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Autor Beitrag
yuzuriha
Slash Queen

Beiträge: 3261


New PostErstellt: 02.10.11, 13:51     Betreff: Re: Willkommen in der Speigelwelt

Kalter Zwilling: Thriller
A/N:
Endlich geht es weiter.
Sorry das ihr so lange auf eine Fortsetzung warten musstet m(_ _)m
Nun wird es regelmäßig zum Upload neuer Kaps kommen.

Aber nun viel Spaß ^^
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Die Nacht war einfach nur beschissen gewesen. Schlechter hatte ich in meinem Leben noch nie geschlafen.
Aber wenn ich über eine Sache erfreut war, dann über die, dass ich mein eigenes Domizil besaß und nicht in einem heruntergekommen Hotel nächtigen musste. Wozu waren diesen komischen Dinger eigentlich da? Konnten sich die Bewohner kein eigenes Haus leisten? Aber mit konnte das eh egal sein. Denn spätestens morgen würde ich so oder so wieder zu Hause sein und auf dem Thron sitzen.

Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken, als ich an mein Reich dachte, welches sich mein Onkel unter den Nagel gerissen hatte. Pink…überall Plüsch, Schleifen und der pure, pinke Horror. Jede Tunte hätte sich mit Sicherheit auf Anhieb pudelwohl gefühlt. Heftig schüttel ich den Kopf, damit dieses grauenvolle Bild aus meinem Kopf verschwindet. Wie gesagt: Morgen bin ich in MEINER Hölle.
Ein Ort der Grausamkeit, der Folter und Qualen, so wie es sich gehört.

Und dazu muss ich nur auf das höchste Gebäude steigen und Gott befehlen mir zu helfen. Einfacher kann es nicht gehen. Entschlossen verlasse ich das Haus und schließe die Tür hinter mir zu. Allerdings, gibt es hier mehr als nur ein hohes Gebäude, was mich doch etwas wurmt.
Gut… so schwer wird das ja wohl nicht werden. Hier wird es sicherlich irgendwo einen Reiseführer geben.
Da ich durch meinen Vater erfahren habe, dass es solche Karten auch in verschiedenen Sprachen gibt, muss ich einfach nur die Karte in meiner Sprache finden, den höchsten Ort raussuchen und Voilá die Hölle ist mein.

Was ich allerdings nicht bedacht hatte, war die große Vielfalt an Karten, welche es zu geben schien. Und genau das wird mir brutal vor Augen geknallt, als ich eines dieser riesigen Gebäuden besuche, wo man mir immer wieder ein >>PSSSTTT!!!!!<< entgegenschmeißt, sobald ich nur daran denke zu atmen.

Nach einigem Suchen habe ich dann die Abteilung der Karten gefunden. Gut jetzt nur noch die Sprache finden.


Warum gibt es bitte keine in Bahas? Und was bitte sollen diese komischen Zeichen bedeuten, die auf den ganzen Seiten stehen? Das kann doch echt keine Sau lesen! Knurrend halte ich die Karte in den Händen, welche anscheinend die wichtigsten Orten dieser Welt beinhaltet. Viele scheinen es aber nicht zu sein. Und wenn ich nach den Zahlen gehe, dann war so ein komischer Turm aus Metall der höchste Ort.
Aber wo der stehen soll, dass will mir diese doofe Karte natürlich nicht sagen. Wütend fauche ich auf und zerreiße das Papier in seine Einzelteile bevor ich es noch wütender durch den Raum schmeiße und wieder mal ein >>PSSSTT!!<< ernte.
Und da ich nicht noch länger hier bleiben will, mache ich mich auch direkt auf den Weg zum Ausgang, der mir aber dann plötzlich versperrt wird.

