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SixteenVestalVirgins
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Beiträge: 944
Ort: Düsseldorf


New PostErstellt: 04.07.12, 15:45  Betreff: Zur Info o.T.  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen




____________________
Gruß Oli



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Giboso
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Beiträge: 966
Ort: Lichtenau Baden


New PostErstellt: 05.07.12, 19:23  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Sehr löblich das wenigstens ein Spezial Club die Lage erkannt hat und nun Flagge zeigt !!! Was ist eigentlich mit den Frise Club und den gebogenen kommt da nix ??

gruss
Giboso



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SixteenVestalVirgins
Mitglied

Beiträge: 944
Ort: Düsseldorf


New PostErstellt: 06.07.12, 09:28  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Giboso
    Sehr löblich das wenigstens ein Spezial Club die Lage erkannt hat und nun Flagge zeigt !!! Was ist eigentlich mit den Frise Club und den gebogenen kommt da nix ??
Ich glaube nicht, daß man die Lage dort "gut" findet. Initiative im Sinne unseres Hobbys sieht für mich aber so aus, wie es der Border&Fife Club praktiziert. Alles andere ist eine Unfähigskeitsbescheinigung jener die uns vertreten. Wobei Letzteres auch auf jene zutrifft, die noch nicht betroffen sind und sich schön bedeckt halten.


____________________
Gruß Oli


[editiert: 06.07.12, 09:29 von SixteenVestalVirgins]
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Hüne
Mitglied

Beiträge: 1
Ort: Waldbrunn Westerwald

New PostErstellt: 07.07.12, 14:52  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Habe den Brief auch in anderen Foren eingestellt . Mensch was für ne Welle bei der AZ. Thema gleich zwei mal gelöscht , und die erste Beschwerde darüber gleich hinterher . ??????
Gruß Stefan :



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Giboso
Administrator

Beiträge: 966
Ort: Lichtenau Baden


New PostErstellt: 07.07.12, 18:33  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Hi !!!

Grins wundert mich nicht, das schöne ist hier wird nix gelöscht ;-)
Zugang hab nur ich und ich bin Katzenzüchter
Aber es ist immer das gleiche, wie mit dem pflicht Bezug Vogelfreund, die Ringe nicht mehr von der Firma Herr etc.

LG
Giboso



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Jürgen
Mitglied

Beiträge: 693
Ort: Rodalben/Pfalz


New PostErstellt: 11.07.12, 10:40  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Ich würde es gut finden, wenn sich die anderen Specialclubs mit dem BFCD solidarisch erklären würden!!!



Gruß

Jürgen
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Jürgen
Mitglied

Beiträge: 693
Ort: Rodalben/Pfalz


New PostErstellt: 11.07.12, 11:09  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Nur noch mal zur Erinnerung!

Den folgenden Brief hatte ich letztes Jahr im Oktober geschrieben und an den Vogelfreund geschickt. Ich habe mit vielen Züchtern und auch Preisrichtern- auch mit Vorständen und Mitgliedern der "betroffenen" Spezialclubs geredet. Sehr oft bekam ich zu hören das ich "schwarz malen" würde, das alles nicht so schlimm wäre.... Und nun ist es noch schlimmer gekommen.

Und es wird weiter gehen. Die Novelle zum Tierschutzgesetz ist vom Bundeskabinett beschlossen! Wenn ich mir den neuen Vogelfreund durchlese, dann scheint da noch Hoffnung auf Änderung zu bestehen! Ich bin ja mal gespannt! Ich hoffe mit!
Wenn das nämlich so durchgeht wie vom Bundeskabinett jetzt beschlossen, kann jeder Amtsveterinär tun und lassen was er persönlich für richtig findet! Oder anders ausgedrückt, er kann verbieten was er "nicht schön" findet! Unfassbar!

