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Anarchie - Was ist das?

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Autor Beitrag
zystein


New PostErstellt: 13.02.06, 15:18  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

ja, ich hatte Riker in deinem Sinne verstanden. Aber ok, präzisieren wir "Gegenstand" als "Ergebnis des Experiments".
Dadurch dass die Beobachtung einen anderen Fokus setzt, beeinflußt sie das Ergebnis des Experiments. Mit anderen Worten:
Beobachtungen des (sub-)atomaren Bereichs zeigen uns, dass unsere "Wahr"-gebung unsere "Wahr"-nehmung beeinflußt/beschränkt. Findest du Rikers sehr gutes Beispiel von der Uhr nicht erstaunlich? Wir be-handeln (manipulieren) ein Objekt, hier den Wecker, unterschiedlich und wir können beobachten, dass er uns etwas anderes zurückgibt als der nicht_be-handelte.

Aber nun erklärt mir bitte einmal, was "unterschiedlich tickende Wecker" mit unseren - zunehmenden - Existenzproblemen auf dieser unseren einen Welt zu tun haben. Diese Frage bereitet mir nämlich einen zunehmenden geistigen Muskelkater.

mit freundlichen grüssen
zystein
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Isquierda

Beiträge: 279
Ort: Magdeburg

New PostErstellt: 13.02.06, 13:21  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: zystein
    "es nennt sich korrekt: "unbestimmtheitsrelation" und es mit dem, wa sdu darin lesen willstz, nichts zu tun. Es wird da auch keineswegs dargelegt, dass ein Atom ein Sunjekt ist - möchtest du dich weiterhin darauf berufen, so solltest du ausführen, worin du eien solche Aussage erlesen willst..."

    Liebe Ines,
    ich bitte dich...

    "Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass der Ort und der Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Die Unschärferelation wurde 1927 von Werner Heisenberg formuliert..."

    mit freundlichem gruss
    zystein
Ja, genau!


Riker meint:
"Die Quintessenz dieser Aussage [der heisenbergschen Unbestimmtheitrelation] ist es, daß die Beobachtung den Gegenstand beeinflußt, der beobachtet wird."

Aber die Unbestimmtheitsrealtion lautet:

"Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass der Ort und der Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Die Unschärferelation wurde 1927 von Werner Heisenberg formuliert..."

Sie sagt also keinesfalls etwas darüber aus, ob "Beobachtung den Gegenstand beeinflußt", sondern lediglich darüber, "dass der Ort und der Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt [werden können]", Das heißt: "Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur." und das heißt eben nicht, dass Objekte durch Beobachtung beeinflußt werden, sondern nur, dass Beobachtung keine absolut exakten Meßergebnisse geben wird. Sie sind ja auch abstrakt- was auch sonst?

Siehst du denn da einen Zusmamenhang zwischen Heisenberg´s Aussage und Riker´s Interpretation? wenn je, welchen?


[editiert: 13.02.06, 13:23 von Isquierda]
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soyfer

Beiträge: 205

New PostErstellt: 13.02.06, 12:44  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Riker
    tja aber die diskussion zeigt oder läßt vermuten, daß es den idealen Anarchisten wohl nicht gibt
Ich wäre wohl der letzte, der behaupten würde, dass es den "idealen" Anarchisten geben kann. Denn Anarchisten sind nun mal Menschen, wie alle anderen auch, haben ihre freundlichen und unverträglichen, ihre gescheiten und blinden Seiten (um moralische Wertungen gut und böse aus der Erklärung zu lassen). Als besonders freiheisliebende Wesen wird auf sie in sehr viel größeren Maße zutreffen, viele Häuptlinge, kein Stamm. Macht auch durchaus Sinn, denn Stämme mit Häuptlingen wären ja wieder Zeichen einer Herrschaft, denn nicht der Häuptling macht die Herrschaft, sonern der untergeordnete Stamm. Daher ist für mich Anarchie, diese Meinungs-, Ansichten- und Lebensvielfalt der Menschen ohne Konflikte zu ermöglichen. Als ein Mensch, der das heute anstrebt, nenne ich mich Anarchist; aber als Mensch bin ich (auch unter dem Aspekt meines Iches als Anarchist) so wenig ideal, und auch überhaupt nicht in der Lage, einen Inhalt des Idealen finden zu können, die nicht eines Wahrheit-definierenden Gottes (und hieße der Logik) und meines Wissens um ihn (welche mir zu meinem Bedauern gänzlich ermangelt) bedarf, wie jeder andere Mensch, der sich als Anarchist sieht.
Also, ideale Anarchisten lassen sich wohl nur im Himmel finden, oder in der Hölle, oder gar nicht, je nachdem, ob und wie immer Gott ist.

