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Autor Beitrag
Riker
New PostErstellt: 23.03.07, 15:41     Betreff: Re: Anarchistischer Feminismus

"Und nun kümmert sich deine Frau umd die Kidner uns haushalt und du finanzierst ihr Engagement, ja? Geht sie arbeiten oder habt ihr das grundsätzlich so geregelt, dass sie nichts verdient und dafür den haushalt macht und die Kinder versorgt und du das geld besorgst? Und was, wenn sie zwar arbeiten will, aber nichts findet? Arbeitsplätze sind ja nun nicht so reich gesät."

wie wir das geregelt haben. zur zeit bin ich der alleinverdiener, der familie.
so doll ist das auch wieder nicht, daß diese belastung auf meinen schultern ruht
wenn sie wieder arbeiten will, hab ich sicher nichts dagegen. zur zeit unterhält sie nebenbei eine kindergruppe, wobei dieses engagement ehrenamtlich ist. ich hab da auch nichts dagegen, denn irgendwo braucht es natürlich auch bei ihr eine selbstbestätigung außerhalb des familiären alltags. hm - vielleicht ist es jetzt auch an der zeit, daß sie einen job hat, dann muß ich eben diesbzgl. auch ran - nu ja solange sie keinen fulltime job will sollte dies möglich sein. tja falls sie keine arbeit finden sollte, könnte ich da wohl nicht viel ausrichten.

"Du gehst weiterhin arbeiten, sie nicht. Stimmts? das meinte ich damit. Ihr Erwerbsleben, ihre materielle Unabhängigkeit hat sie für die (auch deine) Familie geopfert. Du nicht."

meine unabhängigkeit habe ich geopfert als ich ja sagte zu den kindern
wie sie auch. materielle unabhängigkeit - m.e. wird da viel zu viel hineinstilisiert. im übrigen wurde sie von mir nicht dazu gezwungen ihr erwerbsleben zu opfern - sie wollte ja auch bei den kindern sein.

"Die Mutter ist das Beste für´s Kind. ich sage: Ein Kind braucht Mutter und Vater"

das sehe ich auch so.

"In Anbetracht der Tatsache, dass ich mein Geld eben auch anders verdienen kann, müsste ich in jedem Fall einen entsprechenden Ausgleich fordern. Außerdem natürlich eine tarifgerechte Entlohnung. Immerhin arbeite ich ja, dieses mal dann für diesen Mann. "

nu ja - wir haben das über haushaltsgeld geregelt, daß ich auf ihr konto überweise. nebenbei fehlt dann ab und zu meine Scheckkarte wenn es auserplanmäßigen finanzierungsbedarf kommt. falls wir uns trennen würden bekäme sie von mir ihre berufliche ausfallzeit erstattet. das ist sogar vertraglich notariell geregelt.

prinzipiell bin ich der ansicht, daß eine beziehung nur dann funktionieren kann wenn kein abhängigkeitsverhältnis zwischen den partnern besteht.
opfer muß man in einer beziehung sowieso bringen - das nur an der finanzielle erwerblösung/situation festzumachen - ist vielleicht etwas zu "dogmatisch"

"Die Entscheidungen für mein Leben treffe ich."

wer sollte dir das auch sonst abnehmen können ?
diese problematik ist eben keine einbahnstraße
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