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Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten

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bjk

Beiträge: 7348
Ort: Berlin


New PostErstellt: 20.07.06, 10:21  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen




... auch ich muß mich arg am Riemen reißen, daß aus Zorn nicht blinde pauschalisierende nicht mehr differenzierende Wut wird - auf die ussraelische Bevölkerung !!!

... hier möchte ich mich ausdrücklich bei lolobeng für die Sperrung ihres Pseudos entschuldigen und sie voll rehabilitieren denn mittlerweile haben wir Mail-Kontakt aufgenommen und - aber darüber etwas später im Mitteilungs-Subforum mehr

... angeblich über 80% der israelischen Bevölkerung begrüßen die "Härte" ihrer Regierung und die Kriegsverbrechen der Mordbrenner-IDF

... israelische Kinder werden von kinderverderbenden verbrecherischen Eltern und entmenschten Militärs angehalten, Bomben und Granaten mit menschenverachtenden zynischen Sprüchen zu beschriften



Liebe libanesischen, palästinischen, arabischen, muslimischen, christlichen Kinder,
sterbt in Liebe.
Herzlichst
Eure israelischen Kinder


... ca. 40 (vierzig) Millionen christliche Religionsfaschisten in den USA hetzen zu noch brutalerer Kriegsführung - weltweit

... wie gesagt, ich muß mich arg zusammenreißen




kopiert aus:
http://www.jungewelt.de/2006/07-20/008.php


US-Medien: »Das ist unser Krieg.«

Rainer Rupp



Außerordentlich erfolgreich sei »Israels fünfte Kolonne in Amerika« dabei, die Nachrichten aus dem Mittleren Osten »zu verdrehen«, klagte diese Woche der konservative US-Kriegsgegner Justin Raimondo. »Statt über den brutalen Überfall auf den souveränen Staat Libanon zu berichten«, schrieben die US-Medien lediglich, daß Israel in den Libanon »hineingegangen« ist, »so wie man mal eben in einen Raum im eigenen Haus hineingeht«.

Vier Fünftel der US-Medienberichte beschäftigten sich detailliert mit dem Leid der von den Hisbollah-Raketen getroffenen Israeli. Über die von israelischen Bomben zerfetzten Frauen und Kinder im Libanon erfährt man in US-amerikanischen Medien so gut wie nichts. Mit Ausnahme Frankreichs und Spaniens ist das in Europa ähnlich. Dabei übersteigen die durch israelische Bomben verursachten Verwüstungen im Libanon die von Hisbollah-Raketen hervorgerufenen Schäden um ein Vielfaches. Auf jeden getöteten Israeli kommen derzeit zehn getötete Libanesen. Dennoch wurde der israelische Staatsterrorismus in den westlichen Medien von Anfang an gerechtfertigt, zuerst als Vergeltung für die »Entführung« der Soldaten und dann, nachdem dies angesichts der massiven Zerstörungen und der Opferzahlen im Libanon immer unhaltbarer geworden war, als Vergeltung für die Hisbollah-Raketen. Daß die Hisbollah ihre Raketen erst als Antwort auf die israelischen Bombenangriffe abgeschossen hatte, scheint die Vertreter der medialen vierten Waffengattung nicht zu stören.

Wenn es um Israel geht, hat man insbesondere in US-Medien schon immer vergeblich nach einer Spur von Objektivität gesucht. Die beiden renommierten US-Politikwissenschaftler John Mearsheimer und Stephen Walt haben dies kürzlich in einem detaillierten Bericht darauf zurückgeführt, daß die US-Außenpolitik von der zionistischen Lobby »gekidnapped«, also entführt worden sei. Der Lobby sei es gelungen, die israelischen Interessen im Mittleren Osten zu US-Interessen zu machen, so die Schlußfolgerung der beiden Wissenschaftler. Wie zur Bestätigung titelte William Kristol, Chefideologe der Neokonservativen und Herausgeber von The Weekly Standard, letzten Sonntag »Das ist unser Krieg«. Das Zentralorgan der Neokonservativen hat allein im Weißen Haus 50 Abonnenten. Kristol, der aus einer jüdischen Einwandererfamilie kommt, beschuldigte Iran, hinter allem zu stecken und heiligte Israels Angriffe gegen Libanon als »Teil des globalen Kampfes gegen den radikalen Islamismus«.

Insbesondere beklagte Kristol, daß es Washington in letzter Zeit nicht mehr gelungen sei, »aufrecht zu stehen und Syrien und Iran zu schwächen«. Statt »zu dem dummen (G-8-) Gipfel in St. Petersburg« zu fliegen, hätte Präsident Bush besser daran getan, »Jerusalem zu besuchen, die Hauptstadt der Nation, die bei uns steht und bereit ist, mit uns gegen unsere gemeinsamen Feinde zu kämpfen«, meinte der Mitbegründer des »Projekts Für Ein Neues Amerikanisches Jahrhundert« (PNAC), nur um nochmals zu bekräftigen, »das ist auch unser Krieg«.

Nicht anders sehen es auch die Medien der »christlichen« Fundamentalisten, die mit etwa 40 Millionen Präsident Bushs politisches Rückgrat darstellen. Tausende von ihnen strömten Anfang dieser Woche unter Führung des Evangelisten Reverend John Hagee zum »Washington/Israel Gipfel«, um von der Bush-Administration »mehr Unterstützung für Israel« zu fordern. Im Vorfeld hatte der »christliche« Reverend bereits den Leitgedanken erklärt: »Im Mittleren Osten gibt’s einen neuen Hitler. Der kann nur mit einem präventiven Militärschlag gegen Iran gestoppt werden.«

Reverend Hagee und der neokonservative Chefideologe Kristol gehören in den USA keineswegs zu den Extremisten, sondern zum Mainstream. So wie sie versucht ein Heer von »Medienschaffenden«, in den USA die Kriegsstimmung in der Bevölkerung, die vom Chaos in Irak inzwischen desillusioniert ist, wieder neu zu entfachen. In vielen Kommentaren werden Iran und Syrien als »vielversprechende Ziele ... in diesem gerade begonnenen ersten Stadium des dritten Weltkrieges« ausgemacht, so der ehemalige Fraktionssprecher der Republikaner, Newt Gingrich, am Sonntag im Presseclub des Nachrichtensenders NBC.




