DSA Pfalz/Saar
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DSA Pfalz/Saar
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No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Meine lieben Freunde der Festumer Freiheit!
Gezeichnet von Seuche und Pein versuche ich mich an der Fortsetzung unseres hiesigen Kammerspiels.

Am Morgen des 19 HES 1039 BF hat in Festum ein von allen Seiten kommender Wind und Schneegestöber eingesetzt. Nur einzelne fieselig dünne Wehen von Graupelschnee ziehen wie Wanderdünen über den Boden des Marktplatzes.
Die Luft ist voll mit Flöckchen, die den ganzen Tag lang hin und her und hoch und runter und links- wie rechtsherum im Kreis zu tanzen vermögen, aber keine Anstalten machen jemals auf dem Kopfsteinpflaster liegen zu bleiben.

Am Vorabend schon haben Izan, Iowa und Farindula im Hesindendorf noch einmal zusammengesessen und die nächsten Schritte ausgelotet wie man dem Kirschhausener Jaruslaw für seine Grausamkeit gegenüber dem Festumer Goblinpaar von Gesetz wegen noch ein Nachspiel bereiten könne. Auch der junge Ludo hatte sich noch einmal dazugesellt, aber ein wenig überraschend - und zur Enttäuschung aller - einen Rückzieher gemacht. Seine Umtriebigkeit in den ersten Tagen nach Ankunft in Festum war schon augenfällig und es schien als sei er mehr und mehr zu der Überzeugung gelangt, dass die Energie und Mühen, die man in einen Prozess stecken müsste, entscheidend bei der Ausübung von weitaus einträglicheren Geschäften fehlt.

Drei wackere Streiter machen sich also am Morgen des 19 HES 1039 auf den Weg zu mehr Gerechtigkeit. Das Marktgericht verwerft ihr in euren Überlegungen, schließlich hat eure Angelegenheit nichts mit dem Markt zu tun. Stattdessen soll es direkt zum Rathaus gehen. Es ist ein Wassertag, der nur im Bornland ausnahmsweise "Zinstag" genannt wird.

Von zwei Spalierwachen beäugt, bestaunt ihr zunächst die große Eingangshalle, in der an allen Wänden in silber gefasste Knochenfragmente des von Festo von Aldyra erschlagenen Höhlendrachen präsentiert werden. Dann aber orientiert ihr euch an weltlicheren Dingen, nämlich einer Schautafel mit deren Hilfe ihr versucht die passende Amtsstube ausfindig zu machen.

Letztlich landet ihr in einem Sekretariat des "Guts- und Blutsgerichts zu Festum" wo eine junge Schreiberin namens Birkya (die, wie sich später noch herausstellen sollte, mit ihrem gesamten Auftreten und Habitus ihrer vorgesetzten Rechtsgelehrten nacheifert) zunächst einmal eure Personalien und dann in einer Sitzecke euer Begehr zu Protokoll nimmt. Farindula drückt sich so gewählt wie möglich aus und gibt an "im Namen Praios - und Hesindes - eine Straftat gegen die körperliche Gesundheit eines Festumer Bürger zur Anzeige bringen zu wollen"...

Ihr wähnt euch auf dem richtigen Weg, denn sofort verfällt die Protokollantin in ihre Routine und stellt die üblichen Fragen.

Wer wurde geschädigt?
Wurde die Garde informiert?
Wo ist das passiert?
Von wem ging die Schädigung aus?

Ihr antwortet geflissentlich aber nach der letzten Frage hält sie sogleich inne. Sie tupft ihre Feder ab, legt sie beseite. Blickt über ihre Brillenränder, nimmt das Gestell dann vorsichtig ab. Prüft ihre Robe auf einen Fleck. Da ist kein Fleck.

"Euer Gnaden, werte Herrschaften... ich glaube für eine Anklage gegen jemand vom Wappen Kirschhausens... wegen Handlungen auf dessen eigener Scholle... da sind wir unzuständig. Ich denke da sollte Ihnen lieber die Kammerrichterin von Seweritz genauer Auskunft geben."

Dann erhebt sich die Schreiberin, klopft an einer schweren schwarz gelackten Tür, horcht daran und verschwindet kurz danach dahinter.

Etwa zwei durchgezählte Kompanien später macht ihr Bekanntschaft mit der dritten Kammerrichterin Derja-Tinke von Seweritz. Es liegt auf der Hand, dass Sie - bereits von Falten und grauem Haar gesegnet - die Authorität, das Charisma, die Strenge und die Milde zugleich verkörpert, für die Birkya schlicht noch 30 Jahre Leben fehlen. Sie wirft sich gerade einen teuren Mantel über und trägt zwei Urkundsrollen unter dem Arm, es sieht so aus, als schicke sie sich gerade an das Rathaus zu verlassen.
Trotzdem rückt sie zunächst einen Ohrensessel heran und lässt sich bei euch an der Sitzecke nieder. Nach standesgemäßer Begrüßung erörtert sie:

"Nun denn. Meine Kollegin hat mich bereits auf trockene Füße gestellt und euer Anliegen vorgetragen. Was soll ich sagen? Die Namen Bruutsch Smuddelvlies und Jääni Grauroth sind hier in der Stadt seit einigen Tagen in aller Munde. Ich verstehe euer Interesse, doch ich denke es macht am meisten Sinn euch an dieser Stelle bereits zu unterbrechen. Nicht weil ich eurem Ansinnen innerlich entgegenstehe, sondern um euch eure kostbare Zeit zu ersparen."

Sie blickt in eure zerknirschten Gesichter.

"Lassen sie mich erläutern: Die mit der Festumer Stadtfreiheit einhergehenden Bürgerrechte können nur dort gelten, wo der Arm des Festumer Stadtrechts auch hinreicht. Das ist in den Mauern Festums selbst der Fall, auf der Festumer Scholle... und darüber hinaus auch noch an einigen Märkten entlang des Borns, wo uns von diversen örtlichen Adligen die Gerichtsbarkeit unterstellt wurde. Alderow. Blütenfeld. Hamkeln. Da fahren wir Kammerrichter als Fahrsprecher dann gelegentlich hin und befassen uns mit den offenen Streitigkeiten.
Theoretisch könnten sie auch in Norburg und Firunen noch auf die Festumer Bürgerfreiheit pochen, da die gegenseitige Anerkennung unserer Stadtrechte mit diesen Städten vertraglich vereinbart wurde."

Sie fährt fort:

"Wie sie nach meinen Ausführungen vielleicht schon mutmaßen können, will ich Ihnen nun deutlich aufzeigen wo der Arm der Festumer Stadtfreiheit nicht hinreicht: nämlich in die Souveränität der Bronnjaren. Ein Bronnjar ist auf seiner Scholle das Gesetz.
Hätten sich die beiden zweifellos mit Bürgerrechten ausgestatteten Goblins dort aufgehalten wo ihnen das Bürgerrecht Schutz verleiht, und wäre es dort zu einem Übergriff gekommen, dann müsste sich auch ein Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje nun peinlichen Fragen stellen. So wie mir die Geschichte nun jedoch zu Ohren gekommen ist kann sich der Bronnjar auf das Recht seiner Scholle berufen und muß sich allenfalls gegenüber seiner Mutter, der Gräfin von Kirschhausen verantworten. Es ist jedenfalls das gute Recht der Bronnjaren Rotpelze aufzugreifen, welche sich verdächtig gebaren und kostbare Besitztümer bei sich führen. Unter sewerischen Bronnjaren würde man sich dazu vermutlich sogar in der Pflicht sehen.
Ich weiß, das ist nicht die Antwort die sie von mir jetzt gerne gehört hätten, aber ich sehe leider keine Erfolgsaussichten für eine Klage gegen Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje vor dem Festumer Stadtgericht.
Selbstverständlich ist das alles barbarisch und geradezu abscheulich... gerade was den Umgang mit den beiden Goblins angeht bei Harden und im Heerlager an den Sprenkeln... aber da sind uns die Hände gebunden, denn Jääni und Bruutsch hatten den Schutzschirm der Zivilisation verlassen."

Auf euer Insistieren, dass man da doch was machen können muss, schiebt sich die Richterin noch einmal die Brille ein wenig die Nase hoch und sagt:

"Das kann man schon. Nur hat das nichts mehr mit einer Klage vorm Stadtgericht zu tun. Da reden wir dann über politische, wirtschaftliche oder klerikale Sanktionen gegenüber Kirschhausen. Und dabei kann ich Ihnen leider auch nicht helfen. Da brauchen Sie andere Freunde..."
Admin 23.07.22, 11:49
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Grigorij von Karenow verlässt den Speisesaal des Festumer Markthotels zur vierten Stunde nach Praiosstand.

Hinter ihm liegt ein durchaus aufschlussreiches Gespräch mit der Familie Salderkeim.

Dabei wurden insbesondere die Ansichten des Joost von Salderkeim und seiner Gattin Alin von Salderkeim-Stoerrebrandt (beide mitte Fünfzig) offenbar. Und natürlich auch noch einmal die, der bereits bekannten Tochter und Knappin Jeterine.

Zunächst wurde noch locker und sympathisch parliert, ein paar Nettigkeiten und Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht. Erstaunlicherweise war es Alin - immerhin eine Tochter des großen Handelsmagnaten Stover Stoerrebrandt - die mehr von Grigorijs sewerischem Pathos und ehrbaren Rittertum angetan war, als ihr Gemahl Joost. Und Zeugnis davon ablegte, dass die junge Jeterine mehr nach der Mutter kommt.

Festzuhalten bleibt:

Joost ist in erster Linie ein Politiker und hat durchblicken lassen, dass er für die in einem Jahr anstehenden Adelsmarschallswahlen kandidieren möchte.
Die Scholle Karenow ist ihm in diesem Zusammenhang zu unbedeutend, als dass eine Übertragung der Knappschaft von den Kirschausenern darstellbar wäre. Es fehlt Karenow an Stimmgewicht in der Adelsversammlung.
Auch was sinnvolle Handelsbeziehungen angeht ist Karenow - nach einigem Ausloten - zu unattraktiv.

Den Namen seiner Tochter und den der Familie Salderkeim nicht in Verruf zu bringen... das ist Joost jedoch wichtig. Weshalb er dringlichst gebeten hat Jaruslaws Darstellung zu Jeterines jüngster Eskapade zu folgen, und keine Schlammschlacht durch eine gerüchteweise Gegenerzählung zu forcieren.
"Wer würde denn dann noch Wert auf Jeterines Treue und Loyalität legen?"

Weil Joost aber auch nicht verblendet ist und seine ehrgeizige Tochter ernst nimmt, erkannte er freilich an, dass Jaruslaw nicht die beste Wahl für eine tugendhafte Ausbildung war. Und eben jener ohne eine Zurechtweisung zu gut davonkäme.

Darum ließ er kurzerhand Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje zum Tisch zitieren (es schien so, als habe Jaruslaw sich ebenfalls im Markthotel irgendwo bereit gehalten...) und verpflichtete diesen dazu, ein Glas zu heben und sich in Anwesenheit der gesamten hohen Gesellschaft im Markthotel laut und deutlich bei Grigorij zu bedanken und zu entschuldigen. Für die entstandenen Umstände, die Bürde der Obhut, so ganz ohne vorher Rücksprache zu halten, und so weiter...