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zystein


New PostErstellt: 13.02.06, 12:25  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

"es nennt sich korrekt: "unbestimmtheitsrelation" und es mit dem, wa sdu darin lesen willstz, nichts zu tun. Es wird da auch keineswegs dargelegt, dass ein Atom ein Sunjekt ist - möchtest du dich weiterhin darauf berufen, so solltest du ausführen, worin du eien solche Aussage erlesen willst..."

Liebe Ines,
ich bitte dich...

"Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass der Ort und der Impuls eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt sind. Sie ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Die Unschärferelation wurde 1927 von Werner Heisenberg formuliert..."

mit freundlichem gruss
zystein


[editiert: 13.02.06, 12:32 von zystein]
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Isquierda

Beiträge: 279
Ort: Magdeburg

New PostErstellt: 13.02.06, 12:14  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Riker
      Zitat:
      "Ja, und? ICH ist auch Objekt - der eigenen Betrachtung besipielsweise. Und"
    du kannst dich nicht als Objekt betrachten ohne daß dein Subjekt nicht zugegen ist und deine Betrachtung beeinflußt. ^
Ich habe auch nie behauptet, dass Objekte nicht subjektiv betrachtet werden können. Die subjektive Beeinflussuung bei einer objektiven Betrachtung steht doch nicht zur debatte, sondern lediglich der Umstand, ob ICH Subjekt ist oder eben auch Objekt sein kann. Und natürlich ist ICH auch Objekt. Ursprünglich hast du aber erklärt, ICH sei imemr subjektiv - was eben so nicht stimmt. Hier vermischt du auch die Begriffe "subjektiv" im Sinne von "indivudell gefärbt" und "Subjekt" Im Sinne von "Person" oder meintest du Subjekt im Sinne von Grammatik oder wie überhaupt? Was meinst du mit "subjektiv", wenn ein "Ich-Punkt" das sein soll.

    Zitat: Riker
    Schon mal was von der heisenbergschen unschärferelation gehört ? Die Quintessenz dieser Aussage ist es, daß die Beobachtung den Gegenstand beeinflußt, der beobachtet wird.
Wie bitte? Ich verändere einen Stein, wenn ich ihn betrachte? Das solltest du genauer ausführen....Unter heisenbergscher Unbestimmtheitsrelation habe ich mir bisher laienhaft was anderes vorgestellt.

    Zitat: Riker
    Man könnte es auch als die Grenze der Objektivität bezeichnen.
Nach meinem Verständinis nicht!

    Zitat: Riker
      Zitat: Isquierda
      Vielleicht kannst du mir dann erklären, was die "unfaßbare gesamtheit" sein soll, die mit formalen Mitteln eben nicht darstellbar wäre...Das interessiert mich brennend.
    Das "Wir".
Wie bitte? "WIR" ist die "unfaßbare Gesamtheit"? Dann ist es aber weder Unfaßbar, noch gesamt, sondern nur ein Teil, weil es außer "WIR" noch andere gibt.....Wer sind "WIR"? Die Erklärung ist absurd.

    Zitat: Riker
    Wenn du weißt wieviele Atome es im Universum gibt und wo sie herkommen, dann sag bescheid.
Warum soll ich das wissen und wofür wäre es von Belang? Aber an den urknall glaube ich - falls das Zweifel bestehen.

    Zitat: Riker
    Die Welt wird lauschen, denn dann ist die Summe deines Ichs allwissend geworden
Was?

    Zitat: Riker
    Du gehst in der Annahme falsch, daß formale Mittel Wahrheit offenbaren.
Es ist aber so und meine Annahme ist richtig. Es ist auch hinlänglich erklärt und allgemein akzeptiert.

