neige und was macht man? - man setzt auf den sog. "Biodiesel". Da "bio" "Leben" bedeutet ist der Name "Biodiesel" fast schon zynisch, denn um den Energiebedarf zu decken werden in Zukunft "Lebensmittel"-Anbauflächen immer weniger werden um die wesentlich lukrativeren "Energiepflanzen" wie eben auch Raps anzubauen.

Grüne Gentechnik und "Biodiesel" zusammen sind meiner Ansicht nach eine absolute Katastrophe für die Menschheit, große Hungersnöte, nicht "nur" in der Dritten Welt somit schon vorprogrammiert. Für eine Todesstrafe für die Verantwortlichen bin ich dennoch absolut nicht - dann wäre man ja nicht viel besser als "die" denke ich.

Wirklich helfen würde hier nur rigorose Aufklärung und große Protestaktionen und dazu natürlich viel Ausdauer, denn "von unten" etwas gegen den Willen der Herrschenden durchzusetzen dauert inzwischen etwas länger. Auch möglich, dass die Natur in der Zwischenzeit das Problem auf "ihre Art" löst...

Liebe Grüße,
Eva

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[editiert: 22.01.08, 15:21 von Eva S.]
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ratu
Mitglied

Beiträge: 26
Ort: Goslar / Harz


New PostErstellt: 23.01.08, 15:16  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Ich glaube das war auch in dem Film, dass die Amis jetzt schon riesige Mengen an Raps lagern. die bereiten sich schon auf das Ende des Öls vor. Was eigentlich nur bedeutet, dass das Öl wesentlich früher zuende geht, als die Öffentlichkeit glaubt. Theoretisch kann man die Länder, die im Namen des Öl-Kreuzzuges besetzt oder gefügig gemacht werden, später auch als Anbau-Flächen nutzen....

Ich bin der Meinung gerade Protestaktionen sind der falsche Weg. Die Menschen glauben dann etwas getan zu haben, und das wars. Ich erinnere mich an die riesigen Demos gegen die Aufrüstung...alles Zeitverschwendung gewesen.

Die Einzigen, die die Mächtigen aufhalten oder in ihre Schranken weisen können, werden in Zukunft wahrscheinlich verantwortungsbewusste Hacker sein.- Ich weiss, das sich das ziemlich blöd anhört.
Aber im Irak, bei den UNO-Waffeninspektoren, waren auch schon Leute vom Chaos-Club dabei.....

Und so geht es auch:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/100274

<hr>Stand up for the right to sit down.


[editiert: 23.01.08, 15:31 von ratu]
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Eva S.
Administrator

Beiträge: 6547
Ort: bei München


New PostErstellt: 24.01.08, 02:03  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Hallo ratu,

    Zitat: ratu
    Ich bin der Meinung gerade Protestaktionen sind der falsche Weg. Die Menschen glauben dann etwas getan zu haben, und das wars. Ich erinnere mich an die riesigen Demos gegen die Aufrüstung...alles Zeitverschwendung gewesen.
Das sehe ich ganz anders. Meiner Ansicht nach haben wir heute das Problem, dass viel zu wenig Menschen "auf die Straße gehen" und damit offen zeigen, dass sie mit bestimmten Entscheidungen der Herrschenden ganz und gar nicht einverstanden sind. Außerdem ist dies die einzige Möglichkeit, eine breitere Öffentlichkeit auf die Probleme aufmerksam zu machen, da in den Mainstream-Medien inzwischen zensiert wird was das Zeug hält bzw. diese immer mehr gleichgeschaltet werden. Kritischer Journalismus ist, so wie ich das sehe, inzwischen total out.

Dass Proteste durchaus etwas bringen, gerade im Bereich "Grüne Gentechnik" zeigt auch folgendes Beispiel - zitiere hier einen Teil aus einer Pressemitteilung des Umweltinstitutes München:

    Zitat:

    Andreas Bauer, Gentechnikexperte beim Umweltinstitut München, fordert Verbraucher und Bauern auf, gegen die Pläne von Landwirten zum Anbau von MON810 zu protestieren. Dass solcher Widerstand oft erfolgreich ist, zeigt die Vergangenheit. In den Vorjahren sank die Zahl der anfänglich gemeldeten Flächen in Bayern teils drastisch. So waren 2006 zunächst etwa 45 Hektar Gen-Mais in Bayern gemeldet. Aufgrund von Protesten vor Ort zogen viele Gentechnik-Bauern ihre Anmeldungen zurück. Gen-Mais wurde schließlich nur auf rund fünf Hektar ausgesät.


Quelle:
http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2008/2008_01_17-560.html

Diese 5 ha sind für meinen Geschmack zwar immer noch zu viele "Gen"-Felder aber besser als 45 ha ist es allemal. Ohne offene Proteste hätte man hier wohl eher gar nichts erreicht.

Liebe Grüße,
Eva

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lilu
Ehemaliges Mitglied


New PostErstellt: 10.03.08, 02:44  Betreff: Re: Gentechnik Segen oder Fluch?  drucken  weiterempfehlen

Zitat:

Die Einzigen, die die Mächtigen aufhalten oder in ihre Schranken weisen können, werden in Zukunft wahrscheinlich verantwortungsbewusste Hacker sein.

Wo sind die, wenn sie jetzt nicht schon da wären?
Die meisten Hacker scheinen ihrer Geldbörse gegenüber ausschließlich verantwortungsbewusst zu sein ;)
Sich auf Hacker zu verlassen ist genauso eine Alibistimmung, die man sich einreden kann, wenn man daran glaubt, dass nur solche Menschen etwas tun könnten.

Jede Art von Widerstand ist ein Zeichen, dass man setzt.
Jeder Ausgrenzungsglaube von Widerstandsmöglichkeiten ist eine Unterlassung und Unterwerfung dessen, was man eigentlich verachtet/verabscheut und bringt nur Selbstbetäubung hervor, da jede Handlung des Widerstandes dann ausbleibt.

LG
Lilu


[editiert: 10.03.08, 02:48 von lilu]
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