„Wo wollen wir denn so schnell hin, hm?“ ertönt eine raue Stimme und langsam hebe ich meinen Kopf.
Vor mir steht ein Mann, braune Haare, Anzug und ein grinsen auf dem Gesicht, was mir gar nicht gefällt. Doch ich wäre nicht Lucifer, wenn ich mich davon einschüchtern würde.
„Ich will raus, und jetzt tritt zur Seite Unwürdige.“, weise ich ihn an und will gerade einen Schritt nach vorne machen, als der Fremde mich grob am Arm packt und in die Abteilung der Karten zieht, wo ich zuvor eine zerstört habe.
„Das hier.“, beginnt der Typ dann und deutet auf die Schnippsel, die überall verteilt auf dem Boden liegen. „Das hier räumst du sofort weg und danach bezahlst du die Karte.“ Knurrt der Fremde und sieht mich mit kalten Augen an.

Anfangs, das muss ich wohl oder übel zugeben, lief es mir doch kalt den Rücken runter. Aber ich wäre nicht Lucifer, der (zukünftige) Herr der Hölle wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde.
„Bezahlen? Ich soll für den Schrott, den keiner versteht auch noch eine Gegenleistung bringen?“ frage ich ungläubig und warte, allerdings nur minder geduldig, auf eine Antwort. Und nebenbei habe ich auch kein Geld dabei, weil ich das einfach nur unnötig finde.

Man hat mir zwar erklärt wofür Geld gut ist, aber ich finde einfach keinen Grund warum ich etwas zurück geben muss. Hallo? Ich bin Lucifer! Ich bekomme IMMER was ich will! Und ich gebe NIE etwas dafür.
Also warum bitte soll ich das heute tun?
Schweigend sehe ich den anderen an und auch er schweigt, doch sein Blick scheint Bände zu sprechen. Nur um welche es sich handelt kann ich nicht deuten.

„Hm… wie ich sehe kannst du anscheinend nicht bezahlen…“ ergreift der Typ das Wort und sieht mich mit einem Blick an den ich ebenfalls nicht deuten kann und auch nicht deuten will. „Aber. Ich denke ich wüsste etwas, womit das hier wieder gut machen kannst.“
Verdammt… warum kann ich diesen Blick nicht deuten?! Schießt es mir unentwegt durch den Kopf und schon merke ich wie sich zwei Finger unter mein Kinn heben und dieses mit sanfter Gewalt nach oben drücken.
„Dein Körper scheint sehr viel wert zu sein. Sei für dieses Wochenende mein Sklave und ich sehe über diese Sache hier hinweg.“

Wie gerne will ich jetzt sagen, doch mein Körper ist wie gelähmt. Der Typ ist echt kein Mensch. Allein diese Eisblauen Augen. Er ist alles, aber kein Mensch. „Ich soll bitte was?“ frage ich zur Vorsicht noch mal nach, denn vielleicht habe ich ja Glück und ich habe mich verhört.
Aber seine nächsten Worte haben mir ohne Umschweife klar gemacht, was der Fremde von mir wollte.
„Schön aber doof. Also noch einmal für dich. Du wirst die nächsten zwei Tage mein Sklave. Putzen, kochen, deinen süßen Hintern anbieten.“ Wiederholte er langsam und leise, aber so dass ich jedes einzelne Wort verstehen konnte.

„Was fällt dir ein so mit mir zu reden?“ Jetzt war der Bogen echt überspannt. Was bildete sich der Mistkerl eigentlich ein? „Weißt du überhaupt wer ich bin? Mein Name ist Lucifer und ich nehme von niemandem hier Befehle an. Hast du das verstanden, du minderer Wurm?“
HA! Jetzt hab ich es ihm gezeigt! Natürlich wird er mich jetzt loslassen.

„Haha… Nicht nur doof sondern auch größenwahnsinnig. Aber nun gut. Ich knebel dich einfach, dann muss ich deine dummen Geschichten nicht hören. Und heute scheint auch dein… oh… verzeih, mein Glückstag zu sein. Ich habe nämlich jetzt Feierabend.“



Your Legs are the only things I have trouble opening up, my dear (Yellow: Go)
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