Wolli
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Erstellt: 29.07.17, 19:52 Betreff: Re: Hallo aus Berlin! |
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Zitat: Freda
@Gwaihir79 @Goldmaus
Nur mal aus Interesse (weil ich letztes Jahr selbst statt konventionell nach einem S-ICD fragte (habe aber einen konventionellen bekommen müssen, war laut Ärzten alternativlos). Ihr habt ja beide eine Einschränkung der EF. Warum wurde bei Euch ein S-ICD eingesetzt statt eines Konventionellen? Habe selbst zwar keine höhergradige Reduktion der EF, aber der Rat zum Konventionellen ICD war, dass ich gegebenenfalls öfters eine antitachykarde oder antibradykarde Stimuilation bräuchte.
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Der S-ICD hat zwar den Vorteil, dass man keine Sonde im Herzen hat, aber er kann eben nur schocken und das mit einer weitaus höheren Stromabgabe als beim konventionellen Defi (weil eben keine Sonde im Herzen ist).
Der Vorteil eines konventionellen ICD ist, dass er erstmal versucht durch Überstimulation z.B. gefährliche Tachykardien zu beenden und erst dann schockt, wenn das nicht erfolgreich war. Nachteil ist die Sonde im Herzen, die Probleme machen kann.
Beide Systeme haben also Vor- und Nachteile!
____________________ Seitenwandinfarkt, EF 35%, Dilative Kardiomyopathie, Herzrythmusstörung Lown 4B, NYHA-Stadium II, ventrikuläre Tachykardie, Defi seit 6/2015, Behinderungsgrad 80% mit Kennzeichen G
[editiert: 29.07.17, 20:02 von Wolli]
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