Das tat Jaruslaw und zog sich umgehend wieder zurück. Jedoch nicht ohne Grigorij den deutlichen Hinweis zu geben, dass dieser sich besser Augen im Hinterkopf wachsen lassen sollte. "Immer schön auf den Rücken aufpassen, Briederchen..."

Letztlich hat Grigorij ohne eigene Kosten formidabel gespeist, und wertvolle Bekanntschaften gemacht. Aber Jeterines restliche Knappenzeit wird bei den Kirschausenern abgeleistet. Ob sich aus dem zerrütteten Verhältnis zwischen Herr und Knappin noch etwas nützliches entwickeln wird... das ist eine andere, durchaus zweifelhafte, Geschichte.
Admin 10.06.22, 17:17
No new posts 09.07.2022 - XVIII. Forumstreffen und Grillen am Pferds !
Liebe Leute, der Titel sagt alles.

Das branchenübliche Informationsmedium ist dieses Forum ja schon länger nicht mehr. Aber weil auch nach all den Jahren so mancher immer noch unerreichbar ist über Kanäle wie whatsapp oder discord...

... hier der Termin für 2022.

Wenn auf diesem Wege noch einer oder zwei abgeholt werden, dann soll es mir lieb und recht sein. Und wenn sogar noch einer die Wegbeschreibung oder nähere Infos braucht, dann frei heraus fragen.

Ich freu mich auf euch!
Admin 09.06.22, 22:53
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Am Morgen des 18 HES klopft es an der Hotelzimmertür des Bronnjaren Grigori. Eine adrett livrierte Dienerin des Hauses reicht ihm einen Umschlag mit einer Einladung:

"Ich werde heuer im Markthotel ein Mittagsmahl im Kreise meiner Liebsten zu mir nehmen. Es wäre mir eine Freude ein sewerisches Brüderchen kennenlernen und bewirten zu dürfen. Jeterine sprach durchaus wohlwollend über euch.

Gezeichnet: Joost von Salderkeim"
Admin 04.06.22, 22:12
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Izan und Iowa haben sich im Tempel von Rum und Grog eingemietet. Es gibt einen Anbau, das "Dormatorium", mit acht Doppelpritschen.
Tuljew entpuppt sich als Freund vom Gasthaus "Die sieben damischen Elche",  welches ziemlich heruntergekommen aussieht, aber irgendwie doch mehr seinem Stil entspricht. Ein Ort für die sparsameren Fernreisenden, die sich nicht bei den "Hipster" sehen.
Farindula kommt im Gästetrakt des Hesindetempels unter. In einem äußerst ansprechend eingerichteten Einzelzimmer, mit Schreibtisch, Lage zum ruhigen Innenhof, und mit Blick auf das gewaltige, an die 60 Schritt hohe Hexagon.

Letztlich liegen alle Unterkünfte nicht weiter als drei Minuten voneinander entfernt. Zum Haus Surjeloff sind es zehn. Zum Hotel am Marktplatz wo für Bronnjar Karenow reserviert ist, sind es je nach Trubel fünfzehn bis zwanzig, in die andere Richtung, stadteinwärts.

Am späten Abend des 17 HES sitzen jedoch alle Helden im "Tempel von Rum und Grog". Die Szeneschenke im Hesindendorf liegt zwischen Tiergarten und Gaukelplatz. Inmitten von Studiosi, Künstlern und Philosophen aller Länder tauscht ihr euch noch einmal aus über die Geschehnisse der letzten Tage. Insbesondere Izans Bericht von der Rückreise des Trommelzugs ist von großem Interesse.

Folgendes wird berichtet:

1.) Hauptmann Timpski ist während der Rückreise mit dem aufwieglerischen Patrioten Rudjew von Arauken aneinandergerasselt. Und zwar in der Hardener Kaserne. Zuvor noch vereint in der Sache, kam es nun zu deutlichen Meinungsverschiedenheiten. Während sich Timpski über den Gewinn der Trommel ins Licht stellen und die Mission als Erfolg verkaufen wollte, hat Arauken bei jeder Gelegenheit die Schmach hervorgehoben. Dass die sogenannten "Landesherren" sich zum einen von den Alani bestehlen und bei einem anschließenden Sauhandel übers Ohr hauen ließen. Und dass sie zum anderen auch noch von zwei rachsüchtigen Rotpelzen geirrlichtert wurden. Es seien gute Leute gestorben, weil man mit ihnen gespielt und entschieden zu viel Gnade gezeigt hat.
Hauptmann Timpski konnte den Wortstreit wohl für sich entscheiden, aber nur in Arschlochmanier. Izan war bei dem Streit nicht zugegen, aber der Vorfall war bei den Schitzen einige Tage in aller Munde. Rudjew von Arauken wollte der ehrlosen Parade fortan nicht mehr weiter folgen und ist in Harden zurückgeblieben.

2.) Im Weiler Stellnitz (etwa auf halber Strecke) zwischen Harden und Kirschhausen kam es wohl zur Trennung zwischen Jaruslaw und seiner Knappin Jeterine. Viel davon mitbekommen hat man eigentlich nicht. Zwar gab es in den Tagen zuvor spürbare Spannungen, die in zunehmende Widerspenstigkeiten Jetterines und Zurechtweisungen Jaruslaws mündeten... aber für ihr nächtliches Verschwinden mit Ross, Proviant und Ausrüstung hatte Jaruslaw bei Tagesanbruch eine ganz einfache Erklärung parat:
"Ich habe die Tochter des Prinzen auf eine spezielle Mission geschickt. Der Aufruhr in Harden und das Temperament der jungen Salderkeim haben mich nachdenklich gestimmt. Als Gesandter des Prinzen von Salderkeim bin ich der Sache besonders verschrieben. Ich kann nicht einfach nur pflichterfüllend eine Trommel nach Hause bringen, wie Rüben-Dascha und Wurzel-Pascha. Für mich ist es immer entscheidend ein paar Meilen mehr als andere zu gehen. Das und nichts weniger habe ich meiner Knappin mit auf den Weg gegeben."

3.) Ab Kirschhausen wurde Jaruslaw dann von vier neuen (bewaffneten) Untertanen nach Festum begleitet. Wobei das Wort "Untertanen" für Izan auch nicht ganz zutreffend scheint. Es dürften eher "gute Freunde mit einer eigenen Meinung" gewesen sein. Jedenfalls ließ sich keiner von denen von Jaruslaw rumkommandieren. Mehr hat sich Izan aber dafür dann auch nicht mehr Interessiert. Wo Jaruslaw jetzt untergekommen ist weiß Izan auch nicht.

4.) Olko Knaack war auf der Rückreise sehr niedergeschlagen. Izan hat öfter versucht ihn auf andere Gedanken zu bringen, aber das gelang nur sporadisch. In der Bärenschenke von Hulga, in der das Unheil für seine Freunde Jääni und Bruutsch seinen Lauf nahm, war die Stimmung von Timpskis Zug ausgelassen und feuchtfröhlich. Zwar erntete auch Jaruslaw noch einmal Seitenhiebe für die vor kurzem von ihm in Ketten gelegten Goblins, aber alles in allem wurde den Rotpelzen und dem was Ihnen hernach widerfuhr deutlich mehr Gespött zuteil.
"... wenn ich euch sage, er hat sich das Kotelett jedesmal erst durch die Arschritze gezogen... aber das hat die Rotpelze überhaupt nicht gejuckt... Dem armen Storko - die Zwölfe sollen den Hund selig haben - dem hat es den Appetit versaut!"

Das veranlasste Olko dazu einen Stillezauber über den ganzen Schankraum zu legen, der wohl eine ganze Stunde anhielt. Die verblüffte Trinkgesellschaft zechte nach ein paar beleidigenden Gesten einfach draußen weiter. Drinnen blieben nur Olko, der geräuschlos schluchzte. Und Izan der ihn geräuschlos tröstete.

5.) Bei Ankunft in Festum schien Olko wieder gefestigt. Er hat sich mehrere Tage mit Magister Wippflügler ausgetauscht und vor einigen Tagen eine Reise in den Ort Hinterbruch angetreten. Izan konnte hierzu folgendes in Erfahrung bringen:
Graf Thezmar Alatzer hat wohl ein Buch herausgegeben, mit dem Titel "Das Vierhaupt von Hinterbruch - Magische Analyse und Überlegungen zur Elementarzauberei der Suulak."
Magister Wippflügler hat es im Salamander, der Quartalsschrift der Magiergilden, rezensiert und das Werk mit seiner Kritik mehr oder weniger verrissen (siehe Anhang).
Nun plagt Wippflügler das Gewissen. Und er will den Kollegen Alatzer, den Grafen von Hinterbruch, bei seiner Forschung - die ja bei allem Dilettantismus durchaus Potenzial andeutet - unterstützen. Deshalb stellt er Olko nun in Alatzers Dienste. Olko könne so auch etwas Abstand zu allem und in der Forschungsarbeit wieder auf andere Gedanken kommen.

Soweit erstmal wieder.

Nächste Folge: "Es spricht der Prinz von Salderkeim."
Admin 28.05.22, 17:20
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
In den folgenden Stunden des 17 HES trennen sich zunehmend eure Wege.

Leudara von Firunen erhält zunächst kostenloses Quartier in der Garnison. Sie wird euch nicht weiter durch die Stadt begleiten, sondern den Rondratempel aufsuchen und mit der Herrin über ihre anstehenden Pflichten sprechen.

Jetterine von Salderkeim verabschiedet sich vorerst in Festum am Großen Markt von euch und betritt die opulente Residenz ihrer Eltern mit Blick auf den Marktplatz. Bronnjar Grigorij wird zwar noch mit ihr eingelassen, kommt aber nicht weiter als bis in die Empfangshalle. Eine schneidige Haushälterin mit dem Charme einer vertockneten Distel drückt Grigorij eine Schriftrolle in die Hand und lässt gallig mitteilen: "Eure Ankunft wurde erwartet! Das Kind bleibt jetzt erstmal hier! Der Prinz wird umgehend nach euch schicken! Geht jetzt. Geht."
Dann komplimentiert sie Grigorij wieder zur Pforte hinaus. Die Schriftrolle ist eine gesiegeltes Schreiben; ein Zimmer für zwei Nächte, im gegenüberliegenden Prestige-Hotel "Am Marktplatz", auf Rechnung, gezeichnet von Alin Stoerrebrandt-Salderkeim.

Nach gemeinsamer Beratschlagung steuert man das Hesindedorf an. Farindula will noch "an die Bücher" und Iowa wollte sich dort mit Izan und Olko ohnehin im Tempel von Rum und Grog treffen. So war es verabredet als man sich das letzte Mal sah. Und auch Tuljew sieht dort die besten Möglichkeiten sich vorbereitet und unabhängig über alles informiert zu halten.

Ludo Mercato jedoch, zieht es auf sich alleine gestellt noch ein wenig weiter. Zu der nicht minder opulenten Villa Surjeloff, die verträumt im kalten Küstennebel zwischen Rennbahn und Strand liegt. Dort holt er sich bei Tante Umerike erstmal noch die heißesten Neuigkeiten ab und berichtet ausführlich seine Sicht vom Verlauf der Reise. Die Verhandlungen an den Sprenkeln und das anschließende Wagnis in der Roten Sichel.
"Bei Mokoscha, eine Lawine!? Dimi, es gibt niemanden auf der Welt der mehr Verantwortung für dich trägt als ich. Deine Mutter Aljescha nicht mehr zu haben ist schlimm genug. Ich habe noch große Pläne für dich, du musst vorsichtig sein!"
 
