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Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen
Staatsterror durch staatliche Eingriffe in das Familienleben
Verletzung von Menschenrechten, Kinderrechten, Bürgerrechten durch Entscheiden und Handeln staatlicher Behörden im familienrechtlichen Bereich, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Familienhilfe unter anderem mit den Spezialgebieten Jugendamtsversagen und Jugendamtsterror
Fokus auf die innerdeutsche Situation, sowie auf Erfahrungen und Beobachtungen in Fällen internationaler Kindesentführung und grenzüberschreitender Sorgerechts- und Umgangsrechtskonflikten
Fokus auf andere Länder, andere Sitten, andere Situtationen
Fokus auf internationale Vergleiche bei Kompetenzen und Funktionalitäten von juristischen, sozialen und administrativen Behörden

"Spurensuche nach Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen"
ist ein in assoziiertes Projekt zur
angewandten Feldforschung mit teilnehmender Beobachtung
"Systemkritik: Deutsche Justizverbrechen"
http://www.systemkritik.de/

 

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Autor Beitrag
Martin MITCHELL
New PostErstellt: 29.07.18, 04:57     Betreff:  Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal entblößt Antwort mit Zitat  

Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display...
.
Der Vollständigkeit halber gehört, m.E., dieser Bericht auch hierher.

Auseinandersetzung über den „Abschlussbericht“ geht weiter

    Zitat:
    .
    StN.de - STUTTGARTER NACHRICHTEN :

    [ QUELLE: www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-bei-korntaler-bruedergemeinde-aufklaerer-entlasten-pfarrer-gruenzweig.10b414f5-38ff-4079-a033-2096dc317b6f.html ]

    Missbrauchsskandal bei Korntaler Brüdergemeinde

    Aufklärer entlasten Pfarrer Grünzweig

    Von Franziska Kleiner
    [ Für das Profil von Franziska Kleiner siehe: www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.franziska_kleiner.a6d6d93c-a45c-4edc-989a-8ef5ed0be520.html ]

    - 17. Juli 2018 - 07:00 Uhr

    Aussagen, die den Seelsorger und einen Wohltäter belasten, seien unplausibel. Indes hält die Kritik am Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal der Korntaler Brüdergemeinde an. Was das für den weiteren Verlauf der Aufarbeitung bedeutet, ist offen.

    [ FOTO: „Detlev Zander zwischen dem Gemeindezentrum und dem Großen Saal auf dem Korntaler Saalplatz. Foto: factum/Granville“ ]

    Korntal-Münchingen. - Haben sich Fritz Grünzweig und Jakob Munz an Heimkindern vergangen? Das jedenfalls wird aus den Reihen der Betroffenen behauptet. Der Bericht der Aufklärer Brigitte Baums-Stammberger und Benno Hafeneger kommt zu einem anderen Schluss: Die Vorwürfe der Heimkinder gegen den ehemaligen Pfarrer der Brüdergemeinde und den Mäzen seien „nicht plausibel“. Einer der Betroffenen ist Detlev Zander. Er sagt weiterhin: „Jakob Munz hat mich vergewaltigt, Pfarrer Grünzweig hat mich vergewaltigt.“

    Die beiden Aufklärer dagegen begründen ihre Einschätzung unter anderem damit, das niemand außer Zander derartige von dem Pfarrer begangene Taten beschrieben habe. Der Pfarrer soll im Kleinen Saal übergriffig geworden sein. also in einem noch existierenden Saal neben dem Gotteshaus der evangelischen Brüdergemeinde. Im Aufklärungsbericht heißt es dazu, andere Betroffene hätten die Existenz eines solchen Raums bestritten. Zudem widerspreche so ein Verhalten der Intervention des Pfarrers in der Gemeindeverwaltung. Als er von den sexuellen Übergriffen des Hausmeisters hörte, habe er sich „für eine scharfe Reaktion ausgesprochen, weil es vor allem um den Schutz der anvertrauten Kinder ginge“.

    Ein pädophiles Netzwerk, in dem der Pfarrer als auch ein Hausmeister verstrickt gewesen sein sollen, habe es nicht gegeben. „Das ist ausgeschlossen“, sagen die Aufklärer. Andernfalls, so Baums-Stammberger, hätte der Pfarrer doch nicht auf den Schutz der ihm anvertrauten Kinder verwiesen.


    Neben Zander hatte ein weiteres ehemaliges Heimkind in den Gesprächen mit der Aufklärerin den Pfarrer belastet. Dieser Junge hatte sich nur tagsüber in Korntal aufgehalten und war dort jahrelang vom Hausmeister missbraucht worden. Vom Pfarrer seiner wenige Kilometer entfernten Heimatgemeinde sei er auf eine Weise angesprochen worden, die keinen Zweifel daran ließ, dass der Pfarrer von dem Geschehen in Korntal wusste.

    Ähnlich deutlich werten die Aufklärer die Aussagen der Betroffenen zu Jakob Munz. Mit dem Erbe des einstigen Gemeindeglieds ist das Gemeindezentrum am Saalplatz gebaut worden. Munz soll laut Zander mehrere Kinder missbraucht haben. Zander hatte die Namen von drei weiteren Munz-Opfern genannt. Zwei von ihnen seien tot, so die Aufklärer. Der dritte habe dies in den Gesprächen mit der Aufklärerin aber nicht erwähnt. Andere Hinweise hätten sich nicht finden lassen.


    Streng, aber nicht übergriffig

    Gleichwohl habe der Pfarrer laut den Aufklärern mit physischer Gewalt und psychischem Druck seine sehr strengen Erziehungsvorstellungen durchzusetzen versucht, zumal wenn es um die Vermittlung von Religion und Glauben gegangen sei. Munz hingegen sei extrem ungepflegt gewesen. Aber „kein Betroffener hat Erinnerungen an einen Täter, der diese Merkmale hatte“, so die Aufklärer.

    [Richterin a.D.] Baums-Stammberger und [Erziehungswissenschaftler] Hafeneger unterstellen Zander, er wolle der Brüdergemeinde schaden: „Nach allem konnten die Aufklärer nur zu dem Ergebnis kommen, dass der Betroffene mehrere Personen, deren Verstrickung in sexuellen Missbrauch für die Kirche als Heimträger besonders unerfreulich wäre, mit ins Boot nehmen wollte.“ Zander, der die
    Gewalt in den Einrichtungen der Brüdergemeinde zwischen 1950 und 1980 publik machte [ Siehe folgendes intensives »INTERVIEW - Missbrauchsskandal in der Brüdergemeinde Korntal - „Eine Zerreißprobe für die Gemeinde“« @ www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauchsskandal-in-der-bruedergemeinde-korntal-eine-zerreissprobe-fuer-die-gemeinde.cf26e7ba-43c0-4bad-ab5c-1f8d6c5e58dc.html (Di, 13. Oktober 2017 um 18:32 Uhr) ], nimmt dies zu Kenntnis: „Ich weiß, was mir passiert ist“, sagt er und wiederholt die Vergewaltigungsvorwürfe. Die eidesstattliche Versicherung liegt der Zeitung vor.


    Derweil geht die Auseinandersetzung über den Abschlussbericht weiter. Die Traumatherapeutin Ursula Enders hatte den Aufklärern unter anderem vorgehalten, dass Beschuldigungen gegenüber Tätern, die nur von einem Betroffenen vorgetragen wurden, als nicht plausibel bewertet worden waren. In ihrer Replik weisen Baums-Stammberger und Hafeneger diese Kritik zurück. Enders scheine „unzufrieden, ihr ist das alles noch nicht genug Skandal“. so die Vermutung der Aufklärer.
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