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Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla

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Seite: 1, 2
Autor Beitrag
bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 11.05.05, 00:00  Betreff:  Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Orion
    Ich bin zwar nicht katholisch, aber lasst doch bitte den Papst in Ruhe, der hat genug Probleme, auch ohne eure blöden Kommentare und diese dekadenten Medienberichte.


Hi Orion,

herzlich willkommen in unserer community! Schön, daß Du zu uns gefunden hast und ich freue mich schon auf viele konstruktive Diskussionen, nicht nur zum Papst, wer immer das gerade ist

Wir lassen ihn doch jetzt in Ruhe und so blöd finde ich die Kommentare hier im Forum gar nicht höchstens etwas polemisch - aber das würzt doch gerade jede Diskussion!

Dekadent finde auch ich die unkritischen und zum Erbrechen lobhudelnden Medienberichte - - - oder meintest Du etwa was anderes?

Gruß
bjk





[editiert: 11.05.05, 00:01 von bjk]
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Orion

Beiträge: 2

New PostErstellt: 10.05.05, 18:55  Betreff: Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

Ich bin zwar nicht katholisch, aber lasst doch bitte den Papst in Ruhe, der hat genug Probleme, auch ohne eure blöden Kommentare und diese dekadenten Medienberichte.

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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 22.04.05, 14:13  Betreff:  Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: unGEZogen
    ... Die hysterische "Freude" und der "Stolz", dass ausgerechnet ein Deutscher Papst werden "durfte" und dass nach 482 Jahren, das ist einfach nur irre! Wer noch immer GEZ zahlt ist selber schuld
Hi unGEZogen, wo Du recht hast, hast Du recht

andererseits könnte eine Ursache auch bei Hartz IV liegen, siehe unten





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unGEZogen

Beiträge: 63
Ort: Erde


New PostErstellt: 19.04.05, 20:44  Betreff:  Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

der perverse Medien-Mummenschanz nun auch um den neuen Papst, nur weils ein deutscher Kathole ist, flimmert volksverblödend über sämtliche Bildschirme. Die hysterische "Freude" und der "Stolz", dass ausgerechnet ein Deutscher Papst werden "durfte" und dass nach 482 Jahren, das ist einfach nur irre! Wer noch immer GEZ zahlt ist selber schuld



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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 11.04.05, 07:49  Betreff:  Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

kopiert aus: http://www.jungewelt.de/2005/04-11/024.php




11.04.05

Klaus Bittermann

Kaputte Katholen

Der Papst, die Medien und der Tod


Es war ein langes Gewürge, und die öffentliche Zurschaustellung des Siechtums hatte nicht mal der Papst verdient, auch wenn er sich selbst keine Schonung gewährte. Kurz bevor er den Löffel abgab, lehnte er sich noch einmal krächzend aus dem Fenster, um seine Schäflein zu segnen, was ein bißchen nach Muppetshow aussah. Früher kippte man dem Papst einfach ein bißchen Gift in den Becher und die Sache war geritzt. Aber die Kirche ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Zehntausende weideten sich auf dem Petersplatz am schmerzverzerrten Gesicht von Paul II. und gerieten darüber in religiöse Verzückung. Kein schöner Anblick, aber es wurde einem nichts erspart, und daran sieht man, daß die Verurteilung von Gewaltvideos in den Medien nur geheuchelt ist, denn schlimmer, als jemandem öffentlich beim Abkratzen zuzusehen, sind diese Dokumente auch nicht. Der religiös verbrämte Voyeurismus will dabei ebenso auf seine Kosten kommen wie jeder andere eben auch. Das Leid und die Qual üben vor allem auf die Religiösen eine große Faszination aus, und auch wenn man sie offiziell verdammt, verabscheut, verurteilt, verteufelt und ganz entschieden ablehnt, würde man ohne sie gar nicht auskommen. Die Affinität der Gläubischen zu den Bildern und Darstellungen des Grauens ist Tradition, die Wundmale ihres Chefs und die ausgesuchten, ja exquisiten Qualen der Märtyrer waren immer auch die Quelle großer Befriedigung. Oder, wie man im Ruhrgebiet sagen würde: »Da gehen die Katholen kaputt drauf!«