    Zitat: Riker
    Die Mathematik und auch die Physik ermöglicht Erkenntnisse mehr nicht.
Ja klar! Was denn auch sonst? Wahrheit ist eine Erkenntnis!

    Zitat: Riker
    Wenn Du die Welt abstrahierst dann reduzierst du die Welt auf ein Modell.
Jetzt wird´s ja ganz abenteuerlich: wenn ich die Welt abstrahiere, reduziere ich sie? das glaubst du? In der tat bilde ich ein Modell (von was auch immer) - wenn ich abstrahiere, ja, aber das ändert doch nicht das betrachtete Objekt, es bildet es nur ab. Sollte das hier ein Pamphlet wider der Abstraktion werden, so übe ich mich mal in Entsetzen: Mache dir kein Bildnis von mir, sprach Gott - und ersatzweise ist es jetzt die "Welt"? Ist das wirklich dein Ernst?

    Zitat: Riker
    davon gibt es momentan zwei. die eine ist die Relativitätstheorie und die andere ist die Quantenfeldtheorie. Ironie des Schicksals ist es, daß sich beide Theorien bisher nicht linearisieren lassen.
Weiß ich nicht - ich glaube auch nicht, dass das für die aktuelle Diskussion von Belang ist.

    Zitat: Riker
    Du glaubst halt, daß Abstraktion Wahrheit oder die Wirklichkeit an sich ist.
Nein, ich halte Abstraktion für eine intellektuelle Qualifikation, die man sich bisher nur bei Kindern wagte, in Frage zu stellen - Ansonsten ist wohl klar, dass Abstraktion die Wirklichkeit abbildet - über Wahrheit sagt das erstmal nichts, dazu bedarf es einer entsprechenden wahrheitstheorie, mit deren Hilfe man das Modell betrachten kann....

    Zitat: Riker
      Zitat:
      Zitat: Riker
      Zitat: Isquierde
      ICH ist die Summe aller Erfahrungen und Wahrnehmungen.

      ja - so habe ich das auch mal gesehen

      Und dann wurdest du unheilbar krank? was passierte dann und warum siehst du es jetzt anders?
    Dabei geht es um Entität. wann meinst du ist der Zeitpunkt erreicht, daß deine Erfahrungen und Wahrnehmungen als mathematische Summe im Sinne eines Ichs darstellbar sind ?
Was? es gibt keinen solchen zeitpunkt. Warum sollte ich ihn erreichen? Oder meinste den Tod? ich verstehe überhaupt nicht, was du hier andeutest...

    Zitat: Riker
      Zitat: Isquierda
      Und warum nennst du es dann nicht so und warum versteigst du dich in der Annahme, das Universum bestünde auch Ich-Punkten? Was soll das alles? ?
    ich versteige mich nicht zu der Annahme. Das ist eine Aussage der Einsteinschen Relativtätstheorie und die wurde falsifiziert.
was wurde falsifiziert? Deine definition der "Ich-Punkte"? Was genau?

    Zitat: Riker
    Nimmst Du zwei Atomuhren die Anfangs die selbe Uhrzeit haben, packst eine ins Flugzeug und fliegst damit um den Globus. Daheim angekommen kann man dann - auch du - feststellen, daß die beiden Uhren die anfangs gleich gingen nun nicht mehr die gleiche Uhrzeit aufweisen.
Was hat denn das mit dienen "ich-punkten" zu tun? ich bezweifele doch über haupt nicht einsteins relativitätstheorie, sondern viel mehr deine darstellung der wirklichkeit mittels so konstruierter Phrasen wie "ich-punkte"..

    Zitat: Riker
      Zitat: isquierde
      Gibt es irgendeine wissenschaftliche Stellungnahme zur wahrnehmungsqulifikation der Atome? Was nimmt ein Atom wahr? Warum ist es ein Subjekt
    Das betrifft jetzt die Quantenphysik. Wie gesagt, die Heisenbergsche Unschärferelation ist Teil der Selbigen Thematik. In der wird eben dargelegt, daß ein Atom auch Subjekt ist.
es nennt sich korrekt: "unbestimmtheitsrelation" und es mit dem, wa sdu darin lesen willstz, nichts zu tun. Es wird da auch keineswegs dargelegt, dass ein Atom ein Sunjekt ist - möchtest du dich weiterhin darauf berufen, so solltest du ausführen, worin du eien solche Aussage erlesen willst...