Der Ausgang von Timpskis Queste hat sich freilich schon herumgesprochen. Nur wenn es um Hintergründe und Details geht ist oft kein Verlass auf den Volksmund. Dem eigenen Neffen, der alles hautnah miterlebt hat, hört Umerike deshalb gerne noch einmal gespannt zu. Am Ende bleibt festzuhalten:

Das Schicksal der ausgebüchsten Jääni und Bruutsch ist Umerike gleichgültig. Sie rät Ludo auch davon ab sich lautstark oder namentlich gegen den Kirschhausener Trottel zu wenden. Seine persönlichen Schulden begrenzen sich auf ein paar Außenstände bei Soldvolk. Regelmäßig größere Rechnungen zu begleichen hat nur die Herzogin von Kirschhausen, seine Mutter Marja. Die gilt aber als zuverlässig und die Kirschhausener Finanzkraft ist durchaus ansehnlich.
"Jaruslaw mag ein leidiger Nationalist sein, der auch an uns Alhanier kein gutes Haar lässt, aber sein Haus ist eine wichtige Größe in unseren Handelsbeziehungen. Die Kirschausener sind der Obstgarten des Bornlands. Ihre Schitzen, die Hardener, die Hulganer, die Birgauer, das sind alles Vorzeige-Bronnjaren. Bei deren Abverkäufen leer auszugehen... nur wegen Scherereien mit einem manierenlosen Spross... das wäre schlecht für unser Geschäft."

Sollte es aber soweit kommen, dass man auch wieder an den Bürgerrechten für Rotpelze rütteln will... dann wird sich auch Tantchen klar positionieren. Daran lässt sie keinen Zweifel. Das wäre in ihren Augen nämlich noch viel schlechter für das Geschäft. Umerike empfiehlt sogar, dass Ludo weiterhin einen geschickten und zuvorkommenden Umgang mit der rotpelzigen Ratsherrin Riiba pflegen soll.
"Vielleicht gelingt es uns ja, auf goblinische Leichtmatrosen umzustellen... die sind flinker, essen weniger, und fordern weniger Lohn. Irgoj hat das durchgerechnet..."

Zu einem großen Thema wird natürlich auch der Mondsilberfund. Umerike ist überaus stolz auf Ludo.
"Wie schnell du gehandelt und die Gelegenheit ergriffen hast die seltene Ware mit den Tobriern zu sichern... daran merkt man eben doch, dass Jaunavas Blut in dir fließt."

Umerike will aber sehr vorsichtig sein mit einem Ankaufspreis. Besonders wenn große Mengen von dem Sternenerz auf den Markt drängen. Sie wäre bereit einem tobrischen Glücksritter 50 Batzen für einen Stein zu bezahlen und Dir als Provision die Differenz zu überlassen wenn du als Vermittler beim Ankauf noch einen niedrigeren Preis heraushandeln kannst. Auf einen Schlag mehrere tausend Batzen loszuschlagen ist aber auch für Surjeloffs nicht einfach. Unter Umständen könnte Sie den tobrischen "Kühnherzen" im Frühjahr auch eine Anstellung beschaffen.
"Das ist zum satt werden ehedem besser als ein Sack voller Adelsmarschälle, Dimi."

---

Soweit mal wieder. Eine oder zwei Abschnitte sollten noch kommen. Aber da müsst ihr erstmal Geduld haben bis ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.

Was noch ansteht ist:

- Geschehnisse in der Zwischenzeit (Rückreise mit dem Tross. Wo ist Olko? Was macht Jaruslaw?)
- Der Dialog zwischen Salderkeim und Karenow.
- Klageeinreichung gegen JvKK.
- die Anhörung der Gefangenen (wird kurzerhand auf den 20 HES anberaumt).
- Nachforschungen von Farindula und Besprechung einer Artefaktidee

Ob das Gerichtsurteil zeitnah ausgesprochen wird, also noch vor Mitte FIR, wenn es ins nächste Abenteuer geht, das halte ich noch offen.

Ansonsten lasse ich euch jetzt auch nochmal zu Wort kommen. Insbesondere solltet ihr euch nochmal klar zu eurem Mondsilber äußern.
Hier gibt es Klärungsbedarf. Und unterschiedliche Ideen. Die meisten wollten direkt umsetzen und sich wahlweise ein Konto bei der Nordlandbank / ein Pferd / ein Artefakt anschaffen. Ludo hat offenbar etwas anderes vor. Mir fehlt gerade auch ein bisschen die Übersicht wieviel jetzt jeder einzelne davon im Gepäck hat.

Klärt das untereinander, sonst muss ich unterstellen dass sich das nicht koordinieren lässt und mit dem Mondsilber jeder sein Ding durchzieht.

Bis die Tage!
Admin 15.05.22, 16:59
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Liebe Freunde, Fridays for Festum geht in die nächste Runde!

Nach Salderkeim reist ihr weiter ostwärts und gelangt innerhalb von drei Tagen nach Hulga, den Ort an dem Jähni und Bruutsch vor einigen Wochen in Gefangenschaft geraten waren. Es ist wieder mehr Zivilisation zu sehen, man kommt der großen Hafenmetropole näher, und die Nervosität bei den Rotpelzen steigt. Beide geben sich unzertrennlich, selbst wenn es nur darum geht die Notdurft zu verrichten.

In gemeinsamer Entscheidung entschließt ihr euch kurzerhand den Rest der Reise mit einem Flusskahn zu Ende zu bringen. Auch um jeglichen Fluchtgedanken einen Riegel vorzuschieben. Wenn es zum Richter geht, haben schließlich schon ganz andere kalte Füße bekommen. Zwar sind die Hardener Sprenkel inzwischen schon ein paar Wochen zugefroren, aber der Born ist ein fließendes Gewässer, noch dazu ein gewaltiger Strom. Und so erwischt ihr am 14 HES auch einen der letzten Lastenkähne die nach Festum fahren, bevor die größte Lebensader des Landes wie gewohnt zu Eis erstarren wird. "Das hält dann manchmal bis der TSA durch ist..."

Ihr erreicht Festum am 16 HES letztlich in abendlicher Dunkelheit über den Oberen Hafen, ein reines Arbeiterquartier. Ihr geht an einer der Werften an Land und mangels Herbergsbetrieben taucht ihr erstmal eine Weile im Tempel des Fuchses ab. Es ist das Haus aus dem mit Abstand der dickste Tabakrauch qualmt. Nachdem ein junger Geweihter sich auch sehr charmant nach eurer illustren Gruppe und den Hintergründen erkundigt hat, bietet man euch ausnahmsweise sogar eine Nachtruhe im "ersten geheimen Dachstuhl" an.
 
Iowa kämpft sich zu später Stunde noch an den Hängen des Zwielichtbergs entlang ins Gerberviertel vor. Dort gelingt es ihm in der "Goblin-Taverne" den Kontakt zu Mantka Riiba herzustellen. Empfangen kann sie Ihn aber erst am Tag darauf.

Am 17 HES kommt eine Bande von goblinischen Rattenfängern in den oberen Hafen um eure ganze Gruppe inklusive Jääni und Bruutsch in drei eindeutig überladenen Nußschalen an den Diebeswerder vor dem Gerberviertel zu fahren.
Sämtliche Sicherheitsbedenken, dass man in den eiskalten Bornstrom fallen könnte, werden ignoriert. Im Diebeswerder werdet ihr in eine nach Schweinestall riechende Kaschemme gebracht, in der die männlichen Goblins vornehmlich mit frisiertem Pelz und Muschelschmuck unterwegs sind. Erste Annäherungsversuche bei Jääni lassen nicht lange auf sich warten, aber nachdem Bruutsch sich einen an der gepiercten Brustwarze gepackt und einem anderen eine Schelle versetzt hat sind die Verhältnisse geklärt.
Leudara und Jetterine fühlen sich äußerst unwohl.
Ihr trefft auch Mantka Riiba.

Mantka Riiba lässt sich alles berichten und kommt zu dem Entschluss dass den beiden keine Sonderbehandlung zustehen darf. Farindulas Plädoyer für Verbannung (Jääni) und Zwangsarbeit (Bruutsch) nimmt sie wohlwollend entgegen. Sie will die beiden dennoch erstmal unter Geleitschutz zur Garnison bringen und höchstpersönlich dort vorsprechen. Gericht halten wird am Ende der Hochrichter Tolje Panow, der auch aus den Reihen der Garde stammt. Nicht die besten Voraussetzungen, aber da der Hochrichter alle fünf Jahre vom Engen Rat vorgeschlagen wird... und Mantka Riiba diesem Gremium beisitzt... gibt es Spielraum.

An der Garnison angekommen teilt man euch mit, dass Hauptmann Timpski mit Gefolgsleuten und einem Schitzentross zurückgekehrt ist und die Thorwalertrommel bei einer kleinen Kundgebung auf dem Markt vor knapp einer Woche wieder den Festumer Bürgern präsentiert hat. Die Trommel sei jetzt in Sicherheit, genaueres wisse aber nur Elkman Timpski.

Die Stimmung ist insgesamt patriotisch und gut, aber man betrauert zum einen den Tod der Festumer Bürger Ugo Stiefelknecht und Vigo Jannerloff. Zum anderen beklagt man verwundete Kameraden. Für Weibel Berschin Walroder laufe vorsorglich schon ein Antrag auf Versehrtenrente. Er wurde jedenfalls als umnachteter Krüppel in die Obhut seiner Angehörigen gegeben und habe bis zuletzt noch mit dem Fieber zu kämpfen gehabt. Die schwer verwundete und von Farindula gerettete Gardistin Sulja Hinzke sei jedoch auf dem Weg der Besserung und dürfe sich ohne Lohneinbußen noch für den Rest des Monats erholen.

Die Hintergründe haben sich herumgesprochen und so sind die Anwesenden Gardisten auf die gelieferten Rotpelze alles andere als gut zu sprechen. Der Festnahmebefehl wird freudig vollstreckt. Jääni und Bruutsch haben ihr Hab und Gut dort abzugeben. Leudara besteht insbesondere darauf, dass Jäänis Goblintrommel, die nach wie vor mit einem Bocksfell bespannt und Ritualzeichen bemalt ist, sichergestellt und verwahrt wird.

Pause. Luft holen. In Kürze geht es weiter.


Admin 06.05.22, 22:31
No new posts Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Na dann will ich es mal angehen.

Ich werde den weiteren Verlauf in kleineren Etappen niederschreiben, hier und da vielleicht auch garnieren mit ein, zwei Würfelwürfen oder Interaktion eurerseits. Aber keine Bange, ein sich hinziehendes Postspiel soll es nicht werden.

Ich beginne mit der Affäre Salderkeim.