Hier mal der "Komentar" zur Änderung und Begründung des §11b:

Zu Nummer 19

"(Änderung § 11b) Zu Buchstabe a bis c: § 11b verbietet bereits in der bisher geltenden Fassung die sogenannte Qualzucht. Der Tatbestand der Qualzucht kann durch sehr unterschiedliche Erscheinungsformen und
Krankheitsbilder erfüllt sein, so dass er sich einer einfachen und gleichzeitig treffenden und eindeutigen Beschreibung entzieht. Die Entscheidung, ob ein Fall von Qualzucht vorliegt, ist im jeweiligen Einzelfall von den für den Vollzug des Tierschutzgesetzes nach Landesrecht zuständigen Behörden zu treffen. Die Vollziehbarkeit des § 11b wird durch die Auslegung, die die Vorschrift durch das sogenannte „Haubenentenurteil“ des Bundesverwaltungsgerichts erfahren hat, erschwert.
In seinem Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht die Anforderungen an die Erkenntnisse, über die ein Züchter oder jemand, der Wirbeltiere durch bio- oder gentechnische Maßnahmen verändert, verfügen muss, um durch sein Tun gegen das Qualzuchtverbot zu verstoßen, sehr hoch angesetzt. Die vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof in der Vorinstanz zugrunde gelegte „naheliegende Möglichkeit“ für das Auftreten nachteiliger organischer Veränderungen beziehungsweise Schäden infolge der Zucht reiche nicht aus; erforderlich sei vielmehr, dass es „nach dem Stand der Wissenschaft überwiegend wahrscheinlich ist, dass solche Schäden signifikant häufiger auftreten, als es zufällig zu erwarten wäre“.
Durch die Ersetzung des Tatbestandsmerkmals „wenn damit gerechnet werden muss“ durch „wenn züchterische Erkenntnisse oder Erkenntnisse, die Veränderungen durch bio- oder gentechnische Maßnahmen betreffen, erwarten lassen“ soll der fachlich gebotene Wahrscheinlichkeitsmaßstab für das Auftreten von Qualzuchtmerkmalen infolge der Zucht oder einer bio- oder gentechnischen Veränderung so definiert werden, dass das Verbot die intendierte Wirkung, Qualzucht umfassend zu verhindern, auch tatsächlich entfalten kann. Abzustellen ist sowohl bei der Zucht als auch bei der Veränderung auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Dies sind bei der Zucht solche Erkenntnisse, die von einem durchschnittlich sachkundigen Züchter, bei der Veränderung solche Erkenntnisse, die von einer durchschnittlich sachkundigen Person, die bio- oder gentechnische Maßnahmen durchführt, erwartet werden können. Die Veränderungen oder Störungen müssen jeweils wissenschaftlich reproduzierbar sein. Wenn diese Erkenntnisse die Erwartung begründen, dass als Folge der Zucht oder Veränderung bei der Nachzucht, den veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen Störungen oder Veränderungen nach § 11b Absatz 1 Nummer 1 oder 2 auftreten werden, ist die Zucht oder Veränderung verboten.
Zu Buchstabe d: Das in Absatz 3 neu eingeführte Ausstellungsverbot umfasst sowohl Tiere, die entgegen dem Qualzuchtverbot gezüchtet oder verändert worden sind, als auch solche, die Qualzuchtmerkmale aufweisen, ohne dass diese gezielt herausgezüchtet worden sind. Es ist zum einen verboten, solche Tiere auszustellen, zum anderen ist es verboten, mit ihnen an sportlichen Wettkämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Durch das Verbot entfällt der Zuchtanreiz, Tiere, die Qualzuchtmerkmale aufweisen oder, obwohl sie entgegen
dem Qualzuchtverbot gezüchtet oder verändert worden sind, zufällig nicht aufweisen, ausstellen beziehungsweise mit diesen an Wettkämpfen oder ähnlichen Veranstaltungen teilzunehmen und dabei gegebenenfalls auch Preise gewinnen zu können. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass diese Tiere von einem Publikum wahrgenommen werden und dadurch die Nachfrage nach ihnen steigt. Von dem Ausstellungsverbot erfasst werden auch Tiere, die nach Deutschland verbracht oder eingeführt worden sind und Qualzuchtmerkmale aufweisen."

