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  Magieschule - Lenk
Online-Hexenschule, Grundlagen der Magie, Numerologie, Divinationssysteme
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Autor Beitrag
Benu
Dozent

Beiträge: 32

New PostErstellt: 13.11.12, 11:45     Betreff: Re: Schamanische Arbeiten / Dunkler Pfad / ChaoTao

Hi,

also meiner Meinung nach gibt es da verschiedene Erklärungsmöglichkeiten.
Beim Erschaffen eines persönlichen Wesens/Elemental/Psychogon/Servitor/etc. gibt es ja gewisse Punkte, die man eigentlich immer beachten sollte:
Name, Symbol/Sigille, …
Form, Gestalt, Farbe, …
Verhalten (was soll es (wie) tun)
die bei der Schaffung verwendete Energie
wie stabilisiert es sich (durch eigene Ladung wie einem Ritual/Mantra…, entnimmt es Energie, etc.)
Körper (rein feinstofflich, materielle Basis (Fetisch), …)
Aktivierung/Deaktivierung (bspw. durch Mantra)
Zerstörung

Sicherlich mag es da noch mehr mögliche Punkte geben, das sind die, die mir grade eingefallen sind und ich für mit die wichtigsten halte. Diese sollten vor der Erschaffung auch abgeklärt sein, da man so die Grundzüge eines Wesens festlegt. Wichtig hierbei ist vor allem die Möglichkeit der Zerstörung, falls das Wesen doch anders arbeiten sollte, als man es sich gedacht hat.

In der Regel (Ausnahmen bestätigen diese natürlich ^^) läuft ein solches Wesen nach der „Schaffung“ noch nicht stabil. Das heißt es stehen weitere Ladungen an, die in den Tagen mind. einmal täglich wiederholt werden sollten (bspw. durch ein entsprechendes Kurzritual, Mantra, etc.). Dann hat man nach 1-2 Wochen ein Psychogon mit Durchschlagskraft.

Du hattest geschrieben, dass du mit einem wärmeren Wesen gerechnet hattest. Die Ausstrahlung eines solchen Psychogons wird i.d.R. hauptsächlich durch die verwendeten Energien mitbestimmt. Das heißt je nach Ladungsart kann dies durchaus variieren (Feuer- oder allgemein Elementenergien, Planetenkräfte, etc.). Sollte die Energie des Wesens dann doch ganz anders ausfallen, ist dies eigentlich auch kein Beinbruch. Zeigt es doch zumindest, dass da etwas funktioniert. ;-)
Wenn es jetzt aber eher ins unangenehme umschlagen sollte, dann kann es zum einen sein, dass das Psychogon noch nicht stabilisiert ist, oder es wäre zu zerstören und neu zu schaffen (am besten mit einem neuen Namen/Sigill/Mantra/etc. um Rückkopplungseffekte zu vermeiden).

In deinem Fall könnten sich auch zwei verschiedene Dinge überschnitten haben. Ein Gegenstand, der bereits magisch bearbeitet wurde und dann eine andere Funktion zugeschrieben bekommt, kann Interferenzen erzeugen. Mal ein etwas überspitztes Beispiel: Man hat einen Stab, mit dem man ausschließlich kampfmagisch tätig gewesen ist und benutzt diesen anschließend für ein Ritual für finanziellen Zuwachs. Darf einen nicht wundern, wenn einem das ein Loch in die Taschen schlägt. ^^
Einfach weil der Stab in diesem Beispiel schon auf „Kampf“ getrimmt ist (energetisch) oder du unbewusst diesem Konflikte zuordnest (psychologisches Modell).
Daher empfehle ich pers. immer für ein Psychogon entweder etwas „ganz Neues“ als materielle Basis zu nehmen, oder den benutzten Gegenstand vorher zu reinigen, bzw. seine ursprüngliche Funktion aufzulösen.

Ich weiß nicht, in welchem Paradigma du arbeitest, daher kann ich jetzt zu den versch. Toren nichts sagen. Aber es kommt durchaus vor, dass ein fremdes Wesen in geladene Objekte einzieht. Dazu ein Beispiel:
Stell dir vor, du baust ein kleines, einfaches Haus, nur vier Wände, ein Dach, Tür und Heizung. Nun ist es Winter und du heizt dort richtig ein. Da das Haus zwar gebaut ist, jedoch unbesetzt zu sein scheint, suchen dort natürlich die Landstreicher gerne Unterschlupf, um sich vor der Kälte zu schützen.
Hast du dagegen das Haus mit einem Briefkasten, Klingelschild, Türschloss, etc. „versiegelt“, dann kommt da auch keine fremde Person so einfach hinein.
So ähnlich kann das dann auch im feinstofflichen aussehen. Da hat man einen Gegenstand der geladen wurde, um daraus/darin/damit ein Psychogon zu erschaffen. Jetzt kommt es im Prozess der Erschaffung zu Komplikationen, das Psychogon ist noch nicht stabil genug, das Bild von dem Wesen ist ggf. zu undeutlich, etc. Viele Möglichkeiten die ein geladenes Objekt ohne genaue Funktion zu einem Wirt für ein fremdes Wesen machen können.