Mensch bleiben muß der Mensch ...
von Tegtmeier

[editiert: 20.07.06, 10:25 von bjk]
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zystein


New PostErstellt: 20.07.06, 14:21  Betreff:  Was nennen Sie tragbar, Herr Kramer?  drucken  weiterempfehlen

Sehr geehrter Herr Kramer,
israelische Kinder beschriften Bomben mit folgendem Text:
"To Jazrala with love from Israel"

Ist das Ihr Verständis von "Tragbarkeit"?

Oder ist vielleicht eher so, dass der "Bushismus" in Ihren Reihen Einzug gehalten hat?
Oder ist vielleicht doch so, dass sie selbst - aus taktischen Gründen und damit absichtlich - eine klare Differenzierung von Glauben und Staatlichkeit vermischen, um sich für ihre eigenen politischen "Stellungnahmen" argumentativ den Rücken frei zu halten?:
GEGENÜBER VÖLLIG BERECHTIGTER KRITIK!
Einer kritischen, logischen Überprüfung halten Ihre Rücktrittsforderung gegen Frau Wieczorek-Zeul und auch der laute Ruf nach einem "neuen Schulfach über Nationalsozialismus" nicht stand.
Was Sie hier im Namen Ihres Glaubens und Ihrer Geschichte verkünden und rechtfertigen, empfinden hier immer mehr Menschen als unerträglich und tendenziös!
Wir möchten Sie auffordern, Ihre Kritik an verfehlter Politik der israelischen Regierung vorzutragen, mit dem Ziel, im gegenwärtigen Konflikt zu einer Verhandlungslösung zu gelangen.

(Formulierungsvorschlag für eine "Protestnote")

mfg
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matrix555

Beiträge: 356


New PostErstellt: 20.07.06, 21:36  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen

Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen zu stoppen
Shraga Elam 19.07.2006




Israels Führung bringt Hunderttausende im Norden und im Zentrum ihres Landes in Gefahr: Die Hisbollah hat Raketen, die bis Tel Aviv und Jerusalem reichen. Und das dumme "Volk" unterstützt die Regierung und die Armee, während es derartig reingelegt wird. Ein Raketenschlag der Hisbollah auf die Raffinerien zum Beispiel, oder auf die petrochemischen Anlagen bei Haifa, würde wahrscheinlich den Tod Hunderttausender Menschen bedeuten. Und die "Party" würde noch weit schrecklichere Dimensionen annehmen, denn das wäre nicht das Ende der Blutorgie.

„Der Messias kommt nicht, er ruft nicht mal an (er schickt auch keine Mails) … und die Regierung sagt: Das Publikum ist dumm, und deshalb muss es zahlen.“

Aus dem berühmten und beliebten Schlager „Warten auf Messias " von Shalom Chanoch

Der israelischen Führung sind die Leiden arabischer Menschen gleichgültig. Das überrascht nicht, denn diese Haltung findet von alters her breite Unterstützung in der israelischen Bevölkerung. Überraschend ist, dass viele anständige Leute immer wieder in die grausige und verführerische Falle der alten israelischen Militärmaxime tappen: „Wenn Gewalt nicht hilft, dann greif’ zu mehr Gewalt.“

Wieso fehlt jedes Bewußtsein dafür, dass Politik, die auf Gewalt gründet, auch alle Israelis ernsthaft gefährdet?

Wieso gelingt es den Experten, sogar Leuten eine Gehirnwäsche zu verpassen, die nicht dumm sind?

Haben wir uns nicht diese und ähnlichen Fragen über Deutschen während der Nazizeit gestellt?

Wieso verstehen meine libanesischen Schwarmah-Verkäufer Dinge, die ein Großteil der israelischen Bevölkerung – das „Volk des Buches“ – nicht versteht oder nicht verstehen will?

Obgleich ihre Familien südlich von Tyrus schwer unter den israelischen Angriffen leiden – zum Beispiel ist die Versorgung mit Brot unterbrochen, weil die Hauptstraßen getroffen wurden - und obwohl sie in ständiger Angst leben, glauben sie, dass eine Lösung nur mit friedlichen Mitteln gefunden werden kann und dass eine Eskalation nur das Leid vergrößert.

Doch weder sie, noch andere LibanesInnen, das ist klar, sind alleine in der Lage, mehr Weisheit und Menschlichkeit in die explosive Region zu bringen, in der ein Feuer brennt, dass sich über die ganze Welt verbreiten kann.

Zweifellos ist die israelische Führung - mit Unterstützung der US-Regierung - schon lange an der Eskalation des Konflikts interessiert und vereitelt die Suche nach friedlichen und gewaltfreien Lösungen. Dieses perverse Ziel der israelischen Herrschaftselite ist seit dem Wahlsieg der Hamas im Januar 2006 näher gerückt. Während der folgenden Monate haben mehrere israelische Generäle öffentlich Maßnahmen diskutiert, die eindeutig Hunderttausende von Menschen aus ihren Häusern vertreiben würden. Die Durchführung dieser Maßnahmen schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Es überrascht, dass dafür ein so fadenscheiniger Vorwand wie die Gefangennahme eines israelischen Soldaten während einer raffinierten militärischen Operation genügt, ein Vorwand, der die Blöße und Gier der israelischen Führung nicht zu verdecken vermag.

Der Vorwand genügte jedoch, um einen Generalangriff anzustoßen, der fast nichts mit der Entführung oder der Befreiung des gefangenen Soldaten zu tun hat.

Das Potential für eine Eskalation im Gazastreifen ist noch keineswegs erschöpft, und es sieht so aus, als wäre das Ziel der Zusammenbruch der palästinensischen Behörde und die „Befreiung“, das heißt die Vertreibung von so vielen Palästinensern wie möglich. All dies im Einklang mit dem Armee-Masterplan „Operation Dornenfeld“.