    Zitat: Riker
    Aber im allgemeinen liefert Wissenschaft keine Wahrheit außer für den Wissenschaftsgläubigen.
Das ist ein Scherz, oder? Du beziehst dich hier locker und fröhlich auf heisenberg, auf Einstein und erklärst im gleichen Atemzug, dass Wissenschaft keine Wahrheit liefert? Das ist Real-satire - der feinsten Qualität. Du stellst die Wissenschaft in Frage, nach wissenschaftlicher Methodik und in Bezug auf Wissenschaftliche WErkenntnisse.....das kann nur ein Witz sein.

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Riker
New PostErstellt: 13.02.06, 11:45  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat:
    "Ja, und? ICH ist auch Objekt - der eigenen Betrachtung besipielsweise. Und"
du kannst dich nicht als Objekt betrachten ohne daß dein Subjekt nicht zugegen ist und deine Betrachtung beeinflußt. Schon mal was von der heisenbergschen unschärferelation gehört ? Die Quintessenz dieser Aussage ist es, daß die Beobachtung den Gegenstand beeinflußt, der beobachtet wird. Man könnte es auch als die Grenze der Objektivität bezeichnen.

    Zitat:
    Vielleicht kannst du mir dann erklären, was die "unfaßbare gesamtheit" sein soll, die mit formalen Mitteln eben nicht darstellbar wäre...Das interessiert mich brennend.
Das "Wir". Wenn du weißt wieviele Atome es im Universum gibt und wo sie herkommen, dann sag bescheid. Die Welt wird lauschen, denn dann ist die Summe deines Ichs allwissend geworden

Du gehst in der Annahme falsch, daß formale Mittel Wahrheit offenbaren.
Die Mathematik und auch die Physik ermöglicht Erkenntnisse mehr nicht.
Wenn Du die Welt abstrahierst dann reduzierst du die Welt auf ein Modell.
davon gibt es momentan zwei. die eine ist die Relativitätstheorie und die andere ist die Quantenfeldtheorie. Ironie des Schicksals ist es, daß sich beide Theorien bisher nicht linearisieren lassen.

Du glaubst halt, daß Abstraktion Wahrheit oder die Wirklichkeit an sich ist.


    Zitat:
    Zitat: Riker
    Zitat: Isquierde
    ICH ist die Summe aller Erfahrungen und Wahrnehmungen.

    ja - so habe ich das auch mal gesehen

    Und dann wurdest du unheilbar krank? was passierte dann und warum siehst du es jetzt anders?
Dabei geht es um Entität. wann meinst du ist der Zeitpunkt erreicht, daß deine Erfahrungen und Wahrnehmungen als mathematische Summe im Sinne eines Ichs darstellbar sind ?

    Zitat:
    Und warum nennst du es dann nicht so und warum versteigst du dich in der Annahme, das Universum bestünde auch Ich-Punkten? Was soll das alles? ?
ich versteige mich nicht zu der Annahme. Das ist eine Aussage der Einsteinschen Relativtätstheorie und die wurde falsifiziert. Nimmst Du zwei Atomuhren die Anfangs die selbe Uhrzeit haben, packst eine ins Flugzeug und fliegst damit um den Globus. Daheim angekommen kann man dann - auch du - feststellen, daß die beiden Uhren die anfangs gleich gingen nun nicht mehr die gleiche Uhrzeit aufweisen.

    Zitat:
    Gibt es irgendeine wissenschaftliche Stellungnahme zur wahrnehmungsqulifikation der Atome? Was nimmt ein Atom wahr? Warum ist es ein Subjekt
Das betrifft jetzt die Quantenphysik. Wie gesagt, die Heisenbergsche Unschärferelation ist Teil der Selbigen Thematik. In der wird eben dargelegt, daß ein Atom auch Subjekt ist.