Sollte dies der Fall sein, dann wäre ich auch sehr vorsichtig. Denn ein Wesen, was sich von Fremdenergien ernährt, hat mehrere Schwachstellen. Zum einen zeigt es an, dass es nicht in der Lage ist, selbst Energie zu kultivieren. Zum anderen kann durch das einfache „anzapfen“ von Energien natürlich auch mal etwas nicht so schönes angezapft werden. Dieses Risiko einzugehen spricht dafür, dass es hierbei also um einen „Überlebenswillen“ gehen kann. Zwei Indizien (Indizien sind aber auch nicht immer Beweise) dafür, dass es sich hierbei um ein sehr „niedriges“ Wesen handeln könnte (wenn man jetzt mal plump sich eine Rangfolge von einer Larve (für die Bardonistengruppe ;D ) bis hin zur Gottheit vorstellt).
Egal ob „niedrig“ oder hochentwickeltes Wesen, sie beherrschen alle Tricks um eine Person um den Finger wickeln zu können. Ich habe dies auch mehrmals selbst erlebt, als ich mit einem Wesen gearbeitet habe und noch während des Rituals (einer Evokation) eine in dem Moment richtig geniale Technik gezeigt bekam. Nachdem das Ritual vorbei war und ich gebannt habe, fiel mir auf, dass ich gerade richtig über den Tisch gezogen wurde. Die vorgezeigte Technik also in keinster Weise dem Aufwand entsprach, den ich als Gegenleistung vorgebracht habe. Ähnlich ist es einem Bekannten von mir gegangen. Wir haben in einer Gruppe gearbeitet, wobei eine Person Luzifer invozierte und die restlichen Teilnehmer außen um die Person deren Einfluss begrenzte. Der Bekannte saß direkt gegenüber von Luzifer und verpaktete sich mit jedem Wort, das er aussprach und er schien glücklich dabei zu sein. Wir außenstehende schauten uns zwischendurch nur ungläubig an. Als er dann den Kreis verlies wandelte sich sein Gesichtsausdruck von „üüüübelst cool“ zu „scheiße, was hab ich gerade gemacht?!“ und ich zitiere: „Als ich im Kreis saß war noch alles in Ordnung.“
Wesen verstehen es ziemlich gut es der Person, mit der sie es zu tun haben, angenehm zu gestalten, Illusionen zu erzeugen, etc. Durch Übung, Meditation, Kontemplation, etc. oder durch das benutzen spezieller Mantren/Sigillen/etc. kann erzielt werden, dass man näher „bei sich“ bleibt, ohne dass das Bewusstsein des Wesens einen „zombifiziert“.
Bei weiteren Arbeiten, wenn es sich wirklich um ein Fremdwesen handeln sollte, würde ich daher zur Vorsicht raten, damit du dich nicht UM den Finger oder ÜBER den Tisch ziehen lässt. ;-)

Ob man „Schlangenwesen“ verallgemeinern kann, da bin ich mir nicht so sicher. Jedoch haben sie zumindest in unseren Breitengraden (historisch bedingt) einen eher zwiespältigen Ruf. Die Schlange kann auch als Drache gesehen werden. Und in anderen Kulturen wie im Hinduismus (Nagas), den Yoruba-Religionen (Vodun, Voodoo, Macumba, Santería, etc.) können sie durchaus einen Initiationscharakter (Stichwort auch: Kundalini) haben, wenn auch in der Form eines Tricksters (die Schlange im Garten Eden).
Aber ich denke auch, dass Schlange nicht gleich Schlange ist. ^^

Das wäre jetzt so meine erste pers. Meinung. Hat leider etwas gedauert, weil ich am WE privat und gestern dienstlich unterwegs gewesen bin.

Die Arbeit mit der Kundalini wäre bspw. auch etwas, das im Bereich des dunklen Pfads behandelt werden könnte.

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