Forum Grundeinkommen
Offenes Forum zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen"

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Autor Beitrag
Michael Opielka
(Administrator)

Beiträge: 101


New PostErstellt: 07.09.04, 16:27     Betreff: Re: Strategiediskussion

Liebe Freunde,

in der heutigen FAZ findet sich ein Aufmacher des sozialpolitisch nicht unbewanderten Jürgen Kaube (in der Anlage als pdf-File), dem gewiss mancher deutsche Politiker auch des Regierungslagers zustimmen wird, sofern er sich einen gesunden Zynismus bewahrt und gegenüber gesellschaftspolitischer Reflexion Immunität erlangt hat.

Für diese sozialkulturelle Diagnose sprechen mindestens zwei der darin enthaltenen Sätze:

„Es geht um die vermeinte Pflicht des Sozialstaats zur Subventionierung eines Anscheins von bürgerlichem Leben.“

Mit dieser zynischem Bemerkung macht Herr Kaube deutlich, dass den Langzeiterwerbslosen, den „Überflüssigen“ ein Recht auf ein „bürgerliches Leben“ eben nicht zusteht. Das ist in der Tat eine Neuinterpreation sozialpolitischer Leitmotive.

Man mag darüber streiten, was „bürgerliches Leben“ genau meint --- ob also der Sozialstaat beispielsweise dauerhaft und ohne Gegenleistung ein garantiertes Durchschnittseinkommen zahlen soll. Aber wer fordert das?

Der zweite Satz:

„Hartz IV ist (...) der Beginn eines sozialen Intelligenztests.“

Hier fragt sich: für wen? Oder anders: um welche Art von Intelligenz wird hier gestritten?

Beste Grüße
Michael Opielka

Prof. Dr. Michael Opielka
Institut für Sozialökologie (ISÖ)/
Fachhochschule Jena


JürgenKaube_HartzIV_VaterStaat_FAZ_v._7.9.2004.pdf (167 kByte)
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