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chesnutundpaula
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Beiträge: 11

New PostErstellt: 08.04.09, 23:41     Betreff: Re: Hund zu vermitteln: was muß man beachten!

Australia

Hallo, diese Auflistung ist echt klasse! Darf ich trotzdem noch ein paar Worte dazu sagen?

Ich selbst hatte eigentlich immer "gebrauchte" Hunde vom Tierschutz, und davon hatte jeder so seine Macken, mehr oder weniger ausgeprägt. Diese haben sich jeodch alle auf ein lebbares Maß beeinflussen lassen, sofern ich das auch wirklich wollte. Dinge, die ich selbst nicht leben konnte und mit denen ich nicht leben konnte haben meine Hunde auch nicht gezeigt oder weitestgehend abgelegt. Es hat sicher viel damit zu tun wie man dem selbst gegenübersteht. Und wenn man an lästigen Marotten ewig und scheinbar erfolglos feilt, dann sollte man mal drüber nachdenken... Jeder kennt doch auch Menschen, die ewig über etwas jammern, es aber trotzdem nicht ändern... vielleicht steckt man ja unbewusst in diesem Sack?

Ein Hund aus zweiter Hand braucht seine Zeit um sich einzuleben, keine Frage. Aber die Unterscheidung, die gern gemacht wird, dass ein Hund, der aus "schlechten Verhältnissen" kommt, oder " traumatisiert" ist anders behandelt werden muss als ein "normaler" Hund, die würde ich nicht machen. Ich selbst habe keinen Unterschied feststellen können, dass der eine tatsächlich etwas anderes gebraucht hätte als der andere. Man muss sich sicher sein diesen Hund zu wollen und man muss ihn mit einfachen aber sehr klaren Worten und Taten führen, anfangs ist weniger immer mehr! Also besser nur 1-2 Kommandos für die erste Zeit, die aber dann regelmässig geben und immer ausführen lassen.

Dass man einen Hund durch einige Besuche kennen und einschätzen lernen kann, ich zweifle daran. Habe selbst den Fall, dass ein anfangs ruhiger und vermeintlich folgsamer Hund zum wilden Racker mutierte, aber auch das genau Gegenteil. Der als Untier verschriene Hund ist jetzt ruhig und umgänglich. ( Der Racker ist inzwischen auch wieder "anständig", war aber ein hartes Stückchen Arbeit, die selbst Kenner nicht vermutet hätten).

Fazit: Sich einen Hund ins Haus zu holen ist immer Arbeit. Und das erste Jahr ist es tägliche Arbeit, tägliche Konsequenz, viele Missverständnisse, viele Erfolge. Bei einem Welpen braucht man dieses Jahr bis er erwachsen ist und man sich eingespielt hat, bei einem Erwachsenen braucht man eben in etwa die gleiche Zeit bis man ein Team ist weil das lernen nicht mehr soo schnell geht. Wenn man sich darüber im klaren ist, dann ist es "fast egal" wie alt der Hund ist, der kommt.

Ein wichtiger Aspekt beim Hund aus 2. Hand. Ich muss mir zu 100 % im klaren sein, dass ich genau diesen Hund nehme und auch behalte, egal was kommt. Wenn ich mit dieser Einstellung dran gehe, dann ist Erfolg garantiert. Bei einem Welpen tendiert man wohl eher dazu, zu sagen es wird noch werden, einem erwachsenen Hund muss man vermitteln man nimmt ihn so wie er ist, das ist die Basis, dass sich das Team zusammenfinden kann und man auch diesen Hund in die Richtung erziehen kann, die man selbst möchte.

 



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