Ich finde das unglaublich! Wenn das so durchgeht dann ist das was in Bad Salzuffeln getrieben wird auch noch rechtlich begründbar! Mir wird Angst und Bange! Mich wundert es da einfach das die betroffenen Züchter so ruhig bleiben. Mich könnte es vielleicht bei den Haubenvögeln auch treffen, wer weis was die noch für Ideen haben. Aber es bleiben ja sogar und gerade die ruhig die es jetzt schon berifft. Ich verstehe das nicht! Ehrlich!

Wie gesagt- Noch mal zur Erinnerung:


Nicht weil ich "rechthaberisch" sein möchte, sondern weil ich damals viel Prügel dafür eingesteckt habe:

Quo vadis Vogelzucht?

Ich glaube diese Frage ist gerade im Moment mehr als berechtigt!

Mit erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass auf der kommenden Deutschen Meisterschaft der „Border-Käfig“ nicht mehr zugelassen werden soll. Dazu wurde den drei Positurassen Giboso, Makige und Schweizer Frise´ein Ausstellungsverbot auferlegt.

Davor war ja schon bekannt geworden, das die Gesangskanarien nicht mehr im so genannten Gesangsbauer ausgestellt werden dürfen.

Man fragt sich als Vogelliebhaber ja schon, wer so etwas „verordnet“ und vor allem warum.?

Ich glaube es ist an der Zeit, solche Verordnungen nicht einfach hinzunehmen, sondern sich dagegen zu wehren. Sicher kann man auch, wenn man nicht unmittelbar betroffen ist von solchen Verordnungen, den Kopf einziehen und sagen „mich betrifft das nicht“. Wie in meinem Fall. Ich züchte Deutsche-Haubenkanarien, Rheinländer und Waldvögel. Ich könnte mir sagen, was gehen mich die Gesangsvögel, die Border, die Fife, die Makige, der Giboso und der Schweizer Frise´an“?

Ich glaube es wäre der größte Fehler den man tun kann jetzt wegzuschauen.. Was wir Vogelzüchter jetzt brauchen ist eine große Solidarität untereinander.

Die Zeiten haben sich geändert. Nicht der Stille Amateur ist „in“, sondern der lautstarke Lamentierer, der bestehende Strukturen angreift und sich selbst ernennt, über das Tun anderer zu richten! Es ist schon sehr bedenklich, wenn wie jetzt geschehen, durch das Nichtstun von uns Vogelliebhabern die Gegner der Vogelliebhaberei die öffentliche Meinung besetzen und wir so zum reagieren gezwungen werden. Wir haben schon viel zu lange „nichts getan“ und uns ruhig verhalten!

Wir Vogelzüchter haben leider nur eine sehr geringe Lobby.

Man stelle sich einmal vor was los wäre, wenn jemand sagen würde, Brieftauben dürfen nicht mehr in den für sie vorgesehenen Ausstellungskäfigen ausgestellt werden. Oder sogar Hühner. Ich kann mir wahrlich nur schwer vorstellen das es dann genau so „ruhig bleiben würde“ wie es jetzt bei uns Vogelzüchtern ist.

Ich frage mich auch, wo ist hier Europa. gibt es hier Einheitliche Verordnungen? Wo sind die „COM“ und wo die „EE“ ? Helfen die uns jetzt?

Wieso müssen wir Deutschen wieder die besseren und ersten spielen und wieder mit Verordnungen und Bestimmungen vorpreschen die es in der Art sicher nur bei uns gibt.

Viele Dinge kann man einfach nicht verstehen. Da wird eine neue Legehennenverordung erlassen. Nach dieser Verordnung dürfen Legehennen ihr ganzes Leben auf einer für sie vorgesehenen Fläche von 800 Cm² verbringen! Uns Vogelzüchtern wird verboten einen Gesangskanarienvogel, einen Border oder einen Fife für wenige Tage auf einer Fläche in einem Käfig auszustellen, der wenn man es umrechnen würde nicht kleiner ist als der Lebensraum eines Huhnes für sein ganzes Leben! Wie soll man das verstehen?

