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Offenes Forum zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen"

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14.05.2005: Die Administration dieses FORUMs wird ab heute von den Nutzern dieses FORUMs gestaltet. Siehe dazu im FORUM Beitrag in "Infos zur Nutzung des FORUMs".
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Dieses FORUM dient der Diskussion von Ideen
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"Netzwerk Grundeinkommen", Näheres: http://Grundeinkommen.INFO .
Die Sprecher+..Innen des Netzwerkes betreiben seit April 05 eine eigene Mailingliste,
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Die Nutzer dieses FORUMS haben sich trotzdem mit Mehrheit für die Beibehaltung dieses FORUMs ausgesprochen, das weiterhin wohl auch hauptsächlich das weitere Vorgehen von http://Grundeinkommen.INFO begleiten wird.
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Das FORUM ist z.Zt. versuchsweise ÖFFENTLICH geschaltet.
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BGE, Regionalwährung und Parteiendemokratie

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winkmich

Beiträge: 1


New PostErstellt: 10.12.06, 04:21  Betreff: BGE, Regionalwährung und Parteiendemokratie  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Liebe Liste,
ich bin mehr oder minder neu in der Liste und möglicherweise wurden die beiden jetzt folgenden Themen bereits ausführlichst erörtert.

Mich würde folgende zwei Dinge interessieren:
1. Bestünde die Möglichkeit einen Teil des BGE über eine Regionalwährung zu finanzieren? Ich vermute, dass es nicht möglich sein wird, ein BGE gleichzeitig deutschlandweit einzuführen. Es wird wohl - wie viele Dinge - peu à peu entstehen.
Insofern, wird vieles am Staat "vorbeilaufen", weil die staatlichen Strukturen derart verhärtet sind, dass es noch Jahre dauern würde, um überhaupt ein BGE ansatzweise einzuführen. So könnte Hartz IV (inkl. Miete) weiterhin vom Staat bezahlt werden - alles weitere wird über Regionalwährung verdient. Natürlich wird hier der Ruf gegen Schwarzarbeit laut werden, aber letztlich wird die Masse entscheiden. Zudem ist Arbeit in Regionalwährung ja keine Schwarzarbeit, weil es auch kein staatliches Geld ist - oder sehe ich das nicht richtig?
2. Ich vermute ebenso, dass das Thema "Grundeinkommen" die deutsche Parteienlandschaft neu ordnet. Ist es momentan eher eine vertikale Anordnung in einzelne Parteien mit ihren Programmen, wird es in den nächsten fünf Jahren hauptsächlich zur Unterscheidung "Grundeinkommensbefürworter" oder "-nichtbefürworter" geben. Diese Unterscheidung durchzieht die gesamte Gesellschaft und ebenso die Parteien. Es könnte sich also durchaus auch eine völlig neue Art der Demokratie entwickeln.

Was denkt ihr über diese beiden Themen?

Liebe Grüße, Michael Winkler.


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Silas Bernd

Beiträge: 115
Ort: Osnabrück


New PostErstellt: 10.12.06, 17:51  Betreff: Demokratisierung! Regionalgeld?  drucken  weiterempfehlen

Hallo Michael !

Die Grünen schreiben in ihrem aktuellen Grundsatzprogramm 'Die Zukunft ist grün';

"..Gleichzeitig geht es uns um die Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft und des
zivilgesellschaftlichen Engagement. Das setzt voraus, dass möglichst viele Menschen
in die Lage versetzt werden, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Dies
gilt vor allem für die Bereiche der Ökonomie und der Wissenschaft, in denen immer
mehr gesellschaftliche Weichenstellungen entschieden werden." (S.22)

Demokratie, als solche Mitbestimmung im Wirtschaftlichen / Selbstbestimmung im
Gesellschaftlichen begriffen, würde durch das Grundeinkommen tatsächlich eine neue
Dimension erfahren. Zu einer wesentlichen Neuordnug der Parteien kommt es aber mE.
nur kaum - auch, da dieses Thema ja zu den bestehenden zunehmend durchdringt.

Für den Gedanken eines in Form alternativer Währungen gezahlten Grundeinkommen
gab es hier sicher reichlich Fürsprecher. Mein Einwand bleibt, daß nur ein Gesetz-
geber Rechtsansprüche zu gewähren im Stande ist. Die Unverlier-/Unentziehbarkeit
des Rechtsanspruch auf Existenzmittel sehe ich als Voraussetzung des Grundein-
kommen so wie es vom Netzwerk verstanden wird.

liebe Grüße -
bernd





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