Vielleicht aus diesem Grund wurde die Nachricht vom Tod des Papstes wie ein glückliches Ereignis gefeiert. Sein Tod wurde beklatscht und bejubelt, Menschen umarmten und beglückwünschten sich, als sei man froh darüber, daß der durch sein Verbot von Verhütungsmitteln für AIDS maßgeblich verantwortliche Massenmörder endlich weg vom Fenster ist. Aber es war nicht plötzlich der Weltfriede ausgebrochen, sondern man feierte den Papsttod und sich selbst als mediales Ereignis, weil man dabeigewesen ist. Die Menschen zückten Foto-Handys und Cam-Corder, um genau das zu dokumentieren und mitzuteilen. Man imitierte damit, was Prominente vormachen. Wichtig ist nicht, warum man da ist, sondern daß man da ist. Nun war man deshalb zwar noch kein Promi, aber immerhin schon mal ein Adabei, also dort, wo Medien und Massen sich ein Stelldichein gaben und sich selbst inszenierten. Auf einen Betenden kamen zwei Kameras, die ihn filmten. Und deshalb klatschten sie. Sie beklatschten sich selbst, weil man wußte, daß man als bloße, sich zusammenballende Masse aus dem Papsttod ein »Mega-Event« machen konnte. Es herrschte eine geradezu symbiotische Beziehung zwischen Massen und Medien, denn je mehr Menschen nach Rom strömten und eine ganze Stadt lahmlegten, desto weniger konnte man dem Terror der medialen Berichterstattung entgehen, und je mehr darüber berichtet wurde, desto mehr Menschen wollten dabei sein.

In den Nachrichten der TV-Anstalten bekam man nichts anderes mehr serviert als fundamentalistische Eiferer, die nicht, wie in einer von Vernunft regierten Welt, ob ihres Geisteszustandes bemitleidet und ansonsten ignoriert werden, sondern denen man den gesamten Nachrichtenplatz einräumte, obwohl oder vielleicht auch gerade weil die Christen nichts als entrücktes und befremdliches Betroffenheitsgequackel und ein paar Tränen zu bieten hatten. Und wenn das aktuelle Befinden des Papstes bis ins Kleinste durchgekaut war, ging eine andere religiöse Sekte auf Sendung, die für das unwürdige Dahinvegetieren der im Wachkoma liegenden Terri Schiavo mit Gebet und Gewalt eintraten und ihr kurz vor dem Tod sogar noch einen Pfaffen auf den Hals hetzten. Da hatte selbst Harald Juhnke, der sonst immer für eine Schlagzeile gut war, keine Chance. Er hatte Glück: Im Schatten des Papstes konnte er sich fast unbemerkt davonmachen. Ihm blieb das unwürdige Ende des Papstes erspart, von Hunderttausenden angegafft und fotografiert zu werden.

Der Papst-Biograph Andreas Englisch schrieb: »Ich bin froh, daß sie dem Marathonmann Gottes für die letzte Reise die Lederslipper angezogen haben, die er so gerne mochte. Ich weiß noch, wie er sie nach der Hüftoperation 1994 zum ersten Mal trug. Sie waren bequemer als die Lederschnürschuhe.« Und damit wußte man, woraus das Mega-Event wirklich bestand: Aus aufgeblasener Nichtigkeit.


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[editiert: 11.04.05, 07:53 von bjk]
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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 08.04.05, 08:10  Betreff:  die Berliner CDU, Gregor Gysi und der tote Papst  drucken  weiterempfehlen




kopiert aus: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/76765.html


Wie viel Papst braucht Berlin?


[...] beim Gang des Heiligen Vaters durchs Brandenburger Tor. Nun ist er tot. Doch schon bald könnte eine Berliner Straße seinen Namen tragen.

Die CDU in Mitte will die Karl-Marx-Allee rasch in Johannes-Paul-II.-Allee umtaufen.

Kreischef Stephan Tromp sagte dem KURIER: "Berlin ist dem verstorbenen Papst zu besonderem Dank verpflichtet, weil er maßgeblich mit den Prozess eingeleitet hat, der zum Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Europa und zum Fall der Mauer führte." [...]

