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Verein Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V.
Diskussionsforum der Gesamtbürgerinitiative für Coburg Stadt und Land

Auszug aus der Vereinssatzung:

"Zweck des Vereins ist die Förderung des Umwelt-, Immissions- und Landschaftsschutzes, des öffentlichen Gesundheitswesens sowie von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz. In diesem Sinne verfolgt der Verein insbesondere folgende Ziele: a) Die Information der Bevölkerung über die gesundheitlichen Risiken hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Felder. Einen Schwerpunkt stellen hierbei die Risiken dar, die von Mobilfunkanlagen, Mobiltelefonen sowie von Schnurlostelefonen und deren Basisstationen ausgehen können.
b) Die Information der Bevölkerung, vor allem von Kindern und Jugendlichen, über die finanziellen und psychosozialen Folgen beim Umgang mit Mobiltelefonen.
c) Die Förderung der Gesundheitsvorsorge durch Minimierung der Belastung durch hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder für Mensch, Tier und Vegetation.
d) Die Unterstützung bei der Erfassung von Gesundheitsschäden im Umkreis von Quellen hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Felder.
e) Die Verhinderung oder verträgliche Gestaltung von Eingriffen in das Orts- und Landschaftsbild durch hoch- und niederfrequente Anlagen (Mobilfunkanlagen, Hochspannungsleitungen etc.).
f) Beratung, Hilfe bei der Problemlösung und Hilfe bei der Rehabilitation gesundheitlich durch hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder Geschädigter.
g) Die Weitergabe aktueller medizinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Felder an politische Entscheidungsträger.
h) Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Organisationen, Bürgerinitiativen und die Unterstützung von Projekten, die ähnliche Ziele verfolgen."

 
Pressemitteilung vom 06.09.2007 Wo bleibt die Gesundheitsvorsorge?

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Autor Beitrag
Norbert D-L
Administrator

Beiträge: 50
Ort: Coburg

New PostErstellt: 30.10.07, 11:13  Betreff: Pressemitteilung vom 06.09.2007 Wo bleibt die Gesundheitsvorsorge?  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Wo bleibt die Gesundheitsvorsorge?

Irritationen bei der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V.

Coburg - Die Stadt Coburg hat am 16. August eine Baugenehmigung für einen 20 m hohen Mobilfunkmast zwischen Creidlitz und Ketschendorf erteilt. Bei der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. hat dies heftige Irritationen hervorgerufen. Die Stadt Coburg ist durch den Stadtratsbeschluss vom Februar diesen Jahres dazu verpflichtet worden, alles nur Erdenkliche zu tun, um die Bevölkerung in ihren Wohngebieten vor einer elektromagnetischen Strahlenbelastung zu bewahren, welche im Freien einen Wert von 100 μW/m² überschreitet.
Nun wurde stillschweigend eine Baugenehmigung für einen Sendemast erteilt, der diese
Immissionswerte sicherlich übersteigen wird. Irgendwelche Versuche, diesen weniger als 100 m von der Wohnbebauung entfernten Sender an einem gesundheitsverträglicheren Standort zu positionieren, wurden offensichtlich nicht unternommen.
Nach Informationen von Norbert Denninger-Liebkopf, dem 2. Vorsitzenden der Bürgerinitiative, hat die Stadt ein Standortgutachten zu einer integrierten Coburger Mobilfunkplanung in Auftrag gegeben. Damit alleine ist ja aber noch lange kein kommunales Mobilfunkkonzept umgesetzt, denn die Mobilfunkbetreiber können munter weiter neue Sendeanlagen installieren.
Ganz im Gegenteil: Obwohl eine Kommune die Möglichkeit besitzt, Planungsmaßnahmen
durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu schützen, wurden Stadtratsanträge
zur Durchführung solcher Sicherungsmaßnahmen allein in diesem Jahr zweimal
abgelehnt. Dazu Dr. Gerd Kleilein, der Vorsitzende der Bürgerinitiative: „Hier wäre in erster Linie eine Veränderungssperre für die Dauer der Planungsarbeiten sinnvoll und auch möglich. Allerdings stellen Gerichte hohe Anforderungen hinsichtlich der Begründung einer solchen Sperre, wie Lichtenfels kürzlich erfahren musste. Schon von Beginn an muss die beabsichtigte Planung in Ansätzen zu erkennen sein, so dass es auch möglich wird, ggf. eine Ausnahme von der Sperre zuzulassen, sofern die geplante Sendeanlage sich in das beabsichtigte Konzept einfügt.“
Es stellen sich nun natürlich viele Fragen: Meint die Stadt bzw. der Stadtrat es überhaupt ernst? Sollen die besorgten Bürger nur hingehalten werden? Sollte durch einen geschickten Schachzug (Abhilfe des zulässigen Bürgerbegehrens "Sendeanlagen" durch einen Stadtratsbeschluss) nur verhindert werden, dass es neben dem NIK noch einen zweiten Bürgerentscheid mit dem Thema Mobilfunksendeanlagen gibt?
Den Anwohnern in Creidlitz und in Ketschendorf bleibt jetzt nur noch die Möglichkeit, vor
dem Verwaltungsgericht gegen die Baugenehmigung Klage einzureichen. Der Ausgang
eines solchen Verfahrens ist jedoch völlig offen, da die Stadt bisher durch den Verzicht auf Sicherungsmaßnahmen für ihre Mobilfunkplanungen nicht den Boden geschaffen hat für eine erfolgreiche Klage und die Gerichte sich an die nach Meinung zahlreicher Wissenschaftler viel zu hoch angesetzten Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung in Deutschland halten.
Weitere Informationen beim nächsten Treffen der Bürgerinitiative im Ratskeller am
18.09.2007 um 19:00 Uhr oder im Internet unter http://www.forum-mobilfunk.de.


[editiert: 30.10.07, 11:31 von Norbert D-L]
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