Einer Veröffentlichung des bekannten US-Experten Anthony Cordesman zufolge sieht dieser Plan, der 1996 entworfen wurde, verschiedene Maßnahmen vor, von denen die meisten schon ergriffen wurden. Ein Beispiel ist die Evakuierung angreifbarer Siedlungen. Cordesman erwähnt in diesem Zusammenhang ausgerechnet die eventuelle Evakuierung der Siedlung in Hebron. Aber wie bekannt ist, wurde solch ein taktischer Rückzug im letzten Jahr im Gazastreifen vollzogen.

Die „Operation Dornenfeld“ schließt die Eliminierung der Palästinensischen Behörde ein, ebenso wie die „Evakuierung“ der Palästinenser aus „empfindlichen Gebieten“ - ein sehr dehnbarer Terminus.

Nach der Ausschaltung der Palästinensischen Behörde, das ist klar, besteht keine israelische Absicht mehr, zu einer direkte Herrschaft über die palästinensische Bevölkerung zurückzukehren. Das wäre wirtschaftlich und politisch zu teuer. Deshalb ist die Massenvertreibung, der „Transfer“, der feuchte Traum von Generationen israelischer Führer, jetzt anscheinend in Reichweite. Doch sind dafür bestimmte politische Bedingungen notwendig - eine massive Eskalation, zum Beispiel nach einem Mega-Terrorakt oder einem Großangriff.

Es ist deutlich geworden, dass die israelische Führung erwartet und vielleicht gehofft hat, dass nicht alle arabischen Staaten wie gewöhnlich mit verschränkten Armen daneben stehen und mehr oder weniger gleichgültig zusehen, wie die israelische Armee ihre Kriegsverbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung fortsetzt. Aus dieser Sicht kann man vermuten, dass die Regierung Israels und der israelische Generalstab damit gerechnet haben, dass die Hisbollah sich früher oder später dem bewaffneten Kampf anschließt, um den Druck auf die Palästinenser zu vermindern.

Ohne Zweifel ist die Hisbollah, ebenso wie die palästinensischen Militanten, völlig in die Irre gegangen mit ihrer Entscheidung, Israel militärisch anzugreifen. Sie hat der arroganten israelischen Führung weitgehend in die Hände gespielt, die sich nicht davon abhalten ließ, unnötigerweise sogar jene zu gefährden, die für sie gestimmt haben.

Die sehr schnelle israelische massive Reaktion auf den Hisbollah-Angriff deutet darauf hin, dass Israel aus den USA im Voraus grünes Licht für solche Aktionen bekommen hat.

Nun ist eine wirksame Strategie des gewaltfreien Widerstands gegen die gefährliche und zerstörerische Logik des Krieges erforderlich. Ein bedeutsamer erster Schritt in diese Richtung ist die Veröffentlichung und Verteilung eines Aufrufes an die SoldatInnen der israelischen Armee, Kriegsverbrechen zu verhindern; ein Appell der auf der folgenden deutschen Internetwebsite veröffentlich wurde:

http://arendt-art.de/deutsch/palaestina/texte/aufruf_israelische_soldaten_kriegsverbrechen_stoppen.htm



Es ist vielleicht kein Zufall, dass der Aufruf gerade aus Deutschland kommt, denn der Anti-Militarismus ist heute in Deutschland viel stärker als in Israel. Einerseits lässt diese Entwicklung hoffen, dass eine aggressive Gesellschaft sich radikal ändern kann. Andrerseits können wir es uns nicht leisten, vierzig bis sechzig Jahre darauf zu warten, bis solch ein Prozess auch in Israel greift.

Der Appell weist darauf hin, dass eine gewöhnliche Verweigerung nicht ausreicht und dass eine stärkere Aktion erforderlich ist, die israelische Führung zu zwingen, den Weg des Friedens zu verinnerlichen und ihn von ganzem Herzen zu suchen. Die Verhinderung israelischer Aggressivität wird auf diese Weise ein deutliches Friedenssignal aussenden. Ein Signal, das einen Prozess in Gang bringen kann, der für alle Bewohner des Nahen Ostens mehr Sicherheit bedeutet.



Shraga Elam, israelischer Friedensaktivist und recherchierender Journalist

Träger des goldenen Walkley-Preises von 2004, dem prestigeträchtigsten australischen Preis für hervorragenden Journalismus

Zürich, Schweiz



(dt. Ellen Rohlfs und Thomas Immanuel Steinberg)






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Faschistische Regime spielen immer mit einer bestimmten Art von Propaganda. Weil sie die Dummen als Kanonenfutter für ihre Ziele brauchen, müssen sie ihre Botschaften in der Form einfacher Worte und emotionalisierender Muster kleiden, damit die unteren Anteile des Gehirns direkt adressiert werden.
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matrix555

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New PostErstellt: 20.07.06, 22:13  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen

http://www.youtube.com/watch?v=t3-UpuFtcVw

verbreitet dieses Video.
Ein jüdischer Rabbi erklärt die Grundlage des Konfliktes und sagt deutlich, dass der politische Zionismus das Problem ist.
Das Problem ist nicht religiös, sondern durch den nationalistischen Zionismus, dessen Aktion und Gegenreaktion, verursacht.
Der Rabbi fordert von den Israelis, dass sie sich vom Zionismus befreien müssen.








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[editiert: 20.07.06, 22:32 von matrix555]



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matrix555

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New PostErstellt: 20.07.06, 23:24  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen

Uno ein Vasall der Vereinigten Staaten und Israels:
Weder die Hizbollah, noch die Schiiten in Syrien und Iran und Irak, werden ein solches Vorgehen begrüßen. Damit wird kein Ende der Gewalt erreicht, sondern der Konflikt am Köcheln gehalten.
Das ist eine nachträgliche Absegnung der unverhältnismäßigen Agression Israels. Nicht mehr und nicht weniger. Ich könnte kotzen.
Während der Sicherheitsrat noch vor ein paar Tagen die Agression nur durch das Veto der USA nicht verurteilte, schwenkt die UNO, oder sagen wir lieber Kofi Annan, nun völlig auf die die Linie der USA ein. Ich kann es nicht glauben.
Kein Wort von der israelischen Provokation in Gaza. Kein Wort von den palästinensichen Gefangenen. Die UNO segnet die Entführung der Soldaten als legitimen Kriegsgrund ab?