Auf dem Weg nach Salderkeim könnt ihr Jeterine schon noch etwas besser kennenlernen. Und es steht zu vermuten, dass Jeterine Jaruslaws Obhut nicht alleine wegen Grigorijs letzter Provokation entflohen ist. Es mag wohl das Fass zum überlaufen gebracht haben, aber das Knappentum ist ihr in den letzten Monaten doch ziemlich überdrüssig geworden.
Das Rittertum mit Waffengang, Turnieren und Tänzen... das ist eigentlich schon ihre Sache. Sie ist durchaus ehrgeizig. Und stolz. Doch es mangelt ihr an Demut. An Prinzipientreue. Traditionsbewusstsein. Geduld. Religiösität. Und noch einiges mehr.
Das Blut der Stoerrebrandts fließt in ihr. Sie will Reichtum und bewundert werden. Dabei empfindet sie die Knappenzeit bei Jaruslaw als vergeudete Zeit. Und: spätestens seit sie an den Hardener Sprenkeln Kontakt mit den Wrimitows hatte, teilt sie Jaruslaws Ansichten nicht mehr [Ich erinnere an ihre geheimen Treffen mit Kaspaj Wrimitow!].

Jeterine sucht nach neuen Wegen. Nach Abkürzungen womöglich?

"Der Krabwitzlaw von Kirschschnapskoje sagte einmal, er möge seinen Hund lieber als mich, weil der nicht so viele Fragen stellt. Pff. Aber wenn es ihm zum Vorteil gereicht, dann prahlt er mit mir und empfiehlt sich als Gesandter und verlängerter Arm meines Vaters. Ich habe das Gefühl ich verschwende meine Zeit bei ihm."

Und:

"Mein Vater wollte die Rückholaktion der Festumer unbedingt unterstützen. Das hat er Jaruslaw auch so mitgegeben. Die Trommel soll nämlich zukünftig auf der Salderholt aufbewahrt und jedes Jahr zum Umzug in die Stadt transportiert werden. Wir zahlen dann weniger Zoll. Aber sind wir doch mal ehrlich... wäret ihr nicht gewesen... Jaruslaw hätte doch nie zu einer Einigung mit den Norbarden gefunden. Er hasst die Norbarden. Ihren Frauen schaut er hinterher. Aber ansonsten schimpft er nur über ihre Kultur. Und das Ärgernis mit den Rotpelzen...? Wäre vermeidbar gewesen."

Es ist spürbar, dass Jaruslaw nicht mehr Jeterines Respekt hat.

Bei Ankunft in Salderkeim wird Grigorij deutlich nervöser. Grundlos, wie sich am Ende herausstellt. Jeterine klärt auf:

"Nur Großvater Grimow sitzt noch auf der zugigen Salderholt, ganz hinten am See, wo es in die Drachensteine geht. Und zetert, tagein tagaus vor sich hin. Seit mein anderer Großvater seine Geschäfte ins Ausland verlagert hat, zofft Grimow sich nur noch mit meiner Mutter. Um dem aus dem Weg zu gehen, sind meine Eltern schon seit einer Weile das ganze Jahr über in Festum. Naja. Nicht nur deshalb. Aber egal. Ich zeige euch wo wir unterkommen können. Im alten Fürstenschlösschen am Stadtmarkt. Das gehört meiner Mutter. Außer Gulman hält sich da nur Gesinde auf. Und ab und an ein paar Bittsteller. Wer Gulman ist? Na, der Larsacher! Ein Cousin meines Vaters. Ihr werdet sehen."

Was schließlich passiert:
Gulman empfängt euch sichtlich verwirrt. Er hadert und ringt schwer mit sich... und mit Jeterines unangekündigter Einladung. Aber die Anwesenheit eines Bronnjaren und zweier Geweihter lässt ihn einlenken. Jeterine, Leudara und Farindula dürfen im Herrenhaus nächtigen. Der Rest muss zum Gesinde. Ja, auch der fremde Bronnjar! Und die Rotpelze dürfen nach Verrichtung ihrer Notdurft in ein abschließbares Kabuff unter der Kellertreppe. Für eine Nacht. Ausnahmsweise.

Die Klärung ob und wie es mit Jeterines Knappendienst weitergeht wird antiklimaktisch vertagt. Erst in Festum wird sich alles fügen...


Admin 29.04.22, 22:51
No new posts Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2
Ich bedanke mich bei meinen 5 Mitspielern für ein tolles Spielerlebnis vom 18.04.22 bis 20.04.22.

Diesmal in einer gut ausgestatteten FeWo in Mörzheim. Leider ohne Dennis, gesundheitlich bedingt. Trotzdem eine feine Sache, die Location hat alles geboten was benötigt wurde. Einzig der Tisch hätte für uns Stubenhocker einen Ticken größer sein dürfen.

Weil es sich bewährt hat werde ich in den kommenden Tagen hier die neu vorgestellten Figuren etablieren (wie gewohnt "in order of appearance"), und euch am Ende auch dazu einladen eure eigene offenen Handlungslinien aufzugreifen. Das sollte es uns allen erleichtern die Brücke ins nächste Abenteuer zu schlagen. Welches inneraventurisch etwa drei Wochen nach eurer Rückkehr nach Festum beginnt, also im Firun 1039 BF: Das blaue Buch.

Vorab sei auch noch die Zahl der Abenteuerpunkte dokumentiert: Es gab 18 AP pro Held (zzgl. bereits besprochene gebundene AP).

Zum Abenteuerabschnitt:

Wir erinnern uns an...

Jeterine von Salderkeim, die rebellische Knappin des Schitzen Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje ; blonde Zöpfe, 15 Sommer alt, für ihr Alter schon recht groß gewachsen und zweite Tochter des Prinzen Joost von Salderkeim. Hat an den Hardener Sprenkeln ihr Kurzschwert an Tuljew verwettet und wurde von Bronnjar Grigori von Karenow (wie sich erst viele Tage später herausstellen sollte) erfolgreich zur Knappenflucht aufgestiftet.

Das Auge des Drachen ; Ein Stern aus dem Sternbild Drachen, am 16 BOR 1039 BF in die dritte Sphäre eingedrungen. Im bornländischen Nachthimmel zerborsten und mit großen Mengen an Mondsilber im Gepäck über das Land verteilt worden.

Einen mit schweren Verbrennungen gezeichneten Sonnenluchs.

Die Köhlerfamilie Kunzke, die das Schauspiel am Himmel beobachtet hat und im Namen des Vogts von Drachenzwinge die nächste Absturzstelle in Augenschein nehmen wollte.

Gerion Karolus, der besonnene Vogt von Drachenzwinge. Residiert in einem Bergfried der ansonsten abgebrannten Baronsburg. Der ehemalige Ordensrittmeister der Bannstrahler verzichtet auf jeglichen Alkohol und wirkt vergleichsweise besonnen. Hat den von den Helden angeschleppten Sonnenluchs mit seinem Majordomus zusammen aufgenommen.

Elmar Gorjensen, Wirt des Gasthauses "Ritter und Drache". Murmelt sein eigenes Tagwerk vor sich hin und tat mit Tuljew derart Bine Maschores, dass er ihm einfach seinen geheimen Waffenkeller zeigen musste.

Gari Kühnherz und die tobrische Flüchtlingsgesellschaft. Gari hat ihre Landsleute bis zum Wintereinbruch nach Drachenzwinge geführt und mit Ludo Mercatos Hinweisen kurzerhand die Chance ergriffen den Tobriern mit dem Sternenmetall ein Auskommen zu sichern.

Aljeg Ragaschoff, noch einmal. Händler mit Waren aus Yol-Ghurmak. Diesmal von Trollhand ausgeraubt und auf dem Sieben-Baronien-Weg liegengeblieben.

Tarkampf, Sohn des Luderdotsch und sein honigliebendes Gefolge (zB Braubamatsch). Vernarbter und verstümmelter Anführer der Traugatompf ("Blutsänger, die die Wege siegeln"). Wurde bei der Versammlung am Felsen Borabatsch versetzt und ist nun auf der Suche nach dem Troll Raugatsch. Ein zorniger Geselle. Mit einer deutlichen Mahnung an alle "Wimmelkrieger" ausgestattet.

Die Leiche des Raugatsch. Ein gefallener Troll, der trotzdem noch mit seinen Hinterbliebenen zu sprechen scheint... und sich laut Tarkampf wegen einem Topf Honig mit zu vielen Rotpelzen ("Kleinstruppigen" ) angelegt hat.

Trinuun Steinzahn, Eine der "Wächterinnen Imithridias". Goblinzauberin mit strahlend roten Augen und Jäänis designierte Lehrmeisterin. Ist an einem friedlichen Auskommen mit den Menschen interessiert. Hält Bruutsch für einen Unruheherd und eine unnötige Ablenkung von Jääni. Hat mit den Helden verhandelt, dass Jääni und Bruutsch in Festum für ihre Fehler einstehen sollen. Sie nimmt hier insbesondere die weise Schlangenfrau und Iowa wegen seiner Verbindung zu Mantka Riiba beim Wort und in die Pflicht.

So weit so gut.

Ich würde nun gerne dazu übergehen den verbleibenden Hesindemond und den Anfang des Firunmondes 1039 BF erzählerisch abzuhandeln und euch die Gelegenheit geben eure persönlichen Interessen noch einmal vorzubringen.
Beginnend mit der Ankunft in Salderkeim (9 HES 1039 BF).

Ich sehe im Wesentlichen die folgenden Erzählstränge:
1.) Die Klärung der Knappenstellung von Jeterine von Salderkeim.
2.) Festnahme, Prämienauszahlung und Anklage in Festum. Diverse Anhörungen im weiten Rat und Vorsprachen im engen Rat.
3.) Haus Surjeloff und das Sternenmetall, Folgen für die Märker

Habe ich etwas vergessen? Ich übergebe euch das Wort.

P.S.: Ab Festum können sich auch Izan und Indy wieder in alles einbringen. Die beiden weilen jedenfalls indes im Hesindedorf. Neben Informationen wie die Rückreise mit Timpskis Tross und der Trommel gelaufen ist können so auch Hinweise erlangt werden, dass die magische Fakultät einer neuen Sache nachgeht...
Admin 21.04.22, 20:10
No new posts Re: Fauler Frühling im Frühjahr 2022 (DSA 5)
Ich hätte auf jeden Fall Interesse da mit zu machen.

In des Zaubersängers Gefolge gibt es einen in die Jahre gekommenen Haudegen mit dem Namen Yann Ingrak Hjaldingson von Overthorn. Geht stramm auf die 60 zu, war schon am anderen Ende der Welt, hat echte Amazonen gesehen und genug davon die Welt zu bereisen. Als ewiger Junggeselle und herdloser Abkömmling mit 21 Geschwister und Halbgeschwister wurde er nach seiner Heimkunft mit einer verwitweten Hirtin warm. Er lebt die meiste Zeit auf ihrem Hof, da oben auf der Höhe, überm Fjord. Mit der Witwe Aska, ihrer Schwiegermutter, einem Dutzend Gänsen, dreißig Schafen, und zwei ausgewachsenen Buben die nicht von ihm sind.

Abenteuer gibt es für ihn nur noch in der Heimat. Deshalb ist das ab sofort mein Lokalheld to go, immer wenn irgendwas in Thorwal zu spielen ist.
Ab und an muss halt doch noch mal der Otta ausgeholfen oder eine Schuld bei einem alten Kameraden beglichen werden.

Soweit.

Was längere Abenteuer und Kampagnen im Onlineformat angeht, da bin ich zuversichtlich, dass das gut funktioniert. Es ist so halt doch leichter immer wieder mal die Leute für ein paar Stunden zusammen zu kriegen.
In meiner Funktion als Meister ist es für mich immer noch die bevorzugte Lösung in Präsenz zu leiten. Das gibt mir einfach mehr Freude und nervt mich bei weitem nicht so ab wie digital.