Auch PDS-Star Gregor Gysi ist der verstorbene Papst heilig: "Die Benennung einer Straße nach Johannes Paul II. halte ich für denkbar, weil ich glaube, dass er eine moralisch-integre Persönlichkeit war. Er hat Ungerechtigkeiten scharf kritisiert – egal, ob sie staatssozialistisch oder kapitalistischer Prägung waren."





was beim guten Gregor die Hirnoperation vor ein paar Wochen nicht so alles bewirkt ... ... ...

bjk





[editiert: 08.04.05, 08:10 von bjk]
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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 07.04.05, 22:16  Betreff:  Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

"Getreu dem Spruch:
"De mortuis nil, nisi bene" , werde ich hier meine Rückblende beenden!"






Liebe Baba,

wie Du sehr richtig erkannt hast, leben wir in einer Hochzeit des medialen Mummenschanzes, wir alle sind "Versuchskaninchen" einer großangelegten medialen allgemeinen Gehirnwasch-Volksverblödungs-Versuchsreihe! Die vorletzte war der Südostasien-Tsunami, die momentan letzte die Massenhysterie um das Ableben des höchsten katholischen Würdenträgers.

Die subtile Perfidie dieser massenverblödenden Gehirnwäsche wollte ich mit der Eröffnung dieses Threads aufs Korn nehmen, weniger die Person Wojtyla, wenn auch unvermeidlich ist, daß sein Wirken zu Lebzeiten in die Argumentation einfließt. Weil Wiglaff Droste von der "taz" in seiner Glosse genau das gleiche Anliegen hatte und es in herrlich erfrischend freche Sätze gekleidet hat, brauchte ich mir hierzu keine weitere Mühe zu geben sondern hab ihn einfach nur zitiert.

Und weil es hier im Thread eben nicht um die Person Karol Wojtyla geht, wird hier auch kein Rufmord oder schlimmeres betrieben. Das erledigt die Medienindustrie, indem sie uns bis zum Überdruß berieselt. Mal sehen, was als nächstes dran ist - - - und ganz gewiß findet sich irgendein Ereignis, was die Massen von der bewußten Wahrnehmung ablenkt, daß durch weltweite Ausplünderung immer größerer Bevölkerungsteile durch eine privilegierte Minderheit die Massenverelendung mit Riesenschritten voranschreitet.

Die Kirchen, ihre Würdenträger und der Mummenschanz um beide tragen daran ein gerütteltes Maß an Mitschuld, wenn nicht sogar durch Unterlassen und Beschwichtigen die Hauptschuld!

Gruß
bjk


[editiert: 07.04.05, 22:18 von bjk]
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Baba Yaga
New PostErstellt: 07.04.05, 20:43  Betreff: Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

Massenhysterie!

Wir leben in der Hochzeit der Mediendiktatur!

Ich frage mich schon die ganze Woche, was es so Besonderes und Verdienstvolles ist, wenn ein auf ein Podest Emporgehobener hie und da ein paar Ethikparolen fallen läßt?

Beginnt man eine Reflexion der Leistungen und Verdienste bei einem so unbeschränkt Mächtigen und unangreifbar Positionierten, sollte man sich fragen, was hat dieser Potentat versäumt und unterlassen, um verändernd auf Elend, Not und Herausforderungen der Jetztzeit zu wirken?
Hat er seine Möglichkeiten genutzt und sich entsprechend bis an die Grenzen des Erreichbaren eingesetzt?

Die Antwort ist für mich eindeutig "nein"!

Ausser ein paar Allgemeinplätzen aus dem christlichen Moralcodex war da nix Bedeutendes für mich zu erkennen - und das bei einem Vermögen im Rücken, das im weltweiten Vergleich auf einem der vordersten Plätze rangiert!
Im Vergleich zur Spendenbereitschaft abhängig Beschäftigter und deren Einkünften, waren "Leistungen" der Curie und der katholischen Kirche. - wie gehabt -, klägliche Almosen.

Schöne Reden und Religionshokuspokus mögen Massenhypnose auslösen, eine nachhaltige und meßbare Leistung ist das in meinen Augen nicht, - schon gar nicht im Hinblick auf die Möglichkeiten des Medienzeitalters!

Getreu dem Spruch:
"De mortuis nil, nisi bene" , werde ich hier meine Rückblende beenden!

