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Ukraine: Politischer Sprengstoff - Peinliche Täuschungsmanover des Westens

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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 24.07.14, 06:38  Betreff: Re: Ukraine: Politischer Sprengstoff - Peinliche Täuschungsmanover des Westens  drucken  weiterempfehlen

zitiert aus: http://www.jungewelt.de/2014/07-24/002.php



Über Lehrstücke für Demagogie

( ... )

Spionagesatelliten können aus 35 Kilometern Höhe Fotos schießen, die so hochauflösend sind, daß selbst die Nummernschilder von Fahrzeugen auf der Erde zu entziffern sind. Warum flüchten sich dann Kerry und Company in solch vage Formulierungen, man habe Bilder und Daten, aus denen man Flugbahn und Abschußort bestimmen könne?

Rußlands Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow bestätigte, daß die Wrackteile auf das von Aufständischen kontrollierte Gebiet aufgeschlagen seien, machte aber darauf aufmerksam, daß das Flugzeug aufgrund seiner Masse und der Höhe sich noch minutenlang nach dem Abschuß vorwärts bewegt habe, was ihn zu dem Schluß kommen ließ, daß vielleicht die Trümmer auf russischem Territorium hätten niedergehen sollen, um »unsere Führung mit noch mehr Dreck« bewerfen zu können. Drei weitere Flugminuten – und es hätte geklappt.




... ich tue was Linke tun, Ungerechtigkeit bekämpfen!
von Yossi Wolfson
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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 23.07.14, 06:36  Betreff:  Ukraine: Politischer Sprengstoff - Peinliche Täuschungsmanover des Westens  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

entnommen aus: http://www.jungewelt.de/2014/07-23/052.php



Politischer Sprengstoff

Rußland präsentiert Fakten zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine und deckt zahlreiche Lügen Kiews und der westlichen Propaganda auf

Von Rainer Rupp


Am Montag nachmittag unterbrach der englischsprachige Kanal des Nachrichtensenders Russia Today (RT) sein Programm. Er übertrug eine Präsentation des russischen Verteidigungsministeriums ( http://kurzlink.de/Video-BUK ), in der vor allem über die Ergebnisse der Luftüberwachung jenes Gebiets in der Ostukraine informiert wurde, in dem die malaysische Passagiermaschine am 17. Juli abstürzte. Außerdem wurden Daten der elektronischen Aufklärung ukrainischer Radaraktivitäten an diesem Tag vorgestellt sowie Resultate der Satellitenüberwachung, die die Bewegung ukrainischer Buk-Luftabwehrraketensysteme im Donbass verfolgten. Obwohl die visuellen Hilfsmittel im Vergleich zu westlichen schlecht konzipiert waren und die Übersetzung ins Englische schrecklich ausfiel, enthielt die Lageeinweisung von Generalleutnant Andrei Kartapolow weltpolitischen Sprengstoff. Für Laien war das wahrscheinlich nicht sofort zu erkennen. Das könnte erklären, daß die stets der Wahrheit verpflichteten westlichen Medien die russische Initiative entweder weitgehend ignorierten oder als hilflosen »Versuch« belächelten, sich reinzuwaschen.

Aber man mußte kein Experte sein, um zu erkennen, daß die Russen harte und jederzeit überprüfbare Fakten auf den Tisch legten. Das hat der Westen zur Untermauerung seiner wilden Beschuldigungen gegenüber Rußland und den sogenannten Prorussen nicht getan, obwohl zumindest die USA dazu in der Lage wären. So wiesen die russischen Militärs z.B. darauf hin, daß sich ein neuer US-Spionagesatellit ausgerechnet zum Zeitpunkt des Absturzes über diesem Gebiet befunden hatte. Sie forderten Washington auf, die dabei gemachten Bilder der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

Im einzelnen konnten die Russen die Machthaber in Kiew mehrfach der Lüge überführen. Diese hatten behauptet, keines ihrer Kampfflugzeug habe sich in der Nähe der Absturzstelle befunden. Hier nun wurde nachgewiesen, daß ein üblicherweise mit R-60-Luft-Luft-Raketen bewaffnete Jäger vom Typ SU-25 auf die Flughöhe der Boeing 777 geklettert war, um sich ihr kurz vor ihrem Absturz auf 3500 Meter zu nähern und in diesem Abstand bis zum Absturz verblieb. Unerklärt bleibt vorläufig auch die Tatsache, daß die ukrainischen Buk-Radarstationen ausgerechnet an diesem Tag auf Hochtouren liefen, während sie davor und danach mit ein viertel Last oder nur halber arbeiteten.