UN-Engagement in Nahost:
Konferenz zur Hisbollah-Entwaffung geplant
20. Jul 21:51

Die Uno will eine internationale Konferenz einberufen, die die Entwaffnung der schiitischen Hisbollah überwachen soll. Generalsekretär Annan wirbt zudem für eine verstärkte UN-Truppe.

UN-Generalsekretär Kofi hat Annan einen umfassenden Plan für ein Ende der Militärgewalt im Nahost-Konflikt vorgelegt. Annan präsentierte am Donnerstag dem UN-Sicherheitsrat ein Dokument, das unter anderem einen Waffenstillstand, die Freilassung der entführten israelischen Soldaten und die Entwaffnung der schiitischen Hisbollah im Libanon verlangt.


Laut Annans Plänen soll eine internationale Konferenz dafür sorgen, dass die UN-Entschließungen zur Entwaffnung der Hisbollah umgesetzt werden. Im Südlibanon solle eine verstärkte UN-Truppe stationiert werden. Zudem müsse ein «Geberrahmen» entwickelt werden, um im Libanon Soforthilfe leisten zu können. Seit Jahren ist im Libanon die UN-Blauhelmtruppe Unifil stationiert. Sie soll die UN-Resolution 1559 umsetzen, die die libanesische Regierung verpflichtet, die Hisbollah-Milizen zu entwaffnen. Dies ist bisher nicht gelungen und sogte für den Ruf nach einer wirkungsvolleren UN-Friedensmission.

Um den derzeitigen Waffenkonflikt zu beenden, forderte Annan auch die «sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten». Helfer müssten zudem endlich Zugang zu den Menschen in Not bekommen. Die USA und Israel lehnten einen Waffenstillstand erneut ab. Israels UN-Botschafter Dan Gillerman sagte: «Wir werden genau das fortsetzen, was wir momentan tun.»


Annans Rede war der Auftakt einer Reihe von Gesprächen über die Entwicklung in Nahost. Dazu wurden auch US-Außenministerin Condoleezza Rice und der EU-Außenpolitiker Javier Solana in New York erwartet. Solana hatte im Laufe des Tages in Kairo Gespräche geführt.


Die israelische Luftwaffe hatte am Mittwoch vergangener Woche eine massive Angriffswelle auf Ziele im Libanon begonnen. Vorangegangen war ein Angriff der Hisbollah auf die Nordgrenze Israels, bei dem sie acht Soldaten tötete und zwei weitere entführte. Israel hatte seine Truppen vor sechs Jahren nach 18-jähriger Besatzung aus dem Süden Libanons abgezogen.

Mit der massiven Bombardierung des mutmaßlichen Führungsbunkers der radikal-islamischen Hisbollah-Bewegung versuchte die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Donnerstag, Hisbollah-Chef Scheich Hassan Nasrallah zu töten.

Ohne Schaden

Kampfflugzeuge warfen laut israelischem Militär 23 Tonnen Bomben auf einen Gebäudekomplex im Süden von Beirut ab, unter dem sich der Luftschutzraum der Hisbollah-Führung befunden haben soll.

Israel setzte auch Bunker brechende Waffen ein. Die Hisbollah ging laut eigener Darstellung personell unbeschadet aus dem Bombardement hervor. Bei dem Angriff sei jedoch eine im Bau befindliche Moschee getroffen worden.

Israelische Bodentruppen töteten bei einem Vorstoß nach Südlibanon zwei Hisbollah-Milizionäre, wie von Seiten der radikalislamischen Organisation verlautete. Die Hisbollah teilte mit, bei Gefechten nahe Aita al-Schaab seien mindestens fünf Israelis «verwundet oder getötet» worden. Seit Beginn der Kämpfe vor neun Tagen starben auf libanesischer Seite mehr als 300 Menschen. Diese Zahlen werden in Israel angezweifelt.

Israel forderte Deutschland und die EU auf, bei der Freilassung der israelischen Soldaten zu helfen, deren Verschleppung den gegenwärtigen Konflikt ausgelöst hat. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Jigal Palmor sagte im ZDF-Morgenmagazin: «Deutschland spielt eine zentrale Rolle.» Deutschland habe bereits eine «konstruktive Rolle» bei der Lösung von Geiselnahmen gespielt. Die Bundesregierung hatte zuletzt 2004 einen Gefangenenaustausch zwischen der Hisbollah und Israel vermittelt. (nz)






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[editiert: 20.07.06, 23:40 von matrix555]
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bjk

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Ort: Berlin


New PostErstellt: 21.07.06, 10:34  Betreff:  Nahost-Mahnwache in Berlin vor dem Auswärtigen Amt  drucken  weiterempfehlen