Aber im allgemeinen liefert Wissenschaft keine Wahrheit außer für den Wissenschaftsgläubigen.
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Isquierda

Beiträge: 279
Ort: Magdeburg

New PostErstellt: 13.02.06, 09:31  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Riker
    Hallo Ines,

    aber wie willst du den Wert/Qualität des Lebens - eines geliebten Menschens z.B. - in Zahlen mathematisch oder in eine Formel gefaßt ausdrücken und was soll damit gewonnen werden.
Überhaupt nicht! Meine Emotionen sind nichts was im öffentlichen Raum das dargestellt werden müßte. Ich muß meine Emotionen niemandem erklären und das schon überhaupt nicht so, als dass sie jemand verstehen muß. Emotionen sind Poesie: das wird entweder gefühlt oder eben nicht.

    Zitat: Riker
    ich weiß nicht, aber diese Art der Denke führt womöglich in die Bereiche wo man dann meint man könne unwertes Leben benennen, diesen Wahnsinn hatte man mal so vor ca. 60-70 Jahren hier in Deutschland.
Genau das gegenteil ist der Fall: wenn ich nicht den wert bestimme (was ohnehin Humbug ist], dann laufe ich auch nicht gefahr, den Un-wert festzulegen - was die logische Konsequenz aus einer absurden Wert-bestimmung ist.

    Zitat: Riker
    es kann einem Grausen, wenn man die Qualität des Lebens und Individuums mathematisch quantifizieren und per Formel bewahrheitet wissen will.
Das will und muß man auch nicht. man soll es auch überhaupt nicht.

    Zitat: Riker
    Nazis wären sicher sehr erpicht darauf, den Wert eines Ariers und eines Nicht-Ariers bestimmen zu können.
Das waren ja auch esoteriker, der allerfeinsten Güte. Scheinwahrheiten sind allen Diktaturen innewohnend. Sie bedingen sich sogar.

    Zitat: Riker
    ja Ich ist Subjekt und ich meine Intersubjektivität, wie zystein es schon bestätigt hat.
Ja, und? ICH ist auch Objekt - der eigenen Betrachtung besipielsweise. Und?

    Zitat: Riker
      Zitat:
      Intersubjektivität
      aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
      Wechseln zu: Navigation, Suche
      [Bearbeiten]
      Intersubjektivität in der empirischen Forschung
      Intersubjektiv bedeutet hier, dass eine Erkenntnis nicht auf das einzelne Individuum beschränkt ist, sondern andere Individuen unter den selben Voraussetzungen auch die selben Erkenntnisse erlangen. Zumindest besteht ein Zusammenhang zwischen den Erfahrungen/Handlungen der beteiligten Personen.

      Auf die wissenschaftstheoretisch betrachtete Forschung übertragen heißt das: Das Ergebnis der Forschung ist unabhängig vom Forscher und kann zeitunabhängig von anderen Forschern nachvollzogen werden. Diese würden mit den gleichen Daten und den gleichen Methoden auf das gleiche Ergebnis kommen. Dieser Gebrauch des Begriffs zielt unter anderem auf die Falsifizierbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse ab.

      Siehe auch: Contra principia negantem disputari non potest

      [Bearbeiten]
      Intersubjektivität in der Soziologie
      In der Soziologie meint Intersubjektivität, dass bestimmte Erfahrungen bei mehreren Individuen gleich sind. So erst können Symbole/Zeichen, wie zum Beispiel die Wörter einer Sprache, für verschiedene Individuen die gleiche Bedeutung haben. Erst die Intersubjektivität ermöglicht damit Kommunikation. Besteht eine Trennung von sozialen Gruppen, können durch unterschiedliche Erfahrungen unterschiedliche Bedeutungen von Zeichen/Symbolen entstehen.

      In den qualitativen Methoden ist das Konzept der Intersubjektivität wichtig, da erst so zu verstehen ist, warum zum Beispiel Ereignisse in einer anderen (Sub-)Kultur eine andere Bedeutung haben können, als in der eigenen Kultur. Man muss demnach die Erfahrungen und das Wissen dieser anderen Kultur teilen, um Ereignisse subjektiv aus der Sicht dieser Kultur zu verstehen. Erst wenn man die Unterschiede in den Bedeutungen von Symbolen/Zeichen beschreibt, werden die Erkenntnisse auch für andere Wissenschaftler nachvollziehbar und können dem Kriterium der Objektivität entsprechen.