Aber wenn ich "nur" Spieler bin, dann sehe ich natürlich auch den Komfort. Wenn ich dann auf einen Spielleiter treffe der mit Spaß an der Sache und überzeugend digital leitet, dann nehme ich da gerne in der Runde platz.

Bin vor wenigen Tagen als Spieler z.B. auch noch einer ziemlich wahnsinnigen Projekt-Runde beigetreten, die über den Tabletop Simulator läuft und von jemand sehr erfahrenem geleitet/verwaltet wird. Wäre ich von dem Format nicht überzeugt, hätte ich mich da auch nicht drauf eingelassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich wäre verfügbar und interessiert.

Gruß, Sepp

Admin 07.01.22, 20:42
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Nein, ist gar nicht zu spät, aber ich werde den Termin 08.01. selbst nicht halten können. Leider.
Ich denke der 19.02. ist als nächster Termin für die Heldenwerkreihe wieder realistisch. Und dann auch Gekreuzte Klingen. Alls frühere Alternative wäre für mich auch noch der 05.02. realisierbar.

Ich habe immer noch den angeschlagenen Zettel vom Forumstreffen hier liegen und weiß deshalb auch wer noch alles Interesse bekundet hatte für das Abenteuer.

Da kommst Du und Jürgen dann noch hinzu, ihr habt jüngst auch wieder akut aufgezeigt. Und dann wird der Termin umgehend über eine Whatsapp-Gruppe ins Rennen gehen. Alles klar?

Weitere Interessenten können sich natürlich auch gerne noch melden. Kann ich dann berücksichtigen.

Admin 05.01.22, 19:44
No new posts Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.1
Liebe Weggefährten, ich möchte mich zunächst für ein klasse Wochenende bedanken. Die FeWo in Merzalben, die Gruppe, das Gameplay... einfach was besonderes. Natürlich ist noch Luft zur Perfektion, insbesondere meine gesundheitliche Angeschlagenheit verhinderten für meinen Geschmack die Bestnote. Aber unter dem Strich doch eine sehr gelungene Aktion.

Wie besprochen will ich euch noch einmal eine kleine Abhandlung geben und ich denke das geht am besten indem ich den "Cast in order of appearance" noch einmal wiedergebe.

Wir erinnern uns an...

Gerwin von Growinsk-Nasshosen, einen zornigen, schmerbäuchigen Bronnjar, der bei Jandrim Zweigler, einem schnurrbärtigen, nach Seife duftenden Händler vom Freibund nicht mehr auf Kredit einkaufen durfte.

Suulfried, den goblinischen Lederer, der den armen bürgerbrieflosen Wassilij mit Hilfe der Helden Iowa und Izan an die Garde ausliefern konnte.

Die bettelnde Veteranin Jadvige Hornacker, die eine Spende von unserem Tuljew erhielt, worauf dieser von der rot gelockten Gardistin Rina Raufinger ein dickes Lob bekam.

Den "roten Chor". Eine Reihe von Schlips und Fliege tragenden Sängerknaben aus Rotpelzen, angeleitet vom Komponisten Reijkad Stellmacher, direkt am Markt.

Das Dreigestirn* eurer Auftraggeber:
*(norbardisch: "trojka")

1.) Umerike Surjeloff, eine zierliche, teuer gekleidete und überregional bekannte norbardische Händlerin mit streng geflochtenen Zöpfen. Zufällig auch die Tante von Kamerad Dimitri Surjeloff, der sich bisweilen auch mal Ludo Mercato nennen sollte.
2.) Magister Emeritus Alwin K. Wippflügler, einen alten Objektmagier mit weißem Bart, dünner Stimme und stinkender Pfeife.
3.) Jucho von Elkinnen zu Widdernstoß-Blutfurten, Krieger und die herrenlosen Ländereien des Bornlands verwaltender Staatsmann und Beinahemarschall, der den Helden letztlich noch einen Ausweis als gesandte des Landesvogts ausgestellt hat.

Olko Knaack, einen weltoffenen und humanistischen Graumagier und Nandusjünger, Notizbuch führender ständiger Begleiter während des Abenteuers.

Jääni und Bruutsch, das schauspielerisch, poetisch und literarisch interessierte Goblinpaar mit Festumer Bürgerbrief, gefangen genommen, verschleppt, und schrecklichen Wettkämpfen zur Belustigung eines Schitzenzugs unter Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbitzkoje ausgesetzt.

Marja ter Munden die stille freischaffende Kutscherin, Anfang 30, mit den drei Pferden Dieltinde (braun), Jorna (braun mit weißer Blässe) und Ossyra (weiß mit braunen Flecken).

Den Händler Ugo aus Alderow mit seinen geschnitzten Alraunenmännchen.

Die junge sommersprossige Girte aus Nivesel, die euch das alte Stadttor gezeigt hat, indem ein alptraumbringender Baum so schnell gewachsen ist, dass er den Turm gesprengt hat.

Den Fährmann zwischen Hamkeln und Hulga, "Dalles" genannt.

Die sehr auskunftsfreudige Tavernengesellschaft samt Wirtsleute der "Bärenschänke" von Hulga.

Die Kirschausener Bäckerin Bernischa, die über alles Bescheid weiß, und alle ihre Gesprächspartner am Arm greift.

Pedder Jublinksi den Leibdiener, dem das Kerzenwachs ausgegangen ist und der von einem trockenen Husten geplagt wird.

Die charmante Herzogin Marja von Kirschhausen, welche wiederum einen hochgesteckten grauen Zopf und eine Vorliebe für Knoblauchkäse pflegt und zufällig die Mutter des drittgeborenen Jaruslaw ist.

Die Gesellschaft der Taverne Zinnbecher in der Kasernenstadt Harden, wie z.B. die Rekruten Halvja und Erlan, mit denen man prächtig absacken kann. Oder den aufdringlichen Weiberheld und Hauptmann Norbo von Duderow-Trocken mit seinem steifen... Knie.

Den stiernackigen Zuhälter Ott aus dem Hardener Bordell Stutenstall, und seine Sumpfranze die vor einigen Tagen nach anhaltender Tobsucht ohnmächtig auf dem Dorfplatz niederging.

Rudjew von Arauken, einen schwarzhaarigen gutaussehenden Waffenträger, in genietetem Leder, rhetorisch stark und lauthals. Immer auf der Suche nach "echten" Patrioten die sich zu seiner "Sache", nämlich der Rückkehr zu wahrem Rittertum und einem Umsturz der Festumer Pfeffersäcke bekennen.

Leudara von Firunen eine harte aber respektable Vertreterin der Göttin Rondra, die heilende Magie grundsätzlich ablehnt. Kann sich auch noch über ein Duell aufs zweite Blut amüsieren und findet Wetten auf den Ausgang nicht anstößig.

Arlin von Drachenzwinge und Semkin von Irberod-Karkriwen, zwei blutjunge Knappen die fast von zwei Bornbären gefressen wurden.

Schitze Jaruslaw von Kirschhausen Krabbwitzkoje, kräftiger Ritter, mit schwarzer Locken- und Bartpracht und rumpelnder tiefer Stimme. Hat leider "abwärts" geheiratet, quält Goblins nach Belieben und ist impulsiv, was ihm eine harte Niederlage in einem Duell mit unserem Held Grigorij von Karenow beschert hat.

Elkman Timpski, Hauptmann der Festumer Stadtgarde, listiger aber stilloser Pragmatiker, Jäger der verlorenen Thorwalertrommel und Anführer des Heerzugs gegen die Norbarden auf den Hardener Sprenkeln.

Berschin Walroder, Timpskis rechte Hand, wuschelköpfig, schlaksig, einfach gestrickt und glücklos beim anderen Geschlecht. Wurde im Berserkerrausch von Leudara überwältigt. Noch ist offen, ob er für immer ein Krüppel bleiben wird.

Den feisten glatzköpfigen Meister der Seiler- und Segelmacher, Ertzel Unterkamp, dem korrupte Geschäfte im Stadtrat nachgesagt werden.

Den bürgerlich beliebten Schmiedegesellen Ugo Stiefelknecht, der den Berserkerrausch nach Orvai Kurims Kriegstrommeln nicht überlebte.

Vigo Jannerloff, einen breitschultrigen Festumer Hafenvorarbeiter norbardischer Herkunft, Vater dreier Kinder. Auch er überlebte den Berserkerrausch nicht.

Warja Wolpjes, die lockige gutaussehende Hafenarbeiterin, die man nie ohne Hut sieht und das Tanzen liebt.

Torstor Nellgardson, ein tätowierter und gänzlich unpolitischer thorwalischer Söldner, der alles nur des Goldes wegen tut. Er wütete gnadenlos im Berserkerrausch, überlebte aber mit mittelschweren Verletzungen.

Azilajid Graupinski, eine streitlustige Gefährtin und Verehrerin Torstors, Exilmaraskanerin in zweiter Generation.

Sulja Hinzke, die flachsblonde muskulöse Stadgardistin, die das Ritual nur schwerverletzt und durch das beherzte Eingreifen Farindulas überlebte.

Schitze Friedebald von Salderkeim-Schallegrund, mit schiefer Nase und einem stolzmachenden Schlachtross. Seine Familie erhebt Gebietsansprüche auf einige Sprenkelseen. Kuriert auch erstmal seine Verletzungen nach dem Trommelrausch aus.

Schitzin Jadvige von Krabbwitzkoje-Sirsinkis, Jaruslaws blasse und gar nicht mal so überzeugte Schwägerin. Lehnsherrin des Knappen Semkin.

Der Hund Storko. Von Jaruslaw ausgehungert und auf die Rotpelze gehetzt. Durch Jääni bei ihrer Befreiung getötet.

Die Norbardensippe Trebritzki:

Die junge, aber verantwortungsvolle Zibilja Tuminka, mit ihren Lachfältchen, dem eisgrauen Haar und ihren selbstgedrehten Zigarillos.
Die Muhme Wodnerka, die nur mit der Hilfe unseres Helden Dimitri dem sicheren Tod im Berserkerrausch entrinnen konnte.
Die verwöhnte vollbusige Verräterin Agnitha Trebritzki, die sich durch den Diebstahl der Trommel persönlich bereichern und mit Timpski kollaborieren wollte. Ihr Verbleib ist neuerdings ungewiss.
Und viele andere Trebritzkis, einige davon durch den Berserkerrausch verletzt.

Die Norbardensippe Prischkaj:

Muhme Anka mit ihren langen Fingernägeln, und den mächtigen auf ein Gestell drapierten Zöpfen.
Den glutäugigen Zimmermann Dunjew, dessen Handwerkerboot durch einen niederen Dämon in einer beseelten Säge heimgesucht wurde.
Die ebenfalls glutäugige Slanka, Dunjews Schwester.
Die verbitterte Witwe Pernille die schon in der Vergangenheit unter Dunjews schlechter Arbeit litt.
Lausbube Sildrojan Prischkaj, der zusammen mit Kaspaj Wrimitow von einer Laube im Wald aus Unheil anstellt (und nebenbei Dunjew die Säge besorgt hat).

Den Klabauter "Balimbi Klimm Kalimberding", der den Dämon auf seinem Hausboot niemals nicht dulden konnte.
Die Hexe Norna, die angeblich häufig bei Dunjew vorbeifliegt, ihr aber bis zuletzt nicht kennenlernen konntet.