... trotz fast 38° im Schatten wurde auch gestern die Nahost-Mahnwache vor dem Auswärtigen Amt in Berlin am Werderschen Markt abgehalten
... als ich gegen 17:15 Uhr dort eintraf, waren bereits 10 AktivistInnen vor Ort, darunter eine Interviewerin
... ein kurzes Hallo und auf meine Frage, ob hier auch FRIKO-Leute wären, wurde mir geantwortet, einige seien gestern dagewesen
... sie selber seien von der "Berliner Initiative für Frieden im Nahen Osten" und drückten mir sogleich ein Flugi in die Hand, das ich aber erst abends daheim gelesen habe - leider !!!
... hätte ich nämlich gleich vor Ort in's Flugi hineingeschaut, hätte ich sofort nachfragen können, warum bei Israel in "unverhältnismäßige Reaktionen" und bei Hamas und Hisbollah in "Gewalttaten" unterschieden wird
... und warum nur die Freilassung der gefangenen israelischen Soldaten gefordert wird
... außerdem hätte ich mir erklären lassen sollen, welches Engagement genau gefordert wird, wenn im Schlußsatz steht "fordern wir die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf"
... ehrlicherweise muß ich gestehen, mir war's auch zu heiß, in's Flugi zu sehen und nachzuhaken
... vor allem dachte ich aber, diese mir vorher unbekannte Initiative habe abgestimmt identische Ziele und Forderungen wie das Bündnis von Mitgliedern deutscher und arabischer Friedensorganisationen (u. a. von der Achse des Friedens Berlin, Dachverband arabischer Vereine, Arabisches Forum, Mütter gegen Krieg, attac AG Globalisierung und Krieg, Gegeninformationsbüro, Deutscher Friedensrat, WASG Neukölln, American Voices Abroad, Linksruck, Montagsmahnwache)
... ein Trugschluß, denn auf meine Frage, mit wieviel TeilnehmerInnen denn bei der Nahost-Samstagsdemo am kommenden Samstag gerechnet würde, erhielt ich die ausweichende Antwort, sie selber würden diese Demo nicht organisieren
... und - überraschend für mich - ihres Wissens sei aber die Demo am Adenauerplatz/Kurfürstendamm von Samstag auf Freitag (also heute) 16 Uhr vorgezogen worden
... mittlerweile erhielt ich auch die bestätigende Nachricht, die Samstagsdemo sei nicht genehmigt worden und deshalb die Umdisponierung auf den heutigen Freitag 16 Uhr am U-Bahnhof Adenauerplatz mit Abschlußkundgebung am Savignyplatz
... überrascht bzw. leicht konsterniert war ich, als ich einwarf, daß es schon kein gutes Signal gewesen sei, die Anti-Gelöbnixdemo vor dem Bendlerblock kommentarlos abzusagen
... augenscheinlich wußte von den Studis niemand etwas mit dem Anlaß der Gelöbnix-Demo anzufangen und meinten bloß, ja, da wäre wohl was mit einer Ehrung und so
... leicht perplex klärte ich sie auf, daß Wehrmachtsoffiziere "geehrt" würden, die ein Attentat auf Hitler verüben wollten, als sie merkten, der von ihnen verantwortlich mitgetragene Weltkrieg sei nicht zu gewinnen
... und daß anläßlich dieser geschichtsfälschenden "Ehrung" die Bundeswehr ein öffentliches Gelöbnis abhalte
... pikiert antwortete mir eine Studiosa, daß diese Offiziere sich doch für die Freiheit eingesetzt hätten
... auf meine Frage, warum sie aber schon Jahre den Krieg als Befehlshaber ausgeführt hätten, kam nur Schulterzucken (von dem ich mal positiverweise annehme, es geschah aus ahnungsloser Unwissenheit)
... mein Einwurf, daß vielmehr die Wehrmachtsdeserteure geehrt werden sollten und zumindest vom Makel, "Vaterlandsverräter" zu sein, offiziell befreit gehörten, was bis dato KEINE Bundesregierung getan hätte, rief bei der Studiosa verständnislose Blicke aus - wieder pure Unwissenheit, bei Politikstudenten eigentlich erschreckend !!!
... spätens dann dämmerte, dieses Initiativen-Häuflein (bzw. Teile) davon ist ansonsten eher - milde gesagt - unkritisch gegenüber allem, was von der political correctness als BRD-Öffentliche Meinung(smache) propagiert wird und ich verließ ernüchtert diesen Ort
... die entlarvende Bestätigung las ich heute morgen in dem indy-Bericht von "blue", darin heißt es: "Die tägliche Mahnwache wird organisiert von einem Grüppchen StudentInnen der Internationalen Politik am OSI, die meisten davon haben sich auf den Nahen Osten spezialisiert, haben in der arabischen Welt studiert oder Praktika gemacht. Sie unterscheiden sich erfrischend von anderen von Hisbollah-Anhängern dominierten Demos. Ihre Forderungen halten sie ausgewogen: Sie fordern die Regierung auf, die Angriffe Israels als unverhältnismäßig zu verurteilen, aber auch die Gewalttaten von Hamas und Hisbollah."
... äußert sich da wirklich nur pure Unwissenheit und undifferenziertes Problembewußtsein oder stecken da auch - sagen wir mal - unbewußt - klitzeklein die eigene Zukunftsplanungen in öffentlichen und geheimen Institutionen dahinter?
... trotzdem begrüße ich das Engagement der jungen Leute sehr und hoffe, einige von ihnen heute nachmittags auf der Nahostdemo ab 16 Uhr auf dem Adenauerplatz zu sehen
... sie wären ja nicht die ersten, die aus gesammelten und eingeordneten eigenen Erfahrungen irgendwann daraus auch lernen und die Größe haben, verkrustete bisherige Meinungen zu ändern
... denn panta rhei, alles fließt - auch die jeweiligen Weltsichten

bjk



Mensch bleiben muß der Mensch ...
von Tegtmeier


[editiert: 21.07.06, 10:39 von bjk]



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bjk

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Tony Judt

Panzer mit David-Stern

ISRAEL* In den Augen der Welt längst ein normaler Staat - nur benimmt er sich vollends anormal



Mit einem Alter von 58 Jahren sollte ein Staat - genau wie ein Mann - eine gewisse Reife erreicht haben. Nach fast sechs Jahrzehnten der Existenz wissen wir ein für alle Mal, wer wir sind, was wir getan haben, wie wir gegenüber anderen erscheinen. Auch wenn wir noch gelegentlich Illusionen über uns selbst nachhängen, sind wir doch weise genug, um diese als solche anzuerkennen. Kurz gesagt: Wir sind erwachsen.

Der Staat Israel bleibt seltsamerweise - und unter den westlichen Demokratien einzigartig - unreif. Die sozialen Wandlungen und seine vielen wirtschaftlichen Errungenschaften haben ihm nicht die politische Weisheit gebracht, die sonst dieses Alter begleitet. Von außen gesehen benimmt sich Israel noch immer wie ein pubertierender Jugendlicher: erfüllt vom zerbrechlichen Vertrauen in die eigene Einzigartigkeit, voll verletzlicher Selbstbewunderung, schnell gekränkt und schnell im Austeilen. Wie viele Jugendliche ist Israel davon überzeugt, tun und lassen zu können, was es will, und von dem Glauben beseelt, unsterblich zu sein.