Ich frage mich ernsthaft, wer denn plötzlich festgestellt hat das der „Harzer Bauer“ -der für mich genau wie der „Harzer Roller“ längst Kulturgut geworden ist- für Gesangskanarien zu klein ist! Jahrhunderte lang wurden unsere Gesangskanarien für die Zeit der Ausstellungen im Harzer-Bauer präsentiert. Die Vögel haben darin ihr Lied vorgetragen. Ich würde den Vogel der sich nicht wohlfühlt mal gerne singen hören.

Der Harzer Roller und der Harzer Bauer gehören für mich zusammen. Sicher ist dieser Käfig klein, aber wer sagt mir denn das sich die Vögel darin nicht wohl fühlen? Wie gesagt, wir sprechen hier über die Dauer von Ausstellungen und nicht über das gesamte Leben der Vögel.

So wie der Gesangskanarienvogel zu seinem Käfig gehört, so ist es auch beim Fife, beim Border und beim Scotch!

Wenn man sich mit Positurkanarien näher beschäftigt wird man sehr schnell feststellen das jede Rasse ihre eigene Psyche hat!

Ein Gloster ist vom Wesen her vollkommen anders als ein AGI. Ein Razza verhält sich vollkommen anders als ein Border.

Und zu jeder Rasse gehört auch ihr Käfig. Die Käfige sind nicht nur „Unterbringungsmittel“ für die Dauer der Ausstellung, sondern mit den Rassen verbunden und gewachsen!

Wer einmal gesehen hat, wie ein Scottie in seinem Käfig den „Hopp“ von einer Stange auf die andere ausführt und sich dann in Haltung präsentiert, den wird das mit Sicherheit faszinieren.

Die Border, die ihren „Move“ in ihrem Käfig zeigen um dann sich stolz in Aufrechter Haltung zu präsentieren. Die Fife, die sich mit ihren Rundungen als wahre Herzensbrecher in ihrem Käfig zeigen. Immer gelassen ihre Bewegungen ausführend und einem dabei noch ins Auge schauend! Diese Vögel sollen in den allseits geschlossenen Wursterkäfig? Ehrlich, mir tut das weh wenn ich daran denke!

Ein „Aha-Erlebnis“ in Sachen Scotch habe ich einmal auf einer unserer Landesschauen erlebt. Wir hatten Schulklassen auf diese Schau eingeladen und ich erklärte den Jugendlichen die verschiedenen Rassen. Als wir bei den Scotch angekommen waren gab es zunächst kein sichtbares Interesse an diesen Vögeln. Ich nahm dann einen Käfig in die Hand. Ich erklärte den Kindern das dieser Vogel ein echter Schotte sei, ich erklärte ihnen den „Hop“ und auch die „Sichel“. Der Vogel präsentierte sich wunderbar und bei den Kindern wurden die Augen groß. Sonntags auf der Schau sah ich einen der Jungen wie er seinen Eltern den Scotti zeigte und er das wiedergab was ich ihm Freitags erzählt hatte. Auch die Augen der Eltern wurden dabei groß.

Das ist es doch. Man muss sich mit Rassen beschäftigen um sie zu verstehen. Wenn man sie versteht, dann wird man auch den Teufel tun und bestimmte Käfige einfach so verbieten!



Warum wurden der Giboso, der Makige und Schweizer Frise´ mit einem Ausstellungsverbot belegt? Warum andere Rassen nicht? Weil die Person welche diese Verbote erlassen hat die anderen Rasen nicht kennt. Wie hat diese Person entschieden?

Wurde diesen Rassen ihr Aussehen zum Verhängnis? Sind sie deshalb nicht „Austellungswürdig“. Weil sie nicht der „Norm“ entsprechen! Wenn ja, welche „Norm“ denn? Ist diese Norm der Geschmack der Mehrheit?

Wir Vogelliebhaber machen sicher nicht alles Richtig. Es wird zum Beispiel immer dann Bedenklich wenn Züchter bei ihren Vögeln Rassemerkmale „übertrieben herauszüchten“.

Wir wissen alle was ich damit meine.