Die Norbardensippe Wrimitow:
Muhme Zajita mit ihren Halsketten aus Muscheln, Schnecken und Bernstein, immer ein starkes Bier in der Hand.
Die fast hundertjährige Jilara, die ihre Schatulle mit den Zöpfen ihrer Söhne nicht mehr findet, Dinge versteckt bis sie zu stinken anfangen, und niemandem außer ihrer Urenkelin traut. Dement und stets umsorgt.
Das Mädchen Banja, mit braunen Rehaugen, die ihre Urgroßmutter nicht an Boron verlieren will und die Schatulle mit den Zöpfen versteckt hat.
Kaspaj Wrimitow, der mit Sildrojan Prischkaj zusammen Unheil anstellt (wie z.B. Schmuddelbilder zu handeln und patrouillierenden Knappinnen den Kopf zu verdrehen).

Den Händler Aljeg Ragaschoff, der mit seinem fahrenden Kramladen an den Hardener Sprenkeln tagelang alle Lager gleichermaßen mit sündhaften, geschmacklosen und verbotenen Gütern versorgt hat. Er wurde zuletzt nicht mehr gesehen.




Gerne beantworte ich noch Fragen zum Plot und zum Nachgang.
Lohn der Mühen bis hierhin: 20 AP zzgl. gebundene AP (individuell besprochen).

Selbstverständlich wird die Geschichte bei nächster Gelegenheit fortgesetzt! Wobei es dann um die Verfolgung der Rotpelze durch die Mark und in die Drachensteine gehen wird.
Admin 05.11.21, 17:32
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Die Termine stehen auf Seite 1, im Eingangspost zu diesem Thread.
Da halte ich in der Regel auch halbwegs aktuell was schon gespielt ist (farbig markiert), was vertagt wurde (durchgestrichen) und wann das vertagte Abenteuer nachgeholt wird.

Die Termine ändern sich an sich eigentlich nicht.
Es kann aber mal vorkommen, dass das angegebene Abenteuer ersetzt wird durch ein anderes, weil es vielleicht besser zu den angekündigten Helden, den angekündigten Leuten, dem kolportierten Interesse, oder meiner Spielleiterlaune passt.

@ Andi: Ich habe schon geahnt, dass es ein Fehler war das Wochenende mit den Theaterrittern von 29.10. bis 01.11.2021 auf den Zettel am Pferdsbrünnchen zu schreiben.
Ich hatte das der Vollständigkeit halber aufgeführt, um ein bisschen "window-dressing" zu betreiben und zu zeigen dass ich auch noch andere Sachen mache als nur die One-Shots. Und damit man auch merkt, dass der im Oktober liegende Termin aus der Heldenwerkreihe damit kollidiert und verlegt wird.
Für die Theaterritter plane ich schon länger mit fünf Leuten (anfangs wollte ich sogar nur vier und das wäre mir im Zweifel auch lieber als sechs), und wir hätten das Projekt (es ist ein Kampagnenauftakt) eigtl auch in 2020 schon längst begonnen, wenn die von Dennis damals gebuchte FeWo uns seinerzeit nicht coronabedingt abgesagt hätte.
Die Fewo die ich für 2021 jetzt gebucht habe ist eigentlich auch nur für 4 Personen und auch als solches bezahlt. Ich muss also ohnehin schon zusehen wie wir das hinkriegen ohne uns wegen einer Überbelegung Ärger mit dem Vermieter einzuhandeln. Wenn es ganz blöd läuft bleibt mir und Nina nix anderes übrig als zu Hause zu übernachten und täglich an und wieder ab zu fahren (ca. 35 km, das geht noch).
Von daher möchte ich dir ehrlich gesagt nicht unnötig Hoffnung machen dass ich dich da als sechsten Spieler noch irgendwie mit reingequetscht kriege. Ich hoffe das ist nachvollziehbar.
Admin 29.08.21, 18:26
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Kurzer Zwischenruf in dieser Sache.

Das Abenteuer "Des wandelbaren Schicksal" in Maraskan ist abgehandelt. Ich werde mich immer an eine großartige Session erinnern dürfen und danke allen Teilnehmern für die erheiternde Stimmung zu Tische. Corona zum Trotz.

Das für den Juni nachfolgende Abenteuer "Der dunkle Mhanadi" musste indes ein zweites Mal verschoben werden. Eigentlich hätte das planmäßig gestern stattfinden sollen, aber ich habe in den letzten Wochen einfach zu viel um die Ohren. Beruflich, Familiär, Papierkram, Organisation. Der übliche Wahsinn eben. Dazu gesellt sich dann auch noch ein bisschen die Verschiebung der freizeitlichen Prioritäten in er warmen Jahreszeit.

Wenn man sich den ganzen aktualisierten Fahrplan auf Seite 1 des Threads ansieht, lässt sich erkennen, dass sich nach anfänglicher Euphorie mit monatlichem Spielrhythmus nachhaltig und langfristig dann doch eher ein zweimonatiger Takt formt. Aber wer weiß, vielleicht lässt sich die Sachlagzahl ja phasenweise auch mal wieder hoch fahren. Denkbar ist alles - nur kein Druck.

Wie geht es also weiter? Angepeilt ist als nächste Session nun der 03.07.2021.
Planmäßig: "Tyrannenmord." Einen Interessenten habe ich schon, wer sich einklinken möchte kann sich hier - oder anderweitig - bei mir melden.

Da bin ich dann auch - zumindest zum ersten Mal - geimpft. Ich drücke euch in der Sache gleichermaßen die Daumen, je schneller wir wieder auflagenfrei werden, desto besser auch für unsere Spieltermine hier.
Admin 06.06.21, 18:07
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Hallo Leute, hier mal wieder ein kurzes Update mit Bericht über den Sachstand und die weitere Planung.

Vor Kurzem wurde das Abenteuer "Drei Farben Schnee" in den Nordwalser Höhen erlebt und auch zu einem stimmigen Ende gebracht. Die dort im Einsatz gewesenen Charaktere werden sich nach dem plötzlich eingetretenen Schneechaos und dem Kammerspiel auf Burg Lejenfels bei nächstbester Gelegenheit wahrscheinlich sputen um wieder in zivilisiertere Gefilde zu kommen. Die Auftraggeberin Janne von Tritzow bietet auch jedem eine Rückreise in die sewerischen Niederungen und eine Weiterreise nach Festum in guter spendabler Gesellschaft an.

An der Stelle ist dann mit Rübenernte, Thorwalertrommel, Ein Goblin mehr oder weniger und Drei Farben Schnee auch ausreichend regionaler Kolorit gestreut und das Feld für die Theaterritterkampagne (mein anderes, selbständig danebenstehendes Projekt) bereitet.

Damit stünde als nächstes das Abenteuer in der Heldenwerk-Reihe "Der dunkle Mhanadi" am 02.04. (Karfreitag) an. Weil mir das aber a) zu kurzfristig ist b) sich eine gewisse Kollision mit der Vorbereitung von anderen Projekten abzeichnet, und c) mir seit gestern Abend jemand die Möglichkeit eröffnet hat am Karfreitag selbst spielen zu dürfen...
habe ich diesen Termin kurzerhand mal wieder nach hinten verschoben.

Und als ich dann schon mal dabei war, habe ich die Termine und die Reihenfolge der noch ausstehenden Abenteuer auch gleich noch einmal überarbeitet. Keine Sorge, es fällt überhaupt nichts flach. Aber falls sich jemand gezielt für ein ganz bestimmtes Abenteuer interessiert hatte, dann sollte er jetzt sicherheitshalber nochmal checken auf welchem Datum es gelandet ist.

Die Heldenwerk-Reihe geht somit am 13.05.2021 ; Donnerstag (Christi Himmelfahrt) mit "Des wandelbaren Schicksal" weiter. Maraskanisches Setting, Session - Stand jetzt - geplant zu Tische, nicht online.

Wer sich da einbringen will sollte irgendwie mit mir Kontakt aufnehmen. Egal ob hier, oder via SMS, oder via whatsapp oder durch einen Anruf.

Soweit, das Wort zum Sonntag.

Cya'll.
Admin 21.03.21, 11:49
No new posts Forumstreffen 2021 ; 21. auf 22. August!
Alle Jahre wieder...

Die allseits bekannte Location für unser Forumstreffen, das Pferdsbrünnchen in Hermersberg, ist mal wieder gebucht!

Anno 2021 soll die Sause vom 21. auf den 22. August stattfinden.

Ich glaube ich muss dazu nicht mehr viel sagen, jeder weiß was ab geht.
Ein paar Getränke und Feuerholz organisiere ich wieder.
Essen, Sitzgelegenheiten, Spirituosen, Besteck und so weiter und so fort... das ist in Eigenverwaltung zu besorgen.

Das Dreibein mit Schwenkrost dürfte - wie gewohnt - den größten Problemfall darstellen. Mal sehen wie wir ihn dieses Jahr gelöst bekommen.

Gruß,

euer Admin
Admin 25.02.21, 19:30
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Für die letzten Termine war das Interesse über diesen Kanal hier nicht mehr sonderlich hoch. Das ist ein bisschen schade.

Natürlich wurde trotzdem fleissig gespielt. Im Zweifelsfall schreibe ich die Pappenheimer der letzten Etappen eben weiter gezielt über whatsapp an. Das Heldenwerk läuft jedenfalls weiter rund, das Abenteuer "Ein Goblin mehr oder weniger" liegt inzwischen hinter uns.

Und am 13.03. geht es in die nächste Runde: Drei Farben Schnee.

Weil ich nicht weiß ob der Thread tatsächlich in Vergessenheit geraten ist, oder ob die zurückgehende Ressonanz vielleicht nur dem Coronaloch geschuldet ist, halte ich auch weiterhin hier auf dem Laufenden. Wer sich zeitig meldet, findet auch bei den kommenden Terminen auf jeden Fall Berücksichtigung.

Also Leute. Falls ihr den Weg wieder einmal in diesen Thread findet, meldet euch ruhig mal. Dann weiß ich wenigstens wer noch mitliest.


Admin 16.02.21, 19:36
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Ein wunderschönes Neues Jahr 2021 wünsche ich allen meinen aventurischen Kameraden.

Das Rad vom Heldenwerk hat sich auch über den Jahreswechsel unerbittlich weiter gedreht.
In zwei Sitzungen am 19.12.2020 und am 02.01.2021 wurde das Abenteuer "Die Thorwalertrommel" gespielt.
Eine sehr spaßige Runde.

Mit der Rübenernte (Oktober; Klaus, Nina, Jürgen, Pascal) und der Thorwalertrommel (Jürgen, Nina, Kevin, Kieran) sind nun die beiden zur Einstimmung empfohlenen Vorgeschichten erzählt und die Grundsteine gelegt um alsbald den Auftakt der Theaterritter-Kampagne folgen lassen zu können.

Dies wird am 20.02.2021 außerhalb der Heldenwerkreihe laufen und soll hier nicht eingehender thematisiert werden. Die terminliche Ansetzung und meine Vorbereitung darauf wirkt sich aber auf die weitere Heldenwerkreihe aus.

Nämlich wie folgt: Ich werde den Februartermin eine Woche nach vorne ziehen. Neuer Spieltermin wird der 06.02.2021 sein, geplant ist am Spieltisch, ohne Lockdown (hoffentlich) und bei körperlicher Anwesenheit.