Baba Yaga
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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 07.04.05, 00:08  Betreff: Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

kopiert aus: http://www.taz.de/pt/2005/04/05/a0249.nf/text



alles papst oder was? ein ordnungsruf von WIGLAF DROSTE

"Widdewiddewitt, der Papst ist tot / Die Katholiken sind in Not / Doch sie können sich auch freuen / Denn sie kriegen bald 'nen neuen", sang mir der Jazzsaxofonist Ernst-Ludwig Petrowsky telefonisch ins Öhrchen. Das war am Sonntag, dem 3. April 2005, um ein Uhr mittags. Die alten volkstümlichen Verse, die Luten Petrowsky fröhlich zitierte, waren das erste Vernünftige, das im Geningel um den Abgang von Papst Johannes Paul II. zu hören war.

Was rissen sie sich alle die Beine aus, um beim römischen Todesmarathon vorn mit dabei zu sein. Der Herrscher der Gläubischen katholischen Zuschnitts hatte seinen letzten Furz gelassen, die mediale Welt nahm ihn voll auf Lunge und behauptete stolz, es handele sich um Weihrauch. Beschmiert und stinkend vor Dummheit standen die Medientrompeter da und dachten, sie verströmten die Aura von Pietät und Würde. Da sie alle das Identische taten, hielten sie den Karneval mit Karol Wojtyla für ganz große Kondolenz. So funktioniert Massenhypnose. Wer seinen Kopf so zugerichtet hat, dass er die eigene Propaganda unerschütterlich für die Wahrheit hält, kann in den USA Präsident werden. In Deutschland wird er Journalist und spricht gern von Pressefreiheit, einem Konsumartikel zu Einsneunundneunzig.

An Verstandabschaltungskraft konnte es das Szenario um den päpstlichen Hingang mit einem größeren Tsunami, einem Bundesligafußballbestechungsskandal oder dem Getunneltwerden einer britischen Prinzengattin durchaus aufnehmen. Die Schlammflutverwalter der öffentlichen Meinung nahmen's dankbar entgegen - schön peu à peu, langsam und qualvoll, so wie sie das lieben, nippelte die polnische Flugente ab, sodass alle etwas davon hatten. Das nennt man wohl einen fairen Umgang mit den Medien, die diesen Tod nicht einmal künstlich breittreten und auswalzen mussten - das besorgte der Papst ganz allein. Der Mann war ein Profi, keine Frage.

Auf das letzte Kapitel folgte Gebrüll. Kleinkinder wurden vor Kameras gezerrt und mussten heulend beteuern, dass der Papst für sie "ihr ganzes Leben" gewesen sei. Dass die Eltern dieser armen Geschöpfe nicht wegen Kindesmisshandlung belangt werden, zeigt nur, dass für Christen nicht dieselben Regeln gelten wie für mündige, also auch strafmündige Menschen. Offiziell gibt es in der Bundesrepublik Deutschland die Trennung zwischen Kirche und Staat, faktisch ist sie aufgehoben. Ein ausländischer Besucher, der Anfang April 2005 die deutschen Zeitungen las, konnte nur zu dem Schluss kommen, er sei in einem Gottesstaat gelandet.

So viel Unisono-Geblöke wie nach dem Erlösungsgewürge des obersten katholischen Hasspredigers war sogar im Kernland der freiwilligen Gleichschaltung selten zu hören. Die Tageszeitung, die nach dem Deutschen Herbst gegründet wurde, damit in Zeiten der Massenhysterie wenigstens eine Stimme mit Gehirn zu vernehmen sei, ging genauso begeistert vom Netz wie der Rest. Der Satz "Die Würde des Menschen ist unantastbar" gilt nicht für deutsche Medienvertreter. Was nicht vorhanden ist, kann nicht angetastet werden. Der Papst ist tot? Die Zeitungsrubrik für Meldungen dieser Preisklasse heißt Vermischtes.


taz muss sein: Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert?


[editiert: 07.04.05, 00:08 von bjk]
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crack

Beiträge: 25
Ort: Eitorf


New PostErstellt: 06.04.05, 16:10  Betreff: Re: Gedanken zum Mummenschanz um den toten Papst Wojtyla  drucken  weiterempfehlen

Über die Toten nur gutes...

...Wieso, seit wann ist sterben ein Verdienst? Wir irgendein Mensch besser durch den Tod? Lässt der Tod unsere Taten und Verfehlungen verschwinden oder bessert er Sie? Nein, tut mir leid...



mit freundlichen Grüssen,
with best regards,

crack
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