      In der phänomenologischen Soziologie wird damit der subjektive und meist prägende Charakter des Erlebens beschrieben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Intersubjektivit%C3%A4t
Und?

    Zitat: Riker
      Zitat: Isquierda
      Das hört sich schlau an: Aber ist es das?
    Wer sein eigener Meister sein will, hat einen Narren als Schüler
    und es ist allemal besser auf sein Herz zu hören als der Formallogik, Vorstellung oder einer Theorie im Sinne von Wahrheit nachzurennen bzw. festhalten zu wollen
Ich verstehe überhaupt nicht, was du damit ausdrücken willst...

    Zitat: Riker
      Zitat: Isquierde
      ICH ist die Summe aller Erfahrungen und Wahrnehmungen.
    ja - so habe ich das auch mal gesehen
Und dann wurdest du unheilbar krank? was passierte dann und warum siehst du es jetzt anders?

    Zitat: Riker
    aber summe von erfahrungen und wahrnehmung sind nicht auf dich reduzierbar oder beschränkt,denn wahrnemung und erfahrung kann/muß man teilen und zwar mit anderen.
Was? Von reduzierbarkeit habe ich nie gesprochen, sondern vom ICH - und natürlich bin ICH das - wer denn sonst?

    Zitat: Riker
    deine definition vom ich hört sich beeindruckend an, aber ist letztlich inhaltsleer und nichtssagend.
Naja...

    Zitat: Riker
      Zitat: Isquierda
      ]Der Stein existiert, wenn ihn jemand betrachtet, ihn wahrnimmt.
    der Grund der Existenz des Steins soll darin seine Ursache haben, daß du ihn wahrnimmst ? Aha !
Sorry, aber wenn hier alle neuen Erkenntnisse der modernenen Philosophie an dir spurlos vorübergehen, dann mußte dir wohl den Vorwurf gefallen lassen, nicht auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse zu sein: Wir leben nicht mehr im alten Griechenland, sondern in Europaz im Jahr 2006. Aktuelle Feststellungen der modernen Wissenschaft sind keineswegs giftig, sondern hochinteressant: Gerade zur "wahrnehmungs-psychologie" gibt es ganz mannigfaltige und gar interdisziplinäre Aussagen, die genau das sagen, was ich sage....Ich saug mir doch das nicht aus den Fingern.

    Zitat: Riker
    um einen gibt es den stein, dann gibt es jemand der ihn wahrnimmt und dann gibt es noch den vorgang des erkennens. Daß du den Stein wahrnimmst sagt aus das er existiert meinst du. kennst du das Bild mit der alten und der jungen Frau. jenachdem nimmt der/die Betrachter entwedere die alte Frau oder die junge Frau wahr.
Das hat doch mit dem Ausgangs-Thema (Wahrnehmung) überhaupt nichts zu tun. Das ist "Wertung".

    Zitat: Riker
    was von beiden nun existiert als Informationsgehalt tatsächlich, wenn der eine die junge Frau erkennt und der/die andere die alte Frau.
Das interessiert den Stein nicht.

    Zitat: Riker
    der ich-punkt ist das subjekt in der wahrnehmungsrealität
Und warum nennst du es dann nicht so und warum versteigst du dich in der Annahme, das Universum bestünde auch Ich-Punkten? Was soll das alles? Gibt es irgendeine wissenschaftliche Stellungnahme zur wahrnehmungsqulifikation der Atome? Was nimmt ein Atom wahr? Warum ist es ein Subjekt?

    Zitat: Riker
    P.S
    soyfers ausführungen zur formallogik sind durchaus inhaltlich plausibel
    und zeigen die grenzen des erkenntnistheoretischen auf
    und sind nicht ausdruck von esoterik oder metaphysik.
Vielleicht kannst du mir dann erklären, was die "unfaßbare gesamtheit" sein soll, die mit formalen Mitteln eben nicht darstellbar wäre...Das interessiert mich brennend.

    Zitat: Riker
    tja aber die diskussion zeigt oder läßt vermuten, daß es den idealen Anarchisten wohl nicht gibt
Das ohnehin nicht und das ist gut so: Nur, woraus leitest du dieser Erkenntnis denn ab - aus der Summe deiner Trugschlüsse? Und warum? Wofür ist das wichtig? Und stellst du auch fest, dass niemand mehr über "Anarchie" reden will?