Moskau konnte mit Hilfe von detaillierten Satellitenaufnahmen den Kiewern eine weitere faustdicke Lüge nachweisen: Am Tag des Absturzes war ein Buk-Luftabwehrsystem direkt an der Front, etwa 50 Kilometer südlich der Hauptstadt des Gebietes, Donezk, im freien Feld, d.h. offensichtlich in Kampfstellung, eingesetzt. Es befand sich in Reichweite zu Flug MH-17 und zur Absturzstelle. Die Moskauer Militärs fragen: Warum gab es diese Buk-Vorwärtsverlegung, obwohl die Volksmiliz nicht über eigene Flugzeuge verfügt? Warum wurde die malaysische Maschine von der ukrainischen Luftverkehrskontrolle in Kiew ausgerechnet am Tag des Absturzes von ihrer normalen Route 40 Kilometer weiter nördlich auf die todbringende Bahn gelenkt? Warum beschlagnahmten Sturmtruppen des Kiewer »Sicherheitsministeriums« die Tonbänder mit den Gesprächsprotokollen zwischen MH-17 und der Luftverkehrskontrolle in Kiew ohne Angabe von Gründen noch am 17. Juli?

Trotz der Entlarvung der Faschisten im »Sicherheitsministerium« und ihrer westlichen Adepten bleiben viele Fragen. Denn bei der Übertragung auf RT wurde auch deutlich: Die russischen Militärs legten in der Hauptsache die Ergebnisse der zivilen Luftüberwachung vor, um dem Westen keinen Einblick in die Fähigkeiten ihrer militärischen Systeme zu gewähren. Aber sie haben mit ihrer Präsentation deutliche Signale gesetzt. Von Experten war zu erfahren, daß Moskau dank der militärischen Aufklärung noch über weitaus genauere Informationen verfügt. Die könnte es bei Bedarf in vertraulichen bilateralen Treffen, z.B. mit Malaysia, auf den Tisch legen. Das ist offensichtlich mit China bereits geschehen, und die chinesischen Fachleute sollen dem Vernehmen nach von dem Vorgelegten überzeugt worden sein. Das würde erklären, warum sich das in solchen Fällen stets sehr vorsichtige und zurückhaltende offizielle Peking am Montag hinter Moskau stellte und gegen die US-Anschuldigungen verteidigte.

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entnommen aus: http://www.jungewelt.de/2014/07-23/054.php



Peinliche Täuschungsmanover


Wie der Westen mit gefälschten Dokumenten Stimmung gegen Rußland macht

Von Rainer Rupp


Die grenzenlose Voreingenommenheit westlicher Politiker gegen Moskau und die ostukrainischen Volksmilizen wird nur noch von der seit Monaten dauernden Hetze unserer vermeintlichen Qualitätsmedien übertroffen. Diese Konstellation hat die von Faschisten durchsetzte Regierung der Ukraine in die einzigartige Lage versetzt, Rußland und die Volksmilizen problemlos für den Abschuß der malaysischen Maschine verantwortlich machen zu können, denn das paßt genau in das Konzept der USA. Da Moskau nicht in die amerikanische Falle getappt ist und trotz der gräßlichen Massaker an der ostukrainischen Zivilbevölkerung nicht militärisch in der Ukraine intervenierte, hofft Washington die trägen Westeuropäer mit Hilfe des Absturzes von MH-17 doch noch gegen Rußland mobilisieren zu können. Beweise für eine Schuld Moskaus braucht es da nicht, es genügt, die Lügen des von Faschisten geführten ukrainischen »Sicherheitsministeriums« im Westen als Wahrheit zu salben.

Hauptsäulen für die Beschuldigung Moskaus sind ein Videoclip und ein Tonbandmitschnitt eines angeblichen Funkgesprächs zwischen zwei Volksmilizionären. Beide wurden auf der Webseite des »Sicherheitsministeriums« in Kiew veröffentlicht und dann, unterlegt mit entsprechenden antirussischen Kommentaren, schnell weltweit verbreitet, kritiklos von der westlichen Journaille aufgegriffen und von NATO-Politikern der Öffentlichkeit als »Beweise« für die Schuld Moskaus und der Volksmilizen präsentiert – z. B. jüngst von US-Außenminister John Kerry in einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender ABCN.

Allerdings hätte wenigstens bei den Medien die Herkunft dieser »Beweise« Mißtrauen erwecken müssen. Schließlich wäre das ukrainische »Sicherheitsministerium« mit seinen antirussischen Beschuldigungen nicht das erste Mal beim Lügen erwischt worden. Gleiches gilt auch für das bereits erwähnte Tonband, von dem behauptet wird, daß darauf ein abgefangenes Gespräch zwischen zwei Offizieren der Volksmiliz zu hören sei, die sich über einen erfolgreichen Abschuß eines Flugzeuges freuen und die dann – allerdings betroffen – über den Absturz einer Passagiermaschine sprechen. Ein Pech für die faschistische Fälscherbande, daß sie technische Stümper sind und ihr Produkt inzwischen von unterschiedlichen Tonstudios als gefälscht entlarvt wurde.

