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Erbse
Super-Kromi


Beiträge: 1512


New PostErstellt: 17.10.08, 07:45     Betreff: Re: Hund zu vermitteln: was muß man beachten!

Music for the Motion Pic...
Danke Ute für deine offenen Worte und wertvollen Tipps. Leider wird die Vermittlung eines Hundes "aus zweiter Hand" oft viel zu sehr verharmlost, d.h., die anstehenden Schwierigkeiten werden nicht offen genug angesprochen. Manches Mal weiß der Vermittler es vielleicht nicht besser - so ging es uns damals mit unserem Aaron. Wir kannten ihn ja auch nicht genau, er war drei Jahre alt und uneingeschränkter Liebling seiner Leute - in manchen Bereichen völlig verzogen. Wir kannten weder Kommandos noch Zu-oder Abneigungen. Mit seinem ehemaligen Frauchen war nicht zu reden, sie war in Trauer über ihren verstorbenen Mann und war nicht in der Lage, uns detailliert Auskunft zu geben. Also ist er sozusagen fast ohne Vorgeschichte zu seinen neuen Leuten gegangen.
Die neuen Besitzer haben später gesagt, es habe ca. drei Jahre gedauert, bis dieser Hund so richtig bei ihnen angekommen war und sie das Gefühl hatten, dass er jetzt ganz und gar ihr Hund ist. Und ich bin ihnen auch heute noch unendlich dankbar, dass sie ihn übernommen haben und sich trotz der auftretenden Schwierigkeiten mit ihm nicht haben entmutigen lassen. Sie haben sich gemeinsam durchgebissen und Aaron hat bei ihnen sieben wunderschöne Jahre leben dürfen.

Sicher geht es in vielen Fällen gut und es klappt wesentlich schneller. Aber man darf nie vergessen, wie viel Stress und welches Trauma der abgegebene Hund hinter sich hat, dass man nie genau weiß, welche vergangenen Aktionen, Gesten, laute Stimmen, Emotionen ihn beeinflusst haben. Man braucht ganze Wagenladungen voller Geduld, um einem solchen Tier Vertrauen und Zuversicht wiederzugeben.

Liebe Grüße



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