Es läuft dann - um das bornländische Ambiente perfekt zu machen - ein weiteres Abenteuer aus dem Festumer Raum:

"Ein Goblin mehr oder weniger."

 Im Eingangspost wird das Programm selbstverständlich angepasst und aktualisiert.

Ich würde mich sehr freuen wenn ich dafür auch an dieser Stelle noch einmal reichlich Interesse und Rückmeldungen bekomme.


Gruß vom Admin Sepp!
 
Admin 03.01.21, 17:23
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Eine schöne Adventszeit allerseits!

Dass es hier in den letzten Wochen merklich still geworden ist, bedeutet nicht, dass der Zug still steht und der Schaffner eingeschlafen ist.

Bedingt durch die jüngst wieder verschärfte Pandemiesituation und daraus resultierenden Absagen von diversen Leuten, wäre zwar die bewährte Möglichkeit vorhanden gewesen weitere Termine im Online-Format abzuhandeln... aber ich habe zuletzt bewusst darauf verzichtet diese Alternative zu wählen.

Ich habe lange darüber nachgedacht und bin für mich zu dem Punkt gekommen, dass es zwar eine gangbare Lösung ist, mir derzeit aber nicht den gleichen Spaß bereitet. Es fühlt sich für mich einfach mehr nach Anstrengung und Verwaltung an, als nach befreitem Socializing, Würfeln und miteinander Gaudi machen. Gerade als Spielleiter. Schwer zu beschreiben, vielleicht hängt auch vieles damit zusammen dass ich zum Geld verdienen schon 40 Stunden in der Woche hauptsächlich in einen Bildschirm glotzen und Telefonieren muss... da ist der Enthusiasmus nicht mehr so groß das auch noch in meiner Freizeit zu machen. Also habe ich mich wieder mehr anderen Themen gewidmet, wie Figuren anmalen, ein Buch lesen oder Familienleben.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Es gab keinen Novembertermin und das Abenteuer "Die Thorwalertrommel" ist bis jetzt noch nicht gelaufen.

Zum Dezembertermin (19.12.2020) möchte ich das nun aber nachholen.

Ich könnte den Termin auch noch etwas nach hinten schieben. Oder auf zwei oder drei Tage ausdehnen. Ich bin da relativ flexibel. Sonntag (20.12.2020) ginge ebenso wie die Wochentage direkt vor den Weihnachten (21.12. bis 23.12.) oder die verbleibenden Tage des Jahres direkt hinter den Weihnachten (27.12. bis 31.12.). Bevorzugt wäre aber der 19.12.2020. In den weiteren Tagen um die Weihnachten rum kommt häufig und spontan noch anderer Freizeitspaß zustande.

Wer hätte denn überhaupt Interesse an einer Live-Sitzung (sprich: nicht online) teilzunehmen? Und in welchem Zeitraum?

Gruß, euer Sepp
Admin 05.12.20, 14:49
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Erneuter Zwischenstand für alle Interessierten.... und eine kleine Planänderung.

Das Abenteuer "Hoffnung in der Finsternis" verschiebt sich um einen Termin nach hinten, auf den 17.10.2020. Das dort geplante Abenteuer "Rübenernte" wird wiederum nach hinten ans Ende der Tournee verfrachtet.

Grund: Terminkollision am 26.09.2020 mit der Fortsetzung der Königsmacherkampagne unter Dennis. Da ich in der Angelegenheit selbst involviert bin gebe ich dem den Vorzug und ändere mein Programm entsprechend ab.

Ich sage "Danke" für jegliches Verständnis.
Admin 16.09.20, 17:37
No new posts Re: Helden gesucht! Donnerwacht I - Zeichen der Macht
Ich möchte dann auch mal dokumentiert mein Interesse kundtun.

Zur Verfügung stehen diverse Helden, die konvertiert werden müssten.
Dazu bin ich aber durchaus bereit und die folgenden Angaben zur Erfahrung entsprechen bereits einer Umrechnung der AP mit einer eigenen Faustformel.*
  • Darian Holmen, Rondrageweihter und Globulenflüchtling , ca. 1190 AP
  • Sirion "Der Fortissimio" Korktaler, herausragend aussehender Barde, ca. 1220 AP
  • Tia-Li, etwas in die Jahre gekommene Nivesin mit Moosaffe, ca. 1250 AP
  • Maijin Panga, Exilmaraskaner mit Reputation am Hof des Mittelreichs, ca. 1540 AP
  • Mareike Phexdan, Adepta Majoris Magicae in Dominationem et Elementum, ca. 1875 AP
Es besteht ansonsten auch die Möglichkeit einen frisch gebackenen DSA-5 Helden von der Leine zu lassen, was mir bisher als Spieler noch nicht vergönnt war. Das muss nicht unbedingt sein, ließe aber eine erhöhte Passgenauigkeit für den Plot zu.

Im Übrigen möchte ich noch betonen, dass ich in Anbetracht dieser seltenen Gelegenheit aus der Spielleiterrolle heraus zu kommen, auch den Oktobertermin meiner Heldenwerkkampagne freimachen (sprich: nach hinten schieben) könnte.

Die Zwölfe zum Gruß!

* Meine Faustformel bei der Konvertierung geht grundsätzlich von der Annahme aus dass 100 DSA4-AP nunmehr 10 DSA5-AP entsprechen. In höheren Bereichen verschlechtert sich dieser Faktor zunehmend, so dass ich für alle DSA-4-AP über 5.000 nur noch 5 DSA-5-AP annehme und für alle DSA-4-AP über 10.000 nur noch 2,5 DSA-5-AP.
Admin 06.09.20, 11:21
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Hallo Leute.
Dann finalisiere ich mal den Termin für den 29.08.
Ich habe den Meldungen entsprechend die folgenden fünf Spieler im Boot sitzen:

Jürgen, Klaus M., Klaus W., Pascal und Nina

Falls ich jemand übersehen habe, vielleicht mal kurz aufschreien und reklamieren, bevor die Enttäuschung sich festsetzt.

Gespielt wird ein ganzer Samstag, endlich wieder gemeinsam zu Tische.
Für Speis und Trank sorge ich gerne.

Es kristallisiert sich so langsam ein gewisser Kern heraus der sich immer wieder zum Spiel meldet. Corona hat das vielleicht auch ein bisschen begünstigt.
Nun, damit kann ich durchaus leben. Aber weil das Ganze ja auch so geplant war das eine ständige Durchmischung und Rotation möglich ist, will ich an der Stelle auch noch mal an die Flos, Roberts, Andies, Rickies, Beckies, Ollis, Daniels, Nicos, Biancas, Michis, Eikes, Nicoles, Annelens, Würtzens, Tobiase, Verenas, Kierans und Kevins apellieren... sucht euch ruhig mal eins der angebotenen Wochenenden raus und macht einen Heldenaufttritt in der aventurischen Moderne.

Cya all!
Admin 06.08.20, 21:37
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Mal wieder eine kurze Zwischenmeldung von mir zum Projekt "Heldenwerk".
Inzwischen ist auch das Abenteuer Seelanders Eleven so gut wie durch. Es wird noch eine knackige Finalsession geben auf die ich sehr gespannt bin, aber das Ende dieses Abenteuers ist auch schon wieder in Sicht.

Noch immer läuft alles im Corona-Stil. Online mit Discord-App und jede Menge Google-Docs. Alles ganz fein, aber dadurch brauchen die Plots irgendwie dann doch mehr Termine als gedacht.

Deshalb fällt auch das Juli-Abenteuer "Die Paligan-Akten" der Taktung zum Opfer und muss genau wie schon "Blutiger Wein" im Mai aus der Tour genommen und hinten angehängt werden. Gerade auch mit Hinblick auf das anstehende Forumstreffen am 01.08. werde ich den Termin für die Paligan-Akten nicht mehr halten können.

Das nächste Abenteuer wird also sein:

"Grimme Herzen" am 29.08.2020

Als Interessenten sind bis jetzt gemeldet: Klaus Wagner und Jürgen Negle.

Das heißt da ist noch ordentlich Platz für interessierte Mitspieler. Der Plan ist dabei auf jeden Fall der, wieder an einem Tisch zu spielen, so richtig lebendig, von Angesicht zu Angesicht.

Kann sich ja jeder mal durch den Kopf gehen lassen und entscheiden ob er diese illustre Spielerrunde abrunden möchte.
Admin 13.07.20, 23:03
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Kurzes Update mal für alle die den ganzen Spaß hier verfolgen.

Die Abenteuer "Kaiser der Diebe" und "Die gehäutete Schlange" sind abgehandelt. Mehr oder weniger termingetreu. Aufgrund der Corona-Situation musten hier zwar technische Hilfsmittel herhalten, aber ich habe das Gefühl das hat den Flow und den Spielspaß jetzt nicht eingetrübt. Und so langsam hat sich auch jeder daran gewöhnt. Das einzige Problem dass sich dadurch ergeben hat, ist ein zeitliches.
Die Online-Sessions können verständlicherweise nicht an einem Stück mit 12-16 Stunden Spielzeit abgehandelt werden. Stattdessen mussten mehrere Blöcke à 3-4 Stunden verteilt auf mehrere Tage bzw. Wochenenden herhalten.

Das hat dazu geführt, dass ich den Termin für das Abenteuer "Blutiger Wein" (der heutige 01.05.) nicht mehr einhalten konnte. Mir ist schlicht zu wenig Vorlaufzeit geblieben.

Entfällt das Abenteuer damit ersatzlos?
Natürlich nicht. Ich nehme den Termin aus dem Kalender und hänge ihn am Ende der Tournee einfach wieder an. Die betroffenen Spieler wissen bereits bescheid, in Kürze wird das auch im Eingangspost nachvollziehbar sein.

Das nächste Abenteuer ist damit "Seelanders Eleven", am 13.06.2020.
So wie es derzeit aussieht wird das Onlineformat weiter her halten müssen.
Es spielt in Gareth rund um das Hotel Seelander. Stadthelden, egal ob aus Ganovenkreisen oder aus der feinen Gesellschaft sind also besser platziert als Wildnisfüchse. Wobei auch ein Quotenexot in der Weltstadt Gareth immer irgendwie funktioniert.

Als Interessenten sind bisher gemeldet: Dennis, Klaus M., Nina und die Eheleute W. aus L. unter Corona-Vorbehalt.
Weitere Meldungen sind aber nach wie vor möglich, es gilt immer noch kein first-come-first-served Prinzip.

Admin 01.05.20, 13:02
No new posts Re: DSA 5 - Hausregelwerk ; Stand 10.11.2018
Hallo mein Freund.
Interessant hier so plötzlich eine Antwort zu lesen in einem jahrealten Thread.
Aber ich würdige das mal als ein positives Zeichen, dass da neuerdings jemand richtig angefixt ist.

Was die Sache selbst angeht: ich denke du hast in der Zwischenzeit gemerkt, dass wir alle DSA 5 noch ziemlich Vanilla und ohne Hausregeln spielen.
Bisher bin ich der einzige von meiner Seite aus wahrnehmbare regelmäßige Spielleiter. Und ich habe in den letzten Monaten im Laufe meiner Heldenwerkkampagne auch nicht auf die Trennung der Talente bestanden.
Das Thema muss deshalb eigentlich auch nicht höher gehängt werden als nötig.