Zwar stammen die auf dem Tonband zu hörenden Stimmen von denselben Personen, allerdings sind zwei zu unterschiedlicher Zeit geführte Gespräche der beiden Milizionäre zu einem neuen zusammengeschnitten worden. Das war leicht aufzudecken, da die Aufnahme zwischen dem ersten Teil der Unterhaltung und dem zweiten einen Bruch in der Zeitkodierung aufweist. Letztere läuft meist unmerklich elektronisch im Hintergrund einer Aufnahme. Im ersten Gespräch freuen sich die Volksmilizionäre über den erfolgreichen Abschuß einer AN-26 des ukrainischen Militärs einige Tage vor dem Vorfall mit der MH-17, und im zweiten am Tag des Absturzes der malaysischen Zivilmaschine zeigen sie sich von der Tragödie sichtbar betroffen. Geschickt zusammenmontiert ergeben beide Sequenzen jedoch ein vermeintliches Schuldeingeständnis für den Abschuß von MH-17.

Der als zweiter Beweis geltende Videoclip zeigt vermutlich ein Transportfahrzeug der Volksmiliz, auf dem Buk-Raketen montiert sind. Auch dieser Clip stand zuerst auf der Webseite des »Sicherheitsministeriums« in Kiew. Angeblich ist darauf zu sehen, wie die Volksmiliz nach dem Abschuß von MH-17 ihre Buk-Raketen über die Grenze »zurück« nach Rußland schafft (siehe http://kurzlink.de/Video-BUK ). Tatsächlich wurde das vom Putschregime verbreitete Video weit entfernt von der russischen Grenze, tief in dem von den Kiewer Machthabern kontrollierten Gebiet aufgenommen.

Die erste Szene des Clips zeigt links vor dem Raketentransporter am Straßenrand ein halb von Büschen verdecktes Plakat mit Reklame für einen lokalen Autohändler in Krasnoarmeisk (»Krasnoarmiysk« auf Ukrainisch), ein Ort, der 120 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt in einem Gebiet, das seit Mai dieses Jahres vom Regime in Kiew kontrolliert wird. Zudem wurde das Konstrukt im Bildhintergrund, das sichtbar wird, sobald der Transporter sich bewegt, als ein Baustofflager in der Gorki-Straße von Krasnoarmeisk identifiziert. Statt einfach die Bilder der eigenen Luftüberwachung vorzulegen, greift der Westen lieber zu solch fabrizierten »Beweisen«.

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entnommen aus: http://www.jungewelt.de/2014/07-23/053.php



Dokumentiert: Zehn weitere Fragen

Generalstabschef Andrej Kartopolow und General Igor Makuschew richteten am Montag zehn Fragen an Kiew, nachdem der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow bereits am Freitag ebenso viele gestellt hatte (siehe jW vom 21. Juli):


1. Warum verließ Flug MH 17 den internationalen Korridor?

2. Handelte es sich beim Verlassen der Route durch MH 17 um einen Navigationsfehler, oder befolgte die Mannschaft Anweisungen der ukrainischen Flugkontrolleure in Dnipropetrowsk?

3. Warum war eine große Gruppe von Luftverteidigungssystemen in dem Gebiet stationiert, das von den Milizen gehalten wird, obwohl die Selbstverteidigungskräfte nicht über Flugzeuge verfügen?

»Soweit wir wissen, verfügte das ukrainische Militär über drei oder vier Luftverteidigungsbataillone, die mit Buk-M1-SAM-Systemen ausgestattet waren. Sie waren am Tag des Absturzes in der Nähe von Donezk stationiert. Dieses System ist in der Lage, Ziele im Umkreis von 35 Kilometern bis zu einer Höhe von 22 Kilometern zu treffen.«

4. Warum stationierte Kiew Buk-Raketensysteme am Rande der von Milizen kontrollierten Zone unmittelbar vor der Tragödie?

(…)

5. Am Tag des Absturzes verstärkte Kiew die Radaraktivität von Kupol-M1 9S18, der Schlüsselkomponente von Buk-Systemen. Warum?

6. Was tat eine Militärmaschine auf der Route, die für zivile Flüge gedacht ist?

7. Warum flog der Militärjet so nahe zu einem Passagierflugzeug?

8. Woher kam der Raketenträger, der auf einem Video zu sehen ist, das von westlichen Medien verbreitet wurde und angeblich zeigt, daß ein Buk-System von der Ukraine nach Rußland gebracht wurde?

9. Wo befindet er sich jetzt? Warum fehlen einige Raketen auf dem Trägerfahrzeug? Wann war zuletzt eine Rakete von ihm gestartet?

10. Warum haben die US-Behörden die Beweise nicht veröffentlicht, die die Behauptungen stützen, daß MH17 von einer Rakete abgeschossen wurde, die von den Milizen gestartet worden war?




... ich tue was Linke tun, Ungerechtigkeit bekämpfen!
von Yossi Wolfson
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