Aber - so werden mir die Leser vorwerfen - das ist doch nur eine vorgefasste Meinung. Was von außen wie ein eigensinniges Land erscheint, gleichgültig gegenüber der Weltmeinung, das ist einfach ein kleiner Staat, der tut, was er immer getan hat: Er achtet auf seine eigenen Interessen in einem ungastlichen Teil der Welt. Warum sollte das stets kampfbereite Israel Kritik von außen zur Kenntnis nehmen oder gar darauf reagieren? Warum sollte Israel sich ändern?

Aber die Welt hat sich gewandelt, und dieser Wandel ist in Israel größtenteils nicht bemerkt worden. Darauf möchte ich aufmerksam machen. Vor 1967 ist der israelische Staat auch klein und kampfbereit gewesen, aber er war nicht unbeliebt, schon gar nicht im Westen. Der Sowjetblock war natürlich anti-zionistisch; genau deswegen wurde der Staat Israel von allen anderen anfangs besonders gut behütet, einschließlich der nicht kommunistischen Linken. Das romantische Image der Kibbuzniks hatte während der ersten beiden Jahrzehnte nach der Staatsgründung einen breit gefächerten Werbeeffekt. Die meisten Bewunderer Israels - Juden wie Nicht-Juden - wussten dagegen wenig über die palästinensische "Nakba" - die Katastrophe von 1948*. Sie sahen im jüdischen Staat die letzte Inkarnation eines agrarischen Sozialismus, eines Idylls aus dem 19. Jahrhundert, das "die Wüste zum Blühen bringt".

Ich erinnere mich noch gut an den Sommer 1967, als die Meinung der Studenten an der Universität Cambridge kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg überwältigend pro-israelisch war. Man kümmerte sich wenig um die Lage der Palästinenser, wie man sich auch kaum für den Zusammenstoß Israels mit Frankreich und Großbritannien beim verheerenden Suez-Abenteuer von 1956 interessiert hatte. In Diplomaten-Kreisen übten nur konservative Arabisten Kritik am jüdischen Staat.

Nach 1967 blieben diese Gefühle noch eine Weile unverändert. Der pro-palästinensische Enthusiasmus der radikalen 68er-Gruppen wurde durch die wachsenden Erkenntnisse über den Holocaust, durch Bildung und Medien kompensiert: Was Israel durch die andauernde Besetzung arabischen Territoriums an Ansehen verlor, gewann es durch seine Identifizierung mit dem Gedenken an die ermordeten Juden Europas. Selbst der Bau illegaler Siedlungen und die verheerende Invasion im Libanon 1982 konnten die internationale Meinungsbalance nicht erschüttern. Auch jene, die versuchten, den "Fall Palästina" nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, mussten zugeben, dass ihnen keiner zuhörte. Israel konnte tun, was es wollte.

Heute ist alles anders. Wir können im Rückblick sehen, dass der Sieg vom Juni 1967 und die andauernde Besatzung in den damals eroberten Gebieten zur "Nakba" des jüdischen Staates wurde: eine moralische und politische Katastrophe. Israels Aktionen in der Westbank und im Gazastreifen haben das Fehlverhalten des Landes vergrößert und es vor einer beobachtenden Welt zur Schau gestellt. Ausgangssperren, Kontrollpunkte, Bulldozer, öffentliche Demütigungen, Hauszerstörungen, Schießereien, "gezielte Tötungen", der Trennungszaun - all die Besatzungsroutine und Unterdrückung. Die Folge davon ist ein völliger Wandel im Urteil. Noch vor kurzem dominierte das sorgfältig aufpolierte Image einer ultramodernen Gesellschaft, aufgebaut von Überlebenden des Holocaust und den Pionieren der Gründerjahre, bevölkert von friedliebenden Demokraten - heute ist das universelle Symbol für Israel, das weltweit in den Karikaturen der Zeitungen auftaucht, der Davidstern auf einem Panzer.

Nur noch eine Minderheit sieht die Israelis als Opfer. Als die wirklichen Opfer - und das ist weitgehend Konsens - gelten die Palästinenser. Sie haben die Juden als Symbol der verfolgten Minderheit ersetzt - eine Wende, durch die Israel neu definiert wird. Vergleiche mit einem Kolonialherren und - was schlimmer ist - mit dem Südafrika der Rassengesetze und Bantustans sind zu hören. Israel weckt nur noch wenig Sympathie, selbst wenn seine Bürger leiden: Tote Israelis werden - wie die ermordeten weißen Südafrikaner zu Zeiten der Apartheid - weniger als Opfer des Terrorismus, mehr als Kollateralschaden einer fehlgeleiteten Politik gesehen.

Solche Vergleiche sind für Israels moralische Glaubwürdigkeit tödlich. Sie treffen das, was einmal seine überzeugendste Legitimation war: die Behauptung, eine verwundbare Insel der Demokratie und des Anstandes in einem Meer von autoritären Systemen und Grausamkeiten zu sein; eine Oase des Rechtes und der Freiheit. Aber Demokraten sperren ein hilfloses Volk, dessen Land sie erobert haben, nicht in Bantustans, sie ignorieren weder das Völkerrecht noch stehlen sie die Häuser der anderen. Die Widersprüche der israelischen Selbstdarstellung - "wir sind stark/wir sind verwundbar"; "wir kontrollieren selbst unser Schicksal/wir sind die Opfer"; "wir sind ein ganz normaler Staat/wir verlangen eine besondere Behandlung" sind nicht neu, sie prägten die israelische Identität von Anfang an. Die hartnäckige Betonung von Isolation und Einzigartigkeit sowie der Anspruch, sowohl Opfer als auch Held zu sein, gehörten schon immer zur "David-gegen-Goliath-Werbung" in eigener Sache.

