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Wer zweifelt heute noch an diesen Worten Michael Bakunins ?

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Autor Beitrag
Ralf.


New PostErstellt: 15.02.04, 12:36  Betreff:  Wer zweifelt heute noch an diesen Worten Michael Bakunins ?  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen


Michael Bakunin (18. 5.1814- 1.7.1876)
Half mit seinen Schriften die Grundlagen des Anarchismus schaffen und entwickelte sich innerhalb der Arbeiterbewegung des 19. Jhdts. zu Marx' Hauptgegner.

Kein Staat, wie demokratisch er der Form nach auch immer sein möge, kann dem Volk geben, was es nötig hat.

Selbst die roteste politische Republik ist keine Republik des Volkes, sondern eine Lüge, erkenntlich am Namen Volksvertretung.

Was das Volk nötig hat,ist ein freies Zusammenführen seiner eigenen Interessen von unten her nach oben, ohne jegliche Einmischung, Vormundschaft oder Gewaltanwendung von oben her.

Denn ein jeglicher Staat, bis hin zum allerrepublikanischsten und allerdemokratischsten - auch der zukünftige Staat des Volkes, den Marx plante - ist in seinem Kern bloss eine Maschine, welche die Massen von oben her steuert, mittels einer intelligenten und deshalb privilegierten Minderheit, die angeblich die wahren Interessen des Volkes besser kennen soll als das Volk selber.

Da die besitzenden und herrschenden Klassen also nicht imstande sind, die Ansprüche des Volkes zu befriedigen oder seine Unzufriedenheit zu besänftigen, haben sie nur ein Mittel zur Verfügung: staatliche Gewaltanwendung, kurz gesagt, den Staat. Denn der Staat bedeutet Gewalt, eine Lenkung durch Gewalt, verhüllte Gewalt, oder, wenn nötig, offene, nackte Gewalt.

Ein jeglicher Staat, möge er auch in der liberalsten oder demokratischsten Gestalt auftreten, ist notwendigerweise auf Herrschaft und Gewalt gebaut. Mit anderen Worten: auf Despotie, eine zwar getarnte, aber nicht minder gefährliche Despotie.

Michael Bakunin in ANARKISTIK LESEBOK, Oslo

DESHALB, 2004/05 ist Wahljahr, in dem gilt:
MACHT DIE STIMMZETTEL ZU DENKZETTELN
http://www.carookee.com/forum/m-wie-mensch/96

_________________________
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung
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[editiert: 03.03.04, 18:39 von bjk]
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