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Isquierda

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Ort: Magdeburg

New PostErstellt: 13.02.06, 09:07  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Gast
    Also ich bin ausgebildeter (habe meinen Doktor) "Logiker" (genauer gesagt wäre das Fach auf dt. wohl "Logik und Wissenschaftstheorie").
    1. Bitte lasst die Logik (egal welche- und es gibt ihrer viele) aus dem Spiel
    - ich hab sie wirklich gern und es tut mir leid zu sehen, was hier gerade von allen mit ihr veranstaltet wird
    2. Logik geht erst mal nicht um Wahrheit sondern um Richtigkeit - i.e. ob etwas richtig operiert wurde; Philosophen geht es um Wahrheit (die sind aber 'ne andere Fakultät)
    3. Ihr könnt keine Logik (nein nicht einmal einfachte formale Aussagenlogik), soweit ich das hier sehe (bis zur nächst einfachen STufe der Prädikatenlogik wäre es noch weit)
    4. Ihr müsst Logik auch nicht können - sie ist eben keine Diskussiongrunhdlage (dafür ist sie auch nicht konzipiert)
    5. Widmet euch den Anarchismus in euren Diskussionen - das ist der Sinn diesen Forums und es ist auch wichtiger für die Menschen; außerdem seid tlw. wirklich gut darin
    6. Wie bereits weiter oben geasgt unterliegen einige von euch einem ontologischen Fehlschuss (aus demSeien lässt sich kein sollen ableiten); es ist komplett wurscht, wenn man über ein Alternativsysteme (SOllensysteme) nachdenkt, es aus irgendwelchen Wahrheiten oder Existenzen oder Gesetzen abzuleiten (Seinsysteme).
    7. Also bitte lasst diesen unproduktiven Teil der Diskussionen uns passionierten Logikfreaks (dem kann man eh nichts abgewinnen solange man nicht alle Werkzeuge zur Hand hat) bzw. beschäftigt euch intensiv ein paar Jahre mit dem Thema Logik und u.v.a. Metalogik. Ihr habt hier wirklich wichtigeres zu iskutieren und könnt eure individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten wesentlich besser einbringen als wenn ihr euch auf eine C-Klasse-Logik-Diskussion einlässt

    Mit gut gemeinten Grüßen
Das ist ja wohl ´ne Frechheit!

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Isquierda

Beiträge: 279
Ort: Magdeburg

New PostErstellt: 13.02.06, 09:05  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: zystein
    ok, berechtigter einwand.
    nur eben dort, wo logik an und für sich als grundübel dieser welt an den pranger gestellt wird, und nicht etwa die "mißbräuchliche Verwendung" eines geistigen MITTELS aus unterschiedlichen INTERESSENLAGEN heraus und den ihnen eigenen "logiken", da haben wir den salat. dann entstehen solche "seitenarme", die regelrecht durchlitten werden müssen.

    mfg
Jau, da sind wir uns einig!

Liebe Grüße

Ines

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Riker
New PostErstellt: 11.02.06, 17:31  Betreff: Re: Anarchie - Was ist das?  drucken  weiterempfehlen

das muß ich noch nachtragen

    Zitat:
    Und eines Hammers. Eines "Universum" bedarf es dafür nicht zwangsläufig.
also ich lebe auf einem Planeten, den die Spezies Homo Sapiens Erde nennt und der ein Teil des Sonnensystems ist das wiederum zur Milchstraße - eine Galaxie - gehört und die Galaxie ist bestandteil des Universums.

also bitte erkläre wie der Hammer zwangsläufig ohne Universum existieren kann. der Hammer dürfte seinen Ursprung im Sternenstaub haben aus der sich dieses Sonnensystem bildete. das Universum ist ca. 13 Milliarden Jahre alt.

es gibt natürlich welche die Glauben die Welt wurde in ein paar Tagen erschaffen und die etwas gegen die Evolutionstheorie haben, weil es in der Bibel so steht - na ja, vielleicht ist das mit Anarchismus vereinbar - mit meiner Weltanschauung allerdings nicht

Grüße

Riker
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