Du bist nicht die einzige Stimme die sich hier gegen eine Anpassung ausgesprochen hat. Aber ich halte an meiner Auffassung fest. Das Entfernen von Variablen und das Zusammenwerfen mehrerer Talente in einem Skillset war an sich eine gute Maßnahme gegen die zunehmende Hartwurstigkeit von DSA. Aber hier wurde ein Schritt zu weit gegangen. Es wird da früher oder später unweigerlich zu bizarren Situationen kommen (#backstabwithabalista - rules do not forbid!), die meinem Spielgefühl nicht mehr gut tun.

Aber weil ich auch keinem irgendwas aufzwingen will, bin ich innerlich schon zu dem Entschluss gelangt das ganze optional zu stellen.
Du kannst also gerne weiter alle Körperbeherrschungsproben mit deinem Metatalent (D) abhandeln.

Aber wenn jemand zu mir kommt und sagt "Meister, ich find das blöd, ich will eigentlich nur schnell rennen können oder... ein besonders ausdauernder unerschöpflicher Trapper sein..." dann rennt er bei mir offene Türen ein. Gerade vor dem Hintergrund der Konvertierung alter Helden erscheint mir das sinnvoll. Da sind einige dabei die haben/hatten absolut gewollt eine brutale Differenz zwischen den DSA 4-Talenten Athletik und Körperbeherrschung. Haben/hatten vielleicht auch Abenteuerpunkte in die AU investiert oder so ersatzlos gestrichenene Vorteile wie "Ausdauernd I-III" im Repertoire.

Von daher darf sich jeder der das will das Talent Athletik mit Steigerungsfaktor B aufschreiben und Körperbeherrschung auf C reduzieren.
Optional.

Ich verfahre bei dem Thema quasi wie mit einer Fokusregel. Ich ermögliche eine unterschiedliche Behandlung in der ein und selben Spielrunde. Jedem Spieler so wie er es will.
Admin 01.05.20, 12:08
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Bisher bist du der einzige der für den 06.06. Interesse bekundet hat.
Von daher ist es für mich ein Einfaches zu verkünden: ich muss den Termin aus persönlichen Gründen absagen. Terminkollision mit anderen Dingen.

Ich verschiebe das Abenteuer "Seelanders Eleven" um eine Woche nach hinten.
Neuer Termin 13.06.2020.


Admin 11.04.20, 16:32
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Schon passiert.
Neue Besetzung: Dennis, Pascal, Patty und 2x Klaus

Admin 06.04.20, 16:53
No new posts Re: DSA 5 in Edenkoben ; Die Heldenwerk-Archive
Kurzer Zwischenstand, auch in Anbetracht der Virus-Situation.

Das Abenteuer "Kaiser der Diebe" (Termin vom 28.03.2020) ist angelaufen, mit technischer Unterstützung und bisher sehr gutem Feedback. Mittwoch den 01.04.2020 findet die nächste Sitzung statt und ob es dann noch eine braucht wird man sehen, aber ich bin guter Dinge die Geschichte noch vor Beginn von "Die gehäutete Schlange" (Termin Karfreitag, 10.04.2020) zu einem Abschluss zu bringen.

Das Online-Format läuft bisher besser als gedacht.
Es hat nur den entscheidenden Nachteil (oder Vorteil!?) dass man zu kürzeren Sitzungen und vermehrten Pausen greifen muss.
Denn es ist auch für den Spielleiter irgendwann nicht mehr angenehm wenn einem das Headset schon vier Stunden auf die Lauscher drückt und man sich fortwährend auf den Bildschirm oder den Audiokanal konzentrieren muss um zu registrieren von wem gerade was kommt und wie die emotionale Lage insgesamt so ist.

Soweit so gut.
Weil auch das kommende Abenteuer voraussichtlich nur Online laufen kann, möchte ich zeitnah Planungssicherheit bereiten.

Als interessierte Spieler sind bei mir sieben Personen registriert: Dennis, Eike, Klaus M., Klaus W., Patty, Nina und Pascal.

Diese sieben muss ich jetzt leider erstmal auf fünf reduzieren der Spielbarkeit wegen. Diesmal lasse ich erstmal Pascal und Nina außen vor. Warum? Weil die beiden diejenigen sind, die bis jetzt die meisten Termine mitgemacht haben.

Die übrigen fünf müssten für sich die technischen Voraussetzungen schaffen, welche sind:
- ein funktionierendes Ein-/Ausgabesystem für Sprache möglichst störungsfrei eingestellt, ohne Rückkoppelung und Hall oder sonstwas.
- den Zugang/Umgang mit einem Discord Server sicherstellen. Den Server/Kanal werde ich zeitnah bereit stellen und einen Link versenden.
- den Zugang/Umgang mit Google Drawing sicherstellen. Auch hier werde ich einen Link versenden, der uns auf ein gemeinsames Whiteboard bringt.
- und wie immer: den Held auswählen und auf Vordermann bringen!

Für schnellere Kommunikation und Rückfragen (speziell zB zur Heldenauswahl) werde ich umgehend eine whatsapp-Gruppe einrichten. Wer das nicht hat muss sich ggf. gesondert mit mir in Verbindung setzen. Ich denke jeder kennt mehrere Kontaktmöglichkeiten zu mir.

Sollte jemand unüberwindbare Probleme mit dem zuvor genannten haben oder sich mit dem Gedanken online in mehreren kürzeren Etappen zu spielen gar nicht anfreunden können, dann muss er/sie an dieser Stelle wohl leider vertröstet werden. Die Lage gibt nichts anderes her.

Auf ins Abenteuer, und bleibt gesund!

 
Admin 30.03.20, 13:20
No new posts Re: DSA 4 Runde in Kaiserslautern, fortlaufende Termine
Ich schließe mich Eisi da an, vor allem was den roll20 test angeht.
Davon abgesehen dass es bei mir irgendwie nicht funktioniert hat und ich nie das "grid" bearbeiten konnte, haben wir auch darüber hinaus (also bei voller Funktionalität) gemerkt, dass das Programm so viel bietet und so komplex ist, dass es dem erfahrenen Anwender wohl an keinerlei Schnickschnack mangelt, aber die Einstiegshürde für den Laien zunächst mal so hoch ist, dass es unangenehm viel Vorbereitungszeit frisst.

Deshalb nun ein kurzer Erfahrungsbericht meiner Sitzung, die mit den von Eisi beschriebenen Mitteln heute online stattfand:

Wir hatten Discord ordentlich eingerichtet und nur minimale Sprachprobleme in der Konferenz. während 2x4 Stunden Spielzeit hatten wir nur eine handvoll kurze Aussetzer oder abgehackte Wörter. Aber eigentlich nicht wirklich der Rede Wert und als Problem wohl auch bei der Hardware des Anwenders zu verorten (Übersteuerung wg zu hoher sensitivity, oder nicht die passende Entfernung zum device). Ansonsten aber eine gute, klare Sprachqualität.
Ein implementierter Würfelbot und Textkanäle für eine gute Dokumentation und "versteckte" Nachrichten gabs auch, aber das muss man sich vorher anlegen.

Zur Visualisierung haben wir mit google drawings gearbeitet. Man kann da spielend leicht Kartenmaterial per drag-and-drop aufziehen und dann verschiedene Tokens darauf umherschieben (und damit auch Bereiche abdecken = fog of war). Vektoren, Symbole, Freihandlinien setzen... und alles ist in Echtzeit für alle Teilnehmer ersichtlich. Jedes einzelne Token oder Zeichenobjekt kann auch wieder x-beliebig gelöscht werden, sofern die Bearbeitungsrechte für jeden vom Ersteller des drawings gesetzt wurden.
Speichert nach jeder noch so kleinen Veränderung beim eingeloggten Anwender auch alles automatisch auf dem google drive. Datenverlust bei Stromausfall oder von Sitzung zu Sitzung... somit quasi ausgeschlossen.

Fazit: erstaunlich gute Funktionalität. Ich bin sehr überrascht wie viel Spaß das gemacht hat. Die Geselligkeit und vor allem auch das rollenspielerische Spiel mit Gestik und Mimik bleibt natürlich gegenüber einer Sitzung mit facetime am Spieltisch zurück.

Aber als umstandsbedingte Alternative absolut brauchbar.

*kleines Update zu dem No-Grid-Problem bei roll20: das Problem scheint dem Browser Mozilla Firefox anzuhaften. Unter Chrome wird das selbe Spiel einwandfrei angezeigt.
Habe diverse Dinge in den Broswereinstellungen ausprobiert:
- Hardwareacceleration an/aus
- Cookies löschen
- Cookies erlauben an/aus
- Pop-Ups erlauben an/aus
- alle möglichen Berechtigungen auf an/aus
- Browser auf dem neuesten Stand (74.0)
- AdBlock an/aus
- veraltete Version des Adobe Flash Player erlauben/nicht erlauben

Aber alles ohne Erfolg. Auf eine Neuinstallation habe ich letztlich verzichtet, das war mir die Lösung des Problems nicht mehr wert. Sollte roll20 demnächst mal für mich erforderlich sein, muss ich eben über den Chrome-Browser an die Sache ran.
Admin 29.03.20, 00:57
No new posts Sebi: Heldenwerk #4 - Rückkehr in den Wald ohne Wiederkehr ; 22.02.2020
System:
DSA 5

Mitspieler und Helden:

Pascal mit Salix (Kundschafter mit "Verhandlungsgeschick")
Nina mit Anduria und Spok (Halbelfe mit ergrauendem Wolf)
Becci mit Lusiana (weitgereiste Streunerin)
Ricky mit Enrico (Belhankaner Bewegungsmagier)
Jürgen mit Saya (Zyklopäische Seesöldnerin)

Shortcuts:
Angeworben von den Handlangern Wulff und Garth galt es für niemand geringeren als den Erben des größten aventurischen Handelsimperiums Emmeran Stoperrebrandt die Maske des Mondes aus einem alten Tempel zu bergen, der zunächst auf einer Insel im Herzen des Waldes ohne Wiederkehr gefunden werden musste. In der Folge hatten die Helden einen echten Dungeon-Crawl nach guter alter Schule zu durchstehen.

Die Maske konnte errungen werden aber die Insel ging unter und der Tempel wurde zerstört. Vorher konnte man aber nicht nur die Schrift, Kunst, Alchimie und Magie der Bashuriden, eines uralten ausgestorbenen Volkes, beschnuppern, sondern auch diverse Rätsel und Prüfungen von Ihnen bestehen und ihre mechanischen Monströsitäten bekämpfen.

Lohn der Mühen:
Gutes Rollenspiel mit viel Gehirnschmalz ; 10 AP Basis, plus 10-20 AP Boni für diverse Rätsel und erschlagene Monster ; ein paar ewig haltbare Alchimika, ein magisches Stahlseil, verlorenes Wissen über die Archäer und deren Madakult, und nicht zuletzt: eine fair ausgehandelte Belohnung in Gold .

Soweit.

Sollte ein Bedarf an Nachbesprechung bestehen weil das eine oder andere unklar geblieben ist, oder oder weil noch wichtige Kritik anzubringen ist... dann haut raus!

Ich bedanke mich insbesondere für einen tollen Abend mit ganz alten und ganz neuen Freunden. Danke sehr.

Becci und Jürgen, ihr habt das Spiel bereichert und ich hoffe euer Auftritt bleibt keine Eintagsfliege. Es stehen ja noch einige Heldenwerkabenteuer (und darüber hinaus noch weitere) aus.
Admin 27.03.20, 18:18
 
 
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