Aber die lang gehegte Verfolgungsmanie nach dem Motto: "Jeder möchte uns eins auswischen", löst nicht mehr die gewohnten Sympathien aus. Selbst der Holocaust kann nicht länger als Entschuldigung für Israels Verhalten instrumentalisiert werden. Bis zum Ende des Kalten Krieges konnte mit der Schuld der Deutschen wie anderer Europäer gespielt und der Vorwurf erhoben werden: Sie alle würden nicht anerkennen, was Juden in ihrem Lande angetan wurde. Jetzt, da sich die Geschichte des Zweiten Weltkrieges von den öffentlichen Plätzen in Klassenzimmer und Geschichtsbücher zurückzieht, wächst die Zahl derer, die nicht verstehen, wie man sich auf die Schrecken des letzten europäischen Krieges berufen kann, um sich ein unannehmbares Verhalten in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort zu genehmigen. In den Augen der beobachtenden Welt ist der Umstand, dass die Urgroßmutter eines israelischen Soldaten in Treblinka starb, keine Entschuldigung dafür, dass er eine am Kontrollpunkt wartende Palästinenserin demütigt. "Denk an Auschwitz!" ist keine akzeptable Antwort mehr.

Kurz gesagt: in den Augen der Welt ist Israel ein normaler Staat - aber er benimmt sich anormal. Er ist stark, sogar sehr stark - aber sein Verhalten verletzt andere. Da es dafür keine Rechtfertigung gibt, fallen Israel und seine Unterstützer mit wachsendem Lärm auf die Behauptung zurück: Weil Israel ein jüdischer Staat sei, werde er kritisiert. Der Vorwurf, wonach Kritik an Israel stillschweigend antisemitisch sei, gilt in Israel und den USA als Trumpfkarte schlechthin. Wird sie zuletzt immer hartnäckiger und aggressiver ausgespielt, dann weil es die einzig noch verbliebene Karte ist.

Wenn Israel die Bevölkerung in den besetzten Gebieten ausraubt und demütigt, aber jedem Kritiker mit lauter Stimme "Antisemit" entgegenschleudert, heißt das in Wirklichkeit: Was im Libanon, in der Westbank und in Gaza geschieht, das sind keine israelischen, sondern jüdische Akte. Und wenn du das nicht magst, dann nur, weil dir Juden unsympathisch sind.

In vielen Teilen der Welt läuft diese Position Gefahr, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu werden: Israels hartnäckige Gleichsetzung jeder Kritik mit Antisemitismus wird zur Ursache eines antijüdischen Gefühls im westlichen Europa ebenso wie in großen Teilen Asiens. Denn der zionistische Traum hat sich voll und ganz erfüllt: Für zig Millionen Menschen in der Welt von heute ist Israel tatsächlich der Staat aller Juden geworden. Gerade deshalb glauben viele Beobachter, es wäre gut, würde Israel den Palästinensern ihr Land zurückgeben, um einem wachsenden Antisemitismus in den Vororten von Paris und den Straßen Jakartas zu begegnen.

Wenn Israels Führer solche Entwicklungen bisher ignorieren konnten, lag das daran, dass sie weiterhin mit dem unkritischen Beistand der USA rechnen durften, dem einzigen Land der Welt, in dem die Behauptung, Antizionismus sei gleich Antisemitismus, nicht nur die Meinung vieler Juden, sondern auch vieler Politiker ist. Aber dieses träge, tief verwurzelte Vertrauen in die bedingungslose Anerkennung durch die Amerikaner führt zur Selbstblockade Israels.

Es ist noch nicht so lange her, dass Ariel Sharons Berater fröhlich ihren Erfolg feierten, dem US-Präsidenten ein öffentliches Statement diktiert zu haben, das illegale Siedlungen billigte. Kein Kongressabgeordneter in Washington hat es bisher gewagt, eine Kürzung der jährlichen Drei-Milliarden-Dollar-Hilfe für Israel vorschlagen, die dabei hilft, den Libanon anzugreifen und den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten aufrechtzuerhalten - Israelis und Amerikaner scheinen in symbiotischer Umarmung verbunden.

Doch die USA sind eine Großmacht - und Großmächte haben Interessen, die früher oder später die lokalen Obsessionen auch ihrer engsten abhängigen Alliierten nicht unberührt lassen. Es scheint mir von nicht geringer Bedeutung, dass der jüngst erschienene Aufsatz Die Israel-Lobby von Mearsheimer und Walt eine solch große öffentliche Resonanz auslöste. Mearsheimer und Walt gelten in den USA als prominente Akademiker mit tadellosen konservativen Referenzen. Es stimmt, dass sie ihre vernichtende Anklage über den Einfluss der Israel-Lobby auf die US-Außenpolitik in keiner großen Zeitung veröffentlichen konnten (der Aufsatz erschien in der London Review of Books) - vor zehn Jahren allerdings hätten sie ihn vermutlich nirgendwo veröffentlichen können.

Tatsache ist, dass sich angesichts der verheerenden Irak-Invasion die außenpolitische Debatte in den USA zu ändern beginnt. Prominenten Denkern aus dem gesamten politischen Spektrum wird zunehmend klar, dass es in den vergangenen Jahren einen katastrophalen Verlust an internationalem Einfluss gab und das moralische Image degeneriert ist. Es gibt einen enormen Reparaturbedarf, um das Geschäft mit wirtschaftlich und strategisch vitalen Regionen von Nahost bis Südostasien nicht weiter zu belasten. Nur kann diese Inventur nicht gelingen, solange die USA wie mit einer Nabelschnur an die Bedürfnisse und Interessen eines kleinen nahöstlichen Landes gebunden sind, das nach Mearsheimer und Walt eher eine strategische Bürde ist.

