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applepie

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New PostErstellt: 10.05.07, 07:36     Betreff: Re: Film: Fremd im eigenem Land

Kino-Außenseiter schlägt die Favoriten um Längen
Von Andy Dallmann

Die SZ-Leser kürten mit dem Doku-Streifen „Yes I am!“ ihren Wunschfilm fürs Programm der Filmnächte am Elbufer. Xavier Naidoo gehört neben anderen Musikern zu den Protagonisten des Dokumentar-Streifens „Yes I am!“, den die SZ-Leser ins Programm der Filmnächte am Elbufer wählten. Das Werk ist nun am 4. Juli als Mitternachts-Special mit zusätzlichem Rahmenprogramm zu sehen.

Auf ein möglicherweise überraschendes Ergebnis war Jörg Polenz eingestellt, auf dieses jedoch nicht. „Nein, ehrlich gesagt, ,Yes I am!’ hatte ich nicht im Blick“, gesteht der Filmnächte-Mitveranstalter. „Aber wenn es mehrheitlich gewünscht wird, dann bringen wir den Streifen natürlich ins Programm.“ Lasse man sich auf eine Publikumsabstimmung ein, müsse man gerade bei potenziellem Kino-Publikum mit Ungewöhnlichem rechnen, sagt er. „Kein Wunder also, dass auch Filme wie ,Die blinde schwertschwingende Frau’ und ,Wie soll man Dr. Mrácek ertränken? oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen’ vorgeschlagen wurden“, so Polenz. „Die Blockbuster hingegen wurden sicherlich deshalb nicht gewählt, weil die Leute annehmen, dass wir sie sowieso spielen.“

Aber nicht nur das Wunschfilm-Abstimmungsergebnis ist ungewöhnlich, der gewählte Film ist es auch: Immerhin dauerte es schon mal vier Jahre, bis „Yes I am!“ fertig war. Das Ganze ist zudem ein Dokumentarfilm, der nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern das Leben seiner Protagonisten und die Geschichte der Brothers Keepers – einer Vereinigung deutscher Musiker schwarzer Hautfarbe – authentisch widerspiegelt.

„Kein Weißer wird jemals nachvollziehen können, was ein Schwarzer fühlt“, sagt Rapper D-Flame im Film. Entsprechend groß war die anfängliche Skepsis gegenüber den Plänen des weißen Regisseur Sven Halfar. Dass sich die Musiker Adé Bantu, D-Flame, Sister Mamadee und Xavier Naidoo doch auf ihn einließen, mag an seiner offensichtlichen Einsicht gelegen haben, sich selbst und sein Umfeld kritisch zu hinterfragen.

„Weil wir damit rechnen, dass dieser Film speziell etwas für jüngeres Publikum ist, zeigen wir ihn gleich zu Beginn und damit noch vorm Start der Semesterferien“, erklärt Jörg Polenz. „Und wir werden uns bemühen, zusätzlich die beteiligten Musiker nach Dresden zu holen.“ So würde aus der einfachen Vorstellung eine spezielle Veranstaltung, ein Event mit Live-Musik.

Neben den bisher bereits feststehenden Konzerten und dem Standard-Kinoprogramm wollen Polenz und Kollegen noch ein paar weitere Neuerungen präsentieren. So wird am 26. Juli nicht einfach nur „Der Teufel trägt Prada“ gezeigt. „Daraus machen wir ein Film-Party-Spektakel rund um das Thema Mode“, kündigt Polenz an.


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Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht.
Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen,
auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. [ Khalil Gibran ]


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