Das gibt es nicht nur bei den Positurassen, das gibt es auch bei Sittichen, bei Prachtfinken ja überall in der Vogelzucht. Dem gilt es entgegenzuwirken. Und zwar Freiwillig. Wir haben die uns selbst auferlegten Codexe „Pro Species“ und „Pro Natura“. Von Züchtern, mit Züchtern für Züchter erstellt. An diese sollten wir uns immer halten.

Das Wohl der uns anvertrauten Mitgeschöpfen sollte immer vor allem anderen stehen.

Aber wir sollten nicht akzeptieren wenn uns Leute die noch nie einen Vogel gezüchtet oder gehalten haben uns plötzlich erzählen wollen was richtig und falsch ist!

Wir Vogelliebhaber müssen jetzt mehr denn je eine Starke Gemeinschaft bilden!

Wir sollten gemeinsam für unser Hobby kämpfen.

Es ist wichtig zu verstehen, das die Verbote der Käfige und bestimmter Rassen nur der Anfang sind. Wehren wir uns jetzt nicht, was wird als nächstes Verordnet? Die Halter und Züchter welcher Arten trifft es dann?

Wer jetzt denkt, dass es mit den Verboten nur um Ausstellungen und um bestimmte Rassen geht, der liegt falsch. Es geht hier um viel mehr! Es geht um den Fortbestand der Vogeliebhaberei!

Wer jetzt nichts tut und wegschaut, der braucht sich die Frage „Qua vadis Vogelzucht“ früher oder später nicht mehr zu stellen!


Jürgen Fränzel

Ganz ehrlich Leute! Ich habe Angst um unser Hobby! Das für mich schönste Hobby das es gibt - Die Vogelzucht!

Ich möchte noch mal einen kleinen Abschnitt aus meinem Brief hervorheben:

Die Zeiten haben sich geändert. Nicht der Stille Amateur ist „in“, sondern der lautstarke Lamentierer, der bestehende Strukturen angreift und sich selbst ernennt, über das Tun anderer zu richten! Es ist schon sehr bedenklich, wenn wie jetzt geschehen, durch das Nichtstun von uns Vogelliebhabern die Gegner der Vogelliebhaberei die öffentliche Meinung besetzen und wir so zum reagieren gezwungen werden. Wir haben schon viel zu lange „nichts getan“ und uns ruhig verhalten!!!!






Gruß

Jürgen


[editiert: 11.07.12, 11:15 von Jürgen]
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Giboso
Administrator

Beiträge: 966
Ort: Lichtenau Baden


New PostErstellt: 12.07.12, 13:24  Betreff: Re: Zur Info  drucken  weiterempfehlen

Hallo Jürgen !!!

Die Novelle zum Tierschutzgesetz, umfasst nun so reichweite Befugnisse der einzelnen Amts. Vet. das dieses nun auch nicht nur die Vogelzucht betrifft.

Aber die Grossen Tierverbände kochen weiter ihre eigenes Süppchen, und was dem einen als Rasse gestrichen wird, interessiert den anderen sehr wenig. Am sieht es ja schon an der Uneinigkeit der Vogelzüchter untereinander. Es interessiert einen WS Züchter wohl kaum das der Giboso gestrichen wird, zumeist werden sie es sogar begrüssen.

Aber es ist nun mal menschlich, welchen Vogelzüchter wird es interessieren, wenn das ausstellen von Angora Kanainchen verboten wird, oder die Nacktkatzen nicht mehr ausgestellt werden dürfen. Keinen interessiert es.

Es wird sehr spannend in den nächsten Jahren zusehen, wo in Deutschland noch Ausstellungen geduldet werden und wo nicht.
Die Grossen Tiermessen werden immer mehr, dort integrierte Ausstellungen werden von Amts Vet. mit getragen, da dort wirtschaftliche Interessen im Fordergrung stehen. Vielleicht sollte man sich solchen Events einfach mal anschliessen. Wie z.B. die neue Messe in Karlsruhe, tierisch Gut.

http://www.tierischgut-karlsruhe.de/messe-karlsruhe-tierischgut/de/mess_ka/home/homepage.jsp



LG
Giboso



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