Als Dozent bin ich über den Wandel der Haltung bei Studenten überrascht. Nur ein Beispiel: An der New Yorker Universität hielt ich im Mai Vorlesungen über die Geschichte Nachkriegseuropas. Ich versuchte, jungen Amerikanern den Platz des Spanischen Bürgerkrieges im politischen Gedächtnis der Europäer und das von unseren Wertvorstellungen bestimmte Urteil über das Spanien Francos zu erklären: als Symbol der Unterdrückung in einer Zeit des Liberalismus, als Land der Schande, das wegen seiner Verbrechen boykottiert wurde. Ich erinnere mich, dass ich zu den Studenten sagte, über kein anderes Land sei im demokratischen Bewusstsein so geringschätzig gedacht worden. Eine Studentin erwiderte: "Wie ist es mit Israel?" Zu meiner großen Überraschung stimmte der größte Teil des Seminars zu, auch die jüdischen Teilnehmer. So ändern sich die Zeiten. Dass man von jungen Amerikanern mit dem franquistischen Spanien verglichen wird, sollte die Israelis schockieren - es ist fünf Minuten vor zwölf.

Israel ist blind gegenüber der Gefahr, dass seine Exzesse bis hin zum Einmarsch in den Libanon seinen imperialen Mentor an den Punkt der Irritation und darüber hinaus bringen. Gewiss, der moderne israelische Staat hat große Waffen, sehr große Waffen. Doch kann er damit etwas anderes, als sich Feinde machen? Das moderne Israel hätte andere Optionen. Gerade weil es zum Objekt eines universalen Misstrauens wurde und die Menschen heute so wenig von ihm erwarten. Eine wahrlich staatsmännische Zäsur - zum Beispiel Verhandlungen mit den Palästinensern ohne Vorbedingungen, indem man die Hamas ernst nimmt und ihr für die Anerkennung Israels ein seriöses Angebot macht - könnte unverhältnismäßig wohltuende Auswirkungen haben. Ein solch radikaler Wandel würde freilich jedes Klischee und jede Illusion in Frage stellen, mit denen sich Israel und seine politische Elite so behaglich eingerichtet haben.

Führer anderer Länder haben eine vergleichbare Neuorientierung zustande gebracht: Als für Charles de Gaulle außer Zweifel stand, dass sich Frankreichs Bastionen in Algerien (die viel älter waren als Israels Siedlungen in der Westbank) zu einer militärischen und moralischen Katastrophe auswuchsen, handelte er. Mit außergewöhnlichem politischen Mut zog sich der General aus Nordafrika zurück. De Gaulle war damals ein erfahrener Staatsmann und fast 70 Jahre alt. Israel kann es sich nicht leisten, noch solange zu warten. Mit 58 sollte die Zeit gekommen sein, erwachsen zu werden.


(Übersetzung Ellen Rohlfs) (*) Gemeint ist die Vertreibung von einer Million Palästinensern aus ihrer Heimat nach dem Nahostkrieg von 1947/48 und der israelischen Staatsgründung zum gleichen Zeitpunkt.

Professor Tony Judt ist Direktor des Remarque Instituts an der New Yorker Universität, nach diversen anderen Veröffentlichungen erschien 2005 sein Buch Nachkriegszeit: die Geschichte Europas seit 1945.




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matrix555

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New PostErstellt: 21.07.06, 20:18  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen

heute mehren sich die Nachrichten, dass Israel wohl auch Syrien angreifen wird.

http://derstandard.at/?url=/?id=2524802
Syrien blockiert Lösung

Kommentar: ich glaube erübrigt sich hier.

http://derstandard.at/?url=/?id=2525675
Israels Ex-Vize-Außenminister fordert Angriff auf Syrien

Unter normalen Umständen würde ich sagen: Säbelrasseln. Aber angersichts der vorliegenden Informationen und der aktuellen Situation halte ich das für eine sehr wahrscheinliche Entwicklung. Ist schon fast wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Wenn die Bundesregierung hier weiter den Verbrechen Israels tatenlos zusieht, macht sie sich mitschuldig an der Ausweitung des Konfliktes.
Israel kümmert sich seit Jahrzehnten mit Unterstützung der USA um keine UN-Resolution. Nun spannen die US-Israelischen Militärfaschisten das israelische Volk vor den Karren und lassen einen weiteren völkerrechtwidrigen Krieg vom Zaum.
Die Bundesregierung verursucht durch Schweigen und Nichthandeln, sowie mit Hilfe der Mainstreampresse, die bundesdeutsche Bevölkerung auf die Seite dieser Militärfaschisten einzuschwören.
Das ist ganz klar Unterstützung eines Angriffskrieges. Dies nun zum 3. Mal in 5 Jahren.
Es hat beim ersten Mal schon gereicht. Es war beim 2. Mal untragbar.
Ein 3. Mal wird nicht ohne schwerwiegende Konsequenzen bleiben.







____________________
Faschistische Regime spielen immer mit einer bestimmten Art von Propaganda. Weil sie die Dummen als Kanonenfutter für ihre Ziele brauchen, müssen sie ihre Botschaften in der Form einfacher Worte und emotionalisierender Muster kleiden, damit die unteren Anteile des Gehirns direkt adressiert werden.


[editiert: 21.07.06, 20:39 von matrix555]
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New PostErstellt: 21.07.06, 21:36  Betreff: Re: Die Welt schaut Verbrechern zu - welch widerwärtige Heuchelei sogenannter Demokraten  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: matrix555
    Unter normalen Umständen würde ich sagen: Säbelrasseln. Aber angersichts der vorliegenden Informationen und der aktuellen Situation halte ich das für eine sehr wahrscheinliche Entwicklung. Ist schon fast wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.
... das fürchte ich auch


    Zitat: matrix555
    Wenn die Bundesregierung hier weiter den Verbrechen Israels tatenlos zusieht, macht sie sich mitschuldig
... das ist sie doch schon längst !!!

bjk



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bjk

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New PostErstellt: 21.07.06, 21:54  Betreff:  Nahost-Demo heute in Berlin, um die zehntausend TeilnehmerInnen  drucken  weiterempfehlen



Fotoimpressionen, Teil 1


... zu erschöpft, um eigenen Bericht zu schreiben
... lasse lieber Bilder reden
... externer Textbericht unter http://de.indymedia.org/2006/07